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Zeitschrift Lebendige Seelsorge: Postmoderne und Professionalität“(3/2009)

Zeitschrift Lebendige Seelsorge: Postmoderne und Professionalität“(3/2009)

Es ist modern geworden, von der Postmoderne zu sprechen. So omnipräsent die Rede von ihr ist, so unklar ist jedoch auch, was sie eigentlich meint. Grund genug, ihr auf den Grund zu gehen. Die aktuelle Ausgabe der „Lebendigen Seelsorge“nimmt die Phänomene in den Blick, die sich hinter diesem großen Wort verbergen und fragt nach den theologischen und praktischen Konsequenzen. Im thematischen Teil steht die postmoderne Theorie zur Debatte. Das Streitgespräch geht u.a. den Fragen nach, welche Denk- und Deutungsmuster die Postmoderne einführt und welche Stellung Theologie und Kirche im (post)modernen Gefüge einnehmen. Der zweite Teil des Heftes dreht sich um die „postmoderne Praxis“, konkretisiert im Blick verschiedener AusbildungsleiterInnen künftiger SeelsorgerInnen. Was sollen junge Menschen lernen, um angesichts der Relativierung des Subjekts, des Endes der großen Fragen und der Dauerreflexion von Sinn- und Wertvorgaben glaubwürdige MitarbeiterInnen der Kirche zu sein? Dabei geht es bewusst nicht um binnenkirchliche Herausforderungen und effizienzbasierte Reaktionsstrategien. Es geht um die Frage, wie Kirche gerade durch den pastoral-professionellen Nachwuchs sprachfähig bleiben kann.

Eine Inhaltsübersicht finden Sie im Internet unter www.lebendige-seelsorge.de [A. Schilling, Würzburg]

Aufhebung der Exkommunikation von Bischöfen der Pius-Bruderschaft

Aufhebung der Exkommunikation von Bischöfen der Pius-Bruderschaft

Bei ihrem regulären Arbeitstreffen am 10. Februar 2009 in Zürich haben sich die Mitglieder der „Arbeitsgemeinschaft Praktische Theologie Schweiz“über das weltweite Unverständnis und Entsetzen ausgetauscht, das die Aufhebung der Exkommunikation von vier Bischöfen der Pius-Bruderschaft ausgelöst hat –sowohl unter den Mitgliedern unserer Römisch-Katholischen Kirche als auch bei den anderen christlichen Kirchen, darüber hinaus vor allem bei unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern jüdischen Glaubens, nicht zuletzt auch in der breiten Öffentlichkeit der Schweiz. Dies veranlasste die Arbeitsgemeinschaft der in der Schweiz tätigen Praktischen Theologinnen und Theologen zu der unterhttp://www.unifr.ch/pastoral/de/pdf/ErklaerungAGPraktischeTheologieSchweiz.pdf abrufbaren Stellungnahme.

Der Vorstand der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. hat sich dieser Erklärung der in der Schweiz tätigen Kolleginnen und Kollegen ausdrücklich angeschlossen. Ebenso wie viele andere Mitglieder der Konferenz haben die Vorstandsmitglieder u.a. in Erklärungen der Fakultäten Stellung bezogen. Mit der Kollegin Demel und den Kollegen Porzelt und Schöttler aus der Praktischen Sektion, die der Bischof von Regensburg unter Androhung von Sanktionen zum Widerruf aufgefordert hat, steht der Vorsitzende direkt in Verbindung. Von weiteren Solidaritätserklärungen wurde seitens des Vorstandes unserer Konferenz, wie auch der ReligionspädagogInnen, auf Wunsch der Regensburger Abstand genommen. Das bevorstehende Beiratstreffen wird Gelegenheit bieten, die weiteren Entwicklungen in dieser Angelegenheit zu bewerten. [U. Schmälzle, Münster / M. Blasberg-Kuhnke, Osnabrück / M. Belok, Chur]

Antrittsvorlesungen an der Universität Münster

Antrittsvorlesungen an der Universität Münster

In diesem Jahr fanden an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster zwei Habilitationen statt, die von Prof. Dr. Udo Schmälzle betreut wurden: Stefan Gärtner (Zeit, Macht und Sprache. Pastoraltheologische Studien zu drei Grunddimensionen von Seelsorge) und Markus Tomberg (Religionsdidaktik als Theorie gläubigen Handelns. Überlegungen zur kommunikativen Bestimmung der Gottesrede im Religionsunterricht). 
Beide halten im kommenden Januar ihre Antrittsvorlesungen als Privatdozent an der Münsteraner Fakultät. Markus Tomberg wird am 9. Januar über "Advokatorisches Handeln. Eine didaktische Perspektive auf gläubige Praxis" sprechen, Stefan Gärtner am 23. Januar über "Praktische Theologie als Pastoraltheologie? Wissenschaftstheoretische Erwägungen zu einer (un-) zeitgemäßen Option". 
Die Antrittsvorlesungen finden jeweils um 12 Uhr ct im Hörsaal KThS I, Johannisstr. 8-10, 48143 Münster statt. [T. Kläden, Münster]

