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Kongress „Zwischen Lust und Ehre – Freies Engagement in Kirche und Gesellschaft“

Mit ca. 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fand in Freising der Kongress der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. „Zwischen Lust und Ehre – Freies Engagement in Kirche und Gesellschaft“ statt. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung zum Thema, die in der PThI dokumentiert wird und zu der weitere Impulse im Netz stehen (z.B. der Pressebericht und eine Fotostrecke) bot die Begegnung mit Bischof Bode, dem Vorsitzenden der Pastoralkommission, die Möglichkeit, Genaueres zum Gesprächsprozess „Im Heute glauben“ zu diskutieren.

Am Ende der Tagung lud Professor Hartmann zum nächsten Kongress vom 16. – 19. September 2013 ins Haus St. Virgil in Salzburg ein. Über das genaue Thema befindet der Beirat, einstweilen das größte Interesse hatte der Themenbereich „Zeichen der Zeit“.

Eine Nachlese zum Kongress finden Sie hier...

[R. Hartmann, Fulda]

75. Geburtstag von Hermann A.J.M.J. van de Spijker

Richard Hartmann gratulierte Hermann A.J.M.J. van de Spijker im Namen der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. zu dessen 75. Geburtstag. Im Glückwunschschreiben dankte Hartmann für die 25 Jahre, die van de Spijker im Beirat der Konferenz mitwirkte und dort die Niederlande vertrat.

Der Vorsitzende würdigte van de Spijker u.a. wie folgt: „Auch für mich selber, der 1987 erstmals in Wien dabei war, gehörst du zu den Persönlichkeiten, die in vielfacher Hinsicht immer präsent waren. So denke sicher nicht nur ich an etliche geistliche Impulse und Bildbetrachtungen, die Du in unsere Tagungen eingebracht hast. Du gehörst zu denen, die aufmerksam zuhörten und ihr Wissen – psychologisch und theologisch – in inspirierender Weise zur Sprache brachten. Deine Zuverlässlichkeit und Verbindlichkeit sorgten dafür, dass viele gerne mit Dir zu tun hatten, in Begegnung und Arbeit.“ Hartmann erinnerte weiterhin u.a. an die bei Alfons Auer verfasste Lizentiatsarbeit zur Homophilie, mit der van de Spijker sich einem Thema gewidmet habe, das für etliche Menschen zu existentiellen Auseinandersetzungen mit Glaube und Kirche führt. Die dabei eingenommene tiefenpsychologische Perspektive helfe zum vertieften Verständnis des Menschen, wobei sie auch Jahrzehnte später noch nicht angemessen im kirchlichen Lehramt rezipiert worden sei. Schließlich betont das Gratulationsschreiben die Hoffnung, dass es zwischen van de Spijker und den Konferenzmitgliedern noch manche Begegnungen geben möge und dass der Jubilar auch weiterhin die Arbeit der Konferenz mit Aufmerksamkeit verfolgen werde. [R. Hartmann, Fulda / U. Feeser-Lichterfeld, Bonn]

Vorankündigung: Symposion „Diakonische Pastoral“ 2012

[Juli 2011] In Kooperation mit der Fortbildungsakademie des Deutschen Caritasverbandes, den Pastoralen Ausbildungsabteilungen der (Erz-)Bistümer Aachen, Bamberg und Freiburg und unserer Konferenz findet vom 9. - 10. März 2012 in Bamberg ein Symposion statt, das an unsren Freiburger Caritaskongress vor 20 Jahren anknüpft. Zentrale Fragen sind: 

  • Wo liegen die Blockaden für eine Diakonisierung von Pastoral und Gemeinden? In den kirchlichen Milieus und Mentalitäten, in den Strukturen? In einem diakoniefernen Glaubens-, Gemeinde- und Kirchenverständnis? 
  • Gibt es Berührungspunkte zum Projekt "Kirche findet Stadt" des DW der EKD? 
  • Welche Aktivitäten des DCV in Sachen Caritas und Pastoral intensivieren die Perspektive, dass Caritas zur "Kirche vor Ort" wird. 
  • Was bedeutet die immer neue Erfahrung der Entfremdung und das Befremden zwischen Pastoral und Caritas? 
  • Welche Veränderungen haben Caritas, Kirche, Pastoral und Pastoraltheologie in den 20 Jahren zwischen 1990 und 2010 durchlebt? 
  • Was macht Diakonische Pastoral für pastorale Berufe attraktiv? 
  • An welche Adressaten wendet sich Pastoral und an welche Adressaten die neuen Formen der Pastoral wie City-Pastoral? 
  • Wo und wie gibt es wechselseitige Unterstützungsbedarfe zwischen Caritas und Pastoral? 
  • Wer Interesse an diesem Symposion hat, kann sich bereits beim Vorstand melden. [R. Hartmann, Fulda]

Gratulation zum 60. Geburtstag von Dr. Hartmut Heidenreich

[Nov. 2010] Am 26. Oktober vollendete Dr. Hartmut Heidenreich sein 60. Lebensjahr. Aus diesem Anlass gratulierte Prof. Richard Hartmann namens der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. und würdigte dabei insbesondere dessen Engagement als langjähriger gewählter Redakteur der „Pastoraltheologischen Informationen".

