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Österreichische Pastoraltagung 2007: Schöpfungsverantwortung als pastorale Aufgabe

Österreichische Pastoraltagung 2007: Schöpfungsverantwortung als pastorale Aufgabe

16. August 2006. Das Österreichische Pastoralinstitut veranstaltet vom 11.-13. Januar 2007 in Salzburg die nächste Österreichische Pastoraltagung. Zum Tagungsthema „Schöpfungsverantwortung als pastorale Aufgabe“ heißt es von Seiten der Veranstalter: „Die Verantwortung für diese Welt liegt in den Händen aller Menschen. Auf den ersten Blick scheint es nebensächlich zu sein, warum jemand umweltbewusst und mit Rücksicht auf andere lebt. Für Christen bedeutet eine rechte Sorge um die Schöpfung zugleich Mitarbeit am Werk Gottes. Dabei geht es nicht nur um praktische Dinge, sondern um wesentliche Grundhaltungen für das menschliche Zusammenleben und für den Umgang mit der Schöpfung. Diese ist ja Gottes Geschenk als Lebensgrundlage und zur Freude; in allen Dingen trägt sie seine Spuren. Es geht um eine – weltumspannende und viele Lebensbereiche umfassende – Solidarität der Achtsamkeit, die auch an die nächsten Generationen denkt. Es geht um eine dynamische Lebensqualität, die beharrlich neue Zeichen setzt: Denn die Auseinandersetzungen über den rechten Umgang mit der Umwelt sind stets in Bewegung; oder was sich bisher bewährt hat, muss vielleicht aufgrund neuer Einsichten verändert werden… Die Österreichische Pastoraltagung zum Thema Schöpfungsverantwortung ist aber keine Umwelt-Tagung. Sie verdeutlicht pastorale Anknüpfungspunkte und dabei mag manche – unter Experten wichtige – Frage, unberücksichtigt bleiben. Es kann hier nicht um das Ganze gehen, sehr wohl aber um einen nächsten Schritt – und wenn viele einen Schritt machen, kommen alle zusammen doch ein recht schönes Stück voran.“ Für weitere Informationen: http://www.pastoral.at

Prof. Dr. Norbert Schuster im Alter von 47 Jahren verstorben

Prof. Dr. Norbert Schuster im Alter von 47 Jahren verstorben

16. August 2006. Die Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. trauert um ihr Mitglied Professor Dr. Norbert Schuster, der am 12. Juli im Alter von erst 47 Jahren verstorben ist. Er vertrat seit Oktober 2001 das Fach Pastoraltheologie an der Katholischen Fachhochschule Mainz im Fachbereich Praktische Theologie und lehrte dort zugleich Theologische Anthropologie in den Fachbereichen Soziale Arbeit wie Pflege und Gesundheit. Seine Kolleginnen und Kollegen in Mainz beschreiben ihn als einen Hochschullehrer aus Leidenschaft, der mit höchstem insatz Theologie lehrte und Pastoraltheologie zukunftsweisend profilierte. Ein Gedenkgottesdienst in der KFH Mainz ist für den 18. Oktober 2006 um 13:15 Uhr vorgesehen.

Studientag zur BA/MA-Studienreform

Studientag zur BA/MA-Studienreform

01. Oktober 2005, aktualisiert 13. Januar 2006. Auf der Beiratssitzung und der Mitgliederversammlung in Leitershofen wies der Vorsitzende der Konferenz, Prof. Dr. Udo Fr. Schmälzle, eindrücklich daraufhin, wie wichtig die weitere Beschäftigung der Konferenz mit der BA/MA-Studienreform ist. Es ist sicherzustellen, dass im Rahmen der Umstrukturierungen die praktisch-theologischen Fächer ihr Profil erhalten und nicht wegrationalisiert werden. Da diese Entwicklung eine enge Zusammenarbeit und intensiven Erfahrungsaustausch aller Lehrstuhlinhaber voraussetzt, will die Konferenz ein eigenes Treffen der Lehrstuhlinhaber anregen, auf dem die Lage an den einzelnen Fakultäten und theologischen Instituten diskutiert werden soll und Absprachen zum Vorgehen bei den anstehenden Zertifizierungen getroffen werden sollen. Auch die Mittelbau-VertreterInnen an den Fakultäten und Instituten sind zu einem solchen Studientag eingeladen, der für den 10.12.2005 in Fulda vereinbart wurde. Nähere Informationen bei: Prof. Dr. Udo Fr. Schmälzle, udoschm(at)uni-muenster(dot)de.

Informationen zum Studientag finden Sie in Ausgabe 1/2006 unseres Newsletters...

Prof. Dr. Udo Fr. Schmälzle als Vorsitzender der Konferenz bestätigt

Prof. Dr. Udo Fr. Schmälzle als Vorsitzender der Konferenz bestätigt

01. Oktober 2005. Nahezu einstimmig hat die am Mittwoch, den 21. September 2005, am Rande des Kongresses in Leitershofen tagende Mitgliederversammlung Prof. Dr. Udo Fr. Schmälzle (Münster) das Vertrauen ausgesprochen und ihn im Amt des Vorsitzenden der Konferenz für eine zweite Amtsperiode bestätigt. Zu seiner Stellvertreterin wurde Frau Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke (Osnabrück) gewählt, das dritte Vorstandsmitglied ist in der Wahlperiode 2005-2009 Prof. Dr. Manfred Belok (Chur). 
In einer ganzen Reihe weiterer Wahlen wurde u.a. Dr. Tobias Kläden (Münster) zum Schriftführer gewählt und Frau Sigrid Knappstein (Schwerte) in ihrem Amt als Kassiererin bestätigt. Zu sog. „Ländervertretern“ im Beirat der Konferenz wurden Frau Prof. DDr. Doris Nauer (Tilburg), Dr. habil. Johannes Pock (Graz) und Prof. Dr. Michael Sievernich (Mainz) gewählt.

Die Liste der Beiratsmitglieder für die Wahlperiode 2005-2009 finden Sie hier...

Beirat: Abschluss der alten, Beginn der neuen Wahlperiode

Beirat: Abschluss der alten, Beginn der neuen Wahlperiode

01. Oktober 2005. Vom Sonntag, 18.09.2005, bis Montag, 19.09.2005, tagte im Vorfeld des Kongresses der Beirat der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. in Leitershofen. Da es sich um die letzte Beiratssitzung dieser Legislatur handelte, wurden insbesondere der Kongress und die Mitgliederversammlung vorbereitet. Darüber hinaus haben u.a. die Redaktionen der „Pastoraltheologischen Informationen“ und der Konferenz-Homepage über ihre Arbeit berichtet. Weiterhin wurden die für 2006 und 2007 geplanten Veranstaltungen geplant. 
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung traf sich der neue Beirat zu seiner konstituierenden Sitzung. Insbesondere durch die neu gewählten Länder- und Mittelbau-VertreterInnen hat sich die Zusammensetzung des Gremiums verändert. Eine aktualisierte Liste der Beiratsmitglieder wird in Kürze unter Beiratsliste einsehbar sein.

Kongress 2005 "Der halbierte Aufbruch" - 40 Jahre Pastoralkonstitution Gaudium et Spes

"Der halbierte Aufbruch" - 40 Jahre Pastoralkonstitution Gaudium et Spes

31. Mai 2005. Der diesjährige Kongress der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen & Pastoraltheologinnen fand vom 19. - 22. September 2005 im Diözesan-Exerzitienhaus St. Paulus in Leitershofen bei Augsburg statt.

Weitere Informationen finden Sie hier...fileadmin/aktuelles/news/2005_Kongressprogramm.pdf

„Pastoral braucht Theologinnen und Theologen“

„Pastoral braucht Theologinnen und Theologen“

Der Beirat der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e. V bringt in einer Erklärung zu den aktuellen Entwicklungen [PDF] in den deutschen Bistümern bezüglich des Berufes der Pastoralreferentin/des Pastoralreferenten seine Beunruhigung zum Ausdruck über getroffene Entscheidungen und die sich abzeichnende Entwicklung. Zugleich drängt er darauf, dass es zwischen den Beteiligten und Betroffenen zu einem Gespräch kommt.

Zu diesem Ziel hat die Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e. V. unter dem Titel

Veröffentlichung zum Rahner-Symposion [21.10.2004]

Veröffentlichung zum Rahner-Symposion [21.10.2004]

Prof. Dr. Roman A. Siebenrock, der an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck Fundamentaltheologie lehrt und das dortige Karl-Rahner-Archiv betreut, berichtet in einem Beitrag für die Zeitschrift DIAKONIA (http://www.diakonia-online.net) von seinen Eindrücken vom Symposion "Theologie aus pastoraler Leidenschaft". Freundlicherweise haben sich Autor und Redaktion bereit erklärt, dass diese am pastoralen und pastoraltheologischen Engagement Rahners ansetzende Reflexion zum Verhältnis praktischer und systematischer Theologie auch hier verfügbar gemacht wird.

Roman A. Siebenrock, Theologie um der Seelsorge willenfileadmin/aktuelles/news/d5_2004_siebenrock.pdf

„Pastoral braucht Theologinnen und Theologen“ am Donnerstag, den 16. September 2004, in der Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt a. M.

„Pastoral braucht Theologinnen und Theologen“ am Donnerstag, den 16. September 2004, in der Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt a. M.

einen Studientag veranstaltet. Wie dem Programm [PDF] entnommen werden kann, war es das Anliegen dieses Studientages, Vertreterinnen und Vertreter der Berufsgruppe der Pastoralreferentinnen/Pastoralreferenten, der anderen pastoralen Dienste, der Diözesen und der Hochschulen zur Diskussion der anstehenden weitreichenden Fragen zusammenzubringen.

Über den Studientag und seine Ergebnisse berichtet Alexander Foitzik in der November-Ausgabe der "Herder Korrespondenz" (http://www.herder-korrespondenz.de) unter dem Titel "Seelsorge: Pastoralreferenten suchen ihren Ort". Der Artikel ist hier als PDF-Dokument abrufbar [31 KB].

Nachricht vom Tod des Prälaten Dr. Ferdinand Fromm

Nachricht vom Tod des Prälaten Dr. Ferdinand Fromm, Mitbegründer und erstem Vorsitzenden der Pastoraltheologenkonferenz

Prälat Dr. Ferdinand Fromm ist im Alter von 91 Jahren am Montag, 14. Juni 2004, in Limburg verstorben.

Er hat 1958 die damaligen Pastoraltheologen im deutschsprachigen Raum zur ersten Konferenz nach Limburg eingeladen und wurde auf dieser Konferenz zum ersten Vorsitzenden gewählt. Wir trauern um einen Priester und Seelsorger, der schon weit vor dem Konzil die Zeichen der Zeit erkannte und neue Wege zum Menschen suchte.

Die Priesterweihe erhielt Ferdinand Fromm, der am 4. Dezember 1912 in Fulda geboren wurde, 1936 in Rom. Nach seiner Rückkehr aus Rom, wo er im Juli 1938 promovierte, war er zunächst Kaplan in Wirges, Höhn-Schönberg, in der Wiesbadener Pfarrei Dreifaltigkeit, in der Pfarrei St. Bernhard und am St. Marienkrankenhaus in Frankfurt.

Im September 1955 wurde Ferdinand Fromm von Bischof Wilhelm Kempf zum Regens des Priesterseminars in Limburg ernannt. Regens blieb er bis April 1967. Gleichzeitig war er Mitglied der Seminar- und Pfarrbefähigungsprüfungskommission. In dieser Zeit gingen von ihm wesentliche Impulse für die Entwicklung der Pastoraltheologie aus. Wichtige Akzente setzte Dr. Fromm auch in der Priesteraus- und -weiterbildung im gesamten deutschsprachigen Raum.

Er war einer der Initiatoren, die sich für die Errichtung des Theologisch-Pastoralen Instituts (TPI) in Mainz einsetzten, dessen Träger die Bistümer Limburg, Mainz und Trier sind. Heute nutzen jedes Jahr einige hundert Priester und pastorale Mitarbeiter das TPI-Angebot zur Fort- und Weiterbildung.

1967 erhielt Dr. Ferdinand Fromm den Titel „Pfarrer“ und er wurde zum Leiter des neu errichteten Priesterreferates ernannt, dem er bis Dezember 1987 vorstand. 1967 wurde ihm außerdem der Titel „Päpstlicher Hausprälat“ verliehen, 1974 erfolgte seine Ernennung zum Domkapitular. Aus Altersgründen legte er 1987 alle seine Ämter nieder und schied auch aus dem Domkapitel aus. Im Jahr 2001 konnte Dr. Ferdinand Fromm sein Eisernes Priesterjubiläum feiern.

Wichtige Ereignisse und Umbrüche in Politik, Gesellschaft und Kirche beobachtete und kommentierte Dr. Fromm noch bis zum Schluss mit besonderem Interesse. Vor allem das Zweite Vatikanische Konzil (1962 - 1965) und die Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland (1971 - 1975), die die Verantwortung des gesamten Gottesvolkes betonten, prägten das Handeln und Wirken des Verstorbenen.

Die Beerdigung von Prälat Dr. Ferdinand Fromm fand am Samstag, 19. Juni, statt.
Prof. Dr. Belok hat sich bis in die letzten Tage um den Verstorbenen gekümmert. Er hat auch die Konferenz und den Beirat auf der Beerdigung vertreten. Wir werden auf der kommenden Beiratssitzung und auf dem Rahner-Symposion in Innsbruck in einem Gottesdienst dem Verstorbenen gedenken.

Prof. Dr. Udo Fr. Schmälzle, 
Vorsitzender der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e. V.

Kongress 2003 „Identität in Solidarität: Christlicher Glaube – ein Ferment für Europa?

Kongress 2003 „Identität in Solidarität: Christlicher Glaube – ein Ferment für Europa?

Vom 22. – 25. September 2003 fand im Kardinal-Jaeger-Haus der Katholischen Akademie Schwerte der Kongress der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen statt.

Personalia

Personalia

Die Mitgliederversammlung der Konferenz wählte am 24.9.2003 auf Vorschlag des Vorstands und Beirats Herrn PD Dr. Reinhard Feiter (Aachen) und Frau Dr. Dagmar Stoltmann (Hildesheim) als neue katholische Redakteure der "Pastoraltheologischen Informationen" (PThI). Sie bilden zusammen mit Herrn Prof. Dr. Reinhard Schmidt-Rost (Bonn) das Redaktionsteam.

Am Rande des Kongresses in Schwerte haben die anwesenden Hochschulassistentinnen und -assistenten Frau Gunda Ostermann (Osnabrück), Herrn Tobias Kläden (Münster) und Herrn Dr. Franco Luzzatto (Zürich) zu ihren Vertretern im Beirat der Konferenz gewählt. Diese Wahl wurde von der Mitgliederversammlung am 24.9.2003 bestätigt.

Mit Datum vom 19. September 2003 ernannte Bischof Amédée Grab, der Grosskanzler der Theologischen Hochschule Chur (THC), Prof. Dr. theol. Manfred Belok, geb. 1952 in Schüt-torf/Niedersachsen (Deutschland), zum Professor für Pastoraltheologie und Homiletik (Predigtlehre). Der Lehrstuhl war seit dem Tod von Prof. Dr. Hermann Kochanek an Weihnachten 2002 vakant. Prof. Belok wird seine Lehrtätigkeit im Sommersemester 2004 teilzeitlich aufnehmen und vom Wintersemester 2004-2005 an vollamtlich zur Verfügung stehen. Als Inhaber des Lehrstuhls wird er gleichzeitig verantwortlich für die Leitung des neugegründeten Pastoralinstituts der THC sein.
Weitere Informationen:
www.thchur.ch/

Papst Johannes Paul II. hat Prof. Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst zum Weihbischof in Münster ernannt. Dies wurde am Freitag (14.11.2003) zugleich im Vatikan und in Münster bekannt gegeben. Der aus Kevelaer-Twisteden stammende Professor für Pastoraltheologie und Liturgiewissenschaft an der Universität Passau wird als Regionalbischof für die Kreisdekanate Borken und Steinfurt tätig.
Weitere Informationen: 
www.bistummuenster.de/index.php?myELEMENT=57137&mySID=33ba512e5d10b14039370fff19040065

Presseerklärung: Zum Umgang mit dem neuen Pastoralplan der Diözese Passau

Die Mitgliederversammlung der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. protestiert gegen die Art und Weise, wie der Pastoralplan der Diözese Passau, von der neuen Diözesanleitung abrupt gestoppt wurde.

Volltext der Presserklärung als PDF-Dokument...

Lesen Sie dazu auch die Antwort des Generalvikars...

Tod von Professor Dr. Erich Feifel

Tod von Professor Dr. Erich Feifel

Die theologische Fakultät der Universität München trauert um Professor Dr. Erich Feifel, verstorben am 5. April 2003, Professor für Religionspädagogik von 1968–1991. Geboren am 27. September 1925 studierte er nach Wehrdienst und Kriegsgefangenschaft Theologie, Philosophie und Pädagogik in Tübingen. Er wurde 1950 zum Priester geweiht, promovierte 1957 bei Franz-Xaver Arnold und wurde im Fachgebiet Religionspädagogik 1963 habilitiert. Von 1968 bis 1991 lehrte und forschte er als Professor für Religionspädagogik und Kerygmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der LMU-München. Von 1970–1971 war er deren Dekan und von 1972–1980 Vorsitzender der Studienreformkommission „Curricula in Theologie“ des Westdeutschen Fakultätentages. Professor Feifel gehörte zu den Promentoren der Religionspädagogik im deutschsprachigen Raum. In seiner langjährigen Lehrtätigkeit und in zahlreichen Publikationen hat er die Entwicklung des Faches seit den 1960er Jahren mitgestaltet und wesentlich zu ihrer Profilierung als wissenschaftliche Disziplin beigetragen. Die Katholisch-Theologische Fakultät, seine Bekannten und Schüler werden ihn in dankbarer Erinnerung bewahren und seiner in der Eucharistie und im Gebet gedenken. (Stephan Leimgruber)

Prof. P. Dr. Hermann Kochanek verstorben

Prof. P. Dr. Hermann Kochanek verstorben

Am 24. Dezember 2002 verstarb nach langer, schwerer Krankheit im Vertrauen auf Jesus Christus und das ewige Leben Professor Pater Dr. Hermann Kochanek SVD. 
Pater Hermann Kochanek wurde am 7. Juli 1946 geboren und am 22. Februar 1976 zum Priester geweiht.
Ein Gedächtnisgottesdienst für Pater Hermann Kochanek wurde am 31. Dezember 2002 in der Propsteikirche St. Walburga zu Werl gefeiert. Das feierliche Requiem war am 2. Januar 2003 in der Kirche des Missions-Priesterseminars St. Augustin. Die Beerdigung fand im engsten Familien- und Freundeskreis auf dem Werler Parkfriedhof statt.

Ehrendoktorwürde für Prof. Dr. Norbert Mette

Ehrendoktorwürde für Prof. Dr. Norbert Mette

Der Vorsitzende der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. gratuliert Professor Dr. Norbert Mette zur Verleihung der Ehrendoktor-Würde der Universität Freiburg/Schweiz. Die dortige Theologische Fakultät würdigt mit der Ehrenpromotion Norbert Mette als "Professor der Praktischen Theologie an der Universität Dortmund von internationalem Rang. Seine Veröffentlichungen weisen ihn als einen Hochschullehrer und Forscher aus, der ein weites Spektrum der Pastoraltheologie und Religionspädagogik abdeckt. Er verfügt über einen ausgeprägten Sinn für interdisziplinäres Forschen und Lehren, vor allem im Hinblick auf die Sozialwissenschaften. So verbindet er nicht nur die Theologie mit den Humanwissenschaften, sondern stellt die theologischen und kirchlichen Fragen unter den Bedingungen der gesellschaftlichen Herausforderungen." Norbert Mette ist am 12.12.1946 in Ostwestfalen geboren. Er hat seit 1966 in Münster Theologie und Sozialwissenschaften studiert und ab 1973 als wissenschaftlicher Assistent des Seminars für Pastoraltheologie und Religionspädagogik gearbeitet. 1977 schloss er die Doktorarbeit ab, 1983 die Habilitation. Im gleichen Jahr übernahm er eine Professurvertretung für Praktische Theologie an der Universitäts-Gesamthochschule in Paderborn, im Jahr darauf wurde er selbst dort zum C3-Professor für Katholische Theologie berufen. Die Universität berief den international bekannten Pastoraltheologen zum Beginn des Sommersemester 2002 als C4-Professor im Fach Katholische Theologie und ihre Didaktik mit dem Schwerpunkt Religionspädagogik. 
Für den künftigen Ehrendoktor der Universität von Freiburg/Schweiz kam die Würdigung, wie er selbst sagt, völlig unerwartet. Er freut sich darüber, dass damit insbesondere das Fach der Praktischen Theologie in den Blick gerückt wird, das sich weniger den systematischen und dogmatischen Aspekten der Gottesgelehrsamkeit zuwendet, sondern der Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen und individuellen Erfahrungen der Gläubigen und Nichtgläubigen.
Man kann davon ausgehen, dass die Schweizer Theologen mit der Auszeichnung des Theologen Mette nicht nur das von ihm vertretene Fach, sondern mit ihm auch einen der Initiatoren der "Kölner Erklärung vom 6. Januar 1989" ehren wollen. Damals hatten sich über 220 katholische TheologieprofessorInnen gegen die päpstliche Disziplinierung der Theologie gewendet und "Wider die Entmündigung - für eine offene Katholizität" plädiert. Neben Mette unterzeichneten bedeutende Theologen wie Norbert Greinacher, Peter Hünermann, Hans Küng, Johann Baptist Metz die Erklärung.
Der Ehrendoktortitel der zweisprachigen schweizerischen Universität wurde am 15. November 2002 im Rahmen eines öffentlichen Festaktes in der Aula Magna beim traditionellen "Dies academicus" der Hochschule verliehen.

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