Friedenspreis für Franziskanerbischof

Friedenspreis für Franziskanerbischof

Die katholische Menschenrechts-und Friedensbewegung "Pax Christi International" hat ihren diesjährigen Friedenspreis dem brasilianischen Franziskanerbischof Luiz Flavio Cappio zuerkannt, der wegen seines konsequenten Kampfes gegen ein umstrittenes Flußumleitungsprojekt weltweit bekannt geworden ist. Die Entscheidung wurde in der Kirche sowie bei den Sozialbewegungen Brasiliens mit großer Freude aufgenommen. Wie Pax Christi International in Brüssel mitteilte, soll der Friedenspreis dem Bischof in Brasilien überreicht werden.

Vor wenigen Wochen hat ein ARD Film-Team die Arbeit der CPT und Dom Luiz Cappio in verschiedenen Städten entlang des Rio São Francisco (u.a. Bom Jesus da Lapa, Barra, Juazeiro) begleitet. Das Ergebnis ist ein halbstündiger Dokumentarfilm, der am So. den 31.08. im Ersten gesendet wird. Vgl.http://www.daserste.de/gottunddiewelt/beitrag_dyn~uid,smqvpc7qkt70aat8~cm.asp [U. Schmälzle, Münster].

Abschiedsvorlesungen von Prof. Udo Schmälzle und Prof. Leo Karrer

Abschiedsvorlesungen von Prof. Udo Schmälzle und Prof. Leo Karrer

Am 09. Mai 2008 hielt der Vorsitzende der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V., Professor Dr. Udo Schmälzle, seine Abschiedsvorlesung an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster, an der er von 1987 bis 2008 Professor für Pastoraltheologie und Religionspädagogik war. Udo Schmälzle hat im März 2008 das 65. Lebensjahr erreicht und ist zum Ende des Wintersemesters 2007/08 emeritiert worden.

Im voll besetzten Hörsaal F1 setzte er sich in seinem Vortrag zum Thema „Ich hasse Dich Gott, auch wenn es Dich nicht gibt!“ mit atheistischen Stimmen der Gegenwart und ihrer Herausforderung für die praktische Theologie auseinander. Zuvor wurde er geehrt in Grußworten der Rektorin der Universität und des Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät, die ihm nicht zuletzt für sein vielfältiges universitäres Engagement als Senatvorsitzender und Vorsitzender von Rektor- und Kanzlerfindungskommissionen dankten. Die stellvertretende Konferenzvorsitzende, Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke, würdigte seine Verdienste als Vorsitzender der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V., der er seit 2001 ist. Nach der Abschiedsvorlesung wurde Udo Schmälzle die ihm gewidmete Festschrift "Kommunikation des Evangeliums" überreicht, die in der Reihe "Theologie und Praxis" im LIT-Verlag, Münster, erschienen ist. In dieser

vieldimensional angelegten Festschrift nehmen Schüler/innen, Kolleg/innen und Freunde Themen auf, die Udo Schmälzle ein Leben lang beschäftigt haben, und markieren damit auch eine Richtungsanzeige für die Pastoraltheologie im 21. Jh. [T. Kläden, Münster]

Prof. Leo Karrer hielt am 15. Mai 2008 vor etwa 250 Zuhörer/inne/n seine Abschiedsvorlesung mit dem Titel „Auch im Winter wächst das Brot. Die Kirche zwischen Vergangenheit und Zukunft“. Die Laudatio hielt Prof. Manfred Belok, Präsident der AG Praktische Theologie Schweiz und Professor für Pastoraltheologie der Theologischen Hochschule Chur. Grußworte übermittelten Prof. Guido Vergauwen, Rektor der Universität, Prof. Max Küchler, Dekan der theologischen Fakultät, Weihbischof Paul Vollmar (Diözese Chur) und Prof. Udo Schmälzle, Vorsitzender der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheolog/inn/en. Bischof Bernard Genoud (Diözese Lausanne, Genf und Freiburg) ließ sich aus Termingründen entschuldigen.

Prof. Leo Karrer war von 1982-2008 ordentlicher Professor für Pastoraltheologie an der Universität Freiburg im Ü. Von 1996-1998 war er Dekan der theologischen Fakultät. Von 1993-2001 war er Vorsitzender der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen und von 2001-2004 Präsident der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie.

Abschiedsvorlesung und Laudatio sind unter http://www.unifr.ch/pastoral/de verfügbar. [S. Hodek, Freiburg i.Ü.].

Wissenschaftspreise des Deutschen Caritasverbandes

Wissenschaftspreise des Deutschen Caritasverbandes

Der Deutsche Caritasverband vergibt alle zwei Jahre zwei Wissenschaftspreise. In diesem Jahr werden die Preise im Oktober 2008 verliehen. Die Eingabefrist endet am 30. April 2008.

