Infodienst 1/2013

Newsletter der Homepage-Redaktion „www.pastoraltheologie.de“

Ausgabe 1/2013

Inhalt
1. Informationen des Vorsitzenden der Konferenz
2. Stellenausschreibung Theologische Referenten (m/w) im Bistum Hildesheim
3. Stellenausschreibung Postdoktorandin/Postdoktorand (100%) des Instituts für Weltkirche und Mission (IWM) in Frankfurt/St. Georgen
4. Nachrichten aus dem Österreichischen Pastoralinstitut (ÖPI)
5. Nachrichten aus dem Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut (SPI)
6. Nachrichten aus der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP)
7. Mitteilung aus der Arbeitstelle für Jugendseelsorge (afj)
8. „Gefordert – Gefördert – Geschafft“ – Workshop für Promovenden und Habilitanden der Katholischen Theologie 
9. Hochschuldidaktische Weiterbildung für Habilitanden/innen und Doktoranden/innen der Katholischen Theologie
10. Preis „Bartolomé de Las Casas” 2013
11. Tagungsankündigungen
12. Publikationen

 

Sehr geehrte Damen und Herren, 
liebe Nutzerinnen und Nutzer unserer Homepage,

dieser Newsletter möchte Sie wieder auf Neuigkeiten aus der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. aufmerksam machen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.pastoraltheologie.de.
Nachrichten aus Ihrem Haus, Veranstaltungsankündigungen, Hinweise auf Neuerscheinungen, Stellenangebote etc. können Sie über unseren E-Mail-Verteiler an alle eingetragenen Kolleginnen und Kollegen sowie weitere an Pastoraltheologie Interessierte schicken. Dafür senden Sie bitte eine entsprechende Mitteilung an info@pastoraltheologie.de. 
Wir würden uns freuen, wenn Sie Kolleginnen und Kollegen sowie weitere pastoraltheologisch Interessierte auf dieses Informationsangebot aufmerksam machten. Die Anmeldung für den Newsletter-Verteiler ist auf der Konferenz-Homepage möglich.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Dr. Tobias Kläden 
Beauftragter der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. für die Homepage www.pastoraltheologie.de

 

1. Informationen des Vorsitzenden der Konferenz

- Ausdrückliche Einladung an Studierende zum Kongress der Pastoraltheologenkonferenz im September (hier der Flyer zum Kongress). Auf Anfrage können bei Bedarf auch Reisekostenzuschüsse nach Salzburg gewährt werden. 
- Das vom 24. bis 26. März 2014 in Freiburg stattfindende Symposion der Pastoraltheologenkonferenz mit dem Deutschen Caritasverband befasst sich mit dem Thema „Migration als Herausforderung und Chance der Kirche“. Die Ausschreibung wird im Mai online sein. 
- Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst (Limburg) hat auf die Intervention der Pastoraltheologenkonferenz wegen des Berufungsverfahren in Frankfurt/St. Georgen geantwortet und betont, wie wichtig die Arbeit von Frauen und Männern ist, die mit Promotion und Habilitation als Pastoraltheologen in Wissenschaft und Kirche mitwirken. Die Intervention in Frankfurt sei aufgrund der Kombination von Pastoraltheologie und Homiletik vorgenommen werden. Es sei wichtig, dass die, die Homiletik lehren, auch in der Praxis der Sonntagspredigt Erfahrung haben und deshalb Priester sein sollten. Der Beirat hat darüber diskutiert und wird die Diskussion mit dem Limburger Bischof fortsetzen. 
- Die derzeitigen Entwicklungen des Instituts für theologische und pastorale Fortbildung Freising wird vom Beirat – nach einem Schreiben an Kardinal Marx – kritisch beobachtet.
[R. Hartmann, Fulda]

2. Stellenausschreibung Theologische Referenten (m/w) im Bistum Hildesheim

Im Bistum Hildesheim sind zwei (in Form von vier halben, miteinander kombinierbaren) Stellen in der Arbeitsstelle für pastorale Fortbildung und Beratung ausgeschrieben:
1. Spirituelle Bildung mit dem Schwerpunkt „Gemeindliche Spiritualität“
2. Lokale Kirchenentwicklung
3. Charismenorientiertes Ehrenamt und Freiwilligenmanagement
4. Projektmanagement
Bewerbungen sind bis Mitte Mai 2013 möglich. Die Stellenausschreibung finden Sie hier.

