Aktuelles

Unterstützung für den Synodalen Weg

Am ersten Adventssonntag 2019 beginnt der von der deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholikinnen und Katholiken initiierte Synodale Weg. Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Pastoraltheologie hat dazu eine Stellungnahme verfasst.

Save the date: Symposion 2020 und Kongress 2021

Das nächste Symposion der Arbeitsgemeinschaft für Pastoraltheologie (Thema: "Referenztheorien der Pastoraltheologie") findet vom 17.9. (Beginn ca. 11.00 Uhr) bis zum 18.9.2020 (Ende ca. 15.00 Uhr) in Erfurt statt.
Ein "Call for contributions" folgt demnächst!

Termin des nächsten Kongresses: 13. bis 15. September 2021 in Leitershofen bei Augsburg.

Neuer Name und neuer Vorstand

Am 10. September 2019 fand in Schmerlenbach eine Mitgliederversammlung der „Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen“ statt. Diese beschloss eine umfassende Satzungsänderung, deren wichtigster Punkt eine Umbenennung der Konferenz in „Arbeitsgemeinschaft für Pastoraltheologie“ ist (analog zur Umbenennung der "Pastoraltheologischen Informationen" in "Zeitschrift für Pastoraltheologie").

Dieselbe Mitgliederversammlung wählte außerdem einen neuen Vorstand: Prof. Dr. Christian Bauer (Innsbruck, Vorsitzender), Prof. Dr. Katharina Karl (Münster/Benediktbeuern, stv. Vorsitzende), Prof. Dr. Jan Loffeld (Utrecht), Dr. Teresa Schweighofer (Tübingen/Berlin), Dr. Thomas Böhm (Würzburg, Schriftführer), Mag. Paulina Pieper (Innsbruck, Geschäftsführung).

Wir danken Prof. Dr. Richard Hartmann (Fulda) für seinen höchst engagierten zehnjährigen Einsatz als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft!

Einladung zur Tagung "Schreiben als theologiedidaktische Herausforderung"

Texte zu schreiben, ist für die Theologie ein zentrales Betätigungsfeld. Studierenden diese Kompetenz zu vermitteln, kann mitunter eine Herausforderung sein. Daher hat es sich die Tagung neben der Entwicklung der Publikation "Schreiben im Theologiestudium" zum Ziel gesetzt, Lehrende der Theologie zu vernetzen und deren Lehrkompetenzen im Hinblick auf Schreibprozesse und deren Begleitung zu vertiefen. Die vom Netzwerk "Theologie und Hochschuldidaktik" organisierte Tagung findet am 26./27. März 2020 in Münster statt. Nähere Informationen finden Sie auf dem Flyer.

Einladung zur Abschiedsvorlesung und zum Kamingespräch mit Prof. András Máté-Toth

Drei Jahrzehnte war der Religionswissenschaftler und Pastoraltheologe András Máté-Tóth unverzichtbarer Teil des Instituts für Pastoraltheologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien, das heute, seit der Fusion mit dem Fachbereich Religionspädagogik und Katechetik, Institut für Praktische Theologie heißt.Von Paul M. Zulehner, dem emeritierten Wiener Ordinarius für Pastoraltheologie „entdeckt“, promovierte András Máté-Tóth 1991 bei ihm. 1996 habilitierte der Vorstand des Lehrstuhls für Religionswissenschaft an der Universität Szeged (Ungarn) in Wien sodann zum Thema „Bulányi und die Bokor-Bewegung. Eine pastoraltheologische Würdigung“ und war seither in Forschung und Lehre aktiv beteiligt. Nunmehr hat er beschlossen, seine Tätigkeit am Institut für Praktische Theologie zu beenden, um sich seiner Forschung vertieft widmen zu können.Aus diesem Grund lädt das Institut für Praktische Theologie herzlich zu seiner Abschiedsvorlesung ein, die am Mittwoch, den 11. Dezember 2019, um 18.00 Uhr im Dekanatssitzungsaal (Dekanat der Katholisch-Theologischen Fakultät, Universitätsring 1/Stg. 8/2. Stock, 1010 Wien) stattfinden wird.

Der Titel der Vorlesung lautet: „Misericordia passionis. Theologische Ansätze aus Ostmitteleuropa“

Am Abend davor, am 10. Dezember 2019, wird - ebenfalls im Sitzungssaal des Dekanats - um 18.00 Uhr ein Kamingespräch mit Prof. Máté-Tóth stattfinden, in dessen Rahmen er Erinnerungen aus diesen dreißig bewegten Jahren mit Studierenden und interessierten Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern teilen wird: „Abenteuer Freiheit. Storys und Erinnerungen von 1989 bis heute.
Um Anmeldung wird gebeten bei monika.mannsbarth(at)univie.ac(dot)at

Vorabinfos zu den Workshops am Kongress 2019

Um die Wahl der Workshops bereits im Vorfeld zu erleichtern, können Sie hier Näheres zu den einzelnen Angeboten erfahren. Leider muss der Workshop zu den Surf Exerzitien ausfallen, stattdessen stellt Judith Klaiber die Frage nach dem Mehrwert christlicher Führung und Werte:bildung. Der Besuch der Kirche St. Maria Geburt wurde auf den Montag Abend verschoben.
Wir freuen uns auf das gemeinsame Diskutieren!