Mit dem Lorenz-Werthmann-Preis werden Dissertationen und Habilitationsschriften sowie Arbeiten mit einem entsprechenden gleichen wissenschaftlichen Niveau ausgezeichnet, die sich mit der Arbeit und Aufgabenstellung der freien Wohlfahrtspflege, der Zusammenarbeit zwischen freier und öffentlicher Wohlfahrtspflege, neuen Ansätzen in der sozialen Arbeit sowie mit caritastheologischen und sozialethischen Themen befassen. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert.

Der Gertrud-Luckner-Preis des Deutschen Caritasverbandes ist zum Gedenken an Gertrud Luckner (1900 - 1995 ). Mit dem Preis würdigt der DCV die hohe Lebensleistung von Dr. Gertrud Luckner. Ausgezeichnet werden mit dem Gertrud-Luckner-Preis Abschlussarbeiten in Diplom-, Magister¬, Bachelor- und Masterstudiengängen an Universitäten und Fachhochschulen bzw. vergleichbare Arbeiten, die sich mit der Arbeit und Aufgabenstellung der freien Wohlfahrtspflege, der Zusammenarbeit zwischen freier und öffentlicher Wohlfahrtspflege, neuen Ansätzen in der Sozialen Arbeit sowie caritastheologischen und sozialethischen Themen befassen. Für den Gertrud-Luckner-Preis können Abschlussarbeiten von Dozenten/-innen bzw. Professoren/-innen an Universitäten und Fachhochschulen vorgeschlagen werden. Eigenbewerbungen sind nicht möglich. Wir bitten Sie ganz herzlich, geeignete Kandidatinnen und Kandidaten sowie Dozenten/-innen sowie Professoren/-innen auf diesen Preis aufmerksam zu machen. Die Einreichung der Arbeiten muss durch die zuständigen Dozenten/in erfolgen. Der Preis ist mit 1000 € dotiert.

Genauere Informationen zu den Preisen finden sich auch unter www.caritas.de. [U. Kostka, Freiburg/Br.]

Stellenausschreibungen an der KTU Linz

Stellenausschreibungen an der KTU Linz

Mit Beginn des Wintersemesters 2009/2010 sind an der KTU Linz die Planstellen einer/eines UniversitätsprofessorIn für Pastoraltheologie und einer/eines UniversitätsprofessorIn für Fundamentaltheologie neu zu besetzen. Mehr Informationen zur Stellenausschreibung der KTU Linz finden Sie hier...

Stellenausschreibungen an der Ruhr-Uni

Stellenausschreibungen an der Ruhr-Uni

An der Katholisch-Theolgischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum ist u.a. die Juniorprofessur für Pastoraltheologie (W1) zu besetzen. Für nähere Informationen siehe hier [PDF, 33KB]...

Bewerbungsschluss ist der 15.2.08.

Predigtpreis für Professor Zerfaß

Predigtpreis für Professor Zerfaß

Für sein Lebenswerk wurde Professor Rolf Zerfaß (Würzburg) am 21. November 2007 mit dem ökumenischen „Predigtpreis“ des Verlags für die Deutsche Wirtschaft AG (Bonn) geehrt. Der 73-Jährige gilt als einer der profiliertesten Pastoraltheologen und Homiletiker der Gegenwart, der mit seiner Predigtlehre Kirchen übergreifend hohe Anerkennung genießt. Weitere Informationen: www.predigtpreis.de [H. Müller, Aachen].

Beiratstreffen und Mitgliederversammlung in Schwerte

Beiratstreffen und Mitgliederversammlung in Schwerte

Im Vorfeld des Kongresses traf sich der Beirat der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. in Schwerte. Auf der Tagesordnung stand neben Berichten des Vorsitzenden, Prof. Dr. Udo Schmälzle, und der Vertreterinnen und Vertreter aus den verschiedenen Ländern, Verbänden und Gremien insbesondere die Planung der kommenden Veranstaltungen. Für das kommende Jahr wurde ein Symposion zum Thema „Jugendpastoral“ ins Auge gefasst. Da das Meinungsbild bezüglich des nächsten Kongressthemas nicht eindeutig ausfiel, beschloss der Beirat, die bevorstehende Mitgliederversammlung in dieser Sache zu konsultieren.