Über 15 Jahre war Dr. Heidenreich Mitglied im Beirat unserer Konferenz und hat – so der Vorsitzende in seinem Glückwunschschreiben – in zum Teil turbulenten und schwierigen Zeiten die „Pastoraltheologischen Informationen“ als katholischer Redakteur geprägt. Dies war stets mit einem doppelten Arbeitsaufwand verbunden, dem inhaltlichen und dem organisatorischen: Die inhaltliche Aufgabe, die immer zwischen den Optionen des Beirats und der eigenen Akzentuierung changieren kann, bietet laut Prof. Hartmann gute Möglichkeiten, über Kongresse und Sitzungen hinaus Akzente zu setzen und Themen zu lancieren. Dies habe Dr. Heidenreich immer verantwortlich vorangetrieben, ohne sich je dabei selbst in den Vordergrund zu spielen. Diese inhaltlich reizvolle Aufgabe sei zugleich verbunden mit der selten so erbaulichen organisatorischen Aufgabe, die vom manchmal verzweifelten Eintreiben zugesagter Artikel bis zu Layout, Druck, Finanzierungs- und Versandaufgaben reicht. Für all seine Mühe gebührt Herrn Dr. Heidenreich ein herzlicher Dank und ein ehrliches „Vergelt’s Gott“.

In einer ausführlichen Würdigung des Bistums Mainz (http://www.bistummainz.de/bistum/bistum/ordinariat/ dezernate/dezernat_z/pressestelle/mbn/mbn_2010/mbn_101020.html#1) wird darauf hingewiesen, dass Herr Dr. Heidenreich nach dem Studium der Philosophie, Theologie, Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie in Würzburg und Münster seine berufliche Tätigkeit als hauptamtlicher Diözesanvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Erzbistum Bamberg begann. Von 1979 bis 1988 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter für Pastoralsoziologie und Religionspädagogik an den Universitäten Münster und Bochum. Daneben arbeitete er unter anderem als Supervisor sowie Psycho- und Bibliodramatiker. Seit 1989 war er Leiter der Abteilung für die Psychologischen Beratungsdienste und des Referats Personalwesen beim Caritasverband Wiesbaden. Heidenreich ist seit 1992 Direktor des Bildungswerks der Diözese Mainz, Abteilungsleiter für die Familienbildungsstätten und Bischöflicher Beauftragter für Erwachsenenbildung.

Überregional ist Heidenreich jeweils als stellvertretender Vorsitzender in der Landesarbeitsgemeinschaft der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) in Rheinland-Pfalz und Hessen engagiert. Darüber hinaus ist er auf Bundesebene Vorstandsmitglied der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (KBE). Heidenreich ist 2003 an der Universität Dortmund zum Dr. phil. promoviert worden. Seine Arbeit trägt den Titel „Personales Angebot als Kernkonzept praktisch-theologischen Handelns. Zu seiner Rekonstruktion, Rezeption und Interpretation nach dem Würzburger Synodenbeschluss von 1975".

In den Themenfeldern Praktische Theologie, lateinamerikanische Befreiungspastoral, Supervision, Diakonie, Psycho- und Bibliodrama, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung hat Heidenreich über 85 Beiträge in Lexika, Handbüchern und Fachzeitschriften veröffentlicht sowie zahlreiche Rezensionen. [R. Hartmann, Fulda]

Netzwerktreffen Praktische Theologie

[Okt. 2010] Am 9.9. trafen sich Vertreter aus Vorstand und Beirat der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. in Würzburg zu einem Netzwerktreffen mit den Vorsitzenden der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie, Abt. Praktische Theologie und mit Vertretern des POST Netzwerks sowie der Religionspädagogik und Katechese. In dieser anregenden Begegnung wurden mehrere Projekte vereinbart: Die Vernetzung zwischen den verschiedenen Trägern wird u. a. dadurch gefördert, dass die Webseiten verlinkt werden; entsprechende Links sind auf der Homepage www.pastoraltheologie.de gesetzt. Kooperation gelingt vor allem durch direkte Zusammenarbeiten (z. B. gemeinsame Doktorandenkolloquien, Forschungsprojekte, Einladung zu Vorträgen auch und besonders an Hochschulstandorten, wo nur eine Konfession vertreten ist). In den Blick genommen wird ein gemeinsamer Kongress zu Grundfragen der Empirie in der Praktischen Theologie. Im Bereich der mittel-osteuropäischen Praktischen Theologen wird geprüft, in einiger Zeit ein gemeinsames Symposion zur Entwicklung der Kirche und der Praktischen Theologie in Ost und West durchzuführen. Prof. Theis und Prof. Hartmann werden im Umfeld der Mainzer Gespräche initiativ werden, die verschiedenen praktisch-theologischen Fachgruppen im katholischen Bereich besser zu vernetzen. [R. Hartmann, Fulda]

