Infodienst 1 /2012

Newsletter der Homepage-Redaktion „www.pastoraltheologie.de“

Ausgabe 1/2012

Inhalt 
1. Abschiedsvorlesung von Norbert Mette 
2. Norbert Mette: Neuere Entwicklungen in der katholischen Pastoraltheologie 
3. Glaubwürdigkeit der Kirche – Würde der Glaubenden. Pastoraltheologische Interventionen. Leo Karrer zum 75. Geburtstag 
4. Nachrichten aus dem Netzwerk der mittel- und osteuropäischen Pastoraltheologinnen und Pastoraltheologen (PosT) 
5. Ankündigung: Symposium „Christliche Identität in Europa auf dem Prüfstand“ 
6. Nachrichten aus der Katholischen Arbeitstelle für missionarische Pastoral (KAMP) 
7. Nachrichten aus dem Österreichischen Pastoralinstitut (ÖPI) 
8. Nachrichten aus dem Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut (SPI) 
9. Erhebung beim wissenschaftlichen Nachwuchs aus dem Fachbereich Pastoraltheologie / Praktische Theologie 
10. Kleine Christliche Gemeinschaften/AsIPA 
11. Stellenausschreibung an der PTH St. Georgen 
12. Beste Predigt 2012 gesucht 
13. Tagungshinweis: Geteilte Gemeindeleitung. Neubestimmung der cura pastoralis 
14. Publikationen 
15. Obligatorisches/Impressum

 

Sehr geehrte Damen und Herren, 
liebe Nutzerinnen und Nutzer unserer Homepage,

dieser Newsletter möchte Sie wieder auf Neuigkeiten aus der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. aufmerksam machen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.pastoraltheologie.de 
Nachrichten aus Ihrem Haus, Veranstaltungsankündigungen, Hinweise auf Neuerscheinungen, Stellenangebote etc. können Sie über unseren E-Mail-Verteiler an alle eingetragenen Kolleginnen und Kollegen sowie weitere an Pastoraltheologie Interessierte schicken. Dafür senden Sie bitte die entsprechende Mitteilung an: info@pastoraltheologie.de 
Wir würden uns freuen, wenn Sie Kolleginnen und Kollegen sowie weitere pastoraltheologisch Interessierte auf dieses Informationsangebot aufmerksam machten. Die Anmeldung für den Newsletter-Verteiler ist auf der Konferenz-Homepage möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Tobias Kläden 
Beauftragter der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. für die Homepage www.pastoraltheologie.de

1. Abschiedsvorlesung von Norbert Mette

25.01.2012 in Dortmund

In seiner Abschiedsvorlesung mit dem Titel „’Überflüssig und menschlicher Abfall’ (Dokument Aparecida 65) befasste sich Norbert Mette mit dem Thema der Sozialen Exklusion, einer „himmelschreienden Ungerechtigkeit“. Dieses Phänomen ist insofern neu, als es sich nicht einfach auf Menschen am Rande der Gesellschaft, sondern auf aus der Gesellschaft Ausgeschlossene, gänzlich Abgeschriebene bezieht. Es stellt eine grundlegende Irritation für die Systemtheorie Niklas Luhmanns dar, für die es aus theoretischen Gründen eigentlich keine Total-Exklusionen geben sollte. Es bedeutet ebenso ein drängendes Zeichen der Zeit für die Kirche, besonders in Lateinamerika, die sich mit der Existenz dieses Phänomens nicht abfinden kann und darf und sich auch nicht bloß als ein Auffangsystem für soziale Exklusion verstehen, sondern sich für die Änderung der ein solches Phänomen produzierenden Verhältnisse einsetzen sollte.

Im Anschluss an die Abschiedsvorlesung wurde Norbert Mette durch Martina Blasberg-Kuhnke und Gottfried Bitter die Festschrift „Religion und Bildung“ überreicht (vgl. die Publikationsankündigung im vergangenen Newsletter 4/2011). In einer Reihe von Grußworten wurde Mettes engagiertes und profiliertes Wirken in der Praktischen Theologie gewürdigt, die er wie kein Zweiter in einer Vielzahl profunder Beiträge sowohl in der Pastoraltheologie als auch in der Praktischen Theologie bereichert hat. Für die Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen gratulierte Judith Könemann, Münster. 
[T. Kläden, Erfurt]

 