Am Abend des 18.9.2007 fanden sich am Rande des Kongressprogramms knapp 60 Mitglieder der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. zu ihrer turnusgemäßen Mitgliederversammlung zusammen. Auch hier stand der Bericht des Vorsitzenden im Mittelpunkt, hinzu kam der Bericht der Kassenführung und der Kassenprüfer. Zu Vertretern im Beirat wählte die Mitgliederversammlung auf Vorschlag der jeweiligen Ländergruppen für Österreich Dr. Johannes Panhofer (Innsbruck) und für die Niederlande Prof. Dr. Jozef Wissink (Tilburg). Die 2005 gewählten Vertreter/innen des Mittelbaus (Dr. Thomas Böhm, Sylvia Hodek, Andrea Qualbrink) wurden für zwei weitere Jahre in ihrem Amt bestätigt. Die zwei vom Beirat vorgeschlagenen Themen „Christliche Praxis angesichts religionspluraler Gesellschaft“ und „Diakonie“ wurden dem Plenum zur Abstimmung gestellt, wobei die Mitgliederversammlung mehrheitlich für „Christliche Praxis angesichts religionspluraler Gesellschaft“ als Thema des nächsten Kongresses votierte. [T. Kläden, Münster/U. Feeser-Lichterfeld, Aachen].

Tagung der französischsprachigen Internationalen Gesellschaft für Praktische Theologie

Tagung der französischsprachigen Internationalen Gesellschaft für Praktische Theologie

Die französischsprachige Internationale Gesellschaft für Praktische Theologie, die "Société Internationale de Théologie Pratique" ( S.I.T.P.), wird ihren VI. Internationalen Kongress in diesem Jahr vom 4. bis 8. Mai 2007 in Versailles zum Thema: »Un ‘christianisme de conversion’ - vers de nouvelles figures d'Église?» durchführen (vgl. Société Internationale de Théologie Pratique).

Dr. Hadwig Müller (Aachen) umreißt das Programm dieser Tagung, deren Titel auf deutsch vielleicht lauten könnte: "Konversionschristentum - zeichnen sich neue Gestalten von Kirche ab?", folgendermaßen: Religionssoziologische Forschungen wie die von Danièle Hervieu-Léger ("Der Pilger und der Konvertit") erlauben, viele Veränderungen, die den christlichen Glauben berühren, auf die Formel vom Konversionschristentum zu bringen und zu fragen, ob und welche neue Figuren von Kirche-sein sich hier ankündigen.

Im Plenum der Tagung soll mit Vorträgen aus der Perspektive der Soziologie, Ekklesiologie und Spiritualität ein Bild vom Ganzen der Analysen und Reflexionen gezeichnet werden. In sieben Ateliers / workshops sollen gezielter bestimmte Aspekte eines Konversionschristentums zusammen mit den Folgen fürs Kirche-sein vertieft werden, insbesondere durch Vorstellen entsprechender Forschungsprojekte:

  • Neue Formen des Predigens
  • Initiativen im liturgischen Bereich
  • Untersuchungen rund um die kommunitäre Dimension des Glaubens
  • Große Versammlungen und Events
  • Aufnahme neuer Menschen in den Kirchen: Initiation und oder Konversion?
  • Neue Formen von Erwartungen und Vorschlägen in spiritueller Hinsicht
  • Neue Akzente für die Konversion der Kirchen

Für jedes Atelier wird auf einer Seite die Problematik, um die es gehen soll, vorgestellt und den Teilnehmenden vorher mitgeteilt. Diese schreiben sich bis zum 7. April in eines der Ateliers für die Dauer der Tagung ein. Sie sollen zum Thema des Ateliers mit der Vorstellung eigener Arbeiten beitragen.

Ort des Kongresses: Versailles, Centre Huit (8, rue de la Porte de Buc - 78000 Versailles)

Der Tagungsbeitrag für Mitglieder der Gesellschaft ist 160 €, für Nichtmitglieder 240 €, und für Studierende 80 €. Unterkunft mit Frühstück kostet 30 €

Anmeldung bis zum 7. April 2007 mit dem im Programm vorgesehenen Formular.

„Charismen teilen in überschaubaren Räumen“ – Diskussionsbeitrag von Udo Fr. Schmälzle

„Charismen teilen in überschaubaren Räumen“ – Diskussionsbeitrag von Udo Fr. Schmälzle

Unter der Überschrift „Charismen teilen in überschaubaren Räumen - Woran orientieren sich die diözesanen Umstrukturierungsmaßnahmen?“ plädiert Prof Dr. Udo Fr. Schmälzle, Vorsitzender der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V., in einem Beitrag für die April-Ausgabe der "Herder Korrespondenz" für eine Rückgewinnung der theologischen Dignität christlicher Gemeinden und der in ihnen versammelten Charismen - und gibt damit nicht zuletzt den Diskussionen des bevorstehenden Kongresses "Plurale Wirklichkeit Gemeinde" einen engagierten Impuls. Besondere Aktualität erfährt dieser Aufsatz zusätzlich durch den Umstand, dass die Deutsche Bischofskonferenz auf ihrer Frühjahrs-Vollversammlung einen Studientag zum Thema „Mehr als Strukturen … Entwicklungen und Perspektiven der pastoralen Neuordnung in den Diözesen“ abgehalten hat.

Mit freundlicher Genehmigung der „Herder Korrespondenz“ ist der Beitrag hier abrufbar: Charismen teilen in überschaubaren Räumen.pdf [U.F.-L.]

