Infodienst 1 /2011

Newsletter der Homepage-Redaktion „www.pastoraltheologie.de“

Inhalt: 
1. Kongress „Zwischen Lust und Ehre – Freies Engagement in Kirche und Gesellschaft“ 
2. „Freundschaft mit Armen“ – 9. Werkstattgespräch der Theolog(inn)en in der Sozialen Arbeit an der PTH-Benediktbeuern 
3. Pastoraltheologisches Institut der Pallottiner in Friedberg feiert 50-jähriges Bestehen 
4. Nachrichten der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP) 
5. Mitteilungen aus dem SPI - Schweizerisches Pastoralsoziologisches Institut 
6. Call for Papers: „Dialogprozesse in der katholischen Kirche“ 
7. Projekt „Soldatenfamilien im Kontext von Kriegseinsätzen“ 
8. Kongresseinladung im deutsch-amerikanischen Projekt „CrossingOver“ 
9. Fachworkshop „Kirchenmanagement – ökumenisch, akademisch und praxisnah“ 
10. Tagungseinladung „Landpastoral“ 
11. Stellenausschreibung 
12. Personalia 
13. Zeitschrift Lebendige Seelsorge: „Junge Erwachsene“ (2/2011) 
14. Publikationen 
15. Obligatorisches / Impressum

 

Sehr geehrte Damen und Herren, 
liebe Nutzerinnen und Nutzer unserer Homepage,

die letzte Newsletter-Ausgabe dieses Jahres möchte Sie wieder auf Neuigkeiten aus der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. aufmerksam machen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage
Nachrichten aus Ihrem Haus, Veranstaltungsankündigungen, Hinweise auf Neuerscheinungen, Stellenangebote etc. können Sie über unseren E-Mail-Verteiler an alle eingetragenen Kolleginnen und Kollegen sowie weitere an Pastoraltheologie Interessierte schicken. Dafür senden Sie bitte die entsprechende Mitteilung an: info@pastoraltheologie.de. 
Wir würden uns freuen, wenn Sie Kolleginnen und Kollegen sowie weitere pastoraltheologisch Interessierte auf dieses Informationsangebot aufmerksam machten. Die Anmeldung für den Newsletter-Verteiler ist auf der Startseite der Konferenz-Homepage möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld 
Beauftragter der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. für die Homepage www.pastoraltheologie.de

1. Kongress „Zwischen Lust und Ehre – Freies Engagement in Kirche und Gesellschaft“

Im Namen von Vorstand und Beirat der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. wird nochmals herzlich zum nächsten Kongress eingeladen, der vom 12. bis 15. September 2011 in Freising stattfinden wird. Das Tagungsthema lautet: „Zwischen Lust und Ehre – Freies Engagement in Kirche und Gesellschaft“. Die Kongressausschreibung und Hinweise zum noch laufenden „Call for Papers“ finden sich auf www.pastoraltheologie.de 
Während des Kongresses besteht die Möglichkeit zur Präsentation von Postern für den wissenschaftlichen Nachwuchs und für Projekte der Lehrstühle bzw. Institute. Es sollen vorrangig noch nicht abgeschlossene Projekte präsentiert werden, damit die Beratung und Befragung für die weitere Projektarbeit fruchtbar gemacht werden kann. [R. Hartmann, Fulda]

2. „Freundschaft mit Armen“ – 9. Werkstattgespräch der Theolog(inn)en in der Sozialen Arbeit an der PTH-Benediktbeuern

Unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Lechner fand vom 6. bis 8. Februar 2011 in Benediktbeuern das 9. Werkstattgespräch der Theolog(inn)en in caritativen Einrichtungen und Ver-bänden in Bayern zum Thema „Freundschaft mit Armen“ statt. Dr. Michael Hainz SJ vom Institut für Gesellschaftspolitik an der Hochschule für Philosophie in München zeigte in seinem Vortrag „Freundschaft mit Armen – eine Herausforderung für Kirche und Caritas aus der ignatianischen Tradition“ die verschiedenen Dimensionen einer Freundschaft mit Armen auf. Anschließend brachten die Teilnehmenden in Form von Statements ihre Thesen und eigene Erfahrungen zum Veranstaltungstitel mit ein: Die Caritas soll die Realität der Armen selbst mehr wahrnehmen und hören, was sie zu sagen haben; die Option für die Armen fordert, dass neben den Auswirkungen auch die ungerechten gesellschaftlichen Strukturen selbst bekämpft werden. In einem „interkulturellen Kamingespräch“ führte die Sozialpädagogin Nermina Idriz (Islamische Gemeinde Penzberg) in die Freundschaft mit Armen im Islam ein und berichtete über deren Verwirklichung im örtlichen Gemeindeleben. Prof. Dr. Joachim Hagel OPraem (PTH-Benediktbeuern) benannte in seinem Vortrag „Leben ohne Armut?! – Sozialethische Orientierungen zu einer Gesellschaftsordnung mit mehr Verteilungsgerechtigkeit“ Alternativen und neue Wege der Armutsbekämpfung in Deutschland. [K. Bopp, Benediktbeuern]

