Aktuelles

Chaotisch|Katholisch - Glokale Transformationen des Katholizismus

Die katholische Kirche ist global - und diese Globalität verändert sie: Aus einer eurozentrischen wird eine polytentrische Weltkirche. Prominent verkörpert Papst Franziskus diese Entwicklung - unter dem Radar medialer Aufmerksamkeit zeigen sich längst markante Veränderungen an vielen weiteren Orten.
Drei bedeutsame Transformationen haben wir, die Nachwuchsforschergruppe "Globale Transformationen des Katholizismus" am FRIAS der Uni Freiburg, im Rahmen unserer Untersuchungen in den vergangenen zwei Jahren in den Blick genommen:
- Pluralitätsstrategien in "Shared Parishes" in den USA,
- neue Rollenbilder von Priestern in Kenia und Südafrika sowie
- Veränderungen im Gottesbild bei den Adivasi in Indien.
Unsere ersten Ergebnisse stellen wir im Rahmen einer Tagung vor - und zur Diskussion. Sie findet vom 4.-6. Juni 2018 in Freiburg statt.

Führungswerkstatt - Angebot der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge

Führungswerkstatt: Change! Veränderung!

In den Umbrüchen der jüngsten Zeit wächst die Bedeutung, die kirchliches Handeln in gesellschaftlichen Kontexten zu erlangen vermag. Diese Situation fordert insbesondere Führungskräfte heraus, Anliegen des Evangeliums in die Gesellschaft einzubringen - kreativ, innovativ, sich selbst überraschend.

Weitere Informationen zu den Referentinnen und zur Anmeldung im Flyer.

 

Führungswerkstatt: Mit Humor in Führung

Humor zeigt sich unterschiedlich, wirkt aber meist ähnlich: Er eröffnet neue Perspektiven, verhilft zu kreativen Lösungen, verbindet Menschen auf einer anderen Ebene und bringt Bewegung in verfahrene Situationen. Zudem geschieht dies auf angenehme Weise und mitunter spielerisch leicht. In Bildungszusammenhängen gilt Humor als lernfördernd, in sozialen Berufen als unverzichtbare Kompetenz, und in der Theologie als Ausdruck von Erlösung.

Weitere Informationen zu den Referentinnen und zur Anmeldung im Flyer.

Fachtagung "Migration, Religion, Gender"

Herzliche Einladung zur Fachtagung 'Migration, Religion, Gender'. Was trägt die Pastoral zur Integration bei?

10. - 12. September 2018 in der Katholischen Akademie Berlin

Die Fachtagung ist eine Kooperationsveranstaltung der beiden Arbeitsstellen der Frauen- und Männerseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz. Für die inhaltliche und konzeptionelle Mitarbeit konnten gewonnen werden: Vertreter/innen der Männer- und Frauenseelsorge, der Frauen-, Männer- und Sozialverbände; kollegiale Arbeitsstellen: Cibedo, AKF, afj; Flüchtlingsarbeit der Bischofskonferenz. Die Tagung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Pastoral und Bildung, Frauen- und Männerseelsorge, Orden und Verbänden, Caritas und Flüchtlingsarbeit, theologischer Forschung und interreligiösem Dialog. Die Abendveranstaltungen sind offen für Interessierte aus Berlin und Engagierte aus Politik und öffentlichem Leben.

"Die Kirchen und der Populismus" Gemeinsames Symposium mit der Abteilung Praktische Theologie der WGTh

Vom 10.-12. September 2018 findet in Darmstadt das gemeinsame Symposium von Konferenz der deutschsprachigen PastoraltheologInnen und der Abteilung Praktische Thoelogie der WGTh zum Thema "Die Kirchen und der Populismus"statt. Hier geht's zur Anmeldung.

Tagung: Jung, aktiv und evangelisch

Am 4. Juni findet in Berlin eine Tagung zu Fragen der Beteiligung junger Menschen in Kirche, Jugendarbeit und Diakonie statt. Nähere Informationen finden Sie hier.

PRO POPE FRANCIS - Offener Brief an Papst Franziskus

Auf Initiative von Tomas Halík (Prag) und Paul M. Zulehner (Wien) läuft aktuell eine Unterstützungsaktion für Papst Franziskus. Den Text und die Unterstützungmöglichkeiten finden Sie hier. Nähere Informationen finden Sie unter www.pro-pope-francis.com.

Kleine Nachlese zum Kongress 2017

 Im September tagte die Konferenz für PastoraltheologInnen in St. Paulus, Leitershofen unter dem Titel #OMG!1ELF!!: Oh mein Gott. Pastoraltheologie im Zeitalter digitaler Transformation mit über 70 Teilnehmenden aus der Schweiz, Deutschland, den Niederlanden, Südtirol und Österreich.

