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Bonifatius-Sonderpreis für Erfurter Weihnachtsmarktprojekt

Bonifatius-Sonderpreis für Erfurter Weihnachtsmarktprojekt

Das Projekt „Folge dem Stern!“ wurde im Vorjahr vom Lehrstuhl für Pastoraltheologie (Prof. Dr. Maria Widl) gemeinsam mit dem Institut für Evangelische Theologie/ Religionspädagogik (Prof. Dr. Andrea Schulte) ins Leben gerufen. Das Bonifatiuswerk ehrte die Initiative nun mit einem Sonderpreis im Rahmen der Verleihung des „Bonifatius-Preises für missionarisches Handeln in Deutschland 2008“. Das Projekt wurde ausgezeichnet, weil im „säkularen Umfeld des Erfurter Weihnachtsmarktes der eigentliche Sinn der christlichen Symbolik und damit die froh machende Botschaft von der Mensch- und Kindwerdung Gottes erneut zugänglich gemacht und zeitgemäß interpretiert“ wurde. Dabei sei es nicht nur darum gegangen, allgemein abendländisches Kulturgut neu in das Bewusstsein der Menschen in den neuen Bundesländern zu heben, sondern den ursprünglichen Sinn des adventlichen Brauchtums zu erschließen und „vom Ballast der alles überlagernden vorweihnachtlichen Konsumma-schinerie zu befreien“, teilte das Bonifatiuswerk mit. Der mit 700 Euro dotierte Preis wurde am 9. November in Berlin überreicht. Das Projekt wird in diesem Jahr fortgesetzt mit dem Ziel, es der Ortskirche zu übergeben. [M. Widl, Erfurt]

DFG-Antrag auf Förderung eines Mittelbau-Netzwerks

DFG-Antrag auf Förderung eines Mittelbau-Netzwerks

Mitte Oktober konnte bei der DFG ein Antrag zur Gründung eines wissenschaftlichen Netzwerkes für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler eingereicht werden. Ein Antrag für eine solche Förderungsform ist unseres Wissens der erste, der im Bereich der Pastoraltheologie gestellt wird, und hat von daher Pioniercharakter. Der Antragstellung vorangegangen ist ein Themenfindungsprozess in der Statusgruppe „Mittelbau“ der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen, innerhalb dessen mehrere Themen generiert und einem Abstimmungsverfahren unterzogen wurden. Das Thema „Praktische Theologie in der Spätmoderne – Zur aktuellen und prospektiven Topografie einer Disziplin in wissenschaftsgeschichtlicher Perspektive“ konnte dabei die Mehrheit der Stimmen auf sich vereinigen. 
Ausgehend davon, dass es der Praktischen Theologie innerhalb des theologischen Fächerkanons in besonderer Weise um den Gegenwartsbezug des christlichen Glaubens geht, ergibt sich die Frage, ob sich diese Disziplin der religiösen Situation der Spätmoderne ausreichend stellt. Junge Praktische Theologinnen und Theologen wollen sich mit dieser Frage selbstreflexiv auseinandersetzen, sie aber auch an ihre (älteren) Fachkolleginnen und -kollegen stellen. Die Arbeit im Netzwerk soll dabei in einem Dreischritt erfolgen: Zunächst soll eine Matrix aus Kriterien erarbeitet werden, die eine Charakterisierung des praktisch-theologischen Diskurses unter den Bedingungen der Spätmoderne erlaubt. Mit dieser Matrix soll in einem zweiten Schritt der eigene Beitrag zur Praktischen Theologie selbstkritisch und im Dialog mit anderen Nachwuchswissenschaftlern befragt werden. Dieser Selbstvergewisserung folgt in einem dritten Schritt die paradigmatische Analyse der Arbeit prominenter Praktischer Theologinnen und Theologen. Die Frage ist jeweils, ob mit der genannten Matrix spätmoderne Züge identifiziert werden können. Die Auswahl und Profilierung der Matrixkriterien sowie die Portraits der ausgewählten Wissenschaftler sollen in einem Sammelband dokumentiert werden. 
Als Antragsteller für diese auf drei Jahre angelegte Netzwerk-Initiative treten gegenüber der DFG Tobias Kläden (Münster), Stefan Gärtner (Münster/Tilburg) und Ulrich Feeser-Lichterfeld (Bonn) auf. Ihrer Antragsskizze haben sich zwölf weitere Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden als Netzwerkmitglieder angeschlossen, mehrere Mittelbau-Mitglieder stehen als „Nachrücker“ auf einer Warteliste bereit. Diese unerwartet große Resonanz genauso wie die bereits im Vorfeld der Antragstellung in Gang gesetzte Vernetzung der pastoraltheologischen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler darf als erster wichtiger Ertrag des angestoßenen Prozesses gelten. Umso größer ist jetzt die Hoffnung auf eine positive Begutachtung des Vorhabens, damit der im pastoraltheologischen Mittelbau explizit geäußerte Wunsch nach einer engeren inhaltlichen Zusammenarbeit auch in die Tat umgesetzt werden kann. [T. Kläden, Münster / S. Gärtner, Tilburg / U. Feeser-Lichterfeld, Bonn]

