Infodienst 3 /2010

Newsletter der Homepage-Redaktion „www.pastoraltheologie.de“

Inhalt: 
1. Netzwerktreffen Praktische Theologie 
2. Call for papers für den Kongress 2011 „Zwischen Lust und Ehre: Freies Engagement in Kirche und Gesellschaft“ 
3. Letzte gedruckte Ausgabe der „Pastoraltheologischen Informationen“ erschienen 
4. Tagungsbericht „Herausforderung einer missionarischen Pastoral“ 
5. Homepage, Newsletter und Magazin der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP) 
6. Mittel- und osteuropäische PastoraltheologInnen tagten in Budweis 
7. Die Kunst der Caritas: theologisch reflektiert führen 
8. Ausschreibung zur Erstellung einer Studie zur aktiven Bürgerschaft in Europa 
9. Mitteilungen des Österreichischen Pastoralinstituts 
10. Personalwechsel am SPI - St. Gallen 
11. Zeitschrift Lebendige Seelsorge: „Kolumbarien“ (5/2010), gewidmet Konrad Baumgartner zum 70. Geburtstag 
12. Publikationen 
13. Obligatorisches / Impressum

 

Sehr geehrte Damen und Herren, 
liebe Nutzerinnen und Nutzer unserer Homepage,

heute möchten wir Sie mit dieser Newsletter-Ausgabe wieder auf Neuigkeiten aus der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. aufmerksam machen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.pastoraltheologie.de.

Nachrichten aus Ihrem Haus, Veranstaltungsankündigungen, Hinweise auf Neuerscheinungen, Stellenangebote etc. können Sie über unseren E-Mail-Verteiler an alle eingetragenen Kolleginnen und Kollegen sowie weitere an Pastoraltheologie Interessierte schicken. Dafür senden Sie bitte die entsprechende Mitteilung an: info@pastoraltheologie.de.

Wir würden uns freuen, wenn Sie Kolleginnen und Kollegen sowie weitere pastoraltheologisch Interessierte auf dieses Informationsangebot aufmerksam machten. Die Anmeldung für den Newsletter-Verteiler ist auf der Startseite der Konferenz-Homepage möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld 
Beauftragter der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. für die Homepage www.pastoraltheologie.de

1. Netzwerktreffen Praktische Theologie

Am 9.9. trafen sich Vertreter aus Vorstand und Beirat der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. in Würzburg zu einem Netzwerktreffen mit den Vorsitzenden der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie, Abt. Praktische Theologie und mit Vertretern des POST Netzwerks sowie der Religionspädagogik und Katechese. In dieser anregenden Begegnung wurden mehrere Projekte vereinbart: Die Vernetzung zwischen den verschiedenen Trägern wird u. a. dadurch gefördert, dass die Webseiten verlinkt werden; entsprechende Links sind auf der Homepage www.pastoraltheologie.de gesetzt. Kooperation gelingt vor allem durch direkte Zusammenarbeiten (z. B. gemeinsame Doktorandenkolloquien, Forschungsprojekte, Einladung zu Vorträgen auch und besonders an Hochschulstandorten, wo nur eine Konfession vertreten ist). In den Blick genommen wird ein gemeinsamer Kongress zu Grundfragen der Empirie in der Praktischen Theologie. Im Bereich der mittel-osteuropäischen Praktischen Theologen wird geprüft, in einiger Zeit ein gemeinsames Symposion zur Entwicklung der Kirche und der Praktischen Theologie in Ost und West durchzuführen. Prof. Theis und Prof. Hartmann werden im Umfeld der Mainzer Gespräche initiativ werden, die verschiedenen praktisch-theologischen Fachgruppen im katholischen Bereich besser zu vernetzen. [R. Hartmann, Fulda]

2. Call for papers für den Kongress 2011 „Zwischen Lust und Ehre: Freies Engagement in Kirche und Gesellschaft“

Vom 12.-15.09.2011 findet im Kardinal-Döpfner-Haus in Freising der nächste Kongress der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. statt. Er steht unter der Thema „Zwischen Lust und Ehre: Freies Engagement in Kirche und Gesellschaft“ statt. Alle Interessierten sind eingeladen, vorab Thesenblätter oder Kurzbeiträge einzureichen. Sie sind erbeten zu den drei Hauptperspektiven des Kongresses:

1. Zur Freiheit berufen: Individuelle Dimensionen des freien Engagements vor dem Hintergrund der Biographie (Motivation für Engagement und biographische Veränderungen durch Engagement) und der Spiritualität (Berufung, Hingabe, Motivation, Freiheit) 
2. Freiwilliges Engagement steht meist in Beziehung zu hauptberuflicher Tätigkeit. Was bedeutet dies a) im Blick auf die Professions-Professionalisierungsdiskussion, b) Welche Konsequenzen ergeben sich für Hauptberufliche, mit freiwillig Engagierten zusammenzuarbeiten? 
3. Engagement im christlichen Geist findet sich in bestimmten Relationen, sowohl innerhalb kirchlicher Strukturen wie auch im weiteren kirchlichen und gesellschaftlichen Feld. Welche Herausforderungen ergeben sich für die Stärkung des Engagements und das Selbstverständnis der Kirche.

Wir erbitten Thesenblätter oder Kurzbeiträge im Umfang von bis zu 10.000 Zeichen. 
Was ist geplant mit den Beiträgen? 
a) Sie werden bereits vor dem Kongress auf unserer Homepage veröffentlicht. 
b) Eine eigene Arbeitseinheit des Kongresses führt die Autorinnen und Autoren mit ähnlichem Themenbereich zu Diskussion und Vertiefung mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zusammen. 
c) Die Kongressvorbereitungsgruppe prüft ob einzelne Beiträge zur Vertiefung in einer Arbeitsgruppe ausgewählt werden können.

Mit Interesse erwarten wir die Beiträge, bitte bis spätestens 30. Juni 2011 per Mail an Hartmann@thf-fulda.de. [R. Hartmann, Fulda]

3. Letzte gedruckte Ausgabe der „Pastoraltheologischen Informationen“ erschienen

Mit dem Titel „Rezeptionsprozesse. Reflexionen aus Homiletik und Katechetik“ ist die letzte gedruckte Ausgabe der „Pastoraltheologischen Informationen“ (2/2009) erschienen.

Neben einer Dokumentation der Beiträge zum 22. Europäischen Treffen für den Katechumenat, das vom 30. April bis 4. Mai 2009 in Wien stattfand und Zusammenhänge von Katechumenat, Migration und Integration in den Blick nahm, widmet sich das Heft vor allem der Predigt. Unter der Überschrift „Verkündigung zwischen Intention und Imagination“ behandeln zehn Beiträge Fragen der Predigtpraxis und der Predigtausbildung, der Förderung und der Erforschung der Predigt.

In Kürze wird zudem die erste Online-Ausgabe der „Pastoraltheologischen Informationen“ (1/2010: „Religion und Politik“) erscheinen. Diese Ausgabe dokumentiert zwei Fachtagungen: zum einen die Tagung der Fachgruppe Praktische Theologie der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie zum Thema Praktische Theologie und Politik (30. September bis zum 2. Oktober 2009 in Tübingen), zum anderen den Kongress der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen zum Thema Christliche Praxis angesichts religionspluraler Gesellschaft (7. bis 10. September 2009 in Leitershofen).

Beide Themenkomplexe kommen darin überein, dass sie Fragen aufwerfen, die Auswirkungen auf das Selbstverständnis Praktischer Theologie haben, und eine Herausforderung darstellen, Pastoraltheologie bzw. Praktische Theologie entschiedener noch als kontextuelle Theologie zu betreiben. Die Fragestellungen berühren sich aber auch in mehr materialer Hinsicht. Denn das Politische gelebter Religion(en) hat stets Auswirkungen auf das „Handeln im Vorletzten“ (Thomas Schlag); und wo die manifesten Konflikte einer religionspluralen Gesellschaft nicht mit Blick auf „fortgeschrittene Christenmenschen“ (Arnd Bünker) marginalisiert werden, richtet sich an die Praktische Theologie die Frage, was sie zur Konflikt- und Friedensfähigkeit und also zu einer „ars politica“ (Schlag) für „Jedermann“ (Bünker) beiträgt.

