Infodienst 2/2009

Newsletter der Homepage-Redaktion „www.pastoraltheologie.de“

 

Inhalt:

1. Einladung zum Kongress „Christliche Praxis in religionspluraler Gesellschaft“ 
2. Kongress „Crossroads - Christentümer in Bewegungen und Begegnungen“ 
3. Predigt und religiöse Pluralität 
4. DFG bewilligt wissenschaftliches Netzwerk für Nachwuchswissenschaftler/innen 
5. Stellenausschreibung 
6. Seminarankündigung: „‘Mittendrin draußen‘ - psychisch krank“ 
7. Klaus-Hemmerle-Website 
8. Katechumenat und Integration 
9. Zeitschrift Lebendige Seelsorge: „Postmoderne und Professionalität“ (3/2009) 
10. Publikationen 
11. Obligatorisches / Impressum

 

Sehr geehrte Damen und Herren, 
liebe Nutzerinnen und Nutzer unserer Homepage,

heute möchten wir Sie mit dieser Newsletter-Ausgabe wieder auf Neuigkeiten aus der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. aufmerksam machen. Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.pastoraltheologie.de.

Nachrichten aus Ihrem Haus, Veranstaltungsankündigungen, Hinweise auf Neuerscheinungen, Stellenangebote etc. können Sie über unseren E-Mail-Verteiler an alle eingetragenen Kolleginnen und Kollegen sowie weitere an Pastoraltheologie Interessierte schicken. Dafür senden Sie bitte die entsprechende Mitteilung an: info@pastoraltheologie.de.

Wir würden uns freuen, wenn Sie Kolleginnen und Kollegen sowie weitere pastoraltheologisch Interessierte auf dieses Informationsangebot aufmerksam machten. Die Anmeldung für den Newsletter-Verteiler ist auf der Startseite der Konferenz-Homepage möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld

Beauftragter der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. für die Homepage www.pastoraltheologie.de

1. Einladung zum Kongress „Christliche Praxis in religionspluraler Gesellschaft“

Seelsorgerinnen und Seelsorger sind in Verbandsarbeit, Gemeinde, Krankenhaus und anderen Formen der Kategorialseelsorge immer stärker mit den Fakten religiöser Pluralität konfrontiert und erleben die Auswirkungen auf das Verständnis christlicher Identität in einer spätmodernen Gesellschaft. Die Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. lädt von daher zu dem Kongress „Christliche Praxis in religionspluraler Gesellschaft“ ein, der vom 7. bis zum 10. September 2009 in Leitershofen bei Augsburg stattfinden wird. Wir werden uns mit einer Phänomenologie religiöser Pluralität und Fragen zur Kriteriologie christlicher Identität auseinandersetzen und gleichzeitig konzeptionell Fachleute aus verschiedenen Feldern der Seelsorge nach ihren Erfahrungen befragen.

Das Kongressprogramm findet sich unter http://www.pastoraltheologie.de/documents/PT-Kongress_2009.pdf [U. Schmälzle, Münster]

2. Kongress „Crossroads - Christentümer in Bewegungen und Begegnungen“

Globalisierung und Migration schaffen Nähe und Herausforderungen. Vor allem in Städten begegnen sich Christinnen und Christen aus allen Weltteilen. Hier zeigt sich christliche Identität im Plural, in Christentümern: z. B. mitteleuropäisch, pfingstlich, charismatisch, afrikanisch, aufgeklärt, enthusiastisch, arm, reich, ...

Crossroads, Kreuzungen, markieren die Realität aller Christentümer: Durch Migration, aber auch durch Engagement für globale Gerechtigkeit geraten sie in Bewegung und begegnen einander – manchmal wie Fremde, z. B. im Nebeneinander von „Migrationsgemeinden“ und bestehenden Kirchen. Begegnung allein bedeutet noch nicht Verstehen und Akzeptanz. Auch Konflikte gehören zur Realität zwischen Christentümern.

Crossroads fordern das christliche Zeugnis heraus. Der gemeinsame Bezug auf das Evangelium, die Hoffnung auf Befreiung, Leben und Heil für alle Menschen, verlangen die Bereitschaft zu ökumenischem Lernen.

Zum internationalen missionswissenschaftlichen Kongress, der vom 7.-10. Oktober 2009 vom Missionswissenschaftlichen Institut der Universität Münster und in Kooperation mit zahlreichen Partner veranstaltet wird, werden TeilnehmerInnen aus den Bereichen Theologie, Seelsorge, Gemeinde, Solidaritätsarbeit und Bildung/Schule, ebenso wie Menschen mit weltkirchlich/ökumenischem Interesse erwartet.

Einen Link zum Flyer mit Anmeldeformular gibt es hier: http://egora.uni-muenster.de/fb2/crossroads/CrossroadsFlyer.pdf [A. Bünker, Münster]

3. Predigt und religiöse Pluralität

Die Göttinger Predigten im Internet (http://www.predigten.uni-goettingen.de/ und http://www.theologie-online.uni-goettingen.de/) sind ein kostenloser Internetdienst, der ausgearbeitete Predigten für jeden Sonntag im evangelischen Kirchenjahr und alle weiteren kirchlichen Festtage und -anlässe sowie für besondere Gelegenheiten zur Verfügung stellt. Das Angebot besteht seit Ende 1997. Theologie-Online stellt Beiträge zu aus allen theologischen Disziplinen zur Verfügung.

Die Göttinger Online-Predigten werden aus über 120 Ländern der Erde abgerufen. Sie bieten Predigten in fünf Sprachen. Die Zahl der einzelnen Zugriffe auf die Seiten beläuft sich auf ca, 500.000 pro Monat. Die Autoren und Autorinnen sind native speaker. Die Predigten werden in der Regel als Anstoß und Informationsquelle für die jeweilige eigene Predigtarbeit genommen über Landes- und Sprachgrenzen hinweg.

Die Aufforderung zur Mitarbeit erfolgt durch ein Herausgebergremium, das von vier Theologen (Ulrich Nembach, Johannes Neukirch, Christoph Dinkel, Isolde Karle) gebildet wird. Die Autoren sind Gemeindepfarrer, Mitarbeiter verschiedener kirchlicher Einrichtungen (darunter Bischöfin Margot Käßmann sowie Hochschullehrer der Theologie (darunter Oswald Bayer, Eberhard Busch, Wilfried Härle, Wolfgang Huber, Joachim Ringleben und Reinhard Schmidt-Rost).

Der Wunsch nach mehr religiöser Pluralität zeigt sich auch in den Rückmeldungen zu den Göttinger Predigten im Internet. Die Autoren sind evangelische wie katholische Pfarrer und Hochschullehrer. Inzwischen kam die Anregung von katholischer Seite, doch ebenfalls Predigten katholischer Kollegen zu Texten gemäß des katholischen Jahreskreises einzustellen und nicht nur zu Texten gemäß der evangelischen Perikopenordnung zu erbitten.

Diesen Wunsch aufzugreifen, wird zur Zeit diskutiert. Was meinen Sie dazu? Wären Sie bereit, mitzuarbeiten? Ich freue mich auf Ihre Reaktionen und danke schon jetzt herzlich: ulrich.nembach@theologie.uni-goettingen.de [U. Nembach, Göttingen]

4. DFG bewilligt wissenschaftliches Netzwerk für Nachwuchswissenschaftler/innen

Ende letzten Jahres haben wir hier im Newsletter über die Mittelbau-Initiative zur Gründung eines wissenschaftlichen Netzwerks zum Thema "Praktische Theologie in der Spätmoderne" berichtet. Inzwischen bewilligte die Deutsche Forschungsgemeinschaft die hierfür nötigen Mittel. Damit bietet sich 15 jungen Pastoraltheologinnen und -theologen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und den Niederlanden über drei Jahre die Möglichkeit zur Vernetzung und zum wissenschaftlichen Austausch über diese Thematik. Antragsteller und Projektleiter sind Dr. Tobias Kläden (Münster), PD Dr. Stefan Gärtner (Münster/Tilburg) und Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld (Bonn). Die Arbeit startet im November mit einem ersten Workshop. [U. Feeser-Lichterfeld, Bonn]

5. Stellenausschreibung

An der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Augsburg ist ab 1. Oktober 2009 die Stelle einer/eines Juniorprofessorin / Juniorprofessors (BesGr. W 1) für Pastoraltheologie im Beamtenverhältnis auf Zeit zu besetzen.

Die Stelleninhaberin/Der Stelleninhaber soll das Fach in Forschung und Lehre vertreten. Im Rahmen der Lehre soll sich die Stelleninhaberin/der Stelleninhaber an den vorhandenen und geplanten Studiengängen an der Katholisch-Theologischen Fakultät beteiligen. Darüber hinaus wird die Bereitschaft zur Übernahme von Aufgaben in der Akademischen Selbstverwaltung, zur Mitarbeit an der Neukonzeption von Bachelor- und Master-Studiengängen sowie die Bereitschaft zum Ausbau der intra- und interuniversitären Kontakte und Vernetzungen erwartet.

Einstellungsvoraussetzungen für Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren sind gemäß Art. 14 BayHSchPG neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Katholischer Theologie, pädagogische Eignung und die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die durch die herausragende Qualifikation einer theologischen Promotion im Bereich Pastoraltheologie nachgewiesen wird. Sofern vor oder nach der Promotion eine Beschäftigung als wissenschaftliche Mitarbeiterin/wissenschaftlicher Mitarbeiter oder als wissenschaftliche Hilfskraft erfolgt ist, sollen Promotions- und Beschäftigungsphase zusammen nicht mehr als sechs Jahre betragen haben. Wünschenswert sind Lehrerfahrung sowie praktische Erfahrungen in der Pastoral. Das Berufungsverfahren wird nach Art. 18 BayHSchPG durchgeführt. Die Einstellung erfolgt zunächst für die Dauer von drei Jahren im Beamtenverhältnis auf Zeit. Eine Verlängerung der Juniorprofessur soll mit Zustimmung der Juniorprofessorin/des Juniorprofessors im Laufe des dritten Jahres um bis zu weitere 2 Jahre erfolgen, wenn sie/er sich als Hochschullehrerin/Hochschullehrer bewährt hat.

Die Lehrverpflichtung beträgt gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 3 der Lehrverpflichtungsverordnung in der ersten Phase fünf Lehrveranstaltungsstunden und in der zweiten Phase sieben Lehrveranstaltungsstunden.

Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Augsburg strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen in Lehre und Forschung an. Deshalb werden qualifizierte Wissenschaftlerinnen ausdrücklich um ihre Bewerbung gebeten. Bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung werden schwerbehinderte Menschen bevorzugt eingestellt.

Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Promotionsurkunde, ggf. Ernennungsurkunden, Schriftenverzeichnis) bis zum 31. Mai 2009 an den Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät, Prof. Dr. Gregor Wurst, Universität Augsburg, Universitätsstraße 10, 86159 Augsburg, zu richten.

6. Seminarankündigung: „‘Mittendrin draußen‘ - psychisch krank“

Die Vernetzung von Pastoral und Caritas bei der Unterstützung von Menschen mit psychischen Krankheiten steht im Mittelpunkt des dritten Moduls der Seminarreihe "Neue Wege Diakonischer Pastoral" vom 15. - 19. Juni 2009 in Erfurt.

Der Umgang mit psychischen Erkrankungen ist häufig verschämter und verunsichernder als mit körperlichen Krankheiten. Das betrifft auch die (Pfarr-)Gemeinden, in denen gerade auch psychisch Kranke Zuwendung erfahren sollten. In der Entstehung und Heilung psychischer Krankheiten spielen Religion und Kirche eine durchaus ambivalente Rolle - dafür sollten Mitarbeiter/-innen von Caritas und Pastoral Sensibilität und Kompetenz entwickeln.

Das dritte Modul unserer Seminarreihe "Neue Wege Diakonischer Pastoral" soll zwischen medizinisch-therapeutischen Angeboten der Caritas und pastoralen Handlungsfeldern Vernetzung herstellen. Ziel des Seminars ist es, in Kooperationsprojekten zwischen Caritas und Pastoral die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit psychischen Erkrankungen zu fördern und deren Lebenslage zu verbessern.

Das Seminarangebot richtet sich an hauptamtliche Mitarbeiter/-innen aus der Pastoral und den Feldern von sozialer Arbeit und Pflege mit Gemeindebezug. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Ansprechpartner in der Fortbildungs-Akademie: Herrn Dr. Klaus Ritter, E-Mail: klaus.ritter@caritas.de, Tel.: 0761/ 200-1862. [C. Tröndle, Freiburg/Br.]

7. Klaus-Hemmerle-Website

Die Nutzung neuer Medien zur wissenschaftlichen Erschließung und Präsentation eines Lebenswerks bietet gerade in den Geisteswissenschaften ein großes Potenzial. Diese Erkenntnis steht im Zentrum des Forschungsprojekts zur multimedialen Erschließung des Lebenswerks Klaus Hemmerles (1929-1994) am Seminar für Pastoraltheologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität. Im persönlichen und wissenschaftlichen Nachlass Klaus Hemmerles, eines Theologen aus der religionsphilosophischen Schule Bernhard Weltes, des langjährigen Mitarbeiters des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und des späteren Bischofs von Aachen, spiegeln sich vielfältige Entwicklungen, Streitfragen und Positionsbestimmungen des deutschen Katholizismus in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wieder. Am Seminar für Pastoraltheologie wurde in Zusammenarbeit mit dem Klaus-Hemmerle-Werk e.V. und dem Bistum Aachen unter der Internetadresse www.klaus-hemmerle.de eine wissenschaftlich fundierte Website erstellt, die Text-, Ton- und Bildbeiträge aus dem Nachlass Hemmerles erschließt. Die Texte, die für Forschungs- und Bildungszwecke im PDF-Format heruntergeladen werden können, wurden für die Internetpublikation neu editiert und verfügen über Editorische Notizen, die die Veröffentlichungshistorie darlegen. Darüberhinaus können Vorträge im MP3-Format angehört und heruntergeladen werden. Die Dokumente, die die Website präsentiert, sind nicht nur als historische Zeugnisse von Bedeutung, sondern erschließen auch ein originelles theologisches Werk für die weitere Forschung und geben Impulse für die praktisch-theologische Reflexion gegenwärtiger kirchlicher Praxis. [R. Feiter, Münster]

8. Katechumenat und Integration

Zum Thema „Integration“ fand das diesjährige Europäische Treffen für den Katechumenat statt, das vom Österreichischen Pastoralinstitut veranstaltet (30.4.-4.5.2009 in Wien) und von 80 Delegierten aus 22 europäischen Ländern besucht wurde.

Hintergrundinformationen und erste Berichte sind auf www.katechese.at – EuroCat zu finden.

Die Hauptreferate werden in den Pastoraltheologischen Informationen 2/2009 Eingang finden. [W. Krieger, Wien]

9. Zeitschrift Lebendige Seelsorge: „Postmoderne und Professionalität“ (3/2009)

Es ist modern geworden, von der Postmoderne zu sprechen. So omnipräsent die Rede von ihr ist, so unklar ist jedoch auch, was sie eigentlich meint. Grund genug, ihr auf den Grund zu gehen. Die aktuelle Ausgabe der „Lebendigen Seelsorge“ nimmt die Phänomene in den Blick, die sich hinter diesem großen Wort verbergen und fragt nach den theologischen und praktischen Konsequenzen. Im thematischen Teil steht die postmoderne Theorie zur Debatte. Das Streitgespräch geht u.a. den Fragen nach, welche Denk- und Deutungsmuster die Postmoderne einführt und welche Stellung Theologie und Kirche im (post)modernen Gefüge einnehmen. Der zweite Teil des Heftes dreht sich um die „postmoderne Praxis“, konkretisiert im Blick verschiedener AusbildungsleiterInnen künftiger SeelsorgerInnen. Was sollen junge Menschen lernen, um angesichts der Relativierung des Subjekts, des Endes der großen Fragen und der Dauerreflexion von Sinn- und Wertvorgaben glaubwürdige MitarbeiterInnen der Kirche zu sein? Dabei geht es bewusst nicht um binnenkirchliche Herausforderungen und effizienzbasierte Reaktionsstrategien. Es geht um die Frage, wie Kirche gerade durch den pastoral-professionellen Nachwuchs sprachfähig bleiben kann.

Eine Inhaltsübersicht finden Sie im Internet unter www.lebendige-seelsorge.de [A. Schilling, Würzburg]

10. Publikationen

Karl Bopp: Nachhaltigkeit und Pastoral. Entwurf einer ökologischen Pastoral (Benediktbeurer Hochschulschriften ; 24), München 2009. 
ISBN 978-3-7698-1756-0

Die Erklärung der deutschen Bischöfe „Handeln für die Zukunft der Schöpfung“ aus dem Jahr 1998 bezeichnet die ökologische Krise als ein „prägende(s) Zeichen unserer Zeit“ (ebd. Nr. 273). Die vorliegende Publikation ist der erste Entwurf einer ökologischen Pastoral, die Maß nimmt an der Liebe Gottes zu allen Geschöpfen und die von den Verheißungen der Reich-Gottes¬botschaft her die Zukunftsverantwortung der Kirche neu in den Blick nimmt. Angesichts der aktuellen ökologischen Krisenphänomene muss die Kirche heute mitwirken an der notwendigen global-kulturellen Wende zu einer nachhaltigen Entwicklung („sustainable development“), die allen Menschen, auch den zukünftigen Generationen, die Chance auf ein menschenwürdiges Leben ermöglicht und dauerhaft sichert. [K. Bopp, Benediktbeuren]

 

Wolfgang Beck: Die unerkannte Avantgarde im Pfarrhaus. Zur Wahrnehmung eines abduktiven Lernortes kirchlicher Pastoralgemeinschaft, Berlin 2008. 
ISBN 978-3-8258-1490-8

Die Kirche nach dem II. Vaticanum als lernende Organisation zu verstehen setzt die Kultivierung der eigenen Wahrnehmungsfähigkeit für kirchliche Lernorte voraus. Diese lassen sich vor allem dort finden, wo postmoderne Lebensrealitäten kirchliches Leben mitgestalten und prägen, ohne dass dies üblicherweise bemerkt wird. Die vorliegende Dissertation nimmt mit dem katholischen Pfarrhaus solch einen zentralen kirchlichen Ort in den Blick und hilft mit einer Kombination aus historischem Überblick und qualitativer Studie ein problematisches Selbstwahrnehmungsdefizit der Kirche zu überwinden. [W. Beck, Hannover]

 

Möchten auch Sie auf Forschungsprojekte, Neuerscheinungen, Tagungen, Stellenausschreibungen o.ä. hinweisen? Informationen bitte an: info (at) pastoraltheologie (punkt) de

11. Obligatorisches / Impressum

Für die Inhalte der einzelnen Mitteilungen sind deren Verfasser verantwortlich.

Kontakt:

Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld, Beauftragter für Homepage und Newsletter des Beirats der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V.

eMail: info (at) pastoraltheologie (punkt) de

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