3. Stellenausschreibung Postdoktorandin/Postdoktorand (100%) des Instituts für Weltkirche und Mission (IWM) in Frankfurt/St. Georgen

Am Institut für Weltkirche und Mission (IWM) an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen/Frankfurt ist eine Stelle für eine/einen Postdoktorandin/Postdoktoranden zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen. Die Ausschreibung richtet sich an promovierte Theologinnen und Theologen, die beabsichtigen, ein eigenes drittmittelfinanziertes Forschungsprojekt im Themenbereich der Missionswissenschaft (einschließlich der Missionsgeschichte) durchzuführen. Ein solches Vorhaben wird vom Institut durch eine Anschubfinanzierung für ein Jahr aktiv unterstützt. Innerhalb dieses Zeitraums soll die Kandidatin/der Kandidat das geplante Forschungsprojekt durch das Einwerben von Drittmitteln (Stichwort: „Eigene Stelle“) verstetigen.
Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. April 2013. Die Stellenausschreibung finden Sie hier.

4. Nachrichten aus dem Österreichischen Pastoralinstitut (ÖPI)

Die nächste Österreichische Pastoraltagung findet von 9.-11.1.2014 in Salzburg – St. Virgil unter dem Titel „Gottes.Kinder.Welten“ statt. 
Folgende Referenten haben für diese Kinderpastoral-Tagung bereits zugesagt: Andrea Lehner-Hartmann, Elisabeth Schaffelhofer – Garcia Marquez, Ingrid Kromer, Hannes Wechner, Rainer Oberthür, Lothar Kuld, Albert Biesinger, Anton Bucher.
Veranstalter: Österreichisches Pastoralinstitut (oepi@pastoral.at).
[W. Krieger, Wien]

5. Nachrichten aus dem Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut (SPI)

Forschungsprojekte

Christliche Migration in der Schweiz
Seit einiger Zeit arbeitet das SPI zu Fragen im Kontext christlicher Migration in die Schweiz. Ein gutes Drittel der KatholikInnen in der Schweiz hat einen „Migrationshintergrund“, knapp ein Viertel der KatholikInnen hat keinen Schweizer Pass. Migration, kulturelle Buntheit und Vielsprachigkeit prägen aber nicht nur den Katholizismus, sondern das Christentum der Schweiz insgesamt. Neben circa 120 katholischen anderssprachigen Missionen gibt es zahlreiche orthodoxe Kirchen und Gemeinden, reformierte und lutherische anderssprachliche Gruppen (Ungarn, Finnen, Waldenser ...) und vor allem circa 450 neuere Migrationskirchen mit überwiegend außereuropäischen Herkunftsbezügen.
In einem quantitativen Forschungsprojekt werden die Verantwortlichen dieser christlichen Migrationsgemeinden befragt. Ein qualitativer Forschungsprojektteil setzt sich dann mit den (wechselnden) Relevanzen der Religionszugehörigkeit und Religiosität christlicher MigrantInnen in der Schweiz auseinander. Hier wurden bereits erste Interviews geführt.
Ansprechpersonen: Dr. Eva Baumann-Neuhaus (eva.baumann-neuhaus@spi-stgallen.ch) und Roger Husistein (roger.husistein@spi-stgallen.ch)

Wallfahrende heute verstehen
Die Benediktinerabtei Mariastein kennt eine lange Wallfahrtstradition. Zugleich werden viele Verschiebungen bei den BesucherInnen, Pilgernden und Wallfahrenden beobachtet. Klassische Formen pfarreilicher Wallfahrtsorganisation gehen eher zurück. Dafür wird die Szene multikultureller, multireligiöser und individueller. Das SPI erhielt einen Forschungsauftrag, um die Veränderungen zu beobachten, zu beschreiben und im religionssoziologischen Kontext darzustellen. Ziel ist es, die Praxis des Wallfahrtsbetriebes den veränderten Gegebenheiten anpassen zu können.
Ansprechperson: Dr. Eva Baumann-Neuhaus (eva.baumann-neuhaus@spi-stgallen.ch)

Reputation der Kirche
Während die Reputation großer Produktmarken längst im Zielbereich sozialwissenschaftlicher Forschung liegt und auch Spenden generierende Organisationen schon länger peinlich genau ihre Reputation beobachten lassen und Reputationsrisiken zu mindern suchen, sind die Kirchen und Religionsgemeinschaften kaum auskunftsfähig, wenn es um ihre Reputation geht – sei es bei den eigenen Mitgliedern, sei es in der Gesellschaft oder in Teilgruppen der Gesellschaft.
Das SPI hat ein Messinstrument zur Reputationsforschung entwickelt und in ersten Testläufen erprobt. Gegenwärtig werden politisch Verantwortliche angeschrieben, um die Kirchenreputation (römisch-katholisch und reformiert) bei PolitikerInnen zu messen.
Ansprechperson: Dr. Urs Winter-Pfändler (urs.winter-pfaendler@spi-stgallen.ch)

