Archiv

Kongress "Zeichen der Zeit im Licht des Evangeliums (GS 4) identifizieren, interpretieren, intervenieren, inspirieren" (Salzburg, 16.-19. September 2013)

Der letzte Kongress der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen widmete sich dem zentralen Vermächtnis des Zweiten Vatikanums, „die Zeichen der Zeit zu erforschen und im Licht des Evangeliums auszulegen“ (GS 4). Der Kongress fand vom 16. bis 19.09. 2013 im Haus St. Virgil in Salzburg statt. Hier finden Sie eine Pressenotiz (pdf) des Vorsitzenden der Konferenz und den Flyer zum Kongress (pdf).

Paul-Nordhues-Caritaspreis

An der Theologischen Fakultät Paderborn wird der Paul-Nordhues-Caritaspreis ausgeschrieben. Hier finden Sie nähere Informationen...

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in am Bochumer ‚Zentrum für angewandte Pastoralforschung‘

Am Zentrum für angewandte Pastoralforschung (Leitung: Prof. Dr. Matthias Sellmann, Universität Bochum) ist die Stelle eines/r wissenschaftlichen Mitarbeiters/in (50%) für ein Kooperationsprojekt mit der Diözese Rottenburg-Stuttgart zum Themenfeld ‚Beauftragung kirchlicher Ehrenamtlicher‘ ausgeschrieben. Hier finden Sie nähere Details der Ausschreibung...

Kongress "Zwischen Religion und Religiosität"

Vom 09.-11.10.2013 findet in Eichstätt eine Tagung zum Thema "Zwischen Religion und Religiosität. Herausforderungen für Religionsunterricht und kirchliche Jugendarbeit durch ungebundene Jugendkulturen" statt. Hier finden Sie nähere Informationen...

Symposion "Theologie und Sprache bei Anselm Grün"

An der Theologischen Fakultät der Universität Fribourg findet vom 26. bis 27. April 2013 ein Symposion zu und mit Anselm Grün statt. Hier finden Sie das Programm des Symposions...

Forschungsprojekt "Pastoraler Fortschritt" - teilnehmende Pfarreien gesucht

Für das von Dr. Thomas Wienhardt, Augsburg, durchgeführte Forschungsprojekt "Pastoraler Fortschritt" werden noch Pfarreien gesucht, die an der Studie teilnehmen und bereit sind, dafür einen Fragebogen auszufüllen. Hier finden Sie nähere Informationen und eine Kurzbeschreibung des Projekts . Zum Fragebogen gelangt man auf der Seite http://www.pastoraler-fortschritt.org/.

Kongress: Was will und was kann 'Milieusensible Pastoral'?

Die Katholische Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP) und der Lehrstuhl für Pastoraltheologie der Ruhr-Universität Bochum (Prof. Dr. Matthias Sellmann) laden vom 26. bis 28. November 2012 zu einem Kongress nach Bochum ein, der Anliegen und aktuellen Stand der ‚milieusensiblen Pastoral’ unter die Lupe nehmen will. Viele pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben bereits seit 2006 die Ergebnisse der soziologischen Milieuforschung intensiv wahrgenommen und Sensibilität für die unterschiedlichen Lebenswelten unserer Gesellschaft gewonnen. Der Kongress knüpft daran an, stellt aktuelle Erkenntnisse dar und fragt, welche Konsequenzen die Wahrnehmung der Milieus für das pastorale Handeln und welche Bedeutung die Milieuperspektive für die Entwicklung einer missionarischen Pastoral hat.

Weitere Informationen zu Ablauf und Themen des Kongresses entnehmen Sie bitte dem Flyer (PDF); organisatorische und Anmelde-Hinweise finden Sie auf der Anmeldekarte (PDF).

Nachruf auf Prof. Dr. Michael Felder

Mit großem Erschrecken und tiefer Betroffenheit haben wir vom Tod unseres Kollegen Michael Felder in Fribourg erfahren.

Nach Studienjahren in Tübingen und Rom war er mit Leib und Seele für die Menschen da und hat in Wort und Tat in Jugendarbeit, Gemeindearbeit und Verantwortung als Kreisdekan Kirche getragen, dann vor allem in seiner Zeit als Hochschulpfarrer in Tübingen. Die Reflexion der Arbeit in der Schule finden sich 1999 in seiner Promotion an der Università Pontificia Salesiana (bei Prof. Dr. Jacques Schepens, Benediktbeuern, veröffentlicht unter dem Titel: Spiritualität auf dem Boden der Schule. Das Zeugnis der Nachfolge im Berufsalltag der Religionslehrer/innen, München 2003 (Benediktbeurer Studien Band 13). Die Habilitation in Tübingen befasst sich in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Ottmar Fuchs mit dem Thema: Individuum und Charisma. Die Signatur der Moderne als Chance und Anfrage einer subjektorientierten Pastoral.