3. Pastoraltheologisches Institut der Pallottiner in Friedberg feiert 50-jähriges Bestehen

Am 11. März 2011 feierte das Pastoraltheologische Institut der Pallottiner in Friedberg bei Augsburg sein 50-jähriges Bestehen. Der Festakt wurde mit einem Begegnungsabend eröffnet und fand seinen Höhepunkt in zwei Vorträgen: Der erste Vortrag von Prof. Dr. Stephan Knobloch behandelte das Thema „Mystagogische Pastoral“; und im zweiten Vortrag stellte Prof. Dr. Eckhard Frick interessante Überlegungen zum Thema „Trauer und Angst, Freude und Hoffnung. Zu einer Spiritualität kirchlicher Seelsorge in einer Zeit der Buße und der Konfrontation mit dem Schatten“ an. [K. Bopp, Benediktbeuern]

4. Nachrichten der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP)

Beiträge der Tagung „Herausforderungen einer missionarischen Pastoral“ erschienen

Im September 2010 veranstaltete die Arbeitsstelle in Erfurt die Tagung "Herausforderungen einer missionarischen Pastoral". Die Beiträge dieser Tagung sind jetzt in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Theologie der Gegenwart" (ThG 1/2011), der Zeitschrift der Theologischen Fakultät der Universität Erfurt, erschienen:

  • Prof. Dr. Josef Freitag, Wandlungen im Kirchenverständnis. Zur tatsächlichen und möglichen missionarischen Rolle der Laien.
  • PD Dr. Burkhard Neumann, "Sie sollen eins sein, damit die Welt glaubt!" Ökumenische Überlegungen im Blick auf eine missionarische Pastoral.
  • Prof. Dr. Maria Widl, Lebendige Gemeinden wachsen. Aus der Not der Kirchenentwicklung die Tugend der Mission machen.
  • Weihbischof Dr. Reinhard Hauke, Möglichkeiten für einen missionarischen Aufbruch angesichts ressourcenbindender Neustrukturierungen.


KAMP legt Jahresbericht 2010 vor

Die Arbeitsstelle hat für das erste Jahr ihres Bestehens ihren Tätigkeitsbericht 2010 vorgelegt. Neben grundlegenden Erfahrungen in der Arbeit der Weiterentwicklung der Pastoral in den deutschen Bistümern im Sinne einer evangelisierenden Schwerpunktsetzung bietet der Bericht Einblicke in Projekte. Für die interessierte Öffentlichkeit liegt er in einer Kurzfassung vor, die abgerufen werden kann unter www.kamp-erfurt.de/de/auftrag.html.


euangel Heft 1/2011 zu „Gemeinschaftsformen des Christlichen“ erschienen

Das erste Heft des Magazins für missionarische Pastoral in 2011 ist erschienen und befasst sich im Themenschwerpunkt mit „Gemeinschaftsformen des Christlichen“. Die derzeitige Debatte zur Zukunft der Gemeinde spiegelt sich wider in Beträgen von Norbert Mette und Hildegard Wustmans; dem Thema „Kirche im Web 2.0“ widmen sich Josef Bordat und Stefan Lesting. Abgeschlossen wird der Schwerpunkt durch mehrere kürzere Beiträge, die beispielhaft alternative kirchliche Gemeinschaftsformen aufzeigen, wie etwa die ermutigenden Gemeindebildungsprozesse im Bistum Poitiers oder der Ansatz der Kleinen Christlichen Gemeinschaften (KCG). 
Das Heft ist erhältlich unter www.kamp-erfurt.de/de/magazin-angel.html. Dort sind auch die beiden älteren Hefte (Heft 1/2010: Mission, Heft 2/2010: Sprache). Die nächsten Hefte werden sich mit folgenden Themen befassen: Kirche als Lernende Organisation, Kirche im Kreuzfeuer, Internetseelsorge. [T. Kläden, Erfurt]

5. Mitteilungen aus dem SPI - Schweizerisches Pastoralsoziologisches Institut

Tagungshinweis: „Zukunft der Priester – Priester der Zukunft. Studien- und Diskussionstag zu Fragen der Entwicklung der Priesterzahlen in der Schweiz“