Weltkirchliche Arbeit heute für morgen – Wissenschaftliche Studie in Gemeinden deutscher Diözesen

Weltkirchliche Arbeit heute für morgen – Wissenschaftliche Studie in Gemeinden deutscher Diözesen

Im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz, der Diözesen in Deutschland und der katholischen Hilfswerke führte das Institut für Pastoralpsychologie und Spiritualität an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main die Untersuchung „Weltkirchliche Arbeit heute für morgen. Wissenschaftliche Studie in Gemeinden deutscher Diözesen“ statt. Aus dem laufenden Forschungsprozess berichtete Klaus Kießling bereits im Infodienst 2/2008.
Zentrale Ergebnisse haben Chunhee Cho, Viera Pirker und Klaus Kießling nun in einer Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz vorgelegt, die am 23. September dieses Jahres erschienen ist. Sie ist im Internet abrufbar: http://www.dbk.de/schriften/data/02012/index.html 
Diese Dokumentation wurde im Rahmen eines Studientages der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda präsentiert und diskutiert und in einem Pressegespräch der Öffentlichkeit vorgestellt. [K. Kießling, Frankfurt/M.]

Jugendpastoral am Puls der Zeit

Jugendpastoral am Puls der Zeit

Auf Einladung der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen beschäftigten sich fast 130 Personen aus Wissenschaft und Praxis in Benediktbeuern mit der Frage, wie eine zeitgemäße Jugendpastoral aussehen könnte. Das Symposium war hochkarätig besetzt mit namhaften Jugendforschern. So stellte Dr. Marc Calmbach die neue Sinusstudie U27 „Wie ticken Jugendliche“ vor und verwies auf Möglichkeiten, wie kirchliche Jugendarbeit aus einer Milieuverengung herauskommen könnte. In eine ähnliche Richtung verwies Dr. Matthias Sellmann mit seiner These, dass gerade in der Jugendpastoral der „iconic turn“ mit vollzogen werden muss – nämlich die Tatsache, dass Jugendliche (und nicht nur sie) heute die Welt vor allem über Bilder und weniger über Worte wahrnehmen.

Dr. Regina Polak betonte – ausgehend von der österreichischen Jugendwertestudie – die „prophetische Kraft der Jugend“ (Ottmar Fuchs) und sah in der Frage nach der Gerechtigkeit einen wichtigen Ansatz. Schließlich waren es Dr. Martin Lechner und Dr. Hans Hobelsberger, die jugendpastorale Ansätze analysierten und zukunftsorientierte Optionen formulierten.

Geprägt wurde das Symposium durch die vielen PraktikerInnen: MitarbeiterInnen jugendpastoraler Stellen vieler Diözesen und Länder. Gerade der Austausch in den Workshops und in den Zwischengesprächen zeigte den großen Bedarf der Praxis an einer fundierten theologischen Begleitung. Diese zu leisten, war der Wunsch an die wissenschaftliche Pastoraltheologie, die es im Gefolge des Symposiums einzuholen gilt. [J. Pock, Bonn]

PosT - Netzwerk der mittel- und osteuropäischen Pastoraltheologinnen und Pastoraltheologen

PosT - Netzwerk der mittel- und osteuropäischen Pastoraltheologinnen und Pastoraltheologen

Von 18. bis 21.9.2008 fand in Celje (Slowenien) das Symposium „Ist die Kirche planbar? Alte Frage – dauernde Ansprüche“ statt, an dem 24 Kolleginnen und Kollegen aus 9 mittel- und osteuropäischen Ländern teilnahmen. Mit drei neuen in Celje aufgenommenen KollegInnen zählt das Netzwerk derzeit 54 Mitglieder aus 11 Ländern. Das nächste Symposium wird von 17.-20.9.2009 in Opole (Polen) veranstaltet und widmet sich einem Thema aus dem Bereich Sakramentenpastoral. Das Symposium in Celje wird in einem Sammelband dokumentiert, weitere Informationen zu den Symposien, zum Netzwerk und seinen Mitgliedern finden Sie unter http://www.postnetzwerk.net/ [P. Slouk, Wien]

Mitgliederversammlung wählt Prof. Dr. Richard Hartmann zum Vorsitzenden

Mitgliederversammlung wählt Prof. Dr. Richard Hartmann zum Vorsitzenden

Die Mitgliederversammlung der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. wählte am 8.9.2009 in Leitershofen Professor Dr. Richard Hartmann, Lehrstuhlinhaber für Pastoraltheologie und Homiletik an der Theologischen Fakultät Fulda, zum neuen Vorsitzenden. Prof. Hartmann tritt damit die Nachfolge von Prof. em. Dr. Udo Schmälzle OFM (Münster) an, der die Konferenz acht Jahre geleitet hat. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Prof. Dr. Manfred Belok (Chur) gewählt, Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke (Osnabrück) ist das weitere Vorstandsmitglied.

Prof. Hartmann betonte nach seiner Wahl, dass es ihm ein besonderes Anliegen sei, die traditionell intensive Netzwerkarbeit der Konferenz – u. a. mit Kontakten im ökumenischen Bereich und im internationalen Kontext – im gesellschaftlichen Interesse weiter zu befruchten. Nach Innen hin ginge es darum, mehr denn je das Fach Pastoraltheologie innerhalb der Universitäten zu fördern. Dazu sei ein enger Austausch zwischen den verschiedenen Lehrstühlen und Instituten nötig. Gut aufgestellt sei die Fachgesellschaft in der Verbindung zu den kirchlichen Verbänden und Ausbildungseinrichtungen. Dennoch wünscht sich Hartmann eine stärkere Zusammenführung der Kompetenzen, vielleicht sogar in einem eigenen Forschungsinstitut, das zentrale Projekte begleiten kann.

Der aus dem Bistum Mainz stammende Richard Hartmann ist seit 2002 Lehrstuhlinhaber in Fulda. Im interdisziplinären Feld beschäftigt er sich mit systemischer Organisationsentwicklung. Diese Einsichten bringt er in die Fragen der Strukturen und Schwerpunkte diözesaner und gemeindlicher Pastoral und in die Weiterentwicklung der Berufsrollen in der Kirche ein. So ist er Berater der Kommission für Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste der Deutschen Bischofskonferenz. Von 2004 bis 2008 war Hartmann Rektor der theologischen Fakultät Fulda, als solcher Mitglied des katholischen Fakultätentages und der Hochschulrektorenkonferenz. Er ist u. a. Mitglied der Europäischen Gesellschaft für katholische Theologie. Näheres unter www.thf-fulda.de [U. Feeser-Lichterfeld, Bonn/R. Hartmann, Fulda]

Hildegard Wustmans übernimmt den Lehrstuhl für Pastoraltheologie an der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz

Hildegard Wustmans übernimmt den Lehrstuhl für Pastoraltheologie an der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz

Mit Beginn des Wintersemesters 2009/2010 hat Professorin Dr.in Hildegard Wustmans die Nachfolge von Prof. Dr. Peter Hofer am Lehrstuhl für Pastoraltheologie der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz angetreten. 
Hildegard Wustmans ist 1963 in Kevelaer geboren, studierte Katholische Theologie in Würzburg und Sao Paulo, war als Wissenschaftliche Mitarbeiterin sowohl an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg wie auch im Oswald-von-Nell-Breuning-Haus in Herzogenrath tätig und promovierte 2000 in Fundamentaltheologie bei Prof. Elmar Klinger an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg. 
Von 2001-2005 war sie als Abteilungsleiterin und später als Kommissarische Leiterin des Dezernates Jugend im Bistums Limburg tätig und von 2006-2009 war sie Ordinariatsrätin und Leiterin des Dezernates Kinder, Jugend und Familie im Bistum Limburg. Ihre Habilitation in Pastoraltheologie reichte sie 2006 bei Prof. Dr. Rainer Bucher an der Karl-Franzens-Universität Graz ein. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Jugendpastoral und Pastoraltheologie interkulturell. [H. Wustmans, Linz]

Bericht vom Kongress „Christliche Praxis in religionspluraler Gesellschaft“

Bericht vom Kongress „Christliche Praxis in religionspluraler Gesellschaft“

Religion im Plural ist keine neue Situation – weder für die Gesellschaft noch für die Theologie. Neuer ist die Weise der Wahrnehmung ihrer Präsenz in der Gesellschaft. Die veränderte Wahrnehmung von Religion wirkt auf ihre gesellschaftliche Situation zurück. Dieser Prozess findet in einem durch Misstrauen geprägten Klima statt, in dem Religionen und ihre zunehmende Sichtbarkeit als Gefährdung und Bedrohung wahrgenommen werden. Religionspluralität wird daher mit zunehmenden gesellschaftlichen Konflikten verknüpft. Religionen gelten als potenziell gefährlich und als Quelle gesellschaftlicher Konflikte.

Auf diese Situation wies Udo Schmälzle (Münster) bei der Eröffnung des Kongresses der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. hin, der vom 7.-10. September in Leitershofen bei Augsburg stattfand. Hadwig Müller (Missionswissenschaftliches Institut, Aachen) und Norbert Mette (Universität Dortmund) machten zu Kongressbeginn aus religionssoziologischer und religionspädagogischer Sicht Vorschläge zum Begreifen und Verstehen der religiösen Gegenwartssituation. Deutlich wurde, dass die christliche Theologie und die christliche Praxis in veränderter Weise herausgefordert sind. Ursula Boos-Nünning (Universität Duisburg-Essen) steuerte zu diesen ersten Wahrnehmungen der religionspluralen Situation Perspektiven aus ihrem Forschungsbereich, der interkulturellen Pädagogik und Migrationsforschung bei. Erol Pürlü (Verein Islamischer Kulturzentren, Köln) ergänzte ihre Beobachtungen aus der Perspektive eines muslimischen Religionsvertreters in Deutschland.

Bei aller Unterschiedlichkeit der Blickrichtungen und Perspektiven gab es eine zentrale gemeinsame Beobachtung der Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmer: Konflikte mit Religion entstehen nicht primär zwischen den Religionen selbst. Vielmehr entzünden sie sich vor allem zwischen religiösen Menschen und solchen, die sich selbst nicht als religiös beschreiben würden. Umgekehrt heißt dies, dass nur unsichtbare und privatisierte Religion von einer Mehrheit der Gesellschaft als friedlich angesehen (oder übersehen) wird. Damit können sich Religionen aus ihrem Selbstverständnis heraus nicht zufrieden geben. Umso mehr besteht die Herausforderung, Sichtbarkeit und Öffentlichkeit von Religion gegenüber einer tendenziell religionsskeptischen Bevölkerung zu vertreten und dabei die Fähigkeit zur Beherrschung ihres Konfliktpotenzials praktisch unter Beweis zu stellen.

Aus systematisch-theologischer Perspektive zeigten Michael Bongardt (Freie Universtität Berlin) und Knut Wenzel (Universität Frankfurt) Leitlinien und theologische Vergewisserungen auf, die zu einer vom theologischen Selbstverständnis her angemessenen christlichen Praxis in einer religionspluralen Situation führen können. Reinhard Feiter (Universität Münster) griff diesen Faden aus praktisch-theologischer Perspektive auf und skizzierte Modelle christlicher Praxis als verschiedene Formen „antwortenden Handelns“. Deren kriteriologische Mitte rekonstruierte er aus der Struktur der Christusbegegnung bzw. des Glaubens überhaupt.

Schließlich zeigten Beispiele religionsplural sensibler christlicher Praxis eindrücklich die Fähigkeit zu einer friedensfähigen Zusammenarbeit verschieden-religiöser und nicht-religiöser Menschen. Dabei bildete sich die Erfahrung ab, dass sich die „gelebten Religionen“ in einem hohen Maße toleranz- und pluralitätsfähig erweisen – nach innen wie nach außen. Um so mehr wird es zur großen Herausforderung für die praktische Theologie, Hilfen für die Vermittlung zwischen Religionen untereinander und vor allem zwischen Religionen und nicht-religiösen Menschen und Gruppen bereit zu stellen. Arnd Bünker (Schweizerisches Pastoralsoziologisches Institut, St. Gallen) analysierte die Beiträge des Kongresses und den Verlauf der Diskussionen noch einmal unter der Frage nach der Konfliktivität der religionspluralen gesellschaftlichen Situation und benannte Konsequenzen für die Pastoraltheologie.

In seinem Schlussvortrag stellte Rev. Dr. Elias D. Mallon (Franciscans International, New York) aus der Perspektive eines bei der UNO engagierten christlichen Religionsvertreters das Feld der Religionspluralität in einen globalen politischen Zusammenhang. Dieser Beitrag verlangt von der praktischen Theologie nicht zuletzt auch eine Auseinandersetzung mit der weltweit wirksamen religionspluralen Situation und vor allem mit der Frage nach der in diesem noch kaum praktisch-theologisch erkundeten Bereich anstehenden christlichen Praxis. Die Situation der Religionspluralität lässt sich nicht mehr allein im überschaubaren Horizont der Gemeinde oder der Kategorialseelsorge, auch nicht im begrenzten Horizont gesellschaftlich orientierter christlicher Verantwortung, angemessen bearbeiten. Vielmehr muss praktische Theologie zugleich die globale Dimension bzw. die globalen Interdependenzen heutiger Religionspluralität im Blick haben. [A. Bünker, St. Gallen]

Michael Felder ist Nachfolger von Monika Scheidler am Lehrstuhl für Pastoraltheologie, Religionspädagogik und Homiletik an der Universität Fribourg

Michael Felder ist Nachfolger von Monika Scheidler am Lehrstuhl für Pastoraltheologie, Religionspädagogik und Homiletik an der Universität Fribourg

Der aus Süddeutschland stammende Dr. Michael Felder studierte Theologie an der Universität Tübingen, an der University of Malta und am Priesterseminar Rottenburg. 1993 zum Priester geweiht, schloss er 1995 bis 1997 seine Studien an der Päpstlichen Universität der Salesianer in Rom mit dem Lizentiat in Theologie mit Spezialisierung in Jugendpastoral und Katechese ab. 1999 erwarb er an derselben Universität die Doktorwürde. Anschließend war er als Pfarrer in der praktischen Seelsorge zunächst im deutschen Spaichingen und seit 2004 an der Hochschulgemeinde Tübingen tätig. Gleichzeitig zu seinem Pfarramt betrieb er in Tübingen pastoraltheologische Forschung im Rahmen eines Habilitationsprojekts. Er forscht zur Spiritualität im alltäglichen Lebensvollzug der Moderne und zu Berufsbild und Kompetenzen von Religionslehrern und Katecheten. Michael Felder übernimmt die deutschsprachige assoziierte Professur in Pastoraltheologie, Religionspädagogik und Homiletik an der Seite seines französischsprachigen Kollegen Prof. François-Xavier Amherdt. [M. Klöckener, S. Hodek, Fribourg]

Predigt und religiöse Pluralität

Predigt und religiöse Pluralität

Die Göttinger Predigten im Internet (http://www.predigten.uni-goettingen.de/ und http://www.theologie-online.uni-goettingen.de/) sind ein kostenloser Internetdienst, der ausgearbeitete Predigten für jeden Sonntag im evangelischen Kirchenjahr und alle weiteren kirchlichen Festtage und -anlässe sowie für besondere Gelegenheiten zur Verfügung stellt. Das Angebot besteht seit Ende 1997. Theologie-Online stellt Beiträge zu aus allen theologischen Disziplinen zur Verfügung.

Die Göttinger Online-Predigten werden aus über 120 Ländern der Erde abgerufen. Sie bieten Predigten in fünf Sprachen. Die Zahl der einzelnen Zugriffe auf die Seiten beläuft sich auf ca, 500.000 pro Monat. Die Autoren und Autorinnen sind native speaker. Die Predigten werden in der Regel als Anstoß und Informationsquelle für die jeweilige eigene Predigtarbeit genommen über Landes- und Sprachgrenzen hinweg.

Die Aufforderung zur Mitarbeit erfolgt durch ein Herausgebergremium, das von vier Theologen (Ulrich Nembach, Johannes Neukirch, Christoph Dinkel, Isolde Karle) gebildet wird. Die Autoren sind Gemeindepfarrer, Mitarbeiter verschiedener kirchlicher Einrichtungen (darunter Bischöfin Margot Käßmann sowie Hochschullehrer der Theologie (darunter Oswald Bayer, Eberhard Busch, Wilfried Härle, Wolfgang Huber, Joachim Ringleben und Reinhard Schmidt-Rost).

Der Wunsch nach mehr religiöser Pluralität zeigt sich auch in den Rückmeldungen zu den Göttinger Predigten im Internet. Die Autoren sind evangelische wie katholische Pfarrer und Hochschullehrer. Inzwischen kam die Anregung von katholischer Seite, doch ebenfalls Predigten katholischer Kollegen zu Texten gemäß des katholischen Jahreskreises einzustellen und nicht nur zu Texten gemäß der evangelischen Perikopenordnung zu erbitten.

Diesen Wunsch aufzugreifen, wird zur Zeit diskutiert. Was meinen Sie dazu? Wären Sie bereit, mitzuarbeiten? Ich freue mich auf Ihre Reaktionen und danke schon jetzt herzlich: ulrich.nembach@theologie.uni-goettingen.de [U. Nembach, Göttingen]

DFG bewilligt wissenschaftliches Netzwerk für Nachwuchswissenschaftler/innen

DFG bewilligt wissenschaftliches Netzwerk für Nachwuchswissenschaftler/innen

Ende letzten Jahres haben wir hier im Newsletter über die Mittelbau-Initiative zur Gründung eines wissenschaftlichen Netzwerks zum Thema "Praktische Theologie in der Spätmoderne" berichtet. Inzwischen bewilligte die Deutsche Forschungsgemeinschaft die hierfür nötigen Mittel. Damit bietet sich 15 jungen Pastoraltheologinnen und -theologen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und den Niederlanden über drei Jahre die Möglichkeit zur Vernetzung und zum wissenschaftlichen Austausch über diese Thematik. Antragsteller und Projektleiter sind Dr. Tobias Kläden (Münster), PD Dr. Stefan Gärtner (Münster/Tilburg) und Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld (Bonn). Die Arbeit startet im November mit einem ersten Workshop. [U. Feeser-Lichterfeld, Bonn]

Klaus-Hemmerle-Website

Klaus-Hemmerle-Website

Die Nutzung neuer Medien zur wissenschaftlichen Erschließung und Präsentation eines Lebenswerks bietet gerade in den Geisteswissenschaften ein großes Potenzial. Diese Erkenntnis steht im Zentrum des Forschungsprojekts zur multimedialen Erschließung des Lebenswerks Klaus Hemmerles (1929-1994) am Seminar für Pastoraltheologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität. Im persönlichen und wissenschaftlichen Nachlass Klaus Hemmerles, eines Theologen aus der religionsphilosophischen Schule Bernhard Weltes, des langjährigen Mitarbeiters des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und des späteren Bischofs von Aachen, spiegeln sich vielfältige Entwicklungen, Streitfragen und Positionsbestimmungen des deutschen Katholizismus in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wieder. Am Seminar für Pastoraltheologie wurde in Zusammenarbeit mit dem Klaus-Hemmerle-Werk e.V. und dem Bistum Aachen unter der Internetadresse www.klaus-hemmerle.de eine wissenschaftlich fundierte Website erstellt, die Text-, Ton- und Bildbeiträge aus dem Nachlass Hemmerles erschließt. Die Texte, die für Forschungs- und Bildungszwecke im PDF-Format heruntergeladen werden können, wurden für die Internetpublikation neu editiert und verfügen über Editorische Notizen, die die Veröffentlichungshistorie darlegen. Darüberhinaus können Vorträge im MP3-Format angehört und heruntergeladen werden. Die Dokumente, die die Website präsentiert, sind nicht nur als historische Zeugnisse von Bedeutung, sondern erschließen auch ein originelles theologisches Werk für die weitere Forschung und geben Impulse für die praktisch-theologische Reflexion gegenwärtiger kirchlicher Praxis. [R. Feiter, Münster]

Zeitschrift Lebendige Seelsorge: Postmoderne und Professionalität“(3/2009)

Zeitschrift Lebendige Seelsorge: Postmoderne und Professionalität“(3/2009)

Es ist modern geworden, von der Postmoderne zu sprechen. So omnipräsent die Rede von ihr ist, so unklar ist jedoch auch, was sie eigentlich meint. Grund genug, ihr auf den Grund zu gehen. Die aktuelle Ausgabe der „Lebendigen Seelsorge“nimmt die Phänomene in den Blick, die sich hinter diesem großen Wort verbergen und fragt nach den theologischen und praktischen Konsequenzen. Im thematischen Teil steht die postmoderne Theorie zur Debatte. Das Streitgespräch geht u.a. den Fragen nach, welche Denk- und Deutungsmuster die Postmoderne einführt und welche Stellung Theologie und Kirche im (post)modernen Gefüge einnehmen. Der zweite Teil des Heftes dreht sich um die „postmoderne Praxis“, konkretisiert im Blick verschiedener AusbildungsleiterInnen künftiger SeelsorgerInnen. Was sollen junge Menschen lernen, um angesichts der Relativierung des Subjekts, des Endes der großen Fragen und der Dauerreflexion von Sinn- und Wertvorgaben glaubwürdige MitarbeiterInnen der Kirche zu sein? Dabei geht es bewusst nicht um binnenkirchliche Herausforderungen und effizienzbasierte Reaktionsstrategien. Es geht um die Frage, wie Kirche gerade durch den pastoral-professionellen Nachwuchs sprachfähig bleiben kann.

Eine Inhaltsübersicht finden Sie im Internet unter www.lebendige-seelsorge.de [A. Schilling, Würzburg]

Aufhebung der Exkommunikation von Bischöfen der Pius-Bruderschaft

Aufhebung der Exkommunikation von Bischöfen der Pius-Bruderschaft

Bei ihrem regulären Arbeitstreffen am 10. Februar 2009 in Zürich haben sich die Mitglieder der „Arbeitsgemeinschaft Praktische Theologie Schweiz“über das weltweite Unverständnis und Entsetzen ausgetauscht, das die Aufhebung der Exkommunikation von vier Bischöfen der Pius-Bruderschaft ausgelöst hat –sowohl unter den Mitgliedern unserer Römisch-Katholischen Kirche als auch bei den anderen christlichen Kirchen, darüber hinaus vor allem bei unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern jüdischen Glaubens, nicht zuletzt auch in der breiten Öffentlichkeit der Schweiz. Dies veranlasste die Arbeitsgemeinschaft der in der Schweiz tätigen Praktischen Theologinnen und Theologen zu der unterhttp://www.unifr.ch/pastoral/de/pdf/ErklaerungAGPraktischeTheologieSchweiz.pdf abrufbaren Stellungnahme.

Der Vorstand der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. hat sich dieser Erklärung der in der Schweiz tätigen Kolleginnen und Kollegen ausdrücklich angeschlossen. Ebenso wie viele andere Mitglieder der Konferenz haben die Vorstandsmitglieder u.a. in Erklärungen der Fakultäten Stellung bezogen. Mit der Kollegin Demel und den Kollegen Porzelt und Schöttler aus der Praktischen Sektion, die der Bischof von Regensburg unter Androhung von Sanktionen zum Widerruf aufgefordert hat, steht der Vorsitzende direkt in Verbindung. Von weiteren Solidaritätserklärungen wurde seitens des Vorstandes unserer Konferenz, wie auch der ReligionspädagogInnen, auf Wunsch der Regensburger Abstand genommen. Das bevorstehende Beiratstreffen wird Gelegenheit bieten, die weiteren Entwicklungen in dieser Angelegenheit zu bewerten. [U. Schmälzle, Münster / M. Blasberg-Kuhnke, Osnabrück / M. Belok, Chur]

Antrittsvorlesungen an der Universität Münster

Antrittsvorlesungen an der Universität Münster

In diesem Jahr fanden an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster zwei Habilitationen statt, die von Prof. Dr. Udo Schmälzle betreut wurden: Stefan Gärtner (Zeit, Macht und Sprache. Pastoraltheologische Studien zu drei Grunddimensionen von Seelsorge) und Markus Tomberg (Religionsdidaktik als Theorie gläubigen Handelns. Überlegungen zur kommunikativen Bestimmung der Gottesrede im Religionsunterricht). 
Beide halten im kommenden Januar ihre Antrittsvorlesungen als Privatdozent an der Münsteraner Fakultät. Markus Tomberg wird am 9. Januar über "Advokatorisches Handeln. Eine didaktische Perspektive auf gläubige Praxis" sprechen, Stefan Gärtner am 23. Januar über "Praktische Theologie als Pastoraltheologie? Wissenschaftstheoretische Erwägungen zu einer (un-) zeitgemäßen Option". 
Die Antrittsvorlesungen finden jeweils um 12 Uhr ct im Hörsaal KThS I, Johannisstr. 8-10, 48143 Münster statt. [T. Kläden, Münster]

Friedenspreis für Franziskanerbischof

Friedenspreis für Franziskanerbischof

Die katholische Menschenrechts-und Friedensbewegung "Pax Christi International" hat ihren diesjährigen Friedenspreis dem brasilianischen Franziskanerbischof Luiz Flavio Cappio zuerkannt, der wegen seines konsequenten Kampfes gegen ein umstrittenes Flußumleitungsprojekt weltweit bekannt geworden ist. Die Entscheidung wurde in der Kirche sowie bei den Sozialbewegungen Brasiliens mit großer Freude aufgenommen. Wie Pax Christi International in Brüssel mitteilte, soll der Friedenspreis dem Bischof in Brasilien überreicht werden.

Vor wenigen Wochen hat ein ARD Film-Team die Arbeit der CPT und Dom Luiz Cappio in verschiedenen Städten entlang des Rio São Francisco (u.a. Bom Jesus da Lapa, Barra, Juazeiro) begleitet. Das Ergebnis ist ein halbstündiger Dokumentarfilm, der am So. den 31.08. im Ersten gesendet wird. Vgl.http://www.daserste.de/gottunddiewelt/beitrag_dyn~uid,smqvpc7qkt70aat8~cm.asp [U. Schmälzle, Münster].

Abschiedsvorlesungen von Prof. Udo Schmälzle und Prof. Leo Karrer

Abschiedsvorlesungen von Prof. Udo Schmälzle und Prof. Leo Karrer

Am 09. Mai 2008 hielt der Vorsitzende der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V., Professor Dr. Udo Schmälzle, seine Abschiedsvorlesung an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster, an der er von 1987 bis 2008 Professor für Pastoraltheologie und Religionspädagogik war. Udo Schmälzle hat im März 2008 das 65. Lebensjahr erreicht und ist zum Ende des Wintersemesters 2007/08 emeritiert worden.

Im voll besetzten Hörsaal F1 setzte er sich in seinem Vortrag zum Thema „Ich hasse Dich Gott, auch wenn es Dich nicht gibt!“ mit atheistischen Stimmen der Gegenwart und ihrer Herausforderung für die praktische Theologie auseinander. Zuvor wurde er geehrt in Grußworten der Rektorin der Universität und des Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät, die ihm nicht zuletzt für sein vielfältiges universitäres Engagement als Senatvorsitzender und Vorsitzender von Rektor- und Kanzlerfindungskommissionen dankten. Die stellvertretende Konferenzvorsitzende, Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke, würdigte seine Verdienste als Vorsitzender der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V., der er seit 2001 ist. Nach der Abschiedsvorlesung wurde Udo Schmälzle die ihm gewidmete Festschrift "Kommunikation des Evangeliums" überreicht, die in der Reihe "Theologie und Praxis" im LIT-Verlag, Münster, erschienen ist. In dieser

vieldimensional angelegten Festschrift nehmen Schüler/innen, Kolleg/innen und Freunde Themen auf, die Udo Schmälzle ein Leben lang beschäftigt haben, und markieren damit auch eine Richtungsanzeige für die Pastoraltheologie im 21. Jh. [T. Kläden, Münster]

Prof. Leo Karrer hielt am 15. Mai 2008 vor etwa 250 Zuhörer/inne/n seine Abschiedsvorlesung mit dem Titel „Auch im Winter wächst das Brot. Die Kirche zwischen Vergangenheit und Zukunft“. Die Laudatio hielt Prof. Manfred Belok, Präsident der AG Praktische Theologie Schweiz und Professor für Pastoraltheologie der Theologischen Hochschule Chur. Grußworte übermittelten Prof. Guido Vergauwen, Rektor der Universität, Prof. Max Küchler, Dekan der theologischen Fakultät, Weihbischof Paul Vollmar (Diözese Chur) und Prof. Udo Schmälzle, Vorsitzender der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheolog/inn/en. Bischof Bernard Genoud (Diözese Lausanne, Genf und Freiburg) ließ sich aus Termingründen entschuldigen.

Prof. Leo Karrer war von 1982-2008 ordentlicher Professor für Pastoraltheologie an der Universität Freiburg im Ü. Von 1996-1998 war er Dekan der theologischen Fakultät. Von 1993-2001 war er Vorsitzender der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen und von 2001-2004 Präsident der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie.

Abschiedsvorlesung und Laudatio sind unter http://www.unifr.ch/pastoral/de verfügbar. [S. Hodek, Freiburg i.Ü.].

Wissenschaftspreise des Deutschen Caritasverbandes

Wissenschaftspreise des Deutschen Caritasverbandes

Der Deutsche Caritasverband vergibt alle zwei Jahre zwei Wissenschaftspreise. In diesem Jahr werden die Preise im Oktober 2008 verliehen. Die Eingabefrist endet am 30. April 2008.

Mit dem Lorenz-Werthmann-Preis werden Dissertationen und Habilitationsschriften sowie Arbeiten mit einem entsprechenden gleichen wissenschaftlichen Niveau ausgezeichnet, die sich mit der Arbeit und Aufgabenstellung der freien Wohlfahrtspflege, der Zusammenarbeit zwischen freier und öffentlicher Wohlfahrtspflege, neuen Ansätzen in der sozialen Arbeit sowie mit caritastheologischen und sozialethischen Themen befassen. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert.

Der Gertrud-Luckner-Preis des Deutschen Caritasverbandes ist zum Gedenken an Gertrud Luckner (1900 - 1995 ). Mit dem Preis würdigt der DCV die hohe Lebensleistung von Dr. Gertrud Luckner. Ausgezeichnet werden mit dem Gertrud-Luckner-Preis Abschlussarbeiten in Diplom-, Magister¬, Bachelor- und Masterstudiengängen an Universitäten und Fachhochschulen bzw. vergleichbare Arbeiten, die sich mit der Arbeit und Aufgabenstellung der freien Wohlfahrtspflege, der Zusammenarbeit zwischen freier und öffentlicher Wohlfahrtspflege, neuen Ansätzen in der Sozialen Arbeit sowie caritastheologischen und sozialethischen Themen befassen. Für den Gertrud-Luckner-Preis können Abschlussarbeiten von Dozenten/-innen bzw. Professoren/-innen an Universitäten und Fachhochschulen vorgeschlagen werden. Eigenbewerbungen sind nicht möglich. Wir bitten Sie ganz herzlich, geeignete Kandidatinnen und Kandidaten sowie Dozenten/-innen sowie Professoren/-innen auf diesen Preis aufmerksam zu machen. Die Einreichung der Arbeiten muss durch die zuständigen Dozenten/in erfolgen. Der Preis ist mit 1000 € dotiert.

Genauere Informationen zu den Preisen finden sich auch unter www.caritas.de. [U. Kostka, Freiburg/Br.]

Stellenausschreibungen an der KTU Linz

Stellenausschreibungen an der KTU Linz

Mit Beginn des Wintersemesters 2009/2010 sind an der KTU Linz die Planstellen einer/eines UniversitätsprofessorIn für Pastoraltheologie und einer/eines UniversitätsprofessorIn für Fundamentaltheologie neu zu besetzen. Mehr Informationen zur Stellenausschreibung der KTU Linz finden Sie hier...

Stellenausschreibungen an der Ruhr-Uni

Stellenausschreibungen an der Ruhr-Uni

An der Katholisch-Theolgischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum ist u.a. die Juniorprofessur für Pastoraltheologie (W1) zu besetzen. Für nähere Informationen siehe hier [PDF, 33KB]...

Bewerbungsschluss ist der 15.2.08.

PastoralNetz

Pastoral-theologische
Seminare und Institute in
D, A, NL und CH.

Mittelbauseite

Forum für Angehörige des
wissenschaftlichen
Mittelbaus.