Newsletter www.pastoraltheologie.de 2/2014

Inhalt
1. Informationen des Vorsitzenden der Konferenz
2. Symposium des PosT-Netzwerks: „Papst Franziskus – Ermutigung und Herausforderung“
3. Tagungsankündigung: 18. Internationaler Kongress Renovabis „Kirche – Medien – Öffentliche Meinung“
4. Schriftinszenierungen - Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Homiletik (AGH)
5. Workshop „Gefordert – Gefördert – Geschafft!“ für Nachwuchswissenschaftler/innen der Katholischen Theologie
6. Nachrichten aus dem Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut (SPI)
7. Nachrichten aus der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP)
8. Informationen aus der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj)
9. Informationen aus dem SKM – Katholischer Verband für soziale Dienste in Deutschland – Bundesverband e.V.
10. Stellenausschreibungen
11. Publikationen


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Nutzerinnen und Nutzer unserer Homepage,

dieser Newsletter möchte Sie wieder auf Neuigkeiten aus der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. aufmerksam machen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.pastoraltheologie.de.
Nachrichten aus Ihrem Haus, Veranstaltungsankündigungen, Hinweise auf Neuerscheinungen, Stellenangebote etc. können Sie über unseren E-Mail-Verteiler an alle eingetragenen Kolleginnen und Kollegen sowie weitere an Pastoraltheologie Interessierte schicken. Dafür senden Sie bitte eine entsprechende Mitteilung an info(at)pastoraltheologie(dot)de.
Wir würden uns freuen, wenn Sie Kolleginnen und Kollegen sowie weitere pastoraltheologisch Interessierte auf dieses Informationsangebot aufmerksam machten. Die Anmeldung für den Newsletter-Verteiler ist auf der Konferenz-Homepage möglich.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Dr. Tobias Kläden
Beauftragter der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. für die Homepage www.pastoraltheologie.de


1. Informationen des Vorsitzenden der Konferenz

a) Kirche anders: Sozialformen – Personen – Gemeinsamkeiten
Kongress der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e. V.
7. bis 10. September 2015 im Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod
Die Vorbereitungen für den Kongress laufen auf vollen Touren. Als Referent hat bereits zugesagt Prof. Dr. Ottmar Fuchs. Weitere Anfragen an Prof. Dr. Thomas Söding und Prof. Dr. Michael Herbst sind ergangen. Auch Bischof Bode, Vorsitzender der Pastoralkommission der DBK, plant sein Kommen. Nach einem Einstieg mit drei Impulsreferaten werden am zweiten Tag drei parallele Sessions zu folgenden Themen arbeiten:
- Sozialformen von Kirche / Glauben zwischen Pfarrei und Freikirche – zwischen Institution und Freiheit
- Rollen und Dienste gemäß der Entwicklung der Sozialformen
- Eine Kirche? Bedingungen für Einheit in Vielfalt
Weitere Präzisierungen nimmt der Beirat im September vor. Dem folgt dann die Ausschreibung.

b) Abschiedsvorlesung Prof. Dr. Ottmar Fuchs
Am 4. Juli 2014 hält Prof. Dr. Ottmar Fuchs um 18.00 Uhr in der Universität Tübingen (HS 21) seine Abschiedsvorlesung zum Thema „Wir haben Dich ausprobiert. O, Gott!“ (Mahmut Darwisch).

c) Junior-Professur Pastoraltheologie in Freiburg
PD Dr. Bernhard Spielberg wechselt als Junior-Professor für Pastoraltheologie an die Theologische Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

d) 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg – Symposion an der Theologischen Fakultät Fulda am 29.11.2014
Nähere Informationen demnächst unter www.thf-fulda.de.
[Richard Hartmann, Fulda]