Letzte gedruckte Ausgabe der „Pastoraltheologischen Informationen“ erschienen

[Okt. 2010] Mit dem Titel „Rezeptionsprozesse. Reflexionen aus Homiletik und Katechetik“ ist die letzte gedruckte Ausgabe der „Pastoraltheologischen Informationen“ (2/2009) erschienen.

Neben einer Dokumentation der Beiträge zum 22. Europäischen Treffen für den Katechumenat, das vom 30. April bis 4. Mai 2009 in Wien stattfand und Zusammenhänge von Katechumenat, Migration und Integration in den Blick nahm, widmet sich das Heft vor allem der Predigt. Unter der Überschrift „Verkündigung zwischen Intention und Imagination“ behandeln zehn Beiträge Fragen der Predigtpraxis und der Predigtausbildung, der Förderung und der Erforschung der Predigt.

In Kürze wird zudem die erste Online-Ausgabe der „Pastoraltheologischen Informationen“ (1/2010: „Religion und Politik“) erscheinen. Diese Ausgabe dokumentiert zwei Fachtagungen: zum einen die Tagung der Fachgruppe Praktische Theologie der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie zum Thema Praktische Theologie und Politik (30. September bis zum 2. Oktober 2009 in Tübingen), zum anderen den Kongress der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen zum Thema Christliche Praxis angesichts religionspluraler Gesellschaft (7. bis 10. September 2009 in Leitershofen).

Beide Themenkomplexe kommen darin überein, dass sie Fragen aufwerfen, die Auswirkungen auf das Selbstverständnis Praktischer Theologie haben, und eine Herausforderung darstellen, Pastoraltheologie bzw. Praktische Theologie entschiedener noch als kontextuelle Theologie zu betreiben. Die Fragestellungen berühren sich aber auch in mehr materialer Hinsicht. Denn das Politische gelebter Religion(en) hat stets Auswirkungen auf das „Handeln im Vorletzten“ (Thomas Schlag); und wo die manifesten Konflikte einer religionspluralen Gesellschaft nicht mit Blick auf „fortgeschrittene Christenmenschen“ (Arnd Bünker) marginalisiert werden, richtet sich an die Praktische Theologie die Frage, was sie zur Konflikt- und Friedensfähigkeit und also zu einer „ars politica“ (Schlag) für „Jedermann“ (Bünker) beiträgt.

Mit der Umstellung von der Drucklegung zur Internetpublikation stehen die Beiträge der „Pastoraltheologischen Informationen“ in Zukunft auf unserer Website www.pthi.de als frei downloadbare PDF-Dateien zur Verfügung. Die jeweils neueste Ausgabe ist unter www.pthi.de/hefte/aktuell.htm zu finden.

Die Internetrecherche im World Wide Web wird – so hoffen wir – viele Interessierte zu den „Pastoraltheologischen Informationen“ führen; und die Veröffentlichungen unserer Zeitschrift können nun auch im Rahmen der Lehre leichter eingesetzt werden – z. B. indem auf genutzten digitalen Lernplattformen Links zu Beiträgen gesetzt werden.

Darüber hinaus sind Links zur Website www.pthi.de jederzeit willkommen. Wir würden uns freuen, wenn praktisch-theologische bzw. pastoraltheologische Einrichtungen oder auch Personen, die über eine eigene Homepage verfügen, einen Link zu den „Pastoraltheologischen Informationen“ setzten. Darüber hinaus können die Autorinnen und Autoren unserer Zeitschrift natürlich auch in ihren digitalen Publikationsverzeichnissen einen Link zu ihrem Beitrag setzen.

Über das Erscheinen einer neuen Ausgabe der „Pastoraltheologischen Informationen“ wird von nun an jeweils dieser Newsletter informieren. [R. Feiter, Münster]

Hochschulpastoral sekundär? Kritik am Trierer Plan „Finanzieren und Investieren“

Unter der Überschrift „Finanzieren und Investieren“ hat der Generalvikar des Bistums Trier einen „verbindlichen Entwurf zur Kostensenkung“ vorgelegt und zur Diskussion gestellt. Für den Vorstand der Konferenz reagiert ihr Vorsitzender, Prof. Dr. Richard Hartmann, mit einem Offenen Brief.