Neue Forschungsprojekte des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts (SPI)

Neue Forschungsprojekte des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts (SPI)

Das Schweizerische Pastoralsoziologische Institut (SPI) startet zur Zeit mit zwei durch den Schweizerischen Nationalfond geförderten Drittmittelprojekten:

Im Mittelpunkt des Projektes „Religion in der Moderne“ steht die Untersuchung der individuellen Religiosität in der Schweiz mittels einer quantitativen und qualitativen Untersuchung. Eine der Schlüsselfragen der modernen Religionssoziologie betrifft die Konstruktionsformen individueller Religiosität, das heißt die Bedingungen für ihr Entstehen im Umfeld moderner Gesellschaften. Die aktuelle Studie schließt an zwei Repräsentativbefragungen zur Religiosität der Schweizer Wohnbevölkerung an und vermag so, den sozialen Wandel in der Schweiz über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahre zu berücksichtigen. Dazu dient eine erneute Repräsentativbefragung ebenso wie eine Anzahl von Tiefeninterviews zur Bedeutung von Religion bei der Konstruktion individueller Identität. Insbesondere durch die Kombination der beiden Methoden sollen neue Einblicke in die individuelle Religiosität möglich werden.

Das zweite Forschungsprojekt untersucht die Beteiligung und Rolle der Religionsgemeinschaften in der Öffentlichkeit am Beispiel der direktdemokratischen Abstimmungen in der Schweiz. Die meisten Religionsgemeinschaften haben aufgrund ihres Selbstverständnisses den Anspruch, in der Öffentlichkeit präsent zu sein und die Gesellschaft mitzugestalten. Für die Schweiz gilt dies vor allem für die großen christlichen Landeskirchen. Angesichts der gesellschaftlichen und religiösen Pluralisierung treten sie heute als ein Akteur unter vielen auf. Immer mehr setzt sich dabei die Einsicht durch, dass der öffentliche Ort der Religionsgemeinschaften in der Zivilgesellschaft liegt. Eine besonders lebendige Form eines zivilgesellschaftlichen Diskurses stellt in der Schweiz die direkte Demokratie dar. Empirische Untersuchungen zur Partizipation der Religionsgemeinschaften an den öffentlichen Debatten fehlen bisher jedoch weitgehend. – Wie bringen Religionsgemeinschaften ihre Überzeugungen in die gesellschaftlichen und politischen Diskussionen ein? Welchen Beitrag leisten sie damit zu öffentlichen Debatten? Das sind die zentralen Fragen der Studie. Sie befasst sich zudem mit den Wirkungen, welche die Religionsgemeinschaften mit ihrem Engagement erzielen und welche Rückwirkungen dies auf ihr eigenes Selbstverständnis hat. Der Untersuchungszeitraum von 30 Jahren soll es ermöglichen, Veränderungen in den Argumentationsinhalten und im Argumentationsstil festzustellen.

Weitere Informationen sind unter www.spi-stgallen.ch zu finden [J. Könemann, St. Gallen].

Glückwünsche für Leo Karrer zum 70. Geburtstag

Glückwünsche für Leo Karrer zum 70. Geburtstag

Am 10. April feierte Professor Dr. Leo Karrer (Universität Freiburg/Schweiz) seinen 70. Geburtstag, zu dem ihm die Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. herzlich gratuliert. Im beeindruckenden Lebenswerk von Leo Karrer fällt auf, wie sehr er sich für eine Professionalisierung von Laientheologinnen und -theologen sowie für den Aufbau entsprechender Arbeitsfelder einsetzt. Hier hat er entscheidende Impulse gegeben. Bereits seit Jahrzehnten prägt Leo Karrer die Pastoraltheologie in der Schweiz, im gesamten deutschsprachigen Raum und weit darüber hinaus. Als langjähriger Vorsitzender der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. und Mitglied des Beirats hat er immer wieder zentrale und nicht selten kontroverse Themen auf Kongressen und Arbeitstagungen aufgegriffen und auf diese Weise das Profil unserer Fachschaft geschärft. [Udo Fr. Schmälzle/Münster]

Gedenken an den 100. Geburtstag von Ferdinand Klostermann

Gedenken an den 100. Geburtstag von Ferdinand Klostermann

Am 21. März 2007 jährte sich der Geburtstag von Ferdinand Klostermann, Professor für Pastoraltheologie in Linz und Wien und einer der Gründungsväter der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V., zum 100. Mal. Aus diesem Anlass ruft Prof. Wilhelm Zauner/Linz diese herausragende, 1982 verstorbene Persönlichkeit in Erinnerung:

Von den im Lande geborenen österreichischen Theologen ist nur einer nach dem Zweiten Weltkrieg in der ganzen katholischen Welt bekannt geworden: Ferdinand Klostermann, Pastoraltheologe in Wien und Konzilsberater (1907-1982). Das ist unter anderem wohl darauf zurückzuführen, dass sich mit seinem Namen die Leitidee für die Seelsorge nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil verbindet: Die christliche Gemeinde. Priester und Laien, das sind die beiden Brennpunkte der Ellipse Gemeinde, um die das theologische Denken Klostermanns kreiste. Er kannte die ungeheuren Reserven, die für die Kirche erschlossen werden können, wenn den Laien ihre Würde und ihr Auftrag aus Taufe und Firmung bewusst gemacht werden. Er wusste jedoch, dass eine Wiedererweckung des Laien in der Kirche auch eine neue Beschäftigung mit dem Priester verlangt. Seine Literaturliste umfasst 212 Titel, darunter einige theologische Standardwerke mit weit über fünfhundert Seiten.