Kongress 2019 - "...normal halt!" Theologie säkularer Existenzweisen

„Weder noch – normal halt“ – diese inzwischen berühmte Antwort gaben Jugendliche am Leipziger Hauptbahnhof auf die Frage, ob sie christlich oder atheistisch eingestellt seien. Sie verweist auf die religiös unmusikalischen Existenzweisen nicht weniger Zeitgenossinnen und Zeitgenossen. Es stellt sich die Frage nach der säkularen Bedeutung des Evangeliums in „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst“ (GS 1) ihres Lebens. Der Kongress diskutiert Bedingungen und Möglichkeiten einer christlichen Praxis, die in Zukunft „vielleicht ganz unreligiös“ (Dietrich Bonhoeffer) sein wird und auch kirchlich verfassten Christinnen und Christen helfen kann, säkulare Existenzweisen als eine pastorale Chance zu begreifen.

9.-11.9. 2019, Bildungshaus „Maria an der Sonne“ in Schmerlenbach bei Aschaffenburg

Herzliche Einladung – diskutieren Sie mit!

Nähere Informationen finden Sie hier.

Kleine Nachlese zum Kongress 2017

 Im September tagte die Konferenz für PastoraltheologInnen in St. Paulus, Leitershofen unter dem Titel #OMG!1ELF!!: Oh mein Gott. Pastoraltheologie im Zeitalter digitaler Transformation mit über 70 Teilnehmenden aus der Schweiz, Deutschland, den Niederlanden, Südtirol und Österreich.

Auf dieser Tagung haben die verschiedenen Zugänge, Präsentationsformen und auch Anfragen der Referierenden verdeutlicht, dass sich die akademische (Pastoral-)Theologie grundsätzlich noch auf wahrnehmender Spurensuche dessen befindet, was Digitalisierung bedeutet. Noch mehr Such-Prozess herrscht im reflektierenden Nachdenken vor, was Digitalisierung konkret für das Fach und wechselseitig auch für den pastoralen Alltag in kirchlichen Diensten bedeutet.Es ist deutlich geworden, dass die Frage nach einer Theologie der Digitalität (und: Theologie der Virtualität) inhaltlich interdisziplinär angefüllt werden muss, insbesondere der Diskurs um anthropologische Grunddimensionen die fundamental für digitalisierte Prozesse und deren Konsequenzen sind, da wir als Menschen eben immer schon verstrickt sind in plurale und komplexe Wirkungsmächte – eben auch digital.

Neben Vorträgen zu Identität in social media, Transhumanismus, Glaubenskommunikation, Medienkompetenz und dem Internet als ortlosen-Ort wurde sehr wohltuend die römische Sichtweise auf den Perspektivwechsel von Zentrum und  Peripherie aufgenommen. Dass die tiefschürfenden Veränderungen von Digitalisierung in den unterschiedlichsten Ebenen eine unbestrittene Tatsache ist, lässt sich im Zitat von Prälat Tighe konstituieren: "Digital is real."  (Judith Klaiber)

 

Als Konglumerat sind einige Feedbacks, Statements hier im Artikel auf Twitter-Länge zusammen getragen mit einer klaren Anfrage und Aufforderung zur Debatte an die Lesenden: was sind Inhalte, Prozesse, Formen, Kriterien einer Frage von theologisierter Digitalität oder digitalisierter Theologie? 

Andrea Imbsweiler: Kommunikation im Netz bringt für die institutionelle Kirche unvermeidbar Kontrollverlust: Zeugnis und Agieren Einzelner gewinnen Bedeutung.

Jan Loffeld: Digitalisierung macht einen anderen Generationendialog möglich. Je jünger, desto inkulturierter: down-top. Ein schönes Beispiel für die "conversión pastoral"!

Wolfgang Beck: Eine "Kultur der Digitalität" zeigt gesellschaftliche Effekte von Algorithmizität, Referenzialität und neuen Sozialformen, in die sich Theologie vorzuwagen hat.

Richard Hartmann: Die social media sorgen mehr noch als die Aufklärung dafür, dass formale Autorität - auch in der Kirche - irrelevant wird.

Sonja Pohl: "Digital is real" und keine vorübergehende Erscheinung. Um teilzuhaben, muss auch Theologie in die Sprache einer digitalisierten Kultur übersetzt werden.

Sebastian Kießig: Die Digitalisierung wandelt das Leben des Menschen. Eine (Pastoral-)Theologie, die mit diesem Leben korrespondiert, steht somit vor großen Herausforderungen.

Andreas Büsch: Dank Social Media hat Kirche die historische Chance, wirklich zu einer communio zu werden - vorausgesetzt, sie lässt sich kritisch-optimistisch auf Digitalisierung mit ihren Implikationen ein und findet pragmatische Lösungen für den pastoralen Alltag.

Simone Birkel: Die Digitalisierung bietet tolle Chancen für die Pastoral, wichtig ist aber, dass die Technik für den Menschen da ist und nicht umgekehrt! 

Solidarität mit Pax Christi

Mit diesem Brief rufen Prof. Nobert Mette und Prof. Heinz-Günther Stobbe zur Unterstützung von Pax Christi auf.

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