Sofort nach seinem Ruf nach Fribourg engagierte er sich in unserer Konferenz, übernahm die Schriftleitung der Diakonia. Für unseren Kollegen Leo Karrer gestaltete er mit viel Engagement aber auch spürbarer herzlicher Gastfreundschaft das Symposion zum 75. Geburtstag. Gerade diese Begegnungen zeugten von Michaels Nähe bei den Menschen.

Wir hätten noch viel von ihm erhofft. Jetzt wurde er am 5. August 2012 nach dem Abstieg von einem Berggottesdienst bei Zermatt dorthin berufen, worauf wir alle hoffen. Wir danken dafür, ihn gekannt zu haben und bleiben ihm in unserem Fühlen, Denken und Glauben verbunden.

Für die Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen

Prof. Dr. Richard Hartmann, Fulda

Verabschiedung Hadwig Müller

Hadwig Müller, langjähriges Mitglied des Beirats der Konferenz, beendet mit Erreichen der Altersgrenze ihre Tätigkeit in der Abteilung „Theologische Grundlagen“ bei missio in Aachen und wurde am 11. Mai 2012 verabschiedet. Richard Hartmann dankte ihr für ihr großes Engagement in Konferenz und Beirat, aber auch für viele Impulse in pastoralen Kontexten. Er hob ihre für sie prägende Zeit in Brasilien und ihre vielfältigen Brückenschläge zur Pastoral und Theologie in Frankreich hervor, mit der sie am Versuch der Überwindung von Binnenorientierung und Provinzialität von Kirche und Theologie in Deutschland mitwirkte und mitwirkt.

75. Geburtstag Leo Karrer

Anlässlich des 75. Geburtstags von Leo Karrer fand in Freiburg/Schweiz am 27. April 2012 ein großes Symposium unter dem Motto „Glaubwürdigkeit der Kirche – Würde der Glaubenden“ statt, auf dem Karrer gemeinsam mit früheren Mitgliedern des „pastoraltheologischen Quintetts“, Ottmar Fuchs, Norbert Mette und Hermann Steinkamp, aktuelle Fragen zu Gegenwart und Zukunft der Kirche thematisierte (vgl. den Tagungsrückblick auf www.unifr.ch/pastoral/de/symposium.html). Richard Hartmann würdigte Leo Karrer als ehemaligen stellvertretenden und dann ersten Vorsitzenden der Konferenz von 1989 bis 2001 und unterstrich dessen Engagement für die „Laien“ in der Kirche.

Abschiedsvorlesung von Norbert Mette

25.01.2012 in Dortmund

In seiner Abschiedsvorlesung mit dem Titel „’Überflüssig und menschlicher Abfall’ (Dokument Aparecida 65) befasste sich Norbert Mette mit dem Thema der Sozialen Exklusion, einer „himmelschreienden Ungerechtigkeit“. Dieses Phänomen ist insofern neu, als es sich nicht einfach auf Menschen am Rande der Gesellschaft, sondern auf aus der Gesellschaft Ausgeschlossene, gänzlich Abgeschriebene bezieht. Es stellt eine grundlegende Irritation für die Systemtheorie Niklas Luhmanns dar, für die es aus theoretischen Gründen eigentlich keine Total-Exklusionen geben sollte. Es bedeutet ebenso ein drängendes Zeichen der Zeit für die Kirche, besonders in Lateinamerika, die sich mit der Existenz dieses Phänomens nicht abfinden kann und darf und sich auch nicht bloß als ein Auffangsystem für soziale Exklusion verstehen, sondern sich für die Änderung der ein solches Phänomen produzierenden Verhältnisse einsetzen sollte.