2. Norbert Mette: Neuere Entwicklungen in der katholischen Pastoraltheologie

in: Theologische Literaturzeitung 137 (2012) 120-134

„Pluralität im eigenen Haus“ – diese Überschrift über ein Symposium der Pastoraltheologen-Konferenz im Jahr 2000 und dessen Dokumentation in den „Pastoraltheologischen Informationen“ (2/2000) steht inzwischen fast schon sprichwörtlich für die Vielfalt der wissenschaftstheoretischen und methodisch-praktischen Ansätze innerhalb der gegenwärtigen Pastoraltheologie. Hier den Überblick und vor allem das Verständnis für das jeweilige Konzept zu wahren, ist nicht einfach. Umso erfreulicher, dass Norbert Mette mit einem Literatur- und Forschungsbericht über „neuere Entwicklungen in der katholischen Pastoraltheologie“ sozusagen für ein „Update“ sorgt: Praktisch-theologische Grundlegungen werden ebenso vorgestellt wie die kontroverse Diskussion um (empirische) Methodenstandards, theologiegeschichtliche Anregungen aufgegriffen ebenso wie aktuelle Themenfelder (Milieu, Gemeinde, Amt, Seelsorge) benannt. Dass eine solche Übersicht in Auswahl und Wertung exemplarisch und subjektiv sein muss und kann, versteht sich. Die Leserin und der Leser werden sich ihr eigenes Bild vom aktuellen „Zustand“ der Pastoraltheologie machen. Mette selbst nimmt „manches Innovative im derzeitigen katholischen praktisch-theologischen Diskurs“ wahr, „so das man gespannt sein darf, in welche Richtungen er sich weiterentwickelt.“ (134) 
[U. Feeser-Lichterfeld, Bonn]

 

3. Glaubwürdigkeit der Kirche – Würde der Glaubenden. Pastoraltheologische Interventionen 
Leo Karrer zum 75. Geburtstag

27.04.2012 in Fribourg

Leo Karrer gehört zu den bekanntesten deutschsprachigen Pastoraltheologen. Aus Anlass seines 75. Geburtstages sollen mit diesem Symposium wichtige Anliegen und thematische Schwerpunkte seines Wirkens gewürdigt werden. Mit früheren Ensemblemitgliedern des „pastoraltheologischen Quintetts“, Ottmar Fuchs, Norbert Mette und Hermann Steinkamp, thematisiert er vor dem offenen Forum eines pastoral engagierten und interessierten Publikums Schlüsselfragen zu Lage und Zukunft der Kirche.

Nähere Informationen: www.unifr.ch/pastoral/de/tagung 
[M. Felder, Fribourg]

 

4. Nachrichten aus dem Netzwerk der mittel- und osteuropäischen Pastoraltheologinnen und Pastoraltheologen (PosT)

Vom 15.-18.09.2011 fand in Bratislava/Slowakei das Symposium Gemeindeentwicklung in Mittel- und Osteuropa. Tendenzen, Kriterien und Optionen statt, an dem über 35 Kolleginnen und Kollegen aus acht Ländern teilnahmen (Deutschland, Kroatien, Österreich, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik und Ukraine). Das Symposium hatte drei Schwerpunkte: zunächst den einleitenden Vortrag von Prof. Dr. Johann Pock aus Wien zum Thema Gemeindeentwicklung als bleibender Auftrag der Kirche mit nachfolgender Gruppenarbeit nach der Open-Space-Methode, dann die Vorstellung von wissenschaftlichen Projekten von überwiegend jüngeren Kolleginnen und Kollegen sowie schließlich die Begegnung mit der Kirche vor Ort (Eucharistiefeier mit der Gemeinde, Besuch einer Pfarrgemeinde in einer Siedlung von Bratislava und des Pastoralzentrums der Erzdiözese Bratislava).

Im Anschluss an das Symposium fand eine zweitägige Studienreise Interne und externe Kommunikation in der Diözese Linz statt, die sich dem Thema des Vorjahressymposiums widmete. Wir besuchten Probst Johannes Holzinger im Stift St. Florian, sprachen in Linz mit Dompropst Prälat Ahammer, der Leiterin des Kommunikationsbüros der Diözese Linz Mag. Gabriele Eder-Cakl und dem Chefredakteur der Linzer Kirchenzeitung Mag. Matthäus Fellinger.

Das nächste Symposium findet vom 13.-16.09.2012 in Zagreb statt (Arbeitstitel: Pastoraltheologie 23 Jahre nach der Wende). 
[P. Slouk, Klosterneuburg]

 

5. Ankündigung: Symposium „Christliche Identität in Europa auf dem Prüfstand“

19.-22.03.2013 in Prag

Das Netzwerk der mittel- und osteuropäischen Pastoraltheologinnen und Pastoraltheologen und die Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. veranstalten gemeinsam das Symposium Christliche Identität in Europa auf dem Prüfstand. Pastoraltheologische Begegnungen: Horizonte und Optionen, das vom 19.-22.03.2013 in Prag stattfinden wird. Diese Veranstaltung soll ein Ort des Kennenlernens, der Begegnung und des Dialogs für Mitglieder und Interessierte beider Vereine sein. Darüber hinaus sollen pastoraltheologische Entwürfe/Konzepte, die auf die gegenwärtige Situation von Kirche und Gesellschaft in den einzelnen Staaten „Antworten“ versuchen, vorgestellt und diskutiert werden. Informationen zur Tagung werden regelmäßig in diesem Newsletter folgen. 
[Für das Vorbereitungsteam P. Slouk, Klosterneuburg]