Infoletter SPI

Updates zu Forschungsprojekten und Untersuchungen des SPI bekommen Sie gerne mit dem Infoletter des SPI, den Sie auf der Seite www.spi-stgallen.ch abonnieren können. Zum letzten Infoletter (http://www.spi-stgallen.ch/documents/infoletter%20dezember%202012.pdf)

Eine Prise Konzil für jeden Tag: Konzilsblog

Unter www.konzilsblog.ch lassen sich täglich kurze Erinnerungen, Hinweise, aktuelle Bezüge, Tagebuchnotizen von Konzilsvätern (und Konzilsmüttern) ... entdecken. Eine Prise Konzil für den Tag.
Ansprechperson: Dr. Arnd Bünker (arnd.buenker@spi-stgallen.ch)
[A. Bünker, St. Gallen]

6. Nachrichten aus der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP)

Open Space „Kirche. Evangelium. Zukunft – Umschlagplatz für pastorale Visionen“

Die KAMP und das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken laden für den 21. bis 23. Oktober 2013 Verantwortliche für die Weiterentwicklung der Pastoral der Bistümer, Orden und Verbände zu einer Veranstaltung nach Würzburg ein. In einer induktiven Arbeitsweise, dem Open Space, geht es darum, Ihre bisherigen Erfahrungen, Ihre Zielsetzungen und pastoralen Visionen, kurz: Ihre Expertise zu heben und gemeinsam füreinander fruchtbar zu machen. Anmeldemöglichkeiten werden in Kürze bereitstehen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Schulung und Broschüre zum MDG-Milieuhandbuch 2013

Die KAMP bietet in Kooperation mit Prof. Dr. Matthias Sellmann (Universität Bochum) und Peter Martin Thomas (Sinus-Akademie) einen Fortbildungs- und Zertifizierungskurs „Milieusensible als missionarische Pastoral“ an, der sich auf das MDG-Milieuhandbuch „Religiöse und kirchliche Orientierungen in den Sinus-Milieus® 2013“ bezieht. In dieser Schulung werden die Ergebnisse der neuen Studie vermittelt, aber auch theologisch gedeutet sowie milieusensible als missionarische Pastoral vertieft. 
Es stehen zwei Termine zur Auswahl: 27. bis 29. Mai 2013 in Essen und 30. September bis 2. Oktober 2013 in Schmerlenbach. Einige wenige Plätze stehen bei beiden Terminen noch zur Verfügung. Die Anmeldung (an sekretariat@kamp-erfurt.de) ist für den Termin im Mai noch bis spätestens 26. April, für den Termin im September/Oktober bis spätestens 26. Juni möglich, sofern zu diesem Zeitpunkt noch Plätze frei sind.
Nähere Informationen zum Schulungsangebot finden Sie hier.

Die KAMP plant außerdem eine Broschüre, in der das MDG-Milieuhandbuch von ausgewählten Autoren aus pastoraltheologischer, religionssoziologischer und pastoralpraktischer Perspektive vorgestellt und kommentiert wird. Die Broschüre wird nach Erscheinen bei der KAMP bestellbar bzw. auf der Homepage der KAMP als pdf-download erhältlich sein. Wer über das Erscheinen der Broschüre informiert werden will, kann sich bei Dr. Tobias Kläden für einen Newsletter anmelden.

euangel

Derzeit wird eine html-Version des Magazins der Arbeitstelle, euangel, entwickelt. Das nächste Heft widmet sich dem Thema „Internetseelsorge“ ist erschienen und kann ab ca. Mitte April unter www.euangel.de abgerufen werden. 
[T. Kläden, Erfurt]