Offener Brief als PDF-Dokument zum Download...

Emeritierung von Prof. Dr. Heribert Wahl

Heribert Wahl, Ordinarius für Pastoraltheologie an der Theologischen Fakultät Trier wird zum 31.09.2010 emeritiert. Er lehrt dort von 1997 bis September 2010. Anlässlich seiner Emeritierung hielt Prof. Karl Bopp am 21.06.2010 einen Festvortrag zum Thema „’Missionarisch Kirche sein’ angesichts fremder Religionen und Kulturen.“ Dazu hatte die Theologische Fakultät Trier eingeladen. 
Lehren und Forschen von Heribert Wahl stellt die Menschen in den Mittelpunkt. Wahl geht der Frage nach, wie Menschen aus dem Glauben heraus dabei unterstützt werden können, heilsame Beziehungen zu finden und zu leben. Sein praktisch-theologischer Zugang zu den Menschen ist 
- psychologisch, denn als Psychologe und Psychoanalytiker gewinnt er maßgebliche Anregungen seiner praktischen Theologie aus der psychoanalytischen Selbstpsychologie. 
- pastoral, denn Heribert Wahl verknüpft diese Anregungen so mit dem Grundimpuls des Evangeliums, dass er daraus für die ganze Breite pastoralen Handelns Wahrnehmungshilfe, Kriterien und Optionen gewinnt. 
- diakonisch, denn seinem pastoralen Kernanliegen – der Stärkung einer „SelbstObjekt-Praxis“ im Geiste Jesu – wohnt ein diakonischer Impetus inne. 
Mit diesen Stichworten titeln seine wissenschaftlichen Mitarbeiter die aus diesem Anlass herausgegebene Festschrift: Psychologisch, pastoral, diakonisch. Praktische Theologie für die Menschen, hgg. von Gundo Lames, Stefan Nober, Christoph Morgen, Trier 2010. 
Wie fruchtbar die Auseinandersetzung mit Lehren und Forschen von Heribert Wahl ist, das belegen die zwanzig Beiträge von Weggefährten, Kollegen und Schülern in dieser Festschrift. Sie greifen unterschiedliche Aspekte seines vielfältigen Werks auf, reflektieren und vertiefen sie sowie ziehen lehrreiche Schlussfolgerungen für Praktische Theologie und Pastoral. [G. Lames, Trier]

Ausschreibung der Paul-Nordhues-Caritaspreisstiftung

Der Beirat der „Paul-Nordhues-Caritaspreisstiftung“ schreibt für den Zeitraum 2007-2010 folgendes Thema zur wissenschaftlichen Bearbeitung aus: „’Deus caritas est’ – Die Caritas-Enzyklika Papst Benedikt XVI. als Orientierung und Herausforderung für die pastorale Praxis“.

Die Arbeiten, die für diesen Zweck angefertigt werden müssen, sollten mindestens 100 Seiten Umfang haben und sind ohne Namensnennung, mit einem Kennwort versehen, in drei Exemplaren bis zum 30. April 2010 einzusenden an die Theologische Fakultät Paderborn, Paul-Nordhues-Caritaspreisstiftung, Kamp 6, D-33098 Paderborn.

Name und Anschrift des Autors / der Autorin müssen in einem verschlossenen Umschlag beiliegen. Das gewählte Kennwort der Arbeit ist auf dem Umschlag zu notieren.

Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Eventuelle Rückfragen sind zu richten an Prof. Dr. Herbert Haslinger, Kamp 6, D-33098 Paderborn. [H. Haslinger, Paderborn]

Beirat befasst sich intensiv mit Themen des Missbrauchs und der sexualisierten Gewalt

Beirat befasst sich intensiv mit Themen des Missbrauchs und der sexualisierten Gewalt

Auf seiner Sitzung vom 26.-27. März 2010 hat sich der Beirat intensiv den Themen des Missbrauchs und der sexualisierten Gewalt auch und gerade in der Kirche gestellt. Die Pastoraltheologinnen und -theologen wollen hier ausdrücklich ihre fachliche Kompetenz einbringen und sich auch selbst noch intensiver den anstehenden Themen zuwenden.