 

6. Nachrichten aus der Katholischen Arbeitstelle für missionarische Pastoral (KAMP)

Open Space: Kirche. Evangelium. Zukunft – Umschlagplatz für pastorale Visionen 
21.-23.10.2013 in Würzburg

Das Bonifatiuswerk und die KAMP laden für den 21.-23.10.2013 Verantwortliche der Bistümer, Orden und Verbände für Pastoral zu einem Open Space nach Würzburg ein, um bisherige Erfahrungen Zielsetzungen und Visionen im Rahmen der gegenwärtigen pastoralen Transformationsprozesse zu heben und gemeinsam füreinander fruchtbar zu machen. 
Wir haben uns bewusst zu einer offenen Form des Open Space entschieden, die ein induktives hierarchie- und bereichsübergreifendes Arbeiten erlaubt. Wir gehen davon aus, dass das Einbringen der Erfahrungen und der Austausch von Zielsetzungen eine eigene Dynamik und Kreativität entfalten, die uns in der Suche nach erneuerter Gestalt von Kirche in partizipativer Weise voran bringt. Die Veranstaltung wird von kompetenten externen Partnern moderiert. Wir bitten Sie freundlich, sich diese Veranstaltung vorzumerken, an geeignete Personen weiterzugeben und bei Interesse der Arbeitsstelle KAMP eine (unverbindliche) Rückmeldung per Email zukommen zu lassen: sekretariat@kamp-erfurt.de

 

Und führe zusammen, was getrennt ist

Unter diesem Thema wurde auf dem Internationalen Ökumenischen Forum im Rahmen der Heilig-Rock-Wallfahrt in Trier der Heilige Rock als Symbol für die zerrissene und doch zusammengewebte Christenheit verstanden. Vom 30. Januar bis 3. Februar 2012 führte es auf Einladung des Bistums Trier und der Evangelischen Landeskirche im Rheinland verschiedene Christen zusammen. In einem hochkarätig besetzten Podium warben Olav Fykse Tveit, der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Kurt Kardinal Koch, der Vorsitzender des Vatikanischen Einheitsrates, und Präses Nikolaus Schneider, der Ratsvorsitzende der EKD, der orthodoxe Metropolit Augoustinos und die methodistische Bischöfin Rosemarie Wenner für neue Anstrengungen, als Christen aufeinander zuzugehen und gemeinsames Zeugnis von Gott zu geben. Die Arbeitsstelle KAMP gestaltete am Nachmittag mit ökumenischen Partnern aus der EKD und der Freikirchen einen Workshop, in dem es um das jeweilige Verständnis des Missionarischen ging.

 

Wissenschaftlicher Kongress: „Wohin ist Gott?“ Gott erfahren im säkularen Zeitalter 
26. Mai bis 1. Juni 2012 in Vallendar-Schönstatt

Zur Vorbereitung auf die Bischofssynode und in Aufnahme der Anregung des „Jahres des Glaubens“ laden die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (Prof. Dr. Joachim Söder), das Josef-Kentenich-Institut und die Katholische Arbeitsstelle für missionarische Pastoral der Deutschen Bischofskonferenz in Erfurt zu einer wissenschaftlichen Tagung ein, die die Fragen aufnimmt, wie in einer veränderten gesellschaftlichen Situation der Säkularität Räume und Anknüpfungspunkte für die Erfahrung Gottes erschlossen werden können als Verleiblichung dessen, was Evangelium meint. Die Schirmherrschaft hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch übernommen, der seinerseits Mitglied im Päpstlichen Rat für die Neuevangelisierung ist. 
Nähere Information und Anmeldung: www.wohin-ist-gott.de

 

Kirche². Ein ökumenischer Kongress! 
14.-16.02.2013 in Hannover

Evangelische und katholische Christen machen sich gemeinsam auf den Weg, um Gesichter der Kirche von Morgen zu entdecken. Vorkonferenzen am 14. Februar und zwei kompakte Kongresstage bieten hochkarätige Vorträge und inspirierende Foren, Workshops und multimediale Präsentationen. Angesprochen sind Einzelne und Teams, die gemeinsam die Inhalte für ihre Gemeinde oder Gruppe reflektieren können, zusammen wachsen, auftanken und bereichert zurückkehren. In den Veränderungsprozessen von Gesellschaft und Kirche geht es darum, Aufbrüche wahrzunehmen und sich auf das Abenteuer des Geistes einzulassen. Menschen mit Leidenschaft geben der Kirche neue Gesichter, kreativ, überraschend, phantasievoll. Welche Bilder leiten dabei? Welche Erfahrungen machen wir? Welche gemeinsamen Perspektiven zeichnen sich ab? 
Erfahrungen aus der anglikanischen Kirche und aus der Ökumene sollen inspirierend wirksam sein. 
Die Veranstaltung ist getragen vom Bistum Hildesheim und der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers sowie der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD) der EKD und der Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP) der Deutschen Bischofskonferenz. 
Nähere Information: www.kirchehochzwei.de 
[H. Schönemann, Erfurt]