7. Mitteilung aus der Arbeitstelle für Jugendseelsorge (afj)

Wettbewerb „jungenwelten“ startet

Initiative von Jugend- und Männerpastoral in Deutschland
Ab heute startet der Wettbewerb „jungenwelten“. Kirchliche Gruppierungen und Initiativen mit spannenden und innovativen Projekten in der Jungenarbeit und Jungenförderung sind eingeladen, an dem Wettbewerb teilzunehmen. Dabei geht es um Initiativen in Pfarrgemeinden und Jugendverbänden, in Schulen und Kindergärten oder Einrichtungen der Jugendhilfe oder Jugendsozialarbeit, bei denen kreative Wege gefunden wurden, als Jungen- oder Männergruppen vor Ort das Leben der Kirche aktiv mitzugestalten. Ziel ist es, die Vielfalt von Projekten und Ideen sichtbar zu machen und das dort geleistete, oft ehrenamtliche Engagement wertzuschätzen. 
Durchgeführt wird das Projekt von der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und der Kirchlichen Arbeitsstelle für Männerseelsorge und Männerarbeit in den deutschen Diözesen. Einzelheiten zum Wettbewerb finden sich auf der heute freigeschalteten Internetseite www.wettbewerb-jungenwelten.de.
Mitmachen können Gruppen oder einzelne Personen, ehrenamtlich und hauptamtlich in der Jugendarbeit Tätige. Auch Kooperationsprojekte von mehreren Einrichtungen sind beim Wettbewerb willkommen. Projekte können über die Internetseite www.wettbewerb-jungenwelten.de bis zum 31. Juli 2013 eingereicht werden. Anschließend wird eine Jury die eingegangenen Beiträge sichten. Der Preis ist in drei Kategorien zu 700 Euro, 500 Euro und 400 Euro dotiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

SONGS 2013: Lebendige Steine

Neue Songs für die Gemeinde
Das neue geistliche Liedheft SONGS 2013 mit dem Titel „Lebendige Steine“ ist jetzt erschienen. Ein Team aus Musikern, Jugendlichen und Fachleuten hat unter der Produktionsleitung der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) neue Lieder zusammengetragen. Die Auswahl für SONGS 2013 ist besonders für den Gottesdienst, aber auch für die Gruppenarbeit, für Andachten, Einkehrtage, Großveranstaltungen oder Ferienfreizeiten geeignet. Erstmals dabei: zwei Lieder für die eucharistische Anbetung (u. a. von Pater Norbert Becker).
Bestellung: SONGS 2913 – Lebendige Steine, 20 neue Lieder für Jugendarbeit und Gottesdienst, ISBN 978-3-7761-0294-9, Einzelpreis: 1,95 € (Staffelpreise: ab 51 Ex. 1,55 €, ab 101 Ex. 1,15).

Faire Ferien: Katholische Jugend gibt Tipps

Mit einer neuen Broschüre gibt der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Tipps für „Faire Ferien“. Rezepte für den Grill, Spiele, Methoden für die Gruppenarbeit und Hintergrundinfos zum Fairen Handel: Auf 16 Seiten bekommen Leiterinnen und Leiter Ideen für nachhaltige Freizeiten. Die Broschüre „Faire Ferien“ können Gruppen kostenlos unter info@bdkj.de bestellen.
Die vom BDKJ NRW und der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in NRW entwickelte Broschüre ist der Auftakt zum neuen EU-Projekt „I shop fair“. Durch Mittel der Europäischen Union ermöglicht, wird der BDKJ gemeinsam mit fünf weiteren europäischen Organisationen in den kommenden drei Jahren die Idee des Kritischen Konsums in Verbände, Gesellschaft und Politik tragen. Neben Materialien, wie dem Heft „Faire Ferien“, wird es Workshops, Ausbildungen und Gespräche mit Politiker/-innen geben. Infos zum Projekt „I shop fair“ gibt es unter www.kritischerkonsum.de.

Die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) ist die Fachstelle für Jugendfragen. Sie ist in die Arbeit der Jugendkommission und des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz eingebunden.

8. „Gefordert – Gefördert – Geschafft“
Workshop für Promovenden und Habilitanden der Katholischen Theologie

Den Chancen und Wegen für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in der Katholischen Theologie soll in einem Workshop nachgegangen werden, der am 14. September 2013 in der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt stattfindet. 
Auf Einladung der Bundeskonferenz der Assistenten und Mitarbeiter für katholische Theologie (BAM) soll sich mit den Fragen befasst werden, ob eine wissenschaftliche Laufbahn in der Theologie lohnt, wie man Theologieprofessor bzw. Theologieprofessorin wird und welche Förderungsmöglichkeiten es gibt. Rede und Antwort stehen neben Vertretern der Wissenschaft und der Kirche auch Repräsentanten der Deutschen Forschungsgemeinschaft und anderer Einrichtungen der Wissenschaftsförderung. 
Es ist die dritte Veranstaltung dieser Art, die in Verbindung mit dem Katholisch-Theologischen Fakultätentag und der Kommission für Wissenschaft und Kultur (VIII) der Deutschen Bischofskonferenz durchgeführt wird. 
Alle, die in der Theologie promovieren oder sich mit dem Gedanken einer Habilitation tragen, sind bei der Tagung willkommen. Eine Anmeldung wird bis zum 30. Juni 2013 an die BAM-Vorsitzende erbeten.