2. Symposium des PosT-Netzwerks „Papst Franziskus – Ermutigung und Herausforderung“
18. bis 21. September 2014 in Linz

Das Netzwerk der mittel- und osteuropäischen Pastoraltheologinnen und Pastoraltheologen veranstaltet das Symposium Papst Franziskus – Ermutigung und Herausforderung für Theologie und Kirche in Mittel- und Osteuropa, das von 18. bis 21. September 2014 in Linz stattfinden wird. Auf dem Programm steht u.a. ein Vortrag von Prof. em. DDr. Paul M. Zulehner Kirchenentwicklung braucht Visionen. Papst Franziskus liefert uns solche und eine Podiumsdiskussion Papst Franziskus – neuer Aufbruch in Mittel- und Osteuropa?
Das Netzwerk wurde vor 10 Jahren in Prag als Verein gegründet. Seitdem treffen sich jährlich die Mitglieder bei Tagungen in verschiedenen Ländern (vor einem Jahr beim Symposium, das von der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen mitveranstaltet wurde).
Einladung, Programm und weitere Informationen sind unter www.postnetzwerk.net zu finden. Anmeldung zum Symposium ist bis zum 1. August 2014 bei Dr. Petr Slouk petr.slouk(at)s-motion(dot)at möglich.
[Für das Vorbereitungsteam Petr Slouk, Klosterneuburg]

3. Tagungsankündigung: 18. Internationaler Kongress Renovabis „Kirche – Medien – Öffentliche Meinung“
3. bis 5. September 2014 in Freising


Der Kongress wird zum einen die kirchliche Medienlandschaft in Mittel- und Osteuropa und ihre Entwicklung in den beiden letzten Jahrzehnten vorstellen, zum anderen der Frage nachgehen, wie die Kirche die Medien für ihre Aufgaben und Ziele nutzt, und umgekehrt danach fragen, wie die Kirche von den Medien gesehen und dargestellt wird. Der Kongress wird thematische Schwerpunkte wie „Medienethik“ und „Pressefreiheit“, aber auch die Rolle der „neuen Medien“ für Kirche und Gesellschaft aufgreifen. Als Mitwirkende konnten bisher unter anderem Dr. Christiane Florin (Redaktionsleiterin „Christ und Welt“ in „DIE ZEIT“), Werner D’Inka (Mitherausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“), Marek Zaja? (Publizist und Moderator im polnischen Fernsehen) und Lidiya Lacko Viduli? (Redakteurin beim kroatischen Rundfunk) gewonnen werden. Die offizielle Eröffnung wird durch Bischof Gebhard Fürst (Rottenburg-Stuttgart) erfolgen, der in der Deutschen Bischofskonferenz für den Bereich „Medien“ zuständig ist.
Weitere Informationen zum Kongress sind auf der Renovabis-Homepage (www.renovabis.de/kongress) zu finden.
[Christof Dahm, Freising]

4. Schriftinszenierungen - Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Homiletik (AGH)
29. September bis 2. Oktober 2014 in Passau

Die Jahrestagung der AGH zum Thema „Schriftinszenierungen“ stellt Möglichkeiten zum erneuten Lesen und zum Anderslesen vor. Im Fokus stehen dabei die Inszenierungen der Bibel. Auf der diesjährigen Tagung können Sie sich vertraut machen mit neuen exegetischen Ansätzen, mit der rabbinischen Schriftauslegung, mit Filmanalysen und dekonstruktiven Verfahren, die den Inszenierungscharakter der Schrift anschauen. Routinen und Lesegewohnheiten werden so durchbrochen: Lesen führt zu Überraschungen. Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung.

5. Workshop „Gefordert – Gefördert – Geschafft!“ für Nachwuchswissenschaftler/innen der Katholischen Theologie
13./14. März 2015 in München

Viele Promovierende und Habilitierende fragen sich, ob es sinnvoll ist, eine wissenschaftliche Laufbahn in der Theologie zu planen. Wie wird man Theologieprofessor bzw. -professorin? Welche Förderungsmöglichkeiten gibt es? Welche  beruflich adäquaten Möglichkeiten bestehen, wenn man keinen Lehrstuhl bekommt? Lohnt sich der Weg dann trotzdem? Diesen und anderen Fragen will die Tagung nachgehen, die von der Bundeskonferenz der wissenschaftlichen Assistentinnen und Assistenten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für katholische Theologie (BAM) in Verbindung mit dem Katholisch-Theologischen Fakultätentag und der Kommission für Wissenschaft und Kultur (VIII) der Deutschen Bischofskonferenz unter Mitwirkung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sowie anderer Einrichtungen der Wissenschaftsförderung durchgeführt und von der Katholischen Akademie Bayern organisatorisch betreut wird. Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung.