Mit der Umstellung von der Drucklegung zur Internetpublikation stehen die Beiträge der „Pastoraltheologischen Informationen“ in Zukunft auf unserer Website www.pthi.de als frei downloadbare PDF-Dateien zur Verfügung. Die jeweils neueste Ausgabe ist unter www.pthi.de/hefte/aktuell.htm zu finden.

Die Internetrecherche im World Wide Web wird – so hoffen wir – viele Interessierte zu den „Pastoraltheologischen Informationen“ führen; und die Veröffentlichungen unserer Zeitschrift können nun auch im Rahmen der Lehre leichter eingesetzt werden – z. B. indem auf genutzten digitalen Lernplattformen Links zu Beiträgen gesetzt werden.

Darüber hinaus sind Links zur Website www.pthi.de jederzeit willkommen. Wir würden uns freuen, wenn praktisch-theologische bzw. pastoraltheologische Einrichtungen oder auch Personen, die über eine eigene Homepage verfügen, einen Link zu den „Pastoraltheologischen Informationen“ setzten. Darüber hinaus können die Autorinnen und Autoren unserer Zeitschrift natürlich auch in ihren digitalen Publikationsverzeichnissen einen Link zu ihrem Beitrag setzen.

Über das Erscheinen einer neuen Ausgabe der „Pastoraltheologischen Informationen“ wird von nun an jeweils dieser Newsletter informieren. [R. Feiter, Münster]

4. Tagungsbericht „Herausforderung einer missionarischen Pastoral“

Die zu Jahresbeginn von der Deutschen Bischofskonferenz gegründete Katholische Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP) und das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken veranstalteten vom 6. bis 8. September 2010 eine Tagung über die „Herausforderung einer missionarischen Pastoral“ in Erfurt.

„ Missionarische Pastoral ist nicht ein Thema der Pastoral unter vielen, sondern ein Querschnittsthema. Es beschäftigt sich mit der Art und Weise, wie die Kirche das Evangelium in der modernen Gesellschaft lebt und verkündigt“, so Dr. Hubertus Schönemann, Leiter der KAMP. Dabei geht es nicht primär um „Mitgliedergewinnung“, sondern um ein Bezeugen des Evangeliums. So ist missionarische Pastoral eine zentrale Zukunftsaufgabe, die alle Glieder der Kirche angeht, also Laien und Kleriker.

An der Tagung nahmen über 50 Teilnehmer aus 22 Bistümern, sechs Ordensgemeinschaften, fünf Geistlichen Gemeinschaften, vier katholischen Verbänden und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) teil. Die Veranstalter zogen ein positives Resümee der Tagung, die nicht nur eine inhaltliche Klärung förderte, sondern auch zur Vernetzung der teilnehmenden Verantwortlichen einer missionarischen Pastoral beitrug.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.kamp-erfurt.de/de/evangelisierung/veranstaltungen/eigene-veranstaltungen/herausforderung-einer-missionarischen-pastoral.html [M.-L. Hermann, Erfurt]

5. Homepage, Newsletter und Magazin der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP)

Seit Ende Juli ist die Homepage der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral online: Unter www.kamp-erfurt.de finden sich dort grundlegende Informationen über Auftrag und Team der Arbeitsstelle und über die einzelnen Referate. Außerdem kann über die Homepage ein quartalsweise erscheinender Newsletter abonniert werden, der über Neuigkeiten im Bereich der missionarischen Pastoral informiert und auch das jeweils neue online-Magazin „euangel“ ankündigt.

Das ebenfalls quartalsweise erscheinende Magazin „euangel“ beschäftigt sich reflexiv mit Themen aus dem Bereich der missionarischen Pastoral in der Gesellschaft der Gegenwart. „euangel“ bietet Information, Auseinandersetzung und Anregung. Es richtet sich in erster Linie an diejenigen, die für Planung und Konzeptentwicklung auf verschiedenen Ebenen pastoralen Handelns Verantwortung tragen, aber auch an alle anderen Interessierten. Die erste Ausgabe von „euangel“ ist am 30. September zum Thema „Mission“ erschienen und auf www.kamp-erfurt.de/de/magazin-angel.html abrufbar.