9. Hochschuldidaktische Weiterbildung für Habilitanden/innen und Doktoranden/innen der Katholischen Theologie

Theologie ist Avantgarde. Dies gilt in jedem Fall in der Hochschuldidaktik. Katholische Theologie ist in der hochschuldidaktischen Landschaft bundesweit die erste Disziplin, die eine fachspezifische hochschuldidaktische Weiterbildung analog zum Basismodul „Lehren und Lernen“ initiiert hat und sie ist noch immer die einzige Disziplin, die fachspezifisch vernetzt ist: im Netzwerk Theologie und Hochschuldidaktik.
Die hochschuldidaktische Weiterbildung, die nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) akkreditiert ist und für unterschiedliche hochschuldidaktische Zertifikate wie beispielsweise das NRW-Zertifikat angerechnet werden kann, findet alle zwei Jahre statt. Der nächste Kurs ist für das WS 2013/14 geplant. Die beiden Blockveranstaltungen werden vom 16.-20.09.2013 und 24.-28.02.2014 im Katholisch-Sozialen Institut in Bad Honnef stattfinden. Geleitet wird die Weiterbildung von Prof. Dr. Klaus Peter Dannecker (Trier), Dr. Sandra Hübenthal (Tübingen) und Dr. Bernhard Spielberg (Würzburg).

Weitere Informationen finden Sie hier...

10. Preis „Bartolomé de Las Casas” 2013

Das Institut für das Studium der Religionen und den interreligiösen Dialog (IRD) der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg Schweiz verleiht den Preis Bartolomé de Las Casas für Dissertationen oder Habilitationen bzw. gleichwertige monographische Arbeiten zu folgenden Themenbereichen:
- Missionswissenschaft / Missionsgeschichte
- Religionswissenschaft / vergleichende Religionsgeschichte unter besonderer Berücksichtigung der Begegnung des Christentums mit anderen Religionen
- Interreligiöser und interkultureller Dialog / Theologie der Religionen
- Kontextuelle (bzw. interkulturelle oder komparative) Theologie
- Kirchen- und Theologiegeschichte Asiens, Afrikas und Lateinamerikas
- Christliche Ethik im Zusammenhang mit den Globalisierungsfragen
Die Arbeiten dürfen nicht älter als zwei Jahre sein (gezählt ab dem Datum der Ausschreibung). Der Preis ist mit 1.500 € dotiert. Bewerbungen sind mit den entsprechenden Unterlagen bis zum 31. August 2013 an den Direktor des IRD zu senden:
Prof. Dr. Dr. Mariano Delgado (IRD)
Av. de l’Europe 20
CH-1700 Fribourg
Dem einen Exemplar der Arbeit sollen folgende Dokumente beigefügt werden:
- Bewerbungsschreiben
- Kopie des Abschlusszeugnisses
- Tabellarischer Lebenslauf (gegebenenfalls mit Schriftenverzeichnis)
- Möglichst auch zwei wissenschaftliche Stellungnahmen bzw. Gutachten.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgeschickt. Für nähere Auskunft: mariano.delgado@unifr.ch

11. Tagungsankündigungen

5. Internationale Ethik-Tage „Ethische Fragen der ‚Behinderung’“

10. bis 13. April 2013 in Strasbourg 
Das Programm und weitere Informationen finden Sie hier...

 

Symposium des Vereins für Freikirchenforschung und der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen:

„Einfach nur enttäuscht“. Aussteiger aus Freikirchen

12. bis 13. April 2013 in Bensheim. Das Programm finden Sie hier...

 

Symposion „Theologie und Sprache bei Anselm Grün“

26.-27. April 2013 in Freiburg (Schweiz)
Am 26./27. April 2013 laden der Lehrstuhl für Pastoraltheologie, Religionspädagogik und Homiletik im schweizerischen Freiburg und die Berner Hochschulseelsorge aki ein, das Phänomen Anselm Grün wissenschaftlich zu ergründen. Ein interdisziplinäres Symposium nähert sich in Anwesenheit des Autors fundamentaltheologisch, ethisch, psychoanalytisch, exegetisch und praktisch-theologisch dem millionenfach verkauften Werk, dem trotz seiner quantitativen Wirkmächtigkeit in Sachen Glaubensvermittlung, geistlicher Begleitung und Lebensberatung bislang keine intensivere qualitative universitäre Würdigung zuteilgeworden ist, wenn man von kurzen Einlassungen des Essener Historikers Hubertus Lutterbach absieht. Beim Abbau dieser gewissen Ratlosigkeit über Grüns Glaubenssprache und seine Menschen berührende Theologie helfen Margit Eckholt (Osnabrück) und Thomas Philipp (Bern) aus systematischer Perspektive, die Moraltheologen Dietmar Mieth (Tübingen/Erfurt) und Jochen Sautermeister (München), die Psychoanalytiker und Psychosomatiker Gerd Rudolf (Heidelberg) und Eckhard Frick SJ (München), der Neutestamentler Ulrich Luz (Bern), die Praktischen Theologen Ottmar Fuchs (Tübingen) und Ruth Fehling (Pforzheim) und nicht zuletzt Anselm Grün selbst, der sich zu Anliegen und Genese seiner Schriften äußern, Repliken zu den Referaten und Diskussionen geben und sich der abschließenden Diskussion stellen wird. Das Symposium wird gefördert vom Schweizer Nationalfonds.

Eine Online-Anmeldung ist erforderlich bis zum 12. April 2013: www.unifr.ch/pastoral/de/tagungen/anmeldung.

Hinweise zu Tagungsprogramm, Tagungsgebühr und Kontakt finden Sie unter: www.unifr.ch/pastoral/de/tagungen/symposium.

[J. Schwaratzki, Freiburg/Schweiz]

 

„Anfang des Anfangs“ – und wie geht es weiter?

Aktuelle Konzilshermeneutiken und Konzilspragmatiken des Vaticanum II. Ein Mehr-Generationen-Gespräch
16. bis 18. Mai 2013 in Stuttgart-Hohenheim
Die Zukunft eines Konzils scheint sich erst zu entscheiden, wenn dessen Hauptakteure nicht mehr aktiv in die Rezeption eingreifen können. Erst dann ist es Geschichte, erst dann kann seine Interpretation beginnen. Jedes Konzil stellt auch eine Zäsur dar. Es versucht angestaute Fragestellungen zu klären und muss Kompromisse herausarbeiten. Aber ein Konzil beendet als Zäsurereignis auch immer etwas und kann so niemals mit einer Hermeneutik bloßer Kontinuität gelesen werden. Welchen Weg hat dieses Konzil eröffnet, worauf konnte es in seiner Zeit aufbauen, wovon hat es sich in der Folge verabschiedet und was konnte es noch nicht klären?
Das Zweite Vatikanische Konzil ist per se nicht mehr in der Lage, als grundlegende Orientierung für theologische und kirchliche Fragen der Gegenwart eine einheitliche Wirkung auf die Gesamtkirche zu entfalten. Auch scheinen das Konzil und seine Zeit schon so weit zurück zu liegen, dass es nur mit enormem historischem Aufwand erinnerungsfähig bleibt. Für die Studierenden der Gegenwart ist es Historie wie das Konzil von Trient. Immer noch berufen sich unterschiedliche Gruppen und Institutionen auf das Zweite Vatikanische Konzil, legen jedoch seine Texte und grundlegenden Intentionen so gegensätzlich aus, dass sie sehr verschiedene, bisweilen kontradiktorische Konsequenzen für das kirchliche Handeln heute daraus ableiten.
Tagungsleitung: Prof. Dr. Margit Eckholt (Universität Osnabrück), Prof. Dr. Roman Siebenrock (Universität Innsbruck), Dr. Verena Wodtke-Werner (Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart)

Das Programm finden Sie hier...

 

Jugendarmutskonferenz der BAG KJS: Gemeinsam Ausgrenzung verhindern! – Was wirkt?

4. und 5. Juni 2013 in Berlin
Am 4.und 5. Juni 2013 findet in Berlin die Jugendarmutskonferenz 2013 der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) statt. Im Rahmen dieser Konferenz sollen Akteure aus unterschiedlichen Handlungsfeldern über das Thema Jugendarmut ins Gespräch kommen. Aus christlicher Perspektive geht es der BAG KJS darum, jungen, von Armut betroffenen Menschen ein Gesicht zu geben und sie ihre Würde erfahren zu lassen. Geleitet von der Fragestellung "Was wirkt?" sollen verschieden Handlungsansätze in Vorträgen und Ateliers vorgestellt und diskutiert werden. Zielgruppen der Konferenz sind Leitungskräfte aus den Einrichtungen der Jugendsozialarbeit in katholischer Trägerschaft, Expertinnen und Experten, Interessierte, Kooperationspartner aus katholischen Verbänden und Organisationen. Die Leiterin des Europabüros für katholische Jugendarbeit und Erwachsenenbildung, Christina Gerlach, hat die Vorbereitungen zur Tagung mit unterstützt. Weitere Informationen: Jugendarmutskonferenz 2013