Klostermann war ein unbequemer Denker, ein unbestechlicher und kritischer Geist. Das Thema, das ihn immer interessierte, war die Kirche. Bei aller Aufgeschlossenheit für Kunst und Kultur, für die Politik und das Weltgeschehen pendelte sich das Gespräch mit ihm doch immer wieder auf dieses Thema ein. Er konnte in einen furchtbaren Zorn geraten, wenn seiner Meinung nach in der Kirche etwas schief ging. „Soeben hat mich der sechste Bischof nach seiner Ernennung um ehrliche Kritik gebeten. Bei den anderen fünf habe ich es je einmal versucht. Sie haben sich nie mehr an mich gewandt“, hat er einmal gesagt.

Mit den Päpsten kam er nie ganz zurecht, am ehesten noch mit Johannes XXIII. Es war für viele schwer zu verstehen, dass die oft harte und auch subjektive Kritik Klostermanns aus einer tiefen Sorge um die Ausrichtung der Kirche am Evangelium kam. Viele waren nicht bereit, seinen Zorn als Charisma anzuerkennen, seine Leidenschaft als Liebe, seine Kritik als Interesse an der Sache. Manche zogen sich von ihm zurück. Er wollte jedoch niemals eine Freundschaft um den Preis des Schweigens über Zustände, die ihm unrecht erschienen, aufrechterhalten.

Sein Herz und seinen tiefen Glauben zeigte Klostermann vor allem in seinen Briefen aus dem Gefängnis. Dorthin hatte ihn im Jahre 1942 die Geheime Staatspolizei auf achteinhalb Monate gebracht. Ein Grund dafür wurde ihm nicht genannt; sein Einfluss auf die Jugend war den Behörden einfach lästig geworden. Er durfte nur seiner Mutter schreiben. Doch diese Briefe wurden mit der Schreibmaschine abgeschrieben und in vielen Durchschlägen unter der Hand verbreitet. Daraus einige Sätze:

„Es gibt für jeden Menschen nur eine einzige Gelegenheit, sich zu bewähren – und das ist das Leben, so wie es an uns herantritt und wie wir darein geworfen werden, nicht so, wie wir es uns vielleicht in idyllischen Nächten erträumt haben. Wir müssen Gottes Erziehungsweisheit in dem sehen, was wir erleben. Ich kann aus diesem Erleben heraus jetzt noch froher als vorher sagen: ‚Ich weiß, wem ich geglaubt habe.’ – Das Geschehen, in dem wir stehen, ist voll Sinn, so schwer es dem einzelnen mitunter sein mag, den Sinnzusammenhängen nachzuspüren. Aber die Brunnen der Tiefe rauschen, auch wenn wir sie nicht hören, und die besten und ergiebigsten von ihnen hört man deshalb nicht, gerade weil sie so tief sind.“

Im Jahre 1970 musste sich Klostermann einer Operation unterziehen, bei der er kaum eine Überlebenschance hatte. Er erzählte später einem Freund: „Ich habe gedacht, dass ich jetzt sterben muss. Ich habe gefühlt, dass ich sinke, tiefer und tiefer. Ich habe an nichts gedacht; nichts aus dem Evangelium oder aus der Theologie ist mir eingefallen, kein Gedanke an Gott und Christus, an ein Gebet oder Sakrament. Ich habe nur gefühlt, dass ich falle – aber nicht ins Bodenlose. Ich war mir ganz sicher: Wenn ich unten bin, werde ich gehalten, bin ich geborgen. – Wenn alle Theologie, die ich studiert und selbst getrieben habe, wenn alle Sakramente, die ich gefeiert, und die ganze Botschaft des Evangeliums, die ich geglaubt habe, dieses eine bewirkt haben, dann hat es sich gelohnt.“ [aus: Rudolf Englert (Hg.), Woran sie glaubten – wofür sie lebten, München 2006, 364]

Bericht aus dem Bereich Pastoral des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz

Bericht aus dem Bereich Pastoral des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz

Von den verschiedenen Arbeitsfeldern, mit denen der Bereich Pastoral im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz befasst ist, seien zwei berichtet:

Am 1. Februar 2007 lud die Deutsche Bischofskonferenz zu einem Zukunftsgespräch zwischen Bischöfen und Gemeinschaften des geweihten Lebens nach Würzburg ein. Etwa 25 Bischöfe, darunter auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, und 120 Frauen und Männer aus den Orden und Säkularinstituten in Deutschland, Österreich und der Schweiz nahmen an dem ganztägigen Gespräch teil. Es stand unter dem Thema „Gemeinsam dem Evangelium dienen“ und bildete den Höhepunkt eines intensiven zweijährigen Gesprächsprozesses zwischen Bischöfen und Repräsentanten aus den Orden und Säkularinstituten. Zeitgleich wurde der Text „Gemeinsam dem Evangelium dienen. Die Gemeinschaften des geweihten Lebens in der Kirche“ (Die deutschen Bischöfe Nr. 86) veröffentlicht. Dieser gibt Erfahrungen und Ergebnisse aus den zurückliegenden Gesprächen zwischen Mitgliedern der Bischofskonferenz und Vertretungen aus den Gemeinschaften des geweihten Lebens wieder und zeigt theologische und pastorale Perspektiven für das Miteinander und die Zusammenarbeit von Ortskirche und Orden auf.

Der Studientag „Mehr als Strukturen … Entwicklungen und Perspektiven der pastoralen Neuordnung in den Diözesen“ auf der Frühjahrs-Vollversammlung im April 2007 nahm die früheren Überlegungen des Studienhalbtags der Frühjahrsvollversammlung 2001 „Zukunft der (Pfarr-)Seelsorge. Neue pastorale Strukturen und Konzepte – Kooperative Pastoral“ erneut auf und reflektierte diese unter den veränderten Rahmenbedingungen. Er sollte den Grundauftrag der Kirche in Erinnerung bringen und einer Verkürzung der Wahrnehmung der Kirche auf Strukturfragen entgegenwirken. Die Dokumentation des Studientags ist als Arbeitshilfe Nr. 213 erschienen. Der im Vorfeld vom Bereich Pastoral erstellte Reader „Überblick über die Neuordnung der Pastoral in den deutschen Diözesen“ wird in überarbeiteter Fassung zur Herbst-Vollversammlung 2007 erscheinen. [Anm. der Redaktion: Der Abruf ist inzwischen unter www.dbk.de/schriften/data/01434/index.html möglich.]

Die Frühjahrs-Vollversammlung 2007 beauftragte die Pastoralkommission (III) und die Kommission für Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste (IV) den Studientag auszuwerten, die Fragestellungen weiter zu bearbeiten und die Ergebnisse der Vollversammlung bzw. dem Ständigen Rat vorzulegen. [M. Entrich, Bonn].

Symposium: „Welche Kirche überlebt vor Ort?“– Schmerlenbach, 11./12.12.2006

Symposium: „Welche Kirche überlebt vor Ort?“– Schmerlenbach, 11./12.12.2006

„AsIPA – Kleine Christliche Gemeinschaften im deutschsprachigen Raum“, das Sammelbecken aller, die sich in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Luxemburg und Belgien um „Kleine Christliche Gemeinschaften“ bemühen, will diese in Asien und Afrika so erfolgreiche „neue Art Kirche zu sein“ zur Diskussion stellen.

Ist die Art und Weise der Pastoral, die den „Kleinen Christlichen Gemeinschaften“ zugrunde liegt, ein Weg für die Kirche hier? Wie kann ihre Inkulturation in unseren Kontexten aussehen? Wie können hier die vier „Säulen“ – Nahbereich, Spiritualität, soziales Engagement und Vernetzung in Kirche – aussehen? Welche Erfahrungen wurden bis dato mit „Kleinen Christlichen Gemeinschaften“ und dem dahinter stehenden pastoralen Ansatz in deutschsprachigen Gemeinden, Gemeindeverbünden und Pfarreien gemacht? Welche kulturellen, gesellschaftspolitischen und kirchlichen Rahmenbedingungen müssen berücksichtigt werden?

Ziel, Inhalt, Methode und Sinn der Tagung ist dieser gemeinsame Suchprozess nach einer neuen Gestalt von Kirche in der Schweiz, Österreich, Luxemburg, Belgien und Deutschland. Dabei geht es nicht um Pfarrstrukturierung, sondern um die inhaltliche Füllung der Strukturen, um Gemeindebildung. Wissenschaftler, Pastoralpraktiker, diözesane Planer, Gemeindemitglieder, Gruppen, Verbände, Gemeindeleiter und Verbünde sind eingeladen, auf diesem Symposium den Weg der Kirche in Mitteleuropa für das Heute und die Zukunft zu suchen.