Das Schweizerische Pastoralsoziologische Institut (SPI) führt zusammen mit der Schweizer Regentenkonferenz, der Herbert-Haag-Stiftung für „Freiheit in der Kirche“ und dem Institut für Kirchliche Weiterbildung (IFOK) am Samstag, 24. September 2011, 10 – 16 Uhr, im Priesterseminar St. Beat, Luzern, einen Studientag durch, an dem die Bedeutung und die Herausforderungen der absehbar stark sinkenden Priesterzahlen in den kommenden Jahrzehnte diskutiert werden sollen. 
Bei der Frage, wie auf die sinkenden Priesterzahlen reagiert werden soll, prallen nicht nur Priesterbilder, sondern auch Kirchenbilder aufeinander. Während die einen seit langem grundlegende Kirchenreformen und eine Änderung der Zulassungsbedingungen zum Priesteramt fordern, wünschen sich andere eine verstärkte Rückkehr zum traditionellen Priesterbild. Wieder andere verweisen darauf, dass der Gläubigenmangel noch weit stärker ausfalle als der Priestermangel. 
Der Studientag möchte die oftmals eingerosteten und auseinanderlaufenden Gleise der Argumentation um neue Perspektiven ergänzen. Roger Husistein (SPI St. Gallen) wird eine statistische Prognose der Priesterzahlen für die kommenden zwei Jahrzehnte in der Schweiz vorstellen und Prof. Dr. Rainer Bucher (Universität Graz) wird seine Überlegungen „Zur prekären Lage und möglichen Zukunft des Weihepriestertums in der katholischen Kirche“ referieren. Eine Podiumsdebatte und viel Raum für offene Diskussionen laden dazu ein, über eine kreative Gestaltung der zukünftigen Pastoral angesichts der zu erwartenden Entwicklungen der Zahl der Diözesanpriester in der Schweiz neu nachzudenken. 
Tagungskosten (inkl. Mittagessen): Fr. 70.- / 20.- (Studierende) 
Anmeldung und weitere Informationen: www.spi-stgallen.ch ,Schweizerisches Pastoralsoziologisches Institut, SPI, Gallusstr. 24, 9001 St. Gallen, Tel. 071 228 50 90; Fax 071 228 50 99, e-Mail: spi@spi-stgallen.ch

Publikation zur Tagung: (erscheint ab September 2011) 
Arnd Bünker, Roger Husistein (Hg.): Diözesanpriester in der Schweiz. Prognosen, Deutungen, Perspektiven (Beiträge zur Pastoralsoziologie, SPI-Reihe 15), NZN bei TVZ, September 2011


Forschungsbericht „Religiosität in der modernen Welt“ online

Der Forschungsbericht des Schweizer Nationsfondsprojekts „Religiosität in der modernen Welt. Bedingungen, Konstruktionen und sozialer Wandel“ (Projekt im Rahmen des Nationalfondsprogrammes 58 "Religionsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft"), an dem auch das SPI mitbeteiligt war, ist erschienen und unter www.spi-stgallen.ch abrufbar. 
Autoren der Studie sind: Prof. Dr. Jörg Stolz, Universität Lausanne, Prof.in Dr. Judith Könemann, Universität Münster, Mallory Schneuwly Purdie, Universität Lausanne, Thomas Englberger, Universität Lausanne und Michael Krüggeler, Schweizerisches Pastoralsoziologisches Institut (SPI), St.Gallen


Projekt Spital-, Heim- und Klinikseelsorge

Die psychosoziale und religiös-spirituelle Beratung und Begleitung von Patienten und Patientinnen, deren Angehörigen sowie des Personals durch die Spital-, Heim- und Klinikseelsorge ist ein wichtiger Baustein in der Gesundheitsversorgung. Auf Initiative der Vereinigungen der deutschschweizerischen Spitalseelsorger und Spitalseelsorgerinnen wurde ein Projekt zur wissenschaftlichen Erforschung und Weiterentwicklung von Spital-, Heim- und Klinikseelsorge zusammen mit dem Lehrstuhl für Seelsorge und Pastoralpsychologie der Universität Bern (Prof. Ch. Morgenthaler) und dem SPI lanciert. Projektleiter ist Dr. Urs Winter-Pfändler (MA, MS) vom SPI. 
Mit dem Projekt soll ein Beitrag zur Erforschung sowie Qualitätssicherung von Seelsorge in den gesundheitsbezogenen Institutionen der Deutschschweiz geleistet werden – zum Wohl zukünftiger Patienten und Patientinnen sowie der Seelsorge. Zudem soll das Projekt wissenschaftliche Einsichten zu Religiosität/Glaube und Wohlbefinden während eines Spital-, Klinik- oder Heimaufenthalts liefern. 
Das Projekt untersuchte die Spital-, Heim- und Klinikseelsorge mit Hilfe von zwei quantitativempirischen Teilprojekten: Im ersten Teilprojekt „Patientenbefragung“ wurden ausgetretene Patienten und Patientinnen befragt, welche einen Kontakt zu einem Seelsorgenden während ihres Spitalaufenthaltes hatten. Im zweiten Teilprojekt „Stationsleitungen“ wurden Wünsche und Erwartungen der Pflegenden an die Seelsorge erhoben. 
Weitere Infos mit Hinweisen auf wissenschaftliche Publikationen zu den Ergebnissen dieser Studie: www.spiritualcare.ch [A. Bünker, St. Gallen]

6. Call for Papers: „Dialogprozesse in der katholischen Kirche“

In Erinnerung an den 50. Jahrestag der Einberufung des Zweiten Vatikanischen Konzils, dem 40. Jahrestages der Würzburger Synode sowie aus aktuellem Anlass der Dialoginitiative der DBK führt die Katholisch-Theologische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum eine Fachtagung durch. Diese trägt den Titel: „Dialogprozesse in der katholischen Kirche: Begründungen – Varianten – Zukunftsgestalten“ 
Die Tagung findet statt vom 12.-14. Januar 2012, Tagungsort ist die Ruhruniversität. Als Gäste und Referenten werden Expertinnen und Experten aus allen theologischen Sektionen sowie aus Kirchenpolitik und Organisationsberatung erwartet.