Auf dieser Tagung haben die verschiedenen Zugänge, Präsentationsformen und auch Anfragen der Referierenden verdeutlicht, dass sich die akademische (Pastoral-)Theologie grundsätzlich noch auf wahrnehmender Spurensuche dessen befindet, was Digitalisierung bedeutet. Noch mehr Such-Prozess herrscht im reflektierenden Nachdenken vor, was Digitalisierung konkret für das Fach und wechselseitig auch für den pastoralen Alltag in kirchlichen Diensten bedeutet.Es ist deutlich geworden, dass die Frage nach einer Theologie der Digitalität (und: Theologie der Virtualität) inhaltlich interdisziplinär angefüllt werden muss, insbesondere der Diskurs um anthropologische Grunddimensionen die fundamental für digitalisierte Prozesse und deren Konsequenzen sind, da wir als Menschen eben immer schon verstrickt sind in plurale und komplexe Wirkungsmächte – eben auch digital.

Neben Vorträgen zu Identität in social media, Transhumanismus, Glaubenskommunikation, Medienkompetenz und dem Internet als ortlosen-Ort wurde sehr wohltuend die römische Sichtweise auf den Perspektivwechsel von Zentrum und  Peripherie aufgenommen. Dass die tiefschürfenden Veränderungen von Digitalisierung in den unterschiedlichsten Ebenen eine unbestrittene Tatsache ist, lässt sich im Zitat von Prälat Tighe konstituieren: "Digital is real."  (Judith Klaiber)

 

Als Konglumerat sind einige Feedbacks, Statements hier im Artikel auf Twitter-Länge zusammen getragen mit einer klaren Anfrage und Aufforderung zur Debatte an die Lesenden: was sind Inhalte, Prozesse, Formen, Kriterien einer Frage von theologisierter Digitalität oder digitalisierter Theologie? 

Andrea Imbsweiler: Kommunikation im Netz bringt für die institutionelle Kirche unvermeidbar Kontrollverlust: Zeugnis und Agieren Einzelner gewinnen Bedeutung.

Jan Loffeld: Digitalisierung macht einen anderen Generationendialog möglich. Je jünger, desto inkulturierter: down-top. Ein schönes Beispiel für die "conversión pastoral"!

Wolfgang Beck: Eine "Kultur der Digitalität" zeigt gesellschaftliche Effekte von Algorithmizität, Referenzialität und neuen Sozialformen, in die sich Theologie vorzuwagen hat.

Richard Hartmann: Die social media sorgen mehr noch als die Aufklärung dafür, dass formale Autorität - auch in der Kirche - irrelevant wird.

Sonja Pohl: "Digital is real" und keine vorübergehende Erscheinung. Um teilzuhaben, muss auch Theologie in die Sprache einer digitalisierten Kultur übersetzt werden.

Sebastian Kießig: Die Digitalisierung wandelt das Leben des Menschen. Eine (Pastoral-)Theologie, die mit diesem Leben korrespondiert, steht somit vor großen Herausforderungen.

Andreas Büsch: Dank Social Media hat Kirche die historische Chance, wirklich zu einer communio zu werden - vorausgesetzt, sie lässt sich kritisch-optimistisch auf Digitalisierung mit ihren Implikationen ein und findet pragmatische Lösungen für den pastoralen Alltag.

Simone Birkel: Die Digitalisierung bietet tolle Chancen für die Pastoral, wichtig ist aber, dass die Technik für den Menschen da ist und nicht umgekehrt! 

Ausschreibung Professur an der KH Mainz

Nähere Infos finden sie hier.

Kongress der PastoraltheologInnen 2017 - Programm online

Der heurige Kongress der PastoraltheologInnen vom 11.-14.9.2017 in Leitershofen steht unter dem Motto: "#OMG!1elf!! Oh mein Gott: Pastoraltheologie im Zeitalter digitaler Transformation". Hier finden Sie alle weiteren Informationen sowie das Anmeldeformular und den Flyer.

Safe the Date: Symposium zu Populismus

Die Sektion Praktische Theologie der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie und die Konfrerenz der Deutschsprachigen Pastoraltheologen plant für den 10. - 12. September 2018 ein Symposion zum Themenfeld "Populismus". Sobald es Neuigkeiten zu Ort und Programm gibt, finden Sie diese auf der Homepage der Konferenz.

Solidarität mit Pax Christi

Mit diesem Brief rufen Prof. Nobert Mette und Prof. Heinz-Günther Stobbe zur Unterstützung von Pax Christi auf.

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