 

Fachtagung der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz zur Erwachsenenkatechese

Am 09.02.2012 fand im „Haus am Dom“ in Frankfurt eine Fachtagung der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz unter dem Leitwort „Erwachsenenkatechese und ihre Bedeutung für die Gemeinden“ statt. Dabei ging es um eine Vernetzung der verschiedenen Aktivitäten im Bereich der Erwachsenenkatechese und Glaubenskurse für Erwachsene sowie um die Darstellung von deutlichen Perspektiven für die Gemeindeentwicklung. Verschiedene Beiträge widmeten sich den Themen „Erwachsenenkatechese als Glaubenskommunikation“, unterschiedlichen Beispielen, u.a. Glaubenskursen und Familienkatechese und möglichen Sozialformen der Erwachsenenkatechese. 
[M.-L. Hermann, Erfurt]

 

Kooperationstagung von KAMP und EZW zu Konfessionslosigkeit

05.-07.12.2012 in Berlin

Die Lebens- und Denkwelten Konfessionsloser und die damit verbundenen Herausforderungen für die Pastoral: Das ist die Thematik einer Kooperationstagung vom 5. bis 7. Dezember 2012. Dazu laden die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) und die Katholische Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP) in das Evangelische Johannesstift in Berlin-Spandau ein. Die ökumenische Tagung richtet sich einerseits an Fachleute für Weltanschauungsfragen, andererseits an alle in der Seelsorge Tätigen und sonstige Interessierte, die sich mit der fortschreitenden Säkularisierung und Entkirchlichung auseinandersetzen. Das genaue Programm erscheint im Frühjahr. Soviel sei aber schon jetzt verraten: Wir werden nicht nur aus sozialwissenschaftlicher und pastoraltheologischer Perspektive über Konfessionslose reden, sondern auch mit Konfessionslosen selbst das Gespräch suchen.

[M. Hochholzer, Erfurt]

 

Neugestaltung der Domain internetseelsorge.de

Noch findet sich unter der Domain nur eine notdürftige Linkliste, doch der Neuanfang ist in Sicht: In wenigen Monaten wird internetseelsorge.de ein Portal zu Seelsorgeangeboten der katholischen Kirche im Internet bieten. Von Informationsseiten zu Glaubensthemen über regelmäßige Sonntagsimpulse bis zu ganzen Communities, vom Online-Fürbittbuch über das live gestreamte Chorgebet bis zu persönlich begleiteten Fastenexerzitien reicht die Bandbreite der Angebote, die hier gesammelt und zentral erschlossen werden sollen. Auch direkter Mailkontakt mit Seelsorgerinnen und Seelsorgern wird über die Website angeboten werden. Der Neustart von internetseelsorge.de ist für Juni geplant.

[A. Imbsweiler, Erfurt]

 

euangel – Magazin für missionarische Pastoral

Die aktuelle Ausgabe von „euangel“ erscheint in Kürze auf www.euangel.de und befasst sich mit dem Thema „Lebensräume im Wandel“. Am Beispiel der Bereiche Familie, Arbeit, Wohnen, Mobilität und Internet werden signifikante und pastoral relevante Veränderungen im Leben der Menschen in der Gegenwart analysiert.

[T. Kläden, Erfurt]

 

7. Nachrichten aus dem Österreichischen Pastoralinstitut (ÖPI)

„Qualität in der Seelsorge“

Dazu hat die Pastoralkommission Österreichs einen (Impuls)Text verfasst, der den „Ethik-Codex für professionelle Seelsorger“ aktualisiert und weiterschreibt. Vorrangige Zielgruppe sind die (diözesanen) Stellen für Personalentwicklung, bei denen dieses Papier bereits gut angekommen wurde. Jetzt soll in größerem Umfang auf diesen Text aufmerksam gemacht werden. – Dieser Text ist im Internet – etwas versteckt – zu finden unter: „www.pastoral.at – … und mehr“.

Österreichische Pastoraltagung 2012

Die Österreichische Pastoraltagung unter dem Titel „Jugend geht ab“ hat von 12.-14.01.2012 in Salzburg stattgefunden. Mit über 500 Teilnehmer/innen gab es (zumindest für die letzten 20 Jahre) eine Rekordteilnahme. Auch der österreichische Jugendbischof war sehr aktiv dabei, seine Aussage: „Jugendpastoral dient nicht der Rekrutierung von Jugendlichen für die Kirche, sondern ist dazu da, den Jugendlichen zu helfen, für sie hilfreich zu sein…“ war in dieser Deutlichkeit bemerkenswert.