 

Tagung „Arbeitsausbeutung in Europa – machen wir die Augen zu?“

7. bis 9. Juni 2013 in Bad Boll 
Immer mehr Menschen aus europäischen Nachbarländern arbeiten illegal, beispielsweise als billige Pflegekräfte oder in der Zwangsprostitution. Bei der vom Fraueninformationszentrum (FIZ) Stuttgart veranstalteten Tagung werden vor diesem Hintergrund „Maßnahmen gegen Menschenhandel und Hungerlöhne“ diskutiert. Zentrale Fragen dabei sind: Welche Präventionsmaßnahmen gibt es? Wie können Betroffene ihren Lohn einklagen und Entschädigung einfordern? Wie steht es um die strafrechtliche Verfolgung der Profitierenden in Deutschland? Was kann europaweit getan werden?

Nähere Informationen zur Tagung und den Link zum Anmeldeformular finden Sie hier...

 

Summer school: Gegenwärtige ethische Herausforderungen in ihrer Europäischen Dimension

24. Juni bis 06. Juli 2013 in Strasbourg
Die Ethik lässt sich nicht von der Globalisierung und ihrem großen Schachern abschirmen. Die wirtschaftliche Globalisierung hat es schwer mit der Vielfalt. Sie verfolgt eine ständige Neugestaltung der Wertesysteme, was soziale Spannungen hervorruft. In Europa gehen diese Spannungen vor allen auf die immer größeren Einfluss einer gewissen sogenannten „amerikanischen“ Philosophie zurück: den Prinziplismus, den Utilitarismus und den Pragmatismus. Diese in vieler Hinsicht den angelsächsischen Raum kennzeichnenden Konzepte lassen sich nur schlecht mit den ethischen Werten des europäischen Festlands vereinbaren. Die Institutionalisierung der Solidarität, eine gewisse Konzeption des Menschlichen als Grundlage des römisch-germanischen Modells ruft unvermeidliche Missverständnisse hervor, wenn diese mit dem philosophischen Gedankengut jenseits des Atlantiks zusammentreffen. Die beiden moralischen Visionen der Gesellschaft fordern heute alle beide eine Vorrangstellung innerhalb des politischen Europas ein. Jede versucht ihre Paradigmen durchzusetzen. Dieser Wettbewerb breitet sich oft ohne das Wissen der Bürger aus. Es ist daher wichtig diesen antagonistischen Dialog aufzudecken, und die Besonderheit der kontinentalen Welt hervorzuheben. Diese Vorgehensweise wird dazu beitragen, Brücken zwischen der europäischen Perspektive und dem angelsächsischen Modell zu schlagen.
Die summer school richtet sich an Doktoranden/innen, Studierende (ab master level) oder interessierte Professionelle. Hier finden Sie weitere Informationen...

 

Zwischen Religion und Religiosität. Herausforderungen für Religionsunterricht und kirchliche Jugendarbeit durch ungebundene Religionskulturen.

9. bis 11. Oktober 2013 in Eichstätt
Wer sich zukünftig auf religiöse Bildungsarbeit für junge Menschen seriös einlassen will, muss sich radikaler denn je auf die wirkliche Welt der derzeitigen Jugendlichen einstellen, jenseits von erhoffter geschlossener Konfessio¬nalität und diesseits neuer postsäkularer Sinnkonstruktionen. Wird eventuell das „Zwischen“ der herausfordernde Raum für die Ausbildung religiöser Kompetenz einerseits und die Ermöglichung von Glauben andererseits in Schule und (offenen) Gemeinden sein, weil Religion und Religiosität in der Postmoderne immer weiter auseinander treten? Für die Tagung stellen sich ausgewiesene ReferentInnen die Fragen: 
- Welche Konsequenzen hat der veränderte Umgang junger Leute mit Religion – nämlich die Rezeption und Artikulation von Religion gerade in medial-ästhetischen Formaten – für Religionsunterricht und kirchliche Jugend¬arbeit? 
- Wo situieren sich kirchliche Jugendarbeit und Sakramentenkatechese im Spannungsfeld zwischen immer stär¬ker individualisierter Religiosität junger Menschen und dem Christentum als einer Religion, die sich zentral von Bekenntnissen, Lehrinhalten, normierten rituellen Vollzü¬gen und festen Glaubensgemeinschaften her versteht? 
- Wie stellt sich die Situation bestimmter nichtchristlicher Gruppierungen dar: junger Muslime, die sich zwischen religiöser Individualisierung und Identifizierung mit dem Islam bewegen, sowie Jugendlicher in den neuen Bundesländern, die im Mainstream säkularer Religiosität stehen?
Tagungsleitung: Prof. Dr. Ulrich Kropac / Prof. Dr. Uto Meier / Akad. Oberrat Klaus König

Das Programm der Tagung finden Sie hier...