Unter dem Titel „Next generation“ sollen in einem Block auch junge Pastoraltheologinnen und Pastoraltheologen zu Wort kommen. Aus ihrer disziplinären wie biografischen Sicht entwerfen sie Möglichkeiten und Szenarien innerkirchlicher Kommunikation in der Wissens- und Mediengesellschaft. Dieser Block wird als call for papers unter der Leitung des Lehrstuhls für Pastoraltheologie an der Bochumer Fakultät (Prof. Dr. Matthias Sellmann) durchgeführt.

Der call for papers richtet sich an Nachwuchswissenschaftler/innen der Pastoraltheologie (bis 40 Jahre) sowohl im Studienabschluss wie in der Promotionsphase wie als post-docs. Die drei Leitfragen lauten:

  • Kairologisch: Wie formatiert die Wissens- und Mediengesellschaft Kommunikationsprozesse neu?
  • Kriteriologisch: Welche Theologoumena werden durch diese Formatierungen erinnert bzw. aktualisiert?
  • Praxeologisch: Welche Konsequenzen sollte diese Formatierung aus pastoraltheologischer Sicht für innerkirchliche Kommunikationsprozesse haben?

Bitte beachten Sie: Diese Leitfragen sind nur als Anhalts- und Ausgangspunkt für eigenständige, kreative und originelle Durchführungen zu verstehen.

Während der Tagung werden (maximal 4) Nachwuchswissenschaftler/innen in 30 minütigen Referaten Gelegenheit haben, ihre Thesen zur Diskussion zu stellen. Jede/r der ausgewählten Teilnehmer/innen wird dafür mit einem Honorar von 750 € ausgezeichnet. Fahrt-, Unterkunfts- und Kongresskosten werden erstattet. Die Beiträge werden publiziert.

Folgende Phasen strukturieren den Bewerbungsvorgang:

  • bis 15.09.2011: Einreichen von Entwürfen (ca. 5 DIN A4-Seiten; Vorstellung des geplanten Argumentationsganges; Orientierung an den drei Leitfragen; eigene Schwerpunktbildung sowie originelle Perspektiven erwünscht)
  • bis 15.10.2011: Benachrichtigung der ausgewählten Bewerber/innen
  • bis 15.12. 2011: Einreichen der vollständigen Texte (maximal 15 Textseiten; mit Angabe der verwendeten Literatur)

Ihre Entwürfe sowie ein kurzes Empfehlungsschreiben Ihres Dozenten / Ihrer Dozentin bzw. (für post-docs) eines Hochschullehrers aus der praktischen Theologie richten Sie bitte an folgende Adresse: Prof. Dr. Matthias Sellmann /Lehrstuhl für Pastoraltheologie / Ruhr-Universität Bochum / Universitätsstrasse 150 / 44801 Bochum / matthias.sellmann@rub.de 
Wir freuen uns auf Ihre Gedanken, Argumente, Konzeptionen! [M. Sellmann, Bochum]

7. Projekt „Soldatenfamilien im Kontext von Kriegseinsätzen“

In Kooperation mit dem Militärbischofsamt haben Dr. Dr. Michael Gmelch und Prof. Dr. Richard Hartmann eine Befragung zur Situation der Soldatenfamilien im Kontext von Kriegseinsätzen durchgeführt. Im Rahmen einer Tagung sollen im Frühjahr 2012 die Ergebnisse präsentiert werden. Gesucht werden Fachleute, die Erfahrungen und Ideen einbringen, wie in diesem Bereich Initiativen der Militärseelsorge intervenieren können. Kontakt: Hartmann@thf-fulda.de [R. Hartmann, Fulda]