Etliche Detailfragen bedürfen dabei intensiverer Forschung und Diskussion, so u.a. die Frage nach Begleitung der traumatisierten Opfer oder nach pädagogischen Hilfen für die Erziehung und Begleitung in kirchlicher Jugendarbeit, Schulischer Arbeit, in der Formation in Orden und Priesterseminaren. Das Verhältnis von Erotik – Geschlechtlichkeit – Leiblichkeit und Macht ist genauer zu beleuchten. Die lehramtlichen Positionen der Sexualmoral müssen dringlich weiterentwickelt werden. Genauso müssen Fragen von Nähe und Distanz ausdrücklich diskutiert sowie die Begriffe von Täter und Opfer genauer bestimmt werden. Theologisch und spirituell ist die Frage zu diskutieren, was im Falle von sexualisierter Gewalt auch unter der Perspektive der Vergebung geschehen kann. Beim Vorstand der Konferenz werden Informationen über entsprechende Forschungsprojekte zusammengetragen, um sie auch für die Verantwortungsträger und die Handlungsebene fruchtbar zu machen. [R. Hartmann, Fulda]

Stellungnahme der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e. V. zur Besetzung pastoraltheologischer Lehrstühle

Stellungnahme der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e. V. zur Besetzung pastoraltheologischer Lehrstühle

Der Beirat der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. beklagt, dass in jüngster Vergangenheit gerade Lehrstühle im Fach Pastoraltheologie vorrangig für die Besetzung durch Priester ausgeschrieben werden, bzw. dass Frauen und Männer, die nicht Priester sind, im Verfahrensverlauf trotz gleichwertiger oder besserer wissenschaftlicher Qualifikation allein aufgrund ihres Laienstandes benachteiligt sind. Für die Besetzung von Lehrstühlen muss, so die Konferenz in ihrer Stellungahme, aber wissenschaftliche Exzellenz – im Sinne der pastoraltheologischen Wissenschaftsauffassung des II. Vaticanums – das entscheidende Kriterium sein.

Volltext der Stellungnahme als PDF-Dokument zum Download...

90 Jahre Hermann Stenger – Emeritierung Franz Weber – Gutes Leben für alle

90 Jahre Hermann Stenger – Emeritierung Franz Weber – Gutes Leben für alle

[Dez. 2010] Mit einem spannenden Symposion zu „Gutem Leben für alle“ ehrte die Innsbrucker Theologische Fakultät unsere hochverehrten Kollegen und Mitglieder Hermann Stenger und Franz Weber. Beiden hat unsere Konferenz viel zu verdanken. 
Hermann Stenger ist – nicht allein aufgrund seiner Profession, sondern aufgrund der Art, wie sich diese in seiner Persönlichkeit spiegelte – immer ein gesuchter Zuhörer und Impulsgeber, gerade auch für die jungen Kolleginnen und Kollegen, denen er mit großem Interesse begegnetet. Franz Weber bringt mit seinen Erfahrungen die Dimension der Befreiungstheologie, den weiten Horizont der Weltkirche, in unsere Diskurse ein – lange Jahre auch im Beirat der Konferenz. Beiden geht es mit ihren Akzenten um das „Gute Leben“, das es nie nur für einige geben kann. 
Die Hirtenmetapher in Hermann Stengers „Summa“ hat mich immer wieder angeregt. Der Blick auf die Schafe, die selber zu Hirten werden. Wer den „Pferch der Kirche“ heute sieht, könnte meinen, dass nur noch 1 Schaf drinnen ist und alle anderen „draußen“, nicht aber einfach verloren, sondern auf der Suche – damit alle das Leben haben (dieser Gedanke wurde wohl im Generalrat der Franziskaner geäußert.) Diese veränderte Sichtweise provoziert auch uns, die Menschen zu suchen an den Orten, wo sie leben und leiden. 
So sind die Jubilare selber unterwegs. Dazu wünsche ich Ihnen namens der ganzen Konferenz Gottes Segen – und ad multos annos! [R. Hartmann, Fulda]

Eröffnung der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral

Eröffnung der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral

Seit Anfang Januar 2010 hat die Katholische Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP) in Erfurt ihre Arbeit aufgenommen. Es ist die erste Einrichtung der Deutschen Bischofskonferenz in den neuen Bundesländern. Sie ist hervorgegangen aus der Katholischen Sozialethischen Arbeitsstelle (KSA) in Hamm und der Katholischen Glaubensinformation (KGI) in Frankfurt/M., die zum Ende des Jahres 2009 geschlossen worden sind. 
Ziel dieser Arbeitsstelle ist die wahrnehmende Zuwendung zur modernen Gesellschaft sowie ein vertieftes Bewusstsein von der eigenen christlichen Botschaft und Sendung. Die Aufgaben der Referate im Einzelnen sind: 1. Die Bearbeitung von Grundsatzfragen der missionarischen Pastoral, 2. die Beobachtung und Deutung von Religion in der Gesellschaft inklusive der Auswertung pastoral relevanter sozialwissenschaftlicher Analysen, 3. die Befassung mit neureligiösen Bewegungen und Weltanschauungsfragen und 4. die Koordinierung und Begleitung der Internetseelsorge und -beratung. Die Arbeitsstelle arbeitet im Schnittfeld von Wissenschaft und seelsorglicher Praxis und wird vor allem den (Erz-)Bistümern, den Verbänden, Orden und Bewegungen in der deutschen Kirche sowie den Gremien der DBK zuarbeiten. 
Bei der feierlichen Eröffnung der Arbeitsstelle am 15. Januar 2010 rief der Erfurter Bischof Dr. Joachim Wanke, der scheidende Vorsitzende der Pastoralkommission der DBK, dazu auf, allem, was dem Ziel einer „Missionskirche“ diene, in unseren Diözesen Vorrang einzuräumen. Er bezeichnete es als eine Grundaufgabe von Kirche und ihrer Pastoral heute, Anknüpfungsmöglichkeiten für das Evangelium zu erkunden. Dafür sei eine „Verheutigung“ unserer Gottesverkündigung, eine Verstärkung kirchlich-missionarischer Präsenz an Diakonie-Orten und eine Vertiefung der theologischen, liturgischen und spirituellen Kompetenz beim Klerus und beim Gottesvolk nötig. 
Kontakt: Dr. Hubertus Schönemann (Leiter der Arbeitsstelle) schoenemann@kamp-erfurt.de; Dr. Tobias Kläden (Referent für Pastoral und Gesellschaft) klaeden@kamp-erfurt.de; www.kamp-erfurt.de (im Aufbau). [T. Kläden, Erfurt]