Im Anschluss an die Abschiedsvorlesung wurde Norbert Mette durch Martina Blasberg-Kuhnke und Gottfried Bitter die Festschrift „Religion und Bildung“ überreicht (vgl. die Publikationsankündigung im vergangenen Newsletter 4/2011). In einer Reihe von Grußworten wurde Mettes engagiertes und profiliertes Wirken in der Praktischen Theologie gewürdigt, die er wie kein Zweiter in einer Vielzahl profunder Beiträge sowohl in der Pastoraltheologie als auch in der Praktischen Theologie bereichert hat. Für die Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen gratulierte Judith Könemann, Münster. 
[T. Kläden, Erfurt]

Kongress „Zwischen Lust und Ehre – Freies Engagement in Kirche und Gesellschaft“

Mit ca. 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fand in Freising der Kongress der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. „Zwischen Lust und Ehre – Freies Engagement in Kirche und Gesellschaft“ statt. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung zum Thema, die in der PThI dokumentiert wird und zu der weitere Impulse im Netz stehen (z.B. der Pressebericht und eine Fotostrecke) bot die Begegnung mit Bischof Bode, dem Vorsitzenden der Pastoralkommission, die Möglichkeit, Genaueres zum Gesprächsprozess „Im Heute glauben“ zu diskutieren.

Am Ende der Tagung lud Professor Hartmann zum nächsten Kongress vom 16. – 19. September 2013 ins Haus St. Virgil in Salzburg ein. Über das genaue Thema befindet der Beirat, einstweilen das größte Interesse hatte der Themenbereich „Zeichen der Zeit“.

Eine Nachlese zum Kongress finden Sie hier...

[R. Hartmann, Fulda]

75. Geburtstag von Hermann A.J.M.J. van de Spijker

Richard Hartmann gratulierte Hermann A.J.M.J. van de Spijker im Namen der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. zu dessen 75. Geburtstag. Im Glückwunschschreiben dankte Hartmann für die 25 Jahre, die van de Spijker im Beirat der Konferenz mitwirkte und dort die Niederlande vertrat.

Der Vorsitzende würdigte van de Spijker u.a. wie folgt: „Auch für mich selber, der 1987 erstmals in Wien dabei war, gehörst du zu den Persönlichkeiten, die in vielfacher Hinsicht immer präsent waren. So denke sicher nicht nur ich an etliche geistliche Impulse und Bildbetrachtungen, die Du in unsere Tagungen eingebracht hast. Du gehörst zu denen, die aufmerksam zuhörten und ihr Wissen – psychologisch und theologisch – in inspirierender Weise zur Sprache brachten. Deine Zuverlässlichkeit und Verbindlichkeit sorgten dafür, dass viele gerne mit Dir zu tun hatten, in Begegnung und Arbeit.“ Hartmann erinnerte weiterhin u.a. an die bei Alfons Auer verfasste Lizentiatsarbeit zur Homophilie, mit der van de Spijker sich einem Thema gewidmet habe, das für etliche Menschen zu existentiellen Auseinandersetzungen mit Glaube und Kirche führt. Die dabei eingenommene tiefenpsychologische Perspektive helfe zum vertieften Verständnis des Menschen, wobei sie auch Jahrzehnte später noch nicht angemessen im kirchlichen Lehramt rezipiert worden sei. Schließlich betont das Gratulationsschreiben die Hoffnung, dass es zwischen van de Spijker und den Konferenzmitgliedern noch manche Begegnungen geben möge und dass der Jubilar auch weiterhin die Arbeit der Konferenz mit Aufmerksamkeit verfolgen werde. [R. Hartmann, Fulda / U. Feeser-Lichterfeld, Bonn]

Vorankündigung: Symposion „Diakonische Pastoral“ 2012

[Juli 2011] In Kooperation mit der Fortbildungsakademie des Deutschen Caritasverbandes, den Pastoralen Ausbildungsabteilungen der (Erz-)Bistümer Aachen, Bamberg und Freiburg und unserer Konferenz findet vom 9. - 10. März 2012 in Bamberg ein Symposion statt, das an unsren Freiburger Caritaskongress vor 20 Jahren anknüpft. Zentrale Fragen sind: 

  • Wo liegen die Blockaden für eine Diakonisierung von Pastoral und Gemeinden? In den kirchlichen Milieus und Mentalitäten, in den Strukturen? In einem diakoniefernen Glaubens-, Gemeinde- und Kirchenverständnis? 
  • Gibt es Berührungspunkte zum Projekt "Kirche findet Stadt" des DW der EKD? 
  • Welche Aktivitäten des DCV in Sachen Caritas und Pastoral intensivieren die Perspektive, dass Caritas zur "Kirche vor Ort" wird. 
  • Was bedeutet die immer neue Erfahrung der Entfremdung und das Befremden zwischen Pastoral und Caritas? 
  • Welche Veränderungen haben Caritas, Kirche, Pastoral und Pastoraltheologie in den 20 Jahren zwischen 1990 und 2010 durchlebt? 
  • Was macht Diakonische Pastoral für pastorale Berufe attraktiv? 
  • An welche Adressaten wendet sich Pastoral und an welche Adressaten die neuen Formen der Pastoral wie City-Pastoral? 
  • Wo und wie gibt es wechselseitige Unterstützungsbedarfe zwischen Caritas und Pastoral? 
  • Wer Interesse an diesem Symposion hat, kann sich bereits beim Vorstand melden. [R. Hartmann, Fulda]