Das Buch zur Tagung wird im Herbst erscheinen. Wir erwarten (und erhoffen) Beiträge von: Hildegard Wustmans, Martin Lechner, Hans Hobelsberger, Manfred Zentner (Österreichisches Institut für Jugendkulturforschung), Markus Muth (Österreichischer Bundesjugendseelsorger), Pastoral-Bischof Alois Schwarz sowie einen Bericht über eine europaweite Umfrage „Wie entdecken Jugendliche den Glauben?“.

Österreichische Pastoraltagung 2013

Die Planung für die nächste Österreichische Pastoraltagung zum Thema „Migration – Partizipation – Integration“ (Arbeitstitel), die von 10.-12.01.2013 in Salzburg stattfinden wird, ist im Gang. Dieses Thema ist zurzeit vielleicht das gesellschaftlich wichtigste, das von der Pastoral – und nicht nur von der Caritas – aufzugreifen ist.

Jahr des Glaubens

Angeregt durch das angekündigte „Jahr des Glaubens“ wird auch über die Pastoralkommission Österreichs und das Österreichische Pastoralinstitut einiges subsidiär bzw. koordinierend unternommen werden. Zunächst aktualisieren wir eine paar nette Dinge aus dem Archiv:

  • Eine Sammlung von „Gebeten für Sitzungen“ stellen wir auf „www.pastoral.at – … und mehr“ hinein.
  • theologisch-lyrische Texte als Zugänge zu Texten des Zweiten Vatikanums bereiten wir auf und stellen es ab Ostern auf „www.katechese.at – Thema“.

 

8. Nachrichten aus dem Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut (SPI)

Projekte

Am 24. September 2011 konnte mit einer Buchpräsentation und einem großen Studientag in Luzern das Projekt Diözesanpriester in der Schweiz abgeschlossen werden.

Das SPI hat einen statistischen Überblick über die Zahl der Diözesanpriester in der Schweiz vorgelegt und eine Prognose entwickelt. VertreterInnen der katholischen Kirche in der Schweiz haben dieses Datenmaterial zum Anlass genommen, eine Deutung der Situation und pastoralplanerische Perspektiven zu formulieren. Diese Positionierungen und auch das zugrundeliegende Datenmaterial wurden als Buch publiziert. Es liegt in deutscher und (leicht gekürzt) in französischer Sprache vor.

Der Studientag „Zukunft der Priester – Priester der Zukunft“ hat in Kooperation mit der Herbert Haag-Stiftung, der Schweizer Regentenkonferenz und dem IFOK in Luzern stattgefunden.

Informationen zum Studientag und zum Buch: www.spi-stgallen.ch

Das Projekt Funktionen und Funktionswandel christlicher Migrationsgemeinden in der Schweiz (Forschungskooperation mit Migratio, dem Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK) und der Universität Fribourg) wurde konzeptionell weiterentwickelt. Die Durchführung der quantitativen Erhebung ist für 2012 geplant.

Ein eher lokales Projekt lautet: „Mit Gallus den Religionen auf der Spur“– Religionsführer St. Gallen. Zum Gallus-Jubiläum 2012 ist die Herausgabe eines „Religionsführers“ für den Kanton St. Gallen geplant. Unter dem Titel „Mit Gallus den Religionen auf der Spur“ wird er Auskunft geben über alle Religionen und religiösen Gemeinschaften und Gruppen, die es aktuell im Kanton gibt. Die Erhebung der Daten sowie die Beschreibung der Religionen und religiösen Gruppierungen geschieht in einer Kooperation zwischen dem SPI und dem Verein „WissensWert Religionen“.

Publikationen des SPI (Verlag TVZ und Verlag edition spi)

  • Arnd Bünker / Roger Husistein (Hg.), Diözesanpriester in der Schweiz. Prognosen, Deutungen, Perspektiven, Zürich (NZN bei TVZ) 2011.
  • Arnd Bünker / Roger Husistein (éd.), Les prêtres diocésains en Suisse. Pronostics, interprétations, perspectives, St Gall (edition spi) 2011.
  • Pastoralplanungskommission (Hg.), Partnerschafts-, Ehe- und Familienpastoral. Bericht der Pastoralplanungskommission der Schweizer Bischofskonferenz, St. Gallen (edition spi) 2011.
  • Commission de planification pastorale (éd.), Pastorale du couple et de la famille. Rapport final de la Commission de planification pastorale de la Conférence des évêques suisses, St Gall (edition spi) 2011.

 

9. Erhebung beim wissenschaftlichen Nachwuchs aus dem Fachbereich Pastoraltheologie / Praktische Theologie

Die Mittelbauvertretung des Beirats der Konferenz der deutschsprachigen PastoraltheologInnen plant für den Herbst 2012 eine Fragebogen-Erhebung beim universitären und außer-universitären wissenschaftlichen Nachwuchs im Fachbereich Pastoraltheologie / Praktische Theologie durchzuführen (Schwerpunkt: DoktorandInnen und HabilitandInnen aus den Ländern Deutschland, Niederlande, Österreich, Schweiz). Ziel ist, ein möglichst genaues Bild der Situation der NachwuchswissenschaftlerInnen zu bekommen, um gezielter für deren Anliegen im Beirat eintreten bzw. ProfessorInnen ein möglichst konkretes Feedback zur Betreuungs- und Begleitungssituation geben zu können. Die Ergebnisse werden online veröffentlicht und könnten auch in anderen Gremien als Argumentationshilfe von Interesse sein. Die Daten sind so anonymisiert, dass keine Rückschlüsse auf einzelne Personen (weder auf Mittelbau- noch auf ProfessorInnenebene) möglich sind.

Wir bitten darum, im Herbst an dieser Online-Erhebung teilzunehmen bzw. die Einladung zur Teilnahme an in Frage kommende NachwuchswissenschaftlerInnen weiterzuleiten und danken schon im Voraus für die Unterstützung!

Kontakt: sylvia.hodek@unifr.ch 
[S. Hodek, St. Gallen]

 

10. Kleine Christliche Gemeinschaften/AsIPA

Auf der KCG-Website www.kcg-net.de bzw. www.asipa.de sind wieder neue Hinweise auf Seminare und Materialien eingestellt:

  • 3. Internationales KCG-Symposium: Kirche geht! Die Dynamik lokaler Kirchenentwicklung. 18.-20.10.2012 in Lingen, Emsland
  • Ankündigung des Ökumenischen Groß-Kongresses „Kirche² – Menschen – Visionen – Inspiration“ 14.-16.02.2013 auf dem Messegelände Hannover
  • „Forum Lokale Kirchenentwicklung“ mit Prof. Zulehner am 03.03.2012 in Hildesheim
  • Veranstaltungen zu KCG auf dem Katholikentag in Mannheim, 16.-20.05.2012
  • Kompakter Text von Dr. Christian Hennecke von Januar 2012: Was sind Kleine Christliche Gemeinschaften? – Eine kleine Navigationshilfe

Vorträge und Seminare mit Bischof em. Dr. Fritz Lobinger, Südafrika, und José Marins, Brasilien, die nach dem Katholikentag noch in Deutschland sind:

  • 22.-23.05.2012 in Münster für Hauptamtliche zu „Lokaler Kirchenentwicklung mit den Menschen“
  • 24.05.2012 in Augsburg für Haupt- und Ehrenamtliche zu „Kirche leben im Nahbereich“
  • 25.-27.05. in Nürnberg in der Pfarrgemeinde Menschwerdung Christi

 

  • "Ist es möglich?“ Workshop zu Rolle und Aufgaben von Hauptberuflichen in Prozessen lokaler Kirchenentwicklung. 25.-27.06.2012 in Hildesheim
  • KCG-Summerschool 2012 für lokale Teams aus Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen, die auf dem Weg sind, Kirche vor Ort zu entwickeln (2 Teile: 20.-22.07.2012 und 22.-25.07.2012)

[D. Tewes, Osnabrück]

 

11. Stellenausschreibung an der PTH St. Georgen

An der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen ist ab dem 1. April 2013 eine Professur für Pastoraltheologie und Homiletik (W 3) neu zu besetzen. Bewerbungsschluss ist der 15. Mai 2012. Nähere Informationen zur Stellenausschreibung der PTH St. Georgen finden Sie unter www.pastoraltheologie.de/documents/Ausschreibung_Pastoraltheologie_SanktGeorgen.pdf

 

12. Beste Predigt 2012 gesucht

Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG schreibt zum 13. Mal Predigtpreis aus – Sonderpreis für „Beste Predigt zum Pfingstfest“

Der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG (Bonn) hat erneut den Predigtpreis ausgelobt. Bis zum 15. Juli 2012 können Predigten von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Kirchen, Freikirchen und Landeskirchlichen Gemeinschaften eingesandt werden, die innerhalb der letzten zwei Jahre gehalten wurden. Die Auszeichnung wird wieder in den Kategorien „Lebenswerk“ sowie „Beste Predigt 2012“ verliehen. In der Kategorie „Beste Predigt“ sind auch Predigten und Andachten außerhalb der Perikopenordnung und der Texte im Kirchenjahr willkommen. Zusätzlich vergibt die Jury in diesem Jahr einen Sonderpreis in der Kategorie „Beste Predigt zum Pfingstfest“.