10 Jahre Bischofswort "Zeit zur Aussaat – Missionarisch Kirche sein"

10 Jahre Bischofswort "Zeit zur Aussaat – Missionarisch Kirche sein"

Im Jahr 2000 hat die Deutsche Bischofskonferenz das Wort "Zeit zur Aussaat – Missionarisch Kirche sein" veröffentlicht. Mit ihm reagierte sie auf gesellschaftliche Entwicklungen in Deutschland: Menschen verschiedener sozialer, religiöser und kultureller Herkunft leben miteinander und bestimmen das Bild unserer Gesellschaft; volkskirchliche Strukturen gehen zurück, Glaube und Religion werden als Privatangelegenheit angesehen. Doch ist der Glaube keine Privatangelegenheit. Wer seine Kraft erlebt, will ihn auch anderen empfehlen. Dabei wendet sich die kirchliche Verkündigung an alle Menschen in vollem Respekt vor ihrer Freiheit. In diesem Sinn ist Mission ein "Grundwort kirchlichen Lebens" (Karl Lehmann). 
Mit ihrem Wort "Zeit zur Aussaat" beschreiben die Bischöfe, was es bedeutet, in Deutschland eine missionarische Kirche zu sein. 
Das Wort der Deutschen Bischofe hat sehr große Beachtung gefunden und eine Reihe von Folgeprojekten nach sich gezogen: die Bischofsworte „Offene Kirche – Brennende Kerzen – Deutende Worte“ (2003) und „Allen Völkern sein Heil. Die Mission der Weltkirche“ (2004) und „Katechese in veränderter Zeit“ (2004), die Gründung des "Instituts für Weltkirche und Mission" in Frankfurt a. M. (2009) und der "Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral" (KAMP) in Erfurt (2010) u.a. Zu den Projekten für die Zukunft zählen die Förderung und Weiterentwicklung von Initiativen zum Katechumenat (die Aufnahme Erwachsener in die Kirche) und Wiedereintritt, die Stärkung der Bibelpastoral, Katechese und spirituellen Bildung, der unverzichtbare Beitrag der katholischen Verbände, kirchlicher Bewegungen und der Caritas bei der Gestaltung der neuen pastoralen Räume. [O. John, Bonn]

Festakt zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Michael Sievernich SJ

Festakt zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Michael Sievernich SJ

Prof. Dr. Michael Sievernich SJ hat im Februar 2010 sein 65. Lebensjahr vollendet. Aus diesem Anlass haben der Dekan der Mainzer Katholisch-Theologischen Fakultät, Prof. Dr. Thomas Hieke, sowie Prof. Dr. Dr. Mariano Delgado (Freiburg, Schweiz) und Prof. em. DDr. Dr. h. c. Hans Waldenfels (Bonn) zu einem Festakt an der Mainzer Universität eingeladen. Nach den Grußworten des Dekans hielt Prof. Waldenfels vor zahlreichen Gästen die Festrede mit dem Thema „Dialog und Mission – ein Widerspruch?“. Anschließend stellte Prof. Delgado die Festschrift mit 39 Beiträgen von Kollegen und Freunden des Jubiliars vor (s. Hinweis unter „Publikationen“) und übergab sie dem Jubilar. 
Prof. Dr. Michael Sievernich SJ war 1988-2003 Professor für Pastoraltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen und 1996-2000 ebenda Rektor der Hochschule, seit 2003 ist er Professor für Pastoraltheologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und war 2006-2008 Dekan der Katholisch-Theologische Fakultät. Er ist langjähriges Mitglied der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen und war von 2005 bis 2009 Mitglied des Beirats der Konferenz. [W. Fritzen, Mainz]