Mehr Infos: http://www.asipa.de

Bericht von der ökumenischen Fachtagung „Religion und Konfession in der Medienkultur“

Bericht von der ökumenischen Fachtagung „Religion und Konfession in der Medienkultur“

Etwa 60 Kolleginnen und Kollegen folgten der Einladung der Vorsitzenden der Fachgruppe Praktische Theologie in der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie bzw. der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologinnen und Pastoraltheologen e.V., Prof. Dr. Michael Meyer-Blanck (Bonn) und Prof. Dr. Udo Schmälzle (Münster), und trafen sich vom 18.-20. September 2006 zu einer gemeinsamen Fachtagung in Frankfurt/Main. Vierzehn Jahre nach dem letzten solchen ökumenischen Symposion stand das Thema „Religion und Konfession in der Medienkultur“ auf der Tagungsordnung.

Bereits im Vorfeld hatten die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer Thesenpapiere verfasst, die, gesammelt in Form eines Readers, der Tagungsvorbereitung dienten. Unterstützt durch die zwei Eröffnungsreferate – „Evangelische Medienarbeit – mit Profil über Kreuz“ (OKR Dr. Joachim Schmidt) und „Die katholische Kirche in den Medien: Eine Erfolgsstory? Chancen und Anfragen aus praktisch-theologischer Perspektive“ (Dr. Thomas Böhm) – fand sich auf diese Weise schnell die nötige Basis für den gegenseitigen Austausch. In vier konfessionsübergreifenden und während des Tagungsverlaufs immer wieder zusammenkommenden Gruppen wurden unterschiedlichste Aspekte im Blick auf das Tagungsthema diskutiert. Das Spektrum reichte von dezidiert fundamentaltheologischen Fragestellungen (z.B. „Kommunizieren oder konstituieren Medien Religion und Religiosität?“) bis hin zur Suche nach Möglichkeiten einer Verankerung von Medienkompetenz in der Ausbildung von Theologinnen und Theologen.

Diese Diskussionen wurden durch ein interessantes Exkursionsprogramm bereichert, das der Gastgeber der Tagung, Prof. Dr. H.-G. Heimbrock, Abt. für Praktische Theologie und Religionspädagogik im Fachbereich Evangelische Theologie an der Universität Frankfurt, ausgewählt hatte und das u.a. in eine Frankfurter Werbeagentur führte.

P. Ludwig Bertsch SJ im Alter von 78 Jahren verstorben

P. Ludwig Bertsch SJ im Alter von 78 Jahren verstorben

31. August 2006. Am Montag, den 28. August 2006 verstarb im Alter von 78 Jahren Pater Ludwig Bertsch SJ. Als Professor für Pastoraltheologie an der Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main, engagierte Persönlichkeit der Würzburger Synode, langjähriges Mitglied im ZdK und dessen Arbeitskreis "Pastorale Grundfragen" und Direktor des Missionswissenschaftlichen Instituts Missio e.V. in Aachen hat P. Bertsch - um nur einige seiner Tätigkeitsfelder aufzuzählen - sich in vorbildlicher Weise für die Orts- und Weltkirche eingesetzt. Mit seinem Tod verliert die Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V., so Professor Dr. Udo Schmälzle, eines ihrer besonders engagierten Mitglieder.

Das Requiem fand am Donnerstag, den 14. September, um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Wendel in Frankfurt statt. Die Beerdigung erfolgte anschließend auf dem Südfriedhof.

„Religion und Konfession in der Medienkultur“ Einladung zur gemeinsamen Tagung der Fachgruppe Praktische Theologie in der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie und der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologinnen und Pastoraltheologen e.V.

„Religion und Konfession in der Medienkultur“ Einladung zur gemeinsamen Tagung der Fachgruppe Praktische Theologie in der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie und der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologinnen...

16. August 2006. Die Vorsitzenden der Fachgruppe Praktische Theologie in der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie bzw. der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologinnen und Pastoraltheologen e.V., Prof. Dr. Michael Meyer-Blanck (Bonn) und Prof. Dr. Udo Schmälzle (Münster), laden für den 18.-20. September 2006 zu einer gemeinsamen Fachtagung nach Frankfurt/Main ein. An der dortigen Johann Wolfgang Goethe-Universität wird es um die Präsenz von Religion und Konfession in der gegenwärtigen Medienkultur gehen.

OKR Dr. Joachim Schmidt (Darmstadt) wird unter dem Titel „Evangelische Medienarbeit – mit Profil über Kreuz“ in das Tagungsthema einführen, Dr. Thomas Böhm (Innsbruck) hält ein Impulsreferat mit dem Titel „Die katholische Kirche in den Medien: Eine Erfolgs–Story? Chancen und Anfragen aus praktisch-theologischer Perspektive“.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind eingeladen, im Vorfeld der Tagung ihre persönliche Positionsbestimmung zur Frage von „Religion und Konfession in der Medienkultur“ zu formulieren und ein entsprechendes Arbeitspapier bis zum 31.5. an Prof. Michael Meyer-Blanck zu senden. Ein Reader mit den eingegangenen Beiträgen wird im Sommer versandt werden.

Anmeldung und weitere Informationen bei der Geschäftsführung der Konferenz, Dr. Johannes Horstmann (dr.horstmann(at)akademie-schwerte(dot)de).

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