Gratulation zum 60. Geburtstag von Dr. Hartmut Heidenreich

[Nov. 2010] Am 26. Oktober vollendete Dr. Hartmut Heidenreich sein 60. Lebensjahr. Aus diesem Anlass gratulierte Prof. Richard Hartmann namens der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. und würdigte dabei insbesondere dessen Engagement als langjähriger gewählter Redakteur der „Pastoraltheologischen Informationen".

Über 15 Jahre war Dr. Heidenreich Mitglied im Beirat unserer Konferenz und hat – so der Vorsitzende in seinem Glückwunschschreiben – in zum Teil turbulenten und schwierigen Zeiten die „Pastoraltheologischen Informationen“ als katholischer Redakteur geprägt. Dies war stets mit einem doppelten Arbeitsaufwand verbunden, dem inhaltlichen und dem organisatorischen: Die inhaltliche Aufgabe, die immer zwischen den Optionen des Beirats und der eigenen Akzentuierung changieren kann, bietet laut Prof. Hartmann gute Möglichkeiten, über Kongresse und Sitzungen hinaus Akzente zu setzen und Themen zu lancieren. Dies habe Dr. Heidenreich immer verantwortlich vorangetrieben, ohne sich je dabei selbst in den Vordergrund zu spielen. Diese inhaltlich reizvolle Aufgabe sei zugleich verbunden mit der selten so erbaulichen organisatorischen Aufgabe, die vom manchmal verzweifelten Eintreiben zugesagter Artikel bis zu Layout, Druck, Finanzierungs- und Versandaufgaben reicht. Für all seine Mühe gebührt Herrn Dr. Heidenreich ein herzlicher Dank und ein ehrliches „Vergelt’s Gott“.

In einer ausführlichen Würdigung des Bistums Mainz (http://www.bistummainz.de/bistum/bistum/ordinariat/ dezernate/dezernat_z/pressestelle/mbn/mbn_2010/mbn_101020.html#1) wird darauf hingewiesen, dass Herr Dr. Heidenreich nach dem Studium der Philosophie, Theologie, Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie in Würzburg und Münster seine berufliche Tätigkeit als hauptamtlicher Diözesanvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Erzbistum Bamberg begann. Von 1979 bis 1988 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter für Pastoralsoziologie und Religionspädagogik an den Universitäten Münster und Bochum. Daneben arbeitete er unter anderem als Supervisor sowie Psycho- und Bibliodramatiker. Seit 1989 war er Leiter der Abteilung für die Psychologischen Beratungsdienste und des Referats Personalwesen beim Caritasverband Wiesbaden. Heidenreich ist seit 1992 Direktor des Bildungswerks der Diözese Mainz, Abteilungsleiter für die Familienbildungsstätten und Bischöflicher Beauftragter für Erwachsenenbildung.

Überregional ist Heidenreich jeweils als stellvertretender Vorsitzender in der Landesarbeitsgemeinschaft der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) in Rheinland-Pfalz und Hessen engagiert. Darüber hinaus ist er auf Bundesebene Vorstandsmitglied der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (KBE). Heidenreich ist 2003 an der Universität Dortmund zum Dr. phil. promoviert worden. Seine Arbeit trägt den Titel „Personales Angebot als Kernkonzept praktisch-theologischen Handelns. Zu seiner Rekonstruktion, Rezeption und Interpretation nach dem Würzburger Synodenbeschluss von 1975".