Reaktionen, Kritik oder Zustimmung, Leserbriefe etc. können an die Redaktionsleitung (redaktion@kamp-erfurt.de) gerichtet werden. In Absprache mit der Redaktion können auch externe Beiträge in „euangel“ veröffentlicht werden. [T. Kläden, Erfurt]

6. Mittel- und osteuropäische PastoraltheologInnen tagten in Budweis

Über 30 Kolleginnen und Kollegen aus sieben Ländern (Bulgarien, Deutschland, Kroatien, Österreich, Polen, Slowakei und Tschechische Republik) kamen von 16. bis 19.9.2010 in Ceské Budejovice zum Symposium „Freund oder Feind? Zum Verhältnis zwischen Kirche und Medien“ zusammen. Die Tagung veranstaltete das Netzwerk der mittel- und osteuropäischen Pastoraltheologinnen und Pastoraltheologen in Zusammenarbeit mit der Theologischen Fakultät der Südböhmischen Universität Budweis und unterstützt durch RENOVABIS.

Durch die V. Generalversammlung des Vereins im Anschluss an den thematischen Teil des Symposiums wurde der aktuelle Vorstand im Amt bestätigt: Obmann Prof. Dr. Pero Aracic aus Djakovo/Kroatien, Stellvertreterin des Obmanns Dr. Teresa Kowalczyk aus Gniezno/Polen und Geschäftsführer Dr. Petr Slouk aus Klosterneuburg/Österreich. Die Generalversammlung sprach sich für den Ausbau der Kontakte zur Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. (z.B. in Form einer gemeinsamen Tagung) aus.

Das nächste Symposium findet vom 15.-18.9.2011 in der Slowakei zum Thema Gemeindeentwicklung statt. [P. Slouk, Klosterneuburg]

7. Die Kunst der Caritas: theologisch reflektiert führen

Die Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes e. V. in Freiburg kündigt, beginnend mit dem ersten Seminar vom 10.-12.2.2011, die Seminarreihe „Die Kunst der Caritas: theologisch reflektiert führen – Caritas im Umbruch der Kirche“ an.

Diese Seminarreihe bietet einen Raum für die Reflexion eigener Erfahrungen, den Austausch mit anderen Führungskräften und das Gespräch mit Vertreter(inne)n der Theologie über aktuelle Fragen der Führungs- und Unternehmenspraxis. Aus der Theologie können und sollen im Rahmen dieser Seminarreihe keine Rezepte für zeitgemäßes Führen abgeleitet werden. Sie bietet sich als Partnerin zur Reflexion von Themen an, die Führungskräfte in der Sozialwirtschaft heute umtreiben. Basierend auf den Erfahrungen christlicher Praxis bringt sie Modelle für den Umgang mit herausfordernden Situationen ins Gespräch ein, die Lösungspotentiale auch für die heutige Zeit in sich bergen. Die christliche Botschaft soll als Stachel im Fleisch moderner Caritasunternehmen und -organisationen spürbar werden und damit der Suche nach Profil und Identität eine zukunftsweisende Richtung geben.

Zum 1. Seminar: Krisenhafte Entwicklungen und Glaubwürdigkeitsverlust der katholischen Kirche provozieren innerkirchliche Konflikte und Auseinandersetzungen: sie tangieren auch das Verhältnis zwischen verfasster Kirche und kirchlicher Caritas. Dabei geraten Selbstverständnis und Praxis der verfassten Kirche wie der verbandlichen Caritas, aber auch Strategien und Reaktionen der Krisenbewältigung auf den Prüfstand.

Weitere Informationen bei Diana.Wagner@caritas.de [D. Wagner, Freiburg/Br.]

8. Ausschreibung zur Erstellung einer Studie zur aktiven Bürgerschaft in Europa

Die Kontaktstelle Deutschland „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ bei der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. macht darauf aufmerksam, dass die Exekutivagentur Audiovisuelles, Bildung und Kultur (EACEA) eine Ausschreibung veröffentlicht hat, mit der sie Forschungsinstitute oder andere Unternehmen, Institutionen oder Organisationen aufruft, eine Studie zur aktiven Bürgerschaft in Europa zu erstellen. 
Diese Studie soll das Verständnis des Konzepts der aktiven Bürgerschaft vertiefen und die Beziehung zwischen aktiver Bürgerschaft auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene sowie zwischen Individuen und kollektiven Initiativen stärken. Außerdem sollen Möglichkeiten ermittelt werden, wie die aktive Bürgerschaft bestmöglich auf den verschiedenen Ebenen gefördert werden kann. Die Studie soll der Kommission ermöglichen, zu ermitteln, inwiefern die aktive Bürgerschaft dazu beiträgt, dass die EU ihre strategischen Ziele auf den wirtschaftlichen und sozialen Gebieten erreicht (Europa 2020). Die Einreichfrist endet am 29.10.2010.

Weitere Informationen: eacea.ec.europa.eu/about/call_tenders/2010/call_tenders_02_2010_en.php [E. Baldas, Freiburg/Br.]

9. Mitteilungen des Österreichischen Pastoralinstituts

„Für Gottes Lohn?! Ehrenamt und Kirche“ lautet der Titel der Österreichischen Pastoraltagung, die von 13.-15.1.2011 in Salzburg – St.Virgil stattfinden wird. Referenten sind u.a. Paul Michael Zulehner, Rainer Bucher, Anna Hennersperger, Alois Halbmayr, Reinhold Popp und Erzbischof Alois Kothgasser. – Nähere Informationen unter www.pastoral.at – ÖPI – ÖPT.

Erschienen ist das Buch zur letzten Öst. Pastoraltagung: „Beziehung leben zwischen Ideal und Wirklichkeit“ (Verlag Wagner). Die Beiträge fokussieren vor allem, wie Menschen in ihren – auch in ihren gemäß dem kirchlichem Lehramt „nicht-idealen“ -Beziehungen so begleitet werden können, dass sie Unterstützung, Ermutigung und darin eine heil-same Botschaft erfahren. – Erhältlich im Österreichischen Pastoralinstitut (Euro 10.-).

In Vorbereitung (Erscheinungstermin voraussichtlich im November 2010) ist eine Publikation zum Thema „Eucharistie: verstehen – feiern – leben“. Neben den entsprechenden theologischen „Erklärungen“ hat das Autorenteam vielfältige Elemente zusammengestellt, die aufzeigen, wie der (christliche) Alltag in der Eucharistiefeier vorkommt und mit ihr verbunden ist. – Erhältlich im Öst. Pastoralinstitut (ca. Euro 8.-).

Unter www.pastoral.at – aktuell finden sich einige kurz zusammengefasste Anregungen („Blitzlichter“) der 26. Internationalen Sommergespräche der Waldviertelakademie zum Thema „Hurra, wir haben noch Zukunft. Jugend auf der Suche nach gelingendem Leben“. – Näheres dazu auf www.waldviertelakademie.at [W. Krieger, Wien]

10. Personalwechsel am SPI - St. Gallen

Dr. theol. Michael Krüggeler verlässt nach fast einem Vierteljahrhundert (1986–2010) das Schweizerische Pastoralsoziologische Institut SPI in St. Gallen. Michael Krüggeler hatte in den vergangenen Jahrzehnten massgeblichen Anteil an der empirischen Forschung im Bereich religiöser Individualisierung in der Schweiz. Er war an drei grossen Studien zur Entwicklung der Religiosität in der Schweiz, den sog. „Schweizer Sonderfall-Studien“, beteiligt und hat die empirische Ausrichtung des SPI in St. Gallen als Projektleiter und stellvertretender Institutsleiter deutlich geprägt. Michael Krüggeler wird nun einen neuen Lebensabschnitt in Brasilien beginnen.

Neu im SPI wurde am 1. September Frau Dr. Eva Baumann-Neuhaus (Ethnologin und Religionswissenschaftlerin) als wissenschaftliche Mitarbeiterin begrüsst. Eva Baumann-Neuhaus wurde mit einer Arbeit über „Kommunikation und Erfahrung. Aspekte religiöser Tradierung am Beispiