Aktuelles

11. Jugendpastorales Symposium: Beruf(en) leben

Am 16. & 17. Mai 2019 findet in Benediktbeuern das 11. Jugendpastorale Symposium unter dem Titel "Beruf(en) leben. Beruf und Berufung Wahlprozesse junger Menschen begleiten" statt.

Den Flyer mit Programm und Anmeldeinformationen finden Sie hier.
 

ERWIN-KRÄUTLER-PREIS 2019

Das ZENTRUM THEOLOGIE INTERKULTURELL UND STUDIUM DER RELIGIONEN an der Universität Salzburg vergibt 2019 zum fünften Mal den ERWIN-KRÄUTLER-PREIS für kontextuelle Theologie, interreligiösen Dialog und befreiungstheologische Forschung.

Bis 8.4.2019 können entsprechende Arbeiten eingereicht werden.
 

Jubiläumstagung 50 Jahre SPI : „Planen in der Kirche: Räume öffnen – (keine) Wunder erwarten“.

Jubiläumstagung des SPI – St. Gallen: „Planen in der Kirche: Räume öffnen – (keine) Wunder erwarten“.

Planung in Kirche und Pastoral fordert heraus. Vermehrt stellen sich sogar zentrale Orientierungsfragen: Wozu ist die Kirche eigentlich da? Was wollen wir mit Pastoral erreichen? Wie finden die nächsten Generationen Glauben?

Das Programm unserer Tagung finden Sie hier. Zur Tagung anmelden können Sie sich hier.

SOCIAL GLOCALISATION - Social work, health sciences & practical theology – Higher education in a world with local and global changes

Vom 19. - 21. September 2019 veranstaltet die KatHO in Köln den internationalen Kongress "SOCIAL GLOCALISATION - Social work, health sciences & practical theology – Higher education in a world with local and global changes". Weitere Informationen unter www.katho-nrw.de/congress2019.
 

Kleine Nachlese zum Kongress 2017

 Im September tagte die Konferenz für PastoraltheologInnen in St. Paulus, Leitershofen unter dem Titel #OMG!1ELF!!: Oh mein Gott. Pastoraltheologie im Zeitalter digitaler Transformation mit über 70 Teilnehmenden aus der Schweiz, Deutschland, den Niederlanden, Südtirol und Österreich.

Auf dieser Tagung haben die verschiedenen Zugänge, Präsentationsformen und auch Anfragen der Referierenden verdeutlicht, dass sich die akademische (Pastoral-)Theologie grundsätzlich noch auf wahrnehmender Spurensuche dessen befindet, was Digitalisierung bedeutet. Noch mehr Such-Prozess herrscht im reflektierenden Nachdenken vor, was Digitalisierung konkret für das Fach und wechselseitig auch für den pastoralen Alltag in kirchlichen Diensten bedeutet.Es ist deutlich geworden, dass die Frage nach einer Theologie der Digitalität (und: Theologie der Virtualität) inhaltlich interdisziplinär angefüllt werden muss, insbesondere der Diskurs um anthropologische Grunddimensionen die fundamental für digitalisierte Prozesse und deren Konsequenzen sind, da wir als Menschen eben immer schon verstrickt sind in plurale und komplexe Wirkungsmächte – eben auch digital.

Neben Vorträgen zu Identität in social media, Transhumanismus, Glaubenskommunikation, Medienkompetenz und dem Internet als ortlosen-Ort wurde sehr wohltuend die römische Sichtweise auf den Perspektivwechsel von Zentrum und  Peripherie aufgenommen. Dass die tiefschürfenden Veränderungen von Digitalisierung in den unterschiedlichsten Ebenen eine unbestrittene Tatsache ist, lässt sich im Zitat von Prälat Tighe konstituieren: "Digital is real."  (Judith Klaiber)

 

Als Konglumerat sind einige Feedbacks, Statements hier im Artikel auf Twitter-Länge zusammen getragen mit einer klaren Anfrage und Aufforderung zur Debatte an die Lesenden: was sind Inhalte, Prozesse, Formen, Kriterien einer Frage von theologisierter Digitalität oder digitalisierter Theologie? 

Andrea Imbsweiler: Kommunikation im Netz bringt für die institutionelle Kirche unvermeidbar Kontrollverlust: Zeugnis und Agieren Einzelner gewinnen Bedeutung.

Jan Loffeld: Digitalisierung macht einen anderen Generationendialog möglich. Je jünger, desto inkulturierter: down-top. Ein schönes Beispiel für die "conversión pastoral"!

Wolfgang Beck: Eine "Kultur der Digitalität" zeigt gesellschaftliche Effekte von Algorithmizität, Referenzialität und neuen Sozialformen, in die sich Theologie vorzuwagen hat.

Richard Hartmann: Die social media sorgen mehr noch als die Aufklärung dafür, dass formale Autorität - auch in der Kirche - irrelevant wird.

Sonja Pohl: "Digital is real" und keine vorübergehende Erscheinung. Um teilzuhaben, muss auch Theologie in die Sprache einer digitalisierten Kultur übersetzt werden.

Sebastian Kießig: Die Digitalisierung wandelt das Leben des Menschen. Eine (Pastoral-)Theologie, die mit diesem Leben korrespondiert, steht somit vor großen Herausforderungen.

Andreas Büsch: Dank Social Media hat Kirche die historische Chance, wirklich zu einer communio zu werden - vorausgesetzt, sie lässt sich kritisch-optimistisch auf Digitalisierung mit ihren Implikationen ein und findet pragmatische Lösungen für den pastoralen Alltag.

Simone Birkel: Die Digitalisierung bietet tolle Chancen für die Pastoral, wichtig ist aber, dass die Technik für den Menschen da ist und nicht umgekehrt! 

Solidarität mit Pax Christi

Mit diesem Brief rufen Prof. Nobert Mette und Prof. Heinz-Günther Stobbe zur Unterstützung von Pax Christi auf.

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