In den Themenfeldern Praktische Theologie, lateinamerikanische Befreiungspastoral, Supervision, Diakonie, Psycho- und Bibliodrama, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung hat Heidenreich über 85 Beiträge in Lexika, Handbüchern und Fachzeitschriften veröffentlicht sowie zahlreiche Rezensionen. [R. Hartmann, Fulda]

Netzwerktreffen Praktische Theologie

[Okt. 2010] Am 9.9. trafen sich Vertreter aus Vorstand und Beirat der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. in Würzburg zu einem Netzwerktreffen mit den Vorsitzenden der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie, Abt. Praktische Theologie und mit Vertretern des POST Netzwerks sowie der Religionspädagogik und Katechese. In dieser anregenden Begegnung wurden mehrere Projekte vereinbart: Die Vernetzung zwischen den verschiedenen Trägern wird u. a. dadurch gefördert, dass die Webseiten verlinkt werden; entsprechende Links sind auf der Homepage www.pastoraltheologie.de gesetzt. Kooperation gelingt vor allem durch direkte Zusammenarbeiten (z. B. gemeinsame Doktorandenkolloquien, Forschungsprojekte, Einladung zu Vorträgen auch und besonders an Hochschulstandorten, wo nur eine Konfession vertreten ist). In den Blick genommen wird ein gemeinsamer Kongress zu Grundfragen der Empirie in der Praktischen Theologie. Im Bereich der mittel-osteuropäischen Praktischen Theologen wird geprüft, in einiger Zeit ein gemeinsames Symposion zur Entwicklung der Kirche und der Praktischen Theologie in Ost und West durchzuführen. Prof. Theis und Prof. Hartmann werden im Umfeld der Mainzer Gespräche initiativ werden, die verschiedenen praktisch-theologischen Fachgruppen im katholischen Bereich besser zu vernetzen. [R. Hartmann, Fulda]

Letzte gedruckte Ausgabe der „Pastoraltheologischen Informationen“ erschienen

[Okt. 2010] Mit dem Titel „Rezeptionsprozesse. Reflexionen aus Homiletik und Katechetik“ ist die letzte gedruckte Ausgabe der „Pastoraltheologischen Informationen“ (2/2009) erschienen.

Neben einer Dokumentation der Beiträge zum 22. Europäischen Treffen für den Katechumenat, das vom 30. April bis 4. Mai 2009 in Wien stattfand und Zusammenhänge von Katechumenat, Migration und Integration in den Blick nahm, widmet sich das Heft vor allem der Predigt. Unter der Überschrift „Verkündigung zwischen Intention und Imagination“ behandeln zehn Beiträge Fragen der Predigtpraxis und der Predigtausbildung, der Förderung und der Erforschung der Predigt.

In Kürze wird zudem die erste Online-Ausgabe der „Pastoraltheologischen Informationen“ (1/2010: „Religion und Politik“) erscheinen. Diese Ausgabe dokumentiert zwei Fachtagungen: zum einen die Tagung der Fachgruppe Praktische Theologie der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie zum Thema Praktische Theologie und Politik (30. September bis zum 2. Oktober 2009 in Tübingen), zum anderen den Kongress der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen zum Thema Christliche Praxis angesichts religionspluraler Gesellschaft (7. bis 10. September 2009 in Leitershofen).

Beide Themenkomplexe kommen darin überein, dass sie Fragen aufwerfen, die Auswirkungen auf das Selbstverständnis Praktischer Theologie haben, und eine Herausforderung darstellen, Pastoraltheologie bzw. Praktische Theologie entschiedener noch als kontextuelle Theologie zu betreiben. Die Fragestellungen berühren sich aber auch in mehr materialer Hinsicht. Denn das Politische gelebter Religion(en) hat stets Auswirkungen auf das „Handeln im Vorletzten“ (Thomas Schlag); und wo die manifesten Konflikte einer religionspluralen Gesellschaft nicht mit Blick auf „fortgeschrittene Christenmenschen“ (Arnd Bünker) marginalisiert werden, richtet sich an die Praktische Theologie die Frage, was sie zur Konflikt- und Friedensfähigkeit und also zu einer „ars politica“ (Schlag) für „Jedermann“ (Bünker) beiträgt.

Mit der Umstellung von der Drucklegung zur Internetpublikation stehen die Beiträge der „Pastoraltheologischen Informationen“ in Zukunft auf unserer Website www.pthi.de als frei downloadbare PDF-Dateien zur Verfügung. Die jeweils neueste Ausgabe ist unter www.pthi.de/hefte/aktuell.htm zu finden.

Die Internetrecherche im World Wide Web wird – so hoffen wir – viele Interessierte zu den „Pastoraltheologischen Informationen“ führen; und die Veröffentlichungen unserer Zeitschrift können nun auch im Rahmen der Lehre leichter eingesetzt werden – z. B. indem auf genutzten digitalen Lernplattformen Links zu Beiträgen gesetzt werden.

Darüber hinaus sind Links zur Website www.pthi.de jederzeit willkommen. Wir würden uns freuen, wenn praktisch-theologische bzw. pastoraltheologische Einrichtungen oder auch Personen, die über eine eigene Homepage verfügen, einen Link zu den „Pastoraltheologischen Informationen“ setzten. Darüber hinaus können die Autorinnen und Autoren unserer Zeitschrift natürlich auch in ihren digitalen Publikationsverzeichnissen einen Link zu ihrem Beitrag setzen.

Über das Erscheinen einer neuen Ausgabe der „Pastoraltheologischen Informationen“ wird von nun an jeweils dieser Newsletter informieren. [R. Feiter, Münster]

Hochschulpastoral sekundär? Kritik am Trierer Plan „Finanzieren und Investieren“

Unter der Überschrift „Finanzieren und Investieren“ hat der Generalvikar des Bistums Trier einen „verbindlichen Entwurf zur Kostensenkung“ vorgelegt und zur Diskussion gestellt. Für den Vorstand der Konferenz reagiert ihr Vorsitzender, Prof. Dr. Richard Hartmann, mit einem Offenen Brief.

Offener Brief als PDF-Dokument zum Download...

Emeritierung von Prof. Dr. Heribert Wahl

Heribert Wahl, Ordinarius für Pastoraltheologie an der Theologischen Fakultät Trier wird zum 31.09.2010 emeritiert. Er lehrt dort von 1997 bis September 2010. Anlässlich seiner Emeritierung hielt Prof. Karl Bopp am 21.06.2010 einen Festvortrag zum Thema „’Missionarisch Kirche sein’ angesichts fremder Religionen und Kulturen.“ Dazu hatte die Theologische Fakultät Trier eingeladen. 
Lehren und Forschen von Heribert Wahl stellt die Menschen in den Mittelpunkt. Wahl geht der Frage nach, wie Menschen aus dem Glauben heraus dabei unterstützt werden können, heilsame Beziehungen zu finden und zu leben. Sein praktisch-theologischer Zugang zu den Menschen ist 
- psychologisch, denn als Psychologe und Psychoanalytiker gewinnt er maßgebliche Anregungen seiner praktischen Theologie aus der psychoanalytischen Selbstpsychologie. 
- pastoral, denn Heribert Wahl verknüpft diese Anregungen so mit dem Grundimpuls des Evangeliums, dass er daraus für die ganze Breite pastoralen Handelns Wahrnehmungshilfe, Kriterien und Optionen gewinnt. 
- diakonisch, denn seinem pastoralen Kernanliegen – der Stärkung einer „SelbstObjekt-Praxis“ im Geiste Jesu – wohnt ein diakonischer Impetus inne. 
Mit diesen Stichworten titeln seine wissenschaftlichen Mitarbeiter die aus diesem Anlass herausgegebene Festschrift: Psychologisch, pastoral, diakonisch. Praktische Theologie für die Menschen, hgg. von Gundo Lames, Stefan Nober, Christoph Morgen, Trier 2010. 
Wie fruchtbar die Auseinandersetzung mit Lehren und Forschen von Heribert Wahl ist, das belegen die zwanzig Beiträge von Weggefährten, Kollegen und Schülern in dieser Festschrift. Sie greifen unterschiedliche Aspekte seines vielfältigen Werks auf, reflektieren und vertiefen sie sowie ziehen lehrreiche Schlussfolgerungen für Praktische Theologie und Pastoral. [G. Lames, Trier]

Ausschreibung der Paul-Nordhues-Caritaspreisstiftung

Der Beirat der „Paul-Nordhues-Caritaspreisstiftung“ schreibt für den Zeitraum 2007-2010 folgendes Thema zur wissenschaftlichen Bearbeitung aus: „’Deus caritas est’ – Die Caritas-Enzyklika Papst Benedikt XVI. als Orientierung und Herausforderung für die pastorale Praxis“.

Die Arbeiten, die für diesen Zweck angefertigt werden müssen, sollten mindestens 100 Seiten Umfang haben und sind ohne Namensnennung, mit einem Kennwort versehen, in drei Exemplaren bis zum 30. April 2010 einzusenden an die Theologische Fakultät Paderborn, Paul-Nordhues-Caritaspreisstiftung, Kamp 6, D-33098 Paderborn.

Name und Anschrift des Autors / der Autorin müssen in einem verschlossenen Umschlag beiliegen. Das gewählte Kennwort der Arbeit ist auf dem Umschlag zu notieren.

Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Eventuelle Rückfragen sind zu richten an Prof. Dr. Herbert Haslinger, Kamp 6, D-33098 Paderborn. [H. Haslinger, Paderborn]

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