Mit dem 2000 erstmals vergebenen Predigtpreis will der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG die Redekunst in den Kirchen fördern. Ausgezeichnet wurden bislang u.a. der Kabarettist Hanns Dieter Hüsch (Köln), der Erfurter katholische Bischof Dr. Joachim Wanke, der Rhetorik-Professor Walter Jens (Tübingen), Schwester Isa Vermehren RSCJ (Bonn), der Theologe Dr. Jörg Zink (Stuttgart), der Schweizer Pfarrer Kurt Marti, der Professor für Systematische Theologie Dr. Eberhard Jüngel (Tübingen), der Pastoraltheologe und Homiletiker Prof. Dr. Rolf Zerfaß, der Waldenser Prof. Dr. Paolo Ricca (Rom), der langjährige hannoversche Landesbischof D. Horst Hirschler, der Innsbrucker katholische Altbischof Dr. Reinhold Stecher, Erzbischof em. Dr. Alfons Nossol (Oppeln), der mennonitische Pfarrer Dr. Fernando Enns (Hamburg), Pfr. i.R. Hans Uwe Hüllweg (Münster), Pastorin Kathrin Oxen (Lutherstadt Wittenberg), der Dominikaner-Frater Manuel Merten (Walberberg), der methodistische Theologe Michael Putzke (Kassel), die katholische Diplom-Theologin Vera Krause (Aachen), Pfarrerin Monika Lehmann-Etzelmüller (Hembsbach), Stud.-Theol. Emilia Handke (Halle/Saale), Pastorin Amélie Gräfin zu Dohna (Osnabrück) und Pfarrerin Dr. Kristin Jahn (Meiningen).

Die 12-köpfige ökumenisch besetzte Jury umfasst Theologinnen und Theologen sowie Publizisten. Sie steht unter dem Vorsitz von Pfarrer Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing.

Die Preisverleihung findet am Buß- und Bettag, Mittwoch, 21. November 2012 in der Bonner Schlosskirche (Universitätskirche) statt. Die nicht dotierte Auszeichnung besteht aus einer Bronzeskulptur.

Weitere Informationen: Sibylle Stehncken, Projektleitung PREDIGTPREIS, Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, Theodor-Heuss-Str. 2-4, 53177 Bonn, Tel.: 0228/8205-7308, Fax: 0228/36 96 480, E-Mail: sis@vnr.de; Internet: www.predigtpreis.de.

 

13. Tagungshinweis: Geteilte Gemeindeleitung. Neubestimmung der cura pastoralis

28.-29.04.2012 Stuttgart-Hohenheim

Kann in der Frage „Gemeindeleitung bei Priestermangel“ in anderer Weise gedacht werden, als es derzeit geschieht? Ein innovativer Ansatz, der den Begriff „cura pastoralis“ im Kirchenrecht neu definiert und den Begriff des Amtes anders fasst, erlaubt es, die unterschiedlichen Modelle der Gemeindeleitung im Codex Iuris Canonici neu zu sichten und daraus Folgerungen für die Pastoral zu ziehen. 
Nähere Informationen auf der Homepage der Akademie: www.akademie-rs.de/aktuell_einzel.html

 

14. Publikationen

Praktische Theologie. Theologie studieren – Modul 4, hg. v. Clauß Peter Sajak (= UTB 3472), Paderborn : Schöningh, 2012, 292 S., 16 Abb., ISBN: 978-3-8252-3472-0, EUR 22,90 (D) / SFR 32,90 (CH) / EUR 23,60 (A).

In der Reihe „Theologie studieren im modularisierten Studiengang“, herausgegeben von Karlheinz Ruhstorfer, Clauß Peter Sajak und Dominik Burkard, ist eine Einführung in die verschiedenen Disziplinen der Praktische Theologie erschienen. Neben einer Einführung in die Religionspädagogik (vom Herausgeber), in das Kirchenrecht (Georg Bier), in die Liturgiewissenschaft (Ansgar Franz, Siri Fuhrmann, Alexander Zerfaß) und die Missionswissenschaft (Eva Mundanjohl, Giancarlo Collet, Arnd Bünker) enthält dieses „Modulhandbuch“ eine Einführung in die Pastoraltheologie von Reinhard Feiter. 
[R. Feiter, Münster]

 

Angela Kaupp / Stephan Leimgruber / Monika Scheidler (Hg.), Handbuch der Katechese für Studium und Praxis, Freiburg 2011, € 29,95.

Kurzbeschreibung: Die Weitergabe des Glaubens steht in großen pastoralen Räumen vor neuen Herausforderungen. Die Autoren gehen der Frage nach, wie Erwachsene, Jugendliche und Kinder in elementare christliche Vollzüge eingeführt werden können und welche Möglichkeiten es für die Vertiefung des Glaubens gibt. Neben zeitgemäßen Formen von Sakramenten- und Erwachsenenkatechese werden katechetische Wege wie biographisches und kultursensibles Lernen vorgestellt. Nicht zuletzt geht es darum, wie Menschen in der säkular gewordenen Welt religiöse Sprachfähigkeit erwerben, beten lernen und diakonische Kompetenz entwickeln können. 
Die Idee zu diesem Band ist im Kontext der Fachtagungen zur Katechese entstanden, die seit 2007 von der Sektion „Außerschulische religiöse Bildung und Katechese“ der Arbeitsgemeinschaft Religionspädagogik und Katechetik (AKRK) durchgeführt werden. Der Band nimmt das Katecheseverständnis auf, das in der nachkonziliaren katechetischen Praxis entwickelt und von der Gemeinsamen Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland ausformuliert wurde. An bisherige Arbeiten zur Theorie und Praxis der Katechese anknüpfend handelt es sich um ein Basiswerk für die theologische und katechetische Aus- und Weiterbildung im 21. Jahrhundert.