6. Nachrichten aus dem Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut (SPI)

Verzeichnis christlicher Migrationsgemeinden in der Schweiz
Das Schweizerische Pastoralsoziologische Institut (SPI) stellt in Kooperation mit dem Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund und der Dienststelle migratio der Schweizer Bischofskonferenz ein Ökumenisches Online-Verzeichnis christlicher Migrationsgemeinden in der Schweiz zur Verfügung. Dieses Verzeichnis mit Angaben zu rund 350 christlichen Gemeinden/Kirchen in der Schweiz, die aus der Migration hervorgegangen sind, gibt Aufschluss über die Vielfalt der christlichen Dialekte, die sich weltweit entwickelt haben. Das Verzeichnis dient der Sichtbarkeit dieser fremden christlichen Präsenz in Mitteleuropa, der Ansprechbarkeit der christlichen Migrationsgemeinden und der Kooperation zwischen ihnen und den länger ansässigen christlichen Gemeinden und Kirchen in der Schweiz.
Das Verzeichnis kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden:
VERZEICHNIS in deutscher Sprache
RÉPERTOIRE en français

Neuland erforschen
Die Strukturen der Pastoral stehen in einem fundamentalen Umbruch. Immer mehr zeigt sich, dass es dabei nicht um kosmetische Veränderungen im Bestand geht, sondern darum, als Kirche „Neuland“ zu betreten.
Das Schweizerische Pastoralsoziologische Institut (SPI) begleitet im Bistum St. Gallen das „Projekt Neuland“. Dort wird versucht, pastorale Optionen umzusetzen, die den veränderten gesellschaftlichen und kirchlichen Gegebenheiten entsprechen sollen. Das wissenschaftliche Begleitprojekt läuft über drei Jahre und dient der Prozessreflexion sowie der konzeptionellen Festigung und Darstellung des neuen Seelsorgekonzepts. Zugleich steht das Projekt im Dienst eines Austausches zwischen den Bistümern der Deutschschweiz, die von den in St. Gallen gemachten Erfahrungen profitieren möchten.
Zum 1. Mai 2014 hat Dr. Maria Blittersdorf die Projektstelle „Neuland“ im Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut (SPI) in St. Gallen angetreten. Sie verfügt über langjährige Erfahrungen in der Ausbildung, Beratung und Begleitung von Seelsorgenden und hat 2013 eine Promotion im Bereich Ekklesiologie bei Prof. Dr. Jochen Hilberath in Tübingen abgeschlossen.
[Arnd Bünker, St. Gallen]

7. Nachrichten aus der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP)

KAMP kompakt 2: Gefragt und angefragt. Religiös-weltanschauliche Pluralität und die neuen Bedingungen des Glaubens“
Der Mitte Juli erscheinende zweite Band der Reihe KAMP kompakt blickt in vier Beiträgen auf aktuelle Strömungen, Tendenzen, Konfliktlinien, Neuformierungen im religiös-weltanschaulichen Spektrum und zeigt damit Herausforderungen nicht nur für den christlichen Glauben auf. Im Einzelnen befassen sich die Texte mit der Rolle von Religion in der heutigen Gesellschaft, mit Grenzgängen zwischen Esoterik und Christentum, mit atheistischen Anfragen an Kirche und Religion sowie mit religions-/konfessionsübergreifenden Bewegungen und Fundamentalismen, die sich bei der Suche von Menschen nach religiöser Beheimatung und Verbindlichkeit ergeben.
Die Broschüre kann bereits jetzt kostenlos über sekretariat(at)kamp-erfurt(dot)de bestellt werden, ebenso wie der der erste Band der Reihe „Milieus fordern heraus“ zum MDG-Milieuhandbuch 2013 (solange der Vorrat noch reicht). Außerdem wird sie auch auf der Homepage der KAMP als pdf-download zur Verfügung stehen.

euangel 2/2014
Ebenfalls im Juli erscheint die Ausgabe 2/2014 der Online-Zeitschrift euangel zum Schwerpunktthema „Auf der Suche nach der ‚Freude des Evangeliums‘: Veränderung in der Organisation Kirche“. Der KAMP-Newsletter informiert über den genauen Erscheinungstermin.