Kongressrückblick: „Plurale Wirklichkeit Gemeinde” im Dialog von Praxis und Theorie

Kongressrückblick: „Plurale Wirklichkeit Gemeinde” im Dialog von Praxis und Theorie

Rund 110 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Slowenien und den Niederlanden fanden sich vom 17. bis 20. September 2007 in der Katholischen Akademie Schwerte zum Kongress „Plurale Wirklichkeit Gemeinde“ ein. Diese Resonanz zeigt, wie richtig die Veranstalter, die Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V., Bedeutung und Aktualität der Thematik eingeschätzt hatten. Das Tagungsprogramm versuchte, das Gespräch zwischen Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher gemeindetheologischer Optionen, vor allem aber zwischen „Praktikern“ und „Theoretikern“ zu ermöglichen. Diesem Ziel dienten Berichte aus Diözesen, Gemeinden und Verbänden zu aktuellen Planungen und Entwicklungen, Workshops zu einzelnen Modellen gemeindlicher Entwicklung und nicht zuletzt Vorträge, die den gegenwärtigen (pastoral-)theologischen Diskurs darstellen, aber auch befördern sollten. Das Heft 2008-1 der „Pastoraltheologischen Informationen“ wird die Vorträge des Kongresses dokumentieren. Eine Reihe informativer „Blitzlichter“ zum Kongress „Plurale Wirklichkeit Gemeinde“, verfasst von Dr. Walter Krieger, finden sich aufwww.pastoral.at in der Rubrik „Aktuell“. [U. Feeser-Lichterfeld, Aachen].

www.pthi.de – Der neugestaltete Internetauftritt der „Pastoraltheologischen Informationen“

www.pthi.de – Der neugestaltete Internetauftritt der „Pastoraltheologischen Informationen“

Unter http://www.pthi.de stellen sich die „Pastoraltheologischen Informationen“ seit Kurzem allen Interessierten in einem neuen Layout und mit erweiterten Funktionen im Internet vor. Vielleicht besuchen Sie einmal diesen neuen Internetauftritt.

Die Zahl der Bestellungen von Einzelheften zeigt, dass es weit über die Mitglieder der evangelischen und katholischen pastoraltheologischen Fachschaft hinaus ein Interesse an den „Pastoraltheologischen Informationen“ gibt. Der neue Webauftritt kommt diesem Interesse entgegen und erleichtert die Möglichkeit, Einzelhefte zu bestellen oder die Zeitschrift zu abonnieren.

Sie können das Bemühen, den Kreis der Leserinnen und Leser sowie der Abonnenten der „Pastoraltheologischen Informationen“ zu erweitern, unterstützen, indem Sie die Website unserer Zeitschrift mit von Ihnen unterhaltenen Seiten im Internet verlinken.

In Zeiten ökumenischer Rückschritte sind die „Pastoraltheologischen Informationen“ als ökumenische praktisch-theologische Fachzeitschrift ein Forum, das Ihre Unterstützung lohnt. [R. Feiter, Münster].

Bonifatius-Sonderpreis für Erfurter Weihnachtsmarktprojekt

Bonifatius-Sonderpreis für Erfurter Weihnachtsmarktprojekt

Das Projekt „Folge dem Stern!“ wurde im Vorjahr vom Lehrstuhl für Pastoraltheologie (Prof. Dr. Maria Widl) gemeinsam mit dem Institut für Evangelische Theologie/ Religionspädagogik (Prof. Dr. Andrea Schulte) ins Leben gerufen. Das Bonifatiuswerk ehrte die Initiative nun mit einem Sonderpreis im Rahmen der Verleihung des „Bonifatius-Preises für missionarisches Handeln in Deutschland 2008“. Das Projekt wurde ausgezeichnet, weil im „säkularen Umfeld des Erfurter Weihnachtsmarktes der eigentliche Sinn der christlichen Symbolik und damit die froh machende Botschaft von der Mensch- und Kindwerdung Gottes erneut zugänglich gemacht und zeitgemäß interpretiert“ wurde. Dabei sei es nicht nur darum gegangen, allgemein abendländisches Kulturgut neu in das Bewusstsein der Menschen in den neuen Bundesländern zu heben, sondern den ursprünglichen Sinn des adventlichen Brauchtums zu erschließen und „vom Ballast der alles überlagernden vorweihnachtlichen Konsumma-schinerie zu befreien“, teilte das Bonifatiuswerk mit. Der mit 700 Euro dotierte Preis wurde am 9. November in Berlin überreicht. Das Projekt wird in diesem Jahr fortgesetzt mit dem Ziel, es der Ortskirche zu übergeben. [M. Widl, Erfurt]

DFG-Antrag auf Förderung eines Mittelbau-Netzwerks

DFG-Antrag auf Förderung eines Mittelbau-Netzwerks

Mitte Oktober konnte bei der DFG ein Antrag zur Gründung eines wissenschaftlichen Netzwerkes für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler eingereicht werden. Ein Antrag für eine solche Förderungsform ist unseres Wissens der erste, der im Bereich der Pastoraltheologie gestellt wird, und hat von daher Pioniercharakter. Der Antragstellung vorangegangen ist ein Themenfindungsprozess in der Statusgruppe „Mittelbau“ der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen, innerhalb dessen mehrere Themen generiert und einem Abstimmungsverfahren unterzogen wurden. Das Thema „Praktische Theologie in der Spätmoderne – Zur aktuellen und prospektiven Topografie einer Disziplin in wissenschaftsgeschichtlicher Perspektive“ konnte dabei die Mehrheit der Stimmen auf sich vereinigen. 
Ausgehend davon, dass es der Praktischen Theologie innerhalb des theologischen Fächerkanons in besonderer Weise um den Gegenwartsbezug des christlichen Glaubens geht, ergibt sich die Frage, ob sich diese Disziplin der religiösen Situation der Spätmoderne ausreichend stellt. Junge Praktische Theologinnen und Theologen wollen sich mit dieser Frage selbstreflexiv auseinandersetzen, sie aber auch an ihre (älteren) Fachkolleginnen und -kollegen stellen. Die Arbeit im Netzwerk soll dabei in einem Dreischritt erfolgen: Zunächst soll eine Matrix aus Kriterien erarbeitet werden, die eine Charakterisierung des praktisch-theologischen Diskurses unter den Bedingungen der Spätmoderne erlaubt. Mit dieser Matrix soll in einem zweiten Schritt der eigene Beitrag zur Praktischen Theologie selbstkritisch und im Dialog mit anderen Nachwuchswissenschaftlern befragt werden. Dieser Selbstvergewisserung folgt in einem dritten Schritt die paradigmatische Analyse der Arbeit prominenter Praktischer Theologinnen und Theologen. Die Frage ist jeweils, ob mit der genannten Matrix spätmoderne Züge identifiziert werden können. Die Auswahl und Profilierung der Matrixkriterien sowie die Portraits der ausgewählten Wissenschaftler sollen in einem Sammelband dokumentiert werden. 
Als Antragsteller für diese auf drei Jahre angelegte Netzwerk-Initiative treten gegenüber der DFG Tobias Kläden (Münster), Stefan Gärtner (Münster/Tilburg) und Ulrich Feeser-Lichterfeld (Bonn) auf. Ihrer Antragsskizze haben sich zwölf weitere Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden als Netzwerkmitglieder angeschlossen, mehrere Mittelbau-Mitglieder stehen als „Nachrücker“ auf einer Warteliste bereit. Diese unerwartet große Resonanz genauso wie die bereits im Vorfeld der Antragstellung in Gang gesetzte Vernetzung der pastoraltheologischen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler darf als erster wichtiger Ertrag des angestoßenen Prozesses gelten. Umso größer ist jetzt die Hoffnung auf eine positive Begutachtung des Vorhabens, damit der im pastoraltheologischen Mittelbau explizit geäußerte Wunsch nach einer engeren inhaltlichen Zusammenarbeit auch in die Tat umgesetzt werden kann. [T. Kläden, Münster / S. Gärtner, Tilburg / U. Feeser-Lichterfeld, Bonn]

Weltkirchliche Arbeit heute für morgen – Wissenschaftliche Studie in Gemeinden deutscher Diözesen

Weltkirchliche Arbeit heute für morgen – Wissenschaftliche Studie in Gemeinden deutscher Diözesen

Im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz, der Diözesen in Deutschland und der katholischen Hilfswerke führte das Institut für Pastoralpsychologie und Spiritualität an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main die Untersuchung „Weltkirchliche Arbeit heute für morgen. Wissenschaftliche Studie in Gemeinden deutscher Diözesen“ statt. Aus dem laufenden Forschungsprozess berichtete Klaus Kießling bereits im Infodienst 2/2008.
Zentrale Ergebnisse haben Chunhee Cho, Viera Pirker und Klaus Kießling nun in einer Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz vorgelegt, die am 23. September dieses Jahres erschienen ist. Sie ist im Internet abrufbar: http://www.dbk.de/schriften/data/02012/index.html 
Diese Dokumentation wurde im Rahmen eines Studientages der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda präsentiert und diskutiert und in einem Pressegespräch der Öffentlichkeit vorgestellt. [K. Kießling, Frankfurt/M.]

PastoralNetz

Pastoral-theologische
Seminare und Institute in
D, A, NL und CH.

Mittelbauseite

Forum für Angehörige des
wissenschaftlichen
Mittelbaus.