 

Florian Bruckmann / Oliver Reis / Monika Scheidler (Hg.), Kompetenzorientierte Lehre in der Theologie. Reflexion – Konkretion – Perspektiven, Münster 2011, € 24,90.

Kurzbeschreibung: Die Umstellung der konventionell inhaltsorientierten Studiengänge auf den Kompetenzerwerb der Studierenden ist ein zentrales Anliegen der Studienreform. In einem längeren Prozess haben sich Mitglieder des Netzwerkens „Theologie und Hochschuldidaktik“ daran gemacht, kompetenzorientierte Lehrveranstaltungen zu konzipieren, die Lernwege zu erfassen und den Lernerfolg zu evaluieren. Der Band präsentiert Praxisbeispiele theologischer Lehre aus der Biblischen, der Historischen, der Systematischen und der Praktischen Theologie, die sich intensiv mit dem Anspruch kompetenzorientierter Lehre und Prüfung auseinandergesetzt haben und im Studienjahr 2010/11 durchgeführt wurden. Die dokumentierten Lehrprojekte beeindrucken „nicht nur hinsichtlich der Stringenz der Darstellung, sondern auch in Bezug auf die hohe Qualität der Durchdringung der Anforderungen und Konzepte kompetenzorientierter Lehre.“ (Niclas Schaper, Prof. für Arbeits- und Organisationspsychologie, Universität Paderborn)

In der Reihe „Theologie und Hochschuldidaktik“ sind bereits erschienen: 
Band 1: Vom Lehren zum Lernen. Didaktische Wende in der Theologie? (2008) 
Band 2: Studienreform in der Theologie. Eine Bestandsaufnahme (2011)

In der Reihe „Quaestiones Disputatae“ ist erschienen: 
Band 197: Theologie lehren. Hochschuldidaktik und Reform der Theologie (2002) 
[M. Scheidler, Dresden]

 

Futur2: Online-Zeitschrift zur Organisationsentwicklung in Kirche und Gesellschaft

Seit Anfang Oktober ist die Online-Zeitschrift Futur2 online. Futur2 hat sich zum Ziel gesetzt, die Strategie- und Organisationsentwicklung in Kirche und Gesellschaft zu reflektieren. Die Zeitschrift informiert über Fragen von Strategie, Steuerung, Prozessmanagement, Qualitätssicherung, Führung und Leitung in der Dialektik von Kirche und sozialen Organisationen und gesellschaftlichen Funktionssystemen, mit einem Schwerpunkt auf Werteorientierung und Gemeinwohl. 
Der Name bringt zum Ausdruck, dass die Kirchen und soziale Organisationen trotz vielfältiger Herausforderungen eine Zukunft haben. Um diese Zukunft zu gestalten, bedarf es geeigneter Strategien. Dieser Perspektive verpflichtet, soll die Zeitschrift theoretische Fundierungen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten bieten. Die ersten Ausgaben widmen sich den Bereichen Innovation und Web 2.0. In regelmäßigen Abständen werden weitere Themen folgen. Ergänzt werden die Artikel, in einem wissenschaftlich fundierten und doch gut lesbaren Stil verfasst, durch eine Vielzahl von Praxisbeispielen, Meinungsartikeln, Foren und Buchvorstellungen. 
Zielgruppe der Zeitschrift sind haupt- und ehrenamtliche Akteure in der Kirche, Gesellschaft und in sozialen Organisationen, aber auch Interessierte aus der Wirtschaft, die sich über Fragen von Strategieentwicklung, Steuerung von Organisationsprozessen, Qualitätssicherung, Führung und Leitung sowie Effektivität und Gemeinwohlorientierung informieren und austauschen wollen. Dabei sind sowohl Leitungspersonen bzw. Verantwortliche wie Interessierte angesprochen. Die Leser bekommen Information über die Organisations- und Strategieentwicklung aus der Sicht von Führung wie auch basisgesteuerten Prozessen. 
Futur2 wird in Mainz herausgegeben von Dr. Valentin Dessoy, Theologe und Psychologe, Organisationsentwickler und Unternehmensberater; Dr. Gundo Lames, Theologe und Organisationsentwickler, Abteilungsleiter im Bischöflichen Generalvikariat Trier, Frank Reintgen, Religionspädagoge und Gemeindeentwickler, sowie Dr. Martin Lätzel, Theologe und Publizist, Bildungsmanager und Organisationsberater. 
Nähere Information: futur2.org 
[M. Lätzel, Schulensee]

 

 

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Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld, Beauftragter für Homepage und Newsletter des Beirats der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V.

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