Themenheft „Neue Evangelisierung im neuen Pontifikat“ der ZMR
Die Zeitschrift für Missionswissenschaft und Religionswissenschaft dokumentiert in ihrer aktuellen Ausgabe eine Tagung über „Neue Evangelisierung im neuen Pontifikat“, die im September 2013 in Mainz stattfand. Neben Beiträgen zu lateinamerikanischen, franziskanischen und jesuitischen Kontexten des Denkens von Papst Franziskus zeichnet ein Beitrag von Hubertus Schönemann die Entwicklung der Vorstellungen zur Evangelisierung seit dem II. Vatikanum nach. Seine These ist, dass Franziskus mit seiner Ermutigung zu einer missionarischen Kirche in Evangelii Gaudium an das Denken Pauls VI in Evangelii nuntiandi anknüpft. Die Betonung einer „neuen“ Evangelisierung für säkularisierte Regionen der unmittelbaren zwei Vorgänger im Petrusamt wird bei Franziskus daher in eine grundlegende Reflexion auf „Freude“ und „Barmherzigkeit“ als Grundhaltungen einer evangelisierenden Kirche verändert. Der Beitrag schließt mit Bemerkungen zur pastoralen Herausforderungen einer sich als missionarisch verstehenden Kirche in Deutschland.

Exposure-Tour „Missionarische Kirche“ mit Mitarbeiter des päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung
Im April war auf Einladung der Arbeitsstelle KAMP Br. Helmut Rakowski OFMCap, Mitarbeiter in der Geschäftsstelle des päpstlichen Rates für die Förderung der Neuevangelisierung, zu Gast in Deutschland. Ziel der einwöchigen Tour durch Deutschland mit dem Leiter der KAMP war das Kennenlernen der spezifischen pastoralen Situation in Deutschland aus erster Hand. Gespräche mit Mitarbeitern pastoraler Projekte in Leipzig und Berlin führten dem römischen Gast die Diasporasituation insbesondere im Osten Deutschlands vor Augen. Unterschiedliche Versuche, missionarisch Kirche zu sein, zeigten die Kulturkirche Art&Amen in der Kölner Michaelskirche sowie die Sozialpastoral im Kölner Stadtteil Vingst. Gespräche mit dem Bereich Pastoral im Sekretariat der Bischofskonferenz, dem Leitungsteam von Nightfever, beim Bonifatiuswerk in Paderborn sowie dem diözesanen Institut für Neuevangelisierung in Augsburg rundeten das Programm ab. Br. Rakowski zeigte sich beeindruckt von der Unterschiedlichkeit der pastoralen Kontexte und von den entsprechenden Bemühungen, als Kirche auf die Menschen zuzugehen. Insofern dürfte es gelungen sein, den römischen Blickwinkel auf die pastorale Entwicklung in Deutschland zu bereichern und die Diversität sowie die Chancen und Grenzen missionarischer Entwicklung der Pastoral in Deutschland aufzuzeigen.

Themenheft „Volksfrömmigkeit“ von Wort und Antwort
Dem Thema Volksfrömmigkeit widmet sich die Ausgabe 2/2014 der dominikanischen Zeitschrift „Wort und Antwort“ in Ihrem Schwerpunkt (www.wort-und-antwort.de). KAMP-Weltanschauungsreferent Martin Hochholzer zeigt darin in seinem Beitrag auf, wie sich derzeit neue „Volksfrömmigkeiten“ am Rand und jenseits von Kirche etablieren.

Konferenz der Internetseelsorgebeauftragten 2014
Wie kommen wir als Seelsorger über das Internet am besten mit Menschen in Kontakt? So könnte man viele der Themen zusammenfassen, die Teilnehmer und Referenten zur Konferenz der Internetseelsorge-Beauftragten am 11./12. Juni 2014 in Köln mitbrachten. Bei den vorgestellten Projekten stellte sich oft die Frage, wie Milieuverengungen kirchlicher Angebote, insbesondere spiritueller Impulse, aufzubrechen sind. Die Projektverantwortlichen benannten als zentral allgemeinverständliche Sprache und eine bewusst gewählte Ästhetik, berichtet wurde aber auch von der Strategie, ein breites Spektrum ehrenamtlicher Impulsgeber zu gewinnen und in den Entstehungsprozess einzubeziehen.
Social-Media-Experte Stefan Lesting stellte aktuelle Entwicklungen im Netz vor und zeigte deren Einfluss auf die Möglichkeiten pastoraler Arbeit im Internet. Wie werden Angebote über Suchmaschinen findbar? Unter welchen Bedingungen verbreitet sich eine Botschaft viral, d.h. indem die Benutzer sie in sozialen Netzwerken teilen und weitergeben? Welche neuen Formen und Wege gibt es, z.B. einen Rahmen zu schaffen für die Beiträge kreativer Einzelner?
[T. Kläden, Erfurt]

8. Informationen aus der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz

"frei!" Neue Songs für Jugend und Gemeinde
Liederheft SONGS 2014 ist Nelson Mandela gewidmet
Die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) hat das Liedheft 2014 aus der Reihe SONGS herausgegeben. Mit dem Titel "frei!" belebt die Spiritualität dieser SONGS die Jugend- und die Gemeindearbeit. Das Heft ist für die explizite Verwendung im Gottesdienst wie für Einkehrtage, Freizeiten und Großveranstaltungen gedacht. Die Ausgabe 2014 ist Nelson Mandela gewidmet. Sie greift jugendkulturelle Entwicklungen auf und veranschaulicht Freiheit thematisch, musikalisch und in ihrer Erscheinung mit kostenfreien Downloads.
Das Liedheft SONGS ist ein Angebot für die Praxis und bietet eine Plattform für neue Liedentdeckungen, für neue und auch bewährte Trends. Ausgewählt wurden die Lieder von einem unabhängigen überdiözesanen Gremium aus Fachleuten und Praktikern der kath. Jugendarbeit und der Kirchenmusik.
Das Liedheft „Songs“ wird von der afj produziert und erscheint jährlich. Damit wird das Register stetig erweitert. Anspieler der Lieder stehen zum Download kostenfrei auf der Webseite des Verlags Haus Altenberg bereit: verlag-haus-altenberg.de/de,de/download/hoerproben.html.
Bestellungen per E-Mail: bestellung(at)jugendhaus-duesseldorf(dot)de und im Internet: shop.jhd-gmbh.de.

9. Informationen aus dem SKM – Katholischer Verband für soziale Dienste in Deutschland – Bundesverband e.V.

Die diesjährige Vertreterversammlung des SKM – Katholischer Verband für soziale Dienste in Deutschland – Bundesverband e.V. vom 23. bis 24. Mai 2014 hat eine bundesweite Kampagne zur Armutsbekämpfung in Deutschland angestoßen. Grundlage für diese Entscheidung ist das Beschlusspapier „Der Mensch am Rand ist unsere Mitte – Armut und Ausgrenzung in Deutschland bekämpfen“, das an alle wichtigen Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft und Kirche gerichtet ist. Das Papier beinhaltet u. a. Forderungen von Papst Franziskus zur Behebung der „Ungleichverteilung der Einkünfte“ als „Ursache des sozialen Übels“ (Evangelii gaudium Nr. 202) und wurde einstimmig von den SKM-Delegierten verabschiedet.
Der SKM stellt fest, dass die Armut in Deutschland mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Eine Armutsrisikoquote von 15,1% für die deutsche Bevölkerung bewertet der Sozialverband als zu hoch. Besonders gefährdet sind Menschen in Erwerbslosigkeit, Menschen mit Migrationshintergrund, Kinder und Jugendliche sowie Familien und Alleinerziehende. Aus diesem Grunde stellt der SKM einige Forderungen an Politik und Gesellschaft, die maßgeblich zur Armutsprävention beitragen.
Dazu gehört eine Auseinandersetzung mit der Fragestellung des Grundeinkommens, das eine Kinder- und Jugendgrundsicherung und eine Grundsicherung im Alter mit einschließt. Zudem soll eine Erhöhung der Bedarfssätze für Empfänger von Sozialhilfe und Arbeitslosengeld II auf das sozio-kulturelle Existenzminimum der Armut entgegenwirken.
Der SKM blickt auch auf die Teilnahme am Arbeitsmarkt einzelner Berufstätiger und fordert, einer Ausweitung des Niedriglohnsektors entgegenzusteuern. Dazu gehört u. a. auch, den Mindestlohn nicht durch zu viele Sonderregelungen zu verwässern.
In einer bundesweiten Kampagne sollen die Punkte des Papiers öffentlich sichtbar gemacht werden. In vielen Einzelaktionen in den SKM-Diözesanverbänden und Ortsvereinen werden die Themen regional und bundesweit behandelt. Ihren Höhepunkt findet die Kampagne im Spätsommer 2015.
Das Papier „Der Mensch am Rand ist unsere Mitte – Armut und Ausgrenzung in Deutschland bekämpfen“ ist unter http://www.skm-bistum-trier.de/upload/dokumente/10597.pdf abrufbar.
[Stephan Buttgereit, Düsseldorf]

10. Stellenausschreibungen

Leiter der ‚Arbeitsstelle für kirchliche Führungsforschung‘ am ‚Zentrum für angewandte Pastoralforschung‘
Am ‚Zentrum für angewandte Pastoralforschung‘ (ZAP) des Lehrstuhls für Pastoraltheologie der Ruhr-Universität Bochum (Prof. Dr. Matthias Sellmann) entsteht derzeit die Arbeitsstelle für kirchliche Führungsforschung (AkF). Gesucht wird der Leiter bzw. die Leiterin der AkF. Die Stelle ist als 100%-Stelle für zwei Jahre Laufzeit ausgeschrieben und kann ab sofort besetzt werden. Die Ausschreibungsfrist endet am 15. Juli 2014. Den Text der Stellenausschreibung finden Sie hier.

Wissenschaftliche Mitarbeiter/innenstellen am Fachbereich Praktische Theologie der Universität Salzburg
Am Fachbereich Praktische Theologie der Universität Salzburg sind ab 1. Oktober 2014 zwei auf vier Jahre befristete Stellen als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in mit 30 Wochenstunden ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 9. Juli 2014. Den Text der Stellenausschreibung finden Sie hier.

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in an der Universität Tübingen
An der Universität Tübingen ist zum 1. September 2014 eine Stelle einer/s Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/s (E 13 TV-L) zu besetzen. Schwerpunkt der Tätigkeit ist die Koordination des Verbundprojektes „Gottesbilder als Deutungskonzepte von Erfahrung und ihre Orientierungskraft angesichts der Herausforderungen der (post)säkularen Gesellschaften in Europa. Gottes Gegenwart – Gemeinschaft der Menschen – Gerechtigkeit“ unter Leitung von Prof. Dr. Volker Leppin, Prof. Dr. Ruth Scoralick und Dr. Ruggero Vimercati Sanseverino. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. Juli 2014. Den Text der Stellenausschreibung finden Sie hier.

11. Publikationen

Veronika Kyll/Martin Lörsch/Michael Meyer/Bruno Sonnen (Hg.): „Aufbrechen zu den Menschen“. Leo Schwarz und das Abenteuer Konzil, Trier 2014, 290 Seiten, ISBN 978-3-7902-1858-9, € 19,90.
Das Zweite Vatikanische Konzil buchstabiert das Verhältnis von Kirche und Welt neu. Die Kirche, das pilgernde Volk Gottes, sucht den Dialog und versteht sich selbst als Teil der einen Menschheit. Leo Schwarz, emeritierter Weihbischof des Bistums Trier, hat die zentralen Themen des Konzils aufgegriffen und zu seinen persönlichen Anliegen gemacht.
Facettenreich werden in „Abenteuer Konzil – Aufbrechen zu den Menschen“ eine Auswahl seiner Texte, Predigten und Meditationen zusammengetragen und mit Texten des Konzils ins Gespräch gebracht. Eine Vielzahl von Frauen und Männer der deutschen Kirche und aus unterschiedlichen weltkirchlichen Bezügen stimmen in die bewegte und bewegende Lebensmelodie von Leo Schwarz ein. Ihre Beiträge reichen vom wissenschaftlichen Artikel über Erfahrungsberichte bis zum Interview und Meditationstext.
„Die Menschheit ist Teil einer Geschichte, die fortgeschrieben wird und an der jeder Getaufte Anteil hat. Schritt für Schritt werden wir in die Verantwortung genommen. Die Welt muss vorangebracht werden. Die Tat Christi ist das Grundmuster unseres Einsatzes und die Garantie, dass Einsatz gelingen kann. Sonst verraten wir das Evangelium“ (Leo Schwarz, Predigt am 08. Oktober 2006 im Hohen Dom zu Trier).
1 € pro Buch geht an „AMISTAD“, eine gemeinnützige Treuhandstiftung des BDKJ Trier für Kinder und Jugendliche in Bolivien.
[Michael Meyer, Aachen]

Bernhard Grümme, Bildungsgerechtigkeit. Eine religionspädagogische Herausforderung, Stuttgart 2014, 254 Seiten, ISBN 978-3-17-024219-7, € 34,90.
Dieses Buch begreift Bildungsgerechtigkeit als eine höchst brisante Herausforderung für die Religionspädagogik. Die Darstellung wird strukturiert durch den methodischen Dreischritt von Sehen – Urteilen – Handeln. Sie lässt sich zunächst von Empirie belehren, führt dann aber eine breite Auseinandersetzung mit philosophischen, sozialphilosophischen und theologischen Gerechtigkeitstheorien, die als Anlauf für einen konstruktiven religionspädagogischen Zugang zur Bildungsgerechtigkeit dienen. Bildungsgerechtigkeit ist vor allem auch in materialer Hinsicht Thema religiöser Lern- und Bildungsprozesse, der Religionsunterricht insbesondere ein spezifischer Raum der Bildung zur Gerechtigkeit. Exemplarisch soll dies in einer Unterrichtssequenz und an einem kindertheologischen Zugang zu bildungsfernen Kindern dokumentiert werden.

Maria Elisabeth Aigner, Johann Pock und Hildegard Wustmans (Hg.), Wie heute predigen? Einblicke in die Predigtwerkstatt, Würzburg: Echter 2014, 276 S., ISBN 978-3429037116, € 19,80.
Das rechte Wort zur rechten Zeit (und zur rechten Situation) zu finden, ist eine zentrale Herausforderung für jeden und jede, die verkündigen. Predigen ist daher nicht nur eine Begabung, sondern auch eine Kunst, die es zu erlernen gilt. Aus diesem Grund haben sich jene Personen, die in Österreich mit der Ausbildung zur Predigt betraut sind, getroffen, um Einblick in ihre Predigtwerkstatt zu geben. Das Buch versammelt die unterschiedlichsten Zugänge zum Verkündigungsgeschehen. Wie kann man mit der Bibel kreativ umgehen in der Predigt? Welchen Einfluss haben die HörerInnen auf die Predigt selbst? Zwischen Rhetorik und Kirchenraum, Geschlechtersensibilität und Ereignischarakter bewegen sich die wissenschaftlichen Beiträge der 10 österreichischen HomiletikerInnen.

Michael Gmelch/Richard Hartmann, Soldatenfamilien im Stress. Kriegseinsätze als Herausforderung für die Militärseelsorge mit den Familien (Fuldaer Hochschulschriften 56), Würzburg: Echter 2014, ISBN 978-3-429-03734-5, € 14,80.
„Vom Einsatz her denken“ – dieses Motto fordert die Militärseelsorge neu heraus. Denn die Bundeswehr hat sich in den vergangenen Jahrzehnten drastisch verändert und ist inzwischen zu einer Einsatzarmee geworden. Dass Soldaten in gefährliche Auslandseinsätze geschickt werden, wirft nicht nur eine Reihe von neuen politischen und ethischen Fragen auf. Durch das Risiko von Verletzung oder Tod verändern sich auch die Beziehungen zu Hause. Auf der Grundlage einer Befragung von Soldaten und deren Angehörigen gibt der Band Einblicke in die damit verbundenen Belastungen. Psychologische und soziologische Vertiefungen erhellen die Problemlage. Erfahrungsberichte bebildern die Bedrängnisse. Neben der Analyse benennt der Band Aufgaben und Möglichkeiten der Seelsorge, um im Verbund mit anderen Institutionen einen originären Beitrag zu leisten.
Eine Buchpräsentation findet am 25.09.2014 um 10:00 Uhr in der Aula der Marienschule in Flensburg statt.


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Für die Inhalte der einzelnen Mitteilungen sind deren Verfasser verantwortlich.

Kontakt:
Dr. Tobias Kläden, Beauftragter für Homepage und Newsletter
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E-Mail: info(at)pastoraltheologie(dot)de

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