 

Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse Rhein-Eifel GmbH, Andernach

Hier finden Sie Informationen zu Sonderseminaren und Fachtagungen 2013 des Instituts...

12. Publikationen

Viera Pirker: Fluide und fragil. Identität als Grundoption zeitsensibler Pastoralpsychologie (Zeitzeichen 31), Ostfildern 2013.
„Wer bin ich für mich und für andere?“ In einer sozialen Welt, die sich ständig verändert? Wie entwickeln und konstruieren Menschen in diesen Risiken ihre Identität? Die klassische Frage der Identitätsforschung eröffnet immer wieder neu den Zugang zum Lebensgefühl der Menschen. Identität als politischer und kultureller Schlüsselbegriff dient zugleich als Container für vielfältige Positionen.
Viera Pirker systematisiert Konzeptionen und Metaphern zu Identität, die seit Mitte des 20. Jahrhunderts in Psychologie, Soziologie und Kulturwissenschaften diskutiert werden. Deren Fragmentierungen und Fixierungen werden in pastoralpsychologischen Grundoptionen weitergeführt zu einem theologisch sensiblen Verständnis von Identität, das die Wandlungsprozesse und Widersprüchlichkeiten der Gegenwart produktiv integriert.

Manfred Belok/Helga Kohler-Spiegel (Hg.): Kirche heute leben. Eine Ermutigung (Forum Pastoral 7), Zürich 2013.
„Kirche heute leben“ ist aus der Initiative einer Gruppe engagierter und besorgter Kirchenleute herausgewachsen, die sich dem II. Vatikanischen Konzil (1963–1965) bis heute verpflichtet wissen und diesem Kirchengeschehen auch nach 50 Jahren noch zutrauen, eine „Frischluftzufuhr“ und „offene Fenster“ in der Kirche zu bewirken. Mit dieser Absicht sind die verschiedenen Beiträge entstanden, die alle zusammen Mut machen wollen, sich in dieser Kirche zu engagieren und aktiv in und mit ihr zu leben. Es handelt sich um ein Lese- und Arbeitsbuch und lädt ein zum Schmökern in einzelnen Texten, zum Lesen – und zum Gespräch und Austausch in Gruppen der Pfarrei und anderswo ...

Stefan Knobloch: Gottesleere? Wider die Rede vom Verlust des Göttlichen, Ostfildern 2013.
Viele Menschen wenden sich von der Kirche ab, die Zahl der Gottesdienstbesuche sinkt und die der Kirchenaustritte steigt. Kirchliche Verlustangst sieht darin nichts anderes als einen Glaubens- und Gottesverlust. Ein differenzierter Blick jedoch zeigt: Menschen können in ihrem biografischen Lebenstext weiterhin nach Transzendenz suchen, auch wenn die Begriffe „Gott“ und „Kirche“ nicht explizit aufscheinen. 
Stefan Knobloch plädiert eindringlich dafür, diese Suche ernst zu nehmen, ohne sie allerdings als dezidierte „Gott“suche zu vereinnahmen. Er zeigt damit Möglichkeiten auf für einen Prozess, an dessen Ende das Wort Jesu steht: „Du bist nicht weit vom Reich Gottes“ (Mk 12,34).

 

Möchten auch Sie auf Forschungsprojekte, Neuerscheinungen, Tagungen, Stellenausschreibungen o.ä. hinweisen? Informationen bitte an: info(at)pastoraltheologie(dot)de.

Obligatorisches / Impressum

Für die Inhalte der einzelnen Mitteilungen sind deren Verfasser verantwortlich.

Kontakt:

Dr. Tobias Kläden, Beauftragter für Homepage und Newsletter der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V.

eMail: info(at)pastoraltheologie(dot)de

PastoralNetz

Pastoral-theologische
Seminare und Institute in
D, A, NL und CH.

Mittelbauseite

Forum für Angehörige des
wissenschaftlichen
Mittelbaus.