8. Kongresseinladung im deutsch-amerikanischen Projekt „CrossingOver“

Vielen ist inzwischen das Projekt „CrossingOver“ der Ruhr-Universität Bochum bekannt. Das Projekt stimuliert und organisiert transatlantische Lernprozesse der Pastoral, indem es den Katholizismus der USA als Inspirationsquelle für deutsche Kirchensituationen entdeckt – und umgekehrt. 
Die USA sind nicht nur eine der größten und stetig wachsenden Ortskirchen; vielen gilt der american way of catholizism auch durchaus als Wegmarke für einen möglichen Entwicklungspfad der ganzen Weltkirche. 
Der Bochumer Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit (Prof. Wilhelm Damberg) sowie für Pastoraltheologie (Prof. Dr. Matthias Sellmann) verantwortet das Projekt „CrossingOver“. 
Eingeladen wird zu einem großen Fachkongress vom 9.-10.7.2011. Unter dem Titel „Zwischen Erneuerung und Krise – Die Gemeinde und ihre Theologie im Vergleich zweier Ortskirchen: Deutschland und die USA“ gibt er Gelegenheit, komprimiert kennen zu lernen, was an Dynamik in diesem Projekt steckt. Eine große Gruppe amerikanischer und deutscher Experten nimmt die Frage nach der ‚Gemeinde / der parish‘ zum Anlass, Unterschiede und Lernchancen der beiden Ortskirchen zu markieren. Wer den US-amerikanischen Katholizismus bisher nicht auf dem Schirm für pastorale Innovationen hatte, hat hier die Gelegenheit, Neues dazu zu lernen. 
Die Konferenzsprachen sind deutsch und englisch; der Kostenbeitrag beträgt 80€. Das vollständige Programm kann auf der Homepage www.crossingover.de eingesehen werden. 
Anmeldungen (bis zum 8.6.2011) gehen an: Prof. Dr. Matthias Sellmann /Lehrstuhl für Pastoraltheologie / Ruhr-Universität Bochum / Universitätsstrasse 150 / 44801 Bochum / matthias.sellmann@rub.de [M. Sellmann, Bochum]

9. Fachworkshop „Kirchenmanagement – ökumenisch, akademisch und praxisnah“

Kirche wird in den nächsten Jahrzehnten ihr Gesicht verändern. Wertewandel und demografische Entwicklung führen zu einer geringeren Bindewirkung der Kirchen, weniger Mitgliedern und sinkenden Kirchensteuern. Auf der anderen Seite befinden sich die Kirchen in einer sehr günstigen Ausgangslage. Sie haben ein klares Fundament und sehr viele Menschen sind bereit, sich für ihre Kirche zu engagieren. Das System der Kirchensteuer in Deutschland führt zu einer sehr guten Finanzausstattung. 
Praktisch alle Bistümer und Landeskirchen, aber auch Kirchengemeinden beschäftigen sich derzeit mit der Frage, wie kirchliche Veränderungsprozesse aktiv und zukunftsgerichtet gestaltet werden können, so dass Kirche auch in Zukunft möglichst wirkungsvoll ihrem christlichen Auftrag nachkommen kann. 
Vor diesem Hintergrund trafen sich im Januar 2010 an der KU Eichstätt und im Oktober 2010 an der Ev. Hochschule Nürnberg Akteure aus verschiedenen Bistümern und Landeskirchen, Wissenschaftler/innen und Gemeindeberater/ innen zu einem Erfahrungsaustausch. 
Mit dem diesjährigen Fachworkshop Kirchenmanagement mit dem Schwerpunkt Changemanagement laden wir Sie ein, gemeinsam diese Diskussion weiterzuführen. Der Workshop findet am 8. Oktober 2011 in Nürnberg statt. 
Weitere Informationen: www.alexanderstock.de/einladungkm2011.pdf [A. Stock, Nürnberg]

10. Tagungseinladung „Landpastoral“

Unter dem Titel „Bilderwechsel: Kirche – herausgefordert durch ländliche Räume“ laden das Bistum Fulda, die Theologische Fakultät Fulda und die Arbeitsstelle KAMP zu einem Symposion zur Landpastoral. Es findet vom 10. bis 12. Oktober 2011 in Hünfeld statt. Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier: www.kamp-erfurt.de/de/evangelisierung/projekte/projekt-landpastoral.html [R. Hartmann, Fulda]

11. Stellenausschreibung

An der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. ist die Professur für Pastoraltheologie (W3) zum 1. April 2012 neu zu besetzen. 
Der/die Stelleninhaber/in vertritt das Fach Pastoraltheologie in Forschung und Lehre. Auch das Fach Homiletik wird von der Professur mitbetreut. Erwünscht ist die regelmäßige Kooperation mit der Ortskirche in der Aus- und Weiterbildung aller pastoralen Dienste. Voraussetzung ist eine entsprechende Habilitation in Kath. Theologie oder eine gleichwertige Qualifikation. 
Die Universität Freiburg i.Br. strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und fordert daher entsprechend qualifizierte Wissenschaftlerinnen ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. 
Bewerbungen sind mit den erforderlichen Unterlagen (Lebenslauf, Akademische Zeugnisse, Liste der wissenschaftlichen Veröffentlichungen und der Lehrveranstaltungen) bis zum 30. April 2011 an den Dekan der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br., Belfortstr. 20, 79085 Freiburg, zu richten. [K. Baumann, Freiburg/Br.]

12. Personalia

PD Dr. August Laumer hat den Ruf auf die Juniorprofessur für Pastoral¬theologie an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Augsburg angenommen und seinen Dienst zum 1. Februar 2011 angetreten. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der biographisch-historischen Erforschung der neueren Geschichte der Praktischen Theologie; beachtenswert ist besonders seine Habilitationsschrift zu „Karl Rahner und die Praktische Theologie“, worin neue Erkenntnisse zum zentralen Beitrag Rahners für die Neukonzeption der neueren katho-lischen Praktischen Theologie sehr detailliert aufgewiesen werden. [K. Bopp, Benediktbeuern]

13. Zeitschrift Lebendige Seelsorge: „Junge Erwachsene“ (2/2011)

Junge Erwachsene sind gern gesehene Kunden. Sie sind eine der umworbensten Zielgruppen Deutschlands: ob Reiseveranstalter, Banken, Versicherungen oder die Unterhaltungsbranche. Nur die Kirchen scheinen sich mit ihnen schwer zu tun. Zwischen Firmung und Trauung sieht die klassische kirchliche Normalbiographie offenbar kaum Kontaktpunkte mit der Seelsorge vor. Die „Lebendige Seelsorge“ geht der Frage nach, warum dies so ist, und stellt gelungene Beispiele pastoraler Angebote für junge Erwachsene vor. 
Eine Heftübersicht sowie weitere Informationen finden Sie in Kürze im Internet unter www.lebendige-seelsorge.de 
PS: Bei Interesse an regelmäßiger Information zur „Lebendigen Seelsorge“ wird gerne per E-Mail das Versandblatt zu jedem Heft verschickt, das das Editorial und eine Inhaltsübersicht enthält. Bitte kurze E-Mail an: astridschilling@gmx.de [A. Schilling, Würzburg]

14. Publikationen

Böhnke, Michael / Schüller, Thomas, Zeitgemäße Nähe: Evaluation von Modellen pfarrgemeindlicher Pastoral nach c. 517 § 2 CIC (Studien zur Theologie und Praxis der Seelsorge ; 84), Würzburg 2011. 
ISBN 978-3-429-03411-5

In der römisch-katholischen Kirche gibt es europaweit einen zunehmenden Priestermangel. Dieser führt dazu, dass das Amt des Pfarrers in zahlreichen Pfarrgemeinden nicht besetzt werden kann und sich die traditionelle Gestalt der Leitung einer Pfarrgemeinde – jede Pfarrgemeinde hat ihren eigenen Pfarrer – verändert. Angesichts dieser Entwicklung haben sich Praktiker, Bischöfe und Pastoraltheologen auf die Suche nach Alternativen begeben. 
Eine neue Form der Leitung einer Pfarrgemeinde – kurz Gemeindeleitung genannt – ermöglicht c. 517 § 2 des kirchlichen Gesetzbuchs Codex Iuris Canonici (CIC) von 1983. Er erlaubt den Diözesanbischöfen – im Falle des Priestermangels –, Diakonen und nichtgeweihten Personen bzw. Personengruppen die „Teilhabe an der Ausübung der Hirtensorge für eine Pfarrei“ zu übertragen. Für die Moderation der Hirtensorge müssen sie einen Priester bestimmen, der diese Aufgabe in der Regel nebenamtlich wahrnimmt. Diese neu in den Codex von 1983 aufgenommene Norm hat ihre Wurzeln in der kirchlichen Praxis Südamerikas. Als entscheidende Quelle kann ein Beschluss angesehen werden, den die Generalversammlung der lateinamerikanischen Bischöfe 1968 in Medellin gefasst hat. C. 517 § 2 CIC wurde in Deutschland u. a. in den Diözesen Aachen und Limburg – dort durch partikularrechtliche Statuten – den jeweiligen ortskirchlichen Kontexten angepasst. Die Leitung in vakanten Pfarrgemeinden wurde seit 1991 entsprechend organisiert. Während die Zahl der Fälle, in denen die Gemeindeleitung gemäß c. 517 § 2 CIC erfolgen konnte, im Bistum Aachen im einstelligen Bereich und damit eher gering blieb, wurde der Kanon im Bistum Limburg umfassend angewendet. 
Bislang ist die Anwendung der durch den c. 517 § 2 CIC ermöglichten Form der Gemeindeleitung in den Pfarrgemeinden in Deutschland nicht und im deutschsprachigen Bereich kaum erforscht. Diese Lücke wird durch eine empirische Untersuchung, deren Genese und Ergebnisse in dieser Publikation vorgestellt werden, gefüllt. [M. Böhnke, Wuppertal]


Böhnke, Michael / Schüller, Thomas (Hg.), Gemeindeleitung durch Laien? Internationale Erfahrungen und Erkenntnisse, Regensburg 2011. 
ISBN 978-3-791-72313-6

Vom 12. bis 15.10.2010 fand im Franz-Hitze-Haus in Münster eine Internationale Fachtagung „Gemeindeleitung durch Laien. Internationale Erfahrungen und Erkenntnisse zu c. 517 § 2 CIC“ statt, deren Beiträge in diesem Band dokumentiert werden. Die Idee zu dieser Tagung entstand im Kontext des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projektes zur Evaluation der Gemeindeleitung nach c. 517 § 2 in den Bistümern Aachen und Limburg, das in Verantwortung von Prof. Dr. Michael Böhnke, Bergische Universität Wuppertal, in Kooperation mit Prof. Dr. Thomas Schüller, Institut für kanonisches Recht an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen-Wilhelms Universität in Münster, im Zeitraum von 2008 bis 2010 durchgeführt wurde. Im Rahmen des Projekts nahm Dr. Johannes Keppeler, der als Assistent maßgeblich am Projekt mitwirkte, zu zahlreichen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen in allen Kontinenten Kontakt auf, die sich in den Fachgebieten der Pastoraltheologie, der Religionssoziologie und des Kirchenrechts mit den Fragen einer ortsnahen Pastoral angesichts des verbreiteten Pfarrermangels in vielen Teilen der Weltkirche beschäftigen. Leitend war die Einsicht, dass es sinnvoll sein könnte, die spezifische und nicht unproblematische deutsche Perspektive auf das Thema um die Erfahrungen aus anderen Ortskirchen zu erweitern. [M. Böhnke, Wuppertal]


Bünker, Arnd, Missionarisch Kirche sein? Eine missionswissenschaftliche Analyse von Konzepten zur Sendung der Kirche in Deutschland (Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster; Reihe II, Bd. 3), Münster 2010. [Erweiterte Neuauflage]

Als Online-Publikation finden Sie die Veröffentlichung unter miami.uni-muenster.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-5829/diss_buenker_buchblock.pdf

Ungefähr seit der Jahrtausendwende wird in den grossen Kirchen in Deutschland, in Frankreich und auch in der Schweiz neu über Mission nachgedacht. In diesem Zusammenhang kann man einen Paradigmenwechsel in der pastoralen Grundorientierung der Kirchen erwarten. 
Ein solcher Wechsel geschieht aber immer auch innerhalb längerfristiger Prozesse und lässt sich somit vor einem spezifischen theologischen und kirchlichen Hintergrund kritisch reflektieren. Dieses Anliegen verfolgt die vorliegende Untersuchung auf der Folie wissenssoziologischer Theoriebildung. 
In dieser erweiterten Neuauflage der Dissertation des Autors wird die Reflexion missionarischer Konzepte um eine vergleichende Stellungnahme zum Schreiben der deutschen Bischöfe „Allen Völkern Sein Heil. Die Mission der Weltkirche“ (Bonn 2004) ergänzt. 
Die Offenheit des Missionsbegriffs für unterschiedliche Konkretionen und Vorstellungen einer „missionarischen Kirche“ und ihrer Praxis der Kommunikation des Evangeliums wird so in ihrer Brisanz deutlich. [A. Bünker, St. Gallen]


Bünker, Arnd /, Gellner, Christoph (Hg.), Kirche als Mission. Anstiftung zu christlich entschiedener Zeitgenossenschaft (Beiträge zur Pastoralsoziologie, SPI-Reihe 14), Zürich 2011. [erscheint im Juni] 
ISBN 978-3-290-20071-8

Mission wird je länger je mehr auch auf das eigene Land bezogen: Welche Chancen hat eine lernende Kirche, die sich auf die offene, fragende und suchende Gesellschaft von heute einlassen muss, damit christlicher Glaube zeitgemäss und dialogisch in den vielfältigen Gegenwartskulturn präsent bleiben kann? Das Buch bringt pastoral- und missionstheologische, religionssoziologische, psychologische und kommunikative Aspekte mit Praxiserfahrungen in Seelsorge, Katechese und Bildungsarbeit zusammen. Vorgestellt werden u. a. neue Ansätze lebensweltorientierter Pastoral, kirchlicher Öffentlichkeitsarbeit und ökumenischen Lernens mit Migrationskirchen. 
Mit Beiträgen von François-Xavier Amherdt, José Amrein-Murer, Benno Bühlmann, Arnd Bünker, Christoph Gellner, Damian Kaeser, Stefan Knobloch, Helga Kohler-Spiegel, Josef Meili, Claudia Mennen. [A. Bünker, St. Gallen]


Garhammer, Erich (Hg.), Theologie, wohin? Blicke von außen und von innen, Würzburg 2011. 
ISBN 978-3-429-03392-7

Die Theologie erlebt nicht nur von innen durch den Bologna-Prozess an den Universitäten eine Umgestaltung. Auch von außen ist sie immer wieder gefragt, aber auch in Frage gestellt. 
Wolfgang Frühwald, der ehemalige Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Humboldtstiftung, skizziert die unverzichtbare Bedeutung der Theologie an der Universität. Dietmar Willoweit, Altpräsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, konstatiert Tendenzen einer aggressiven Religionskritik und fordert von den Religionen, ihr Verhältnis zu den Wissenschaften neu zu klären. Die Vertreter der theologischen Disziplinen an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg entfalten auf diesem Hintergrund ihr Fachverständnis. 
Theologie ist gefragt innerhalb und außerhalb der Universität – das ist das Ergebnis dieses Bandes, der aus einer Ringvorlesung der Fakultät erwachsen ist. [A. Schilling, Würzburg]


Garhammer, Erich (Hg.), Zweifel im Dienst der Hoffnung. Poesie und Theologie, Würzburg 2011. [erscheint im Mai] 
ISBN 978-3-429-03386-6

Reiner Kunze setzt Papst Johannes XXIII. ein lyrisches Denkmal. Felicitas Hoppe gewinnt der Beichte ganz neue Seiten ab. Hanns-Josef Ortheil geht den Kindheitsspuren seines Glaubens nach. Peter Handke trägt die Bibel bei seinen Fußmärschen mit und übersetzt sie neu. Thomas Hürlimann beschreibt seine katholische Sozialisation im Stift Maria Einsiedeln literarisch. Petra Morsbach überrascht mit einem modernen Pfarrerroman und Ralf Rothmann buchstabiert das Thema „Schuld“ ganz neu. 
Poesie und Theologie berühren sich – einander weder vereinnahmend noch verharmlosend, sondern in einem produktiven Spannungsverhältnis. Diesen überraschenden Begegnungen geht Erich Garhammer nach, ein ausgewiesener Kenner auf dem Grenzgebiet von Literatur und Theologie. Daneben kommen viele Literaten mit unveröffentlichten Texten zu Wort. [A. Schilling, Würzburg]


Aigner, Maria Elisabeth / Rapp, Ursula (Hg.), KlarA. Klar anders! Mentoring für Wissenschafterinnen (Werkstatt Theologie -Praxisorientierte Studien und Diskurse ; 19), Münster 2011. 
ISBN 978-3-643-50294-0

Dieses Buch stellt eine Reflexion und Auseinandersetzung mit dem frauenspezifischen Mentoring-Programm KlarA. Klar Anders! dar, das an der Karl-Franzens-Universität Graz durchgeführt wurde. 
Die AutorInnen geben in ganz unterschiedlichen literarischen Gattungen, von wissenschaftlichen Ausführungen über persönliche Resümees, E-Mailwechsel oder Phantasiegeschichten punktuell Einblicke in die verschiedenen Prozesse, die ausgelöst wurden. 
Den Lesenden erschließt sich dadurch ein vielfältiger Zugang zu den Möglichkeiten und Chancen von Mentoring-Programmen als Frauenfördermaßnahme an Universitäten. [M.E. Aigner, Graz]


Drach, Horst / Josten, Ute / Köhl, Georg (Hg.), Diakonische Gemeindeentwicklung. Praktische Erfahrungen und theoretische Reflexionen, Berlin 2011. 
ISBN 978-3-86893-033-7

Pfarrer Günter Schmidt feiert „Goldenes Priesterjubiläum“ und zwar in seiner ersten und einzigen Pfarrei Andernach St. Stephan. Er fühlte sich von Anfang dem „gelingenden Leben“, einer „möglichst großer Selbstständigkeit im Alter und einem Sterben in Würde“ der Menschen in seiner Pfarrei verpflichtet. St. Stephan ist „Soziales Service Center“ und „Herberge Gottes“ zugleich, wo versucht wird, glaubwürdig als Christen und kritische Zeitgenossen in der Welt von heute zu leben. Die Festschrift enthält neben vielen Beiträgen, die die Praxis der Pfarrei St. Stephan und von Pfarrer Günter Schmidt darstellen und würdigen, konzeptionelle Beiträge und theologische Perspektiven zum Thema „Diakonische Gemeindeentwicklung.“ Es finden sich auch Beiträge zur Personal- und Organisationsentwicklung, ohne deren Neuausrichtung diakonische Gemeindeentwicklungsprozesse auf Dauer keine Chance haben, z.?B. Hinweise zu einer stärker diakonisch ausgerichteten Theologenausbildung oder den Hemmnissen auf dem Weg zu einer „lernenden“ Kirche. Das Geleitwort des Trierer Bischofs Dr. Stephan Ackermann ermutigt zu ähnlichen Entwicklungen in konstruktiven und kommunikativen Prozessen. [R. Hartmann, Fulda]

 

Möchten auch Sie auf Forschungsprojekte, Neuerscheinungen, Tagungen, Stellenausschreibungen o.ä. hinweisen? Informationen bitte an: info (at) pastoraltheologie (punkt) de.

15. Obligatorisches / Impressum

Für die Inhalte der einzelnen Mitteilungen sind deren Verfasser verantwortlich.

Kontakt:

Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld, Beauftragter für Homepage und Newsletter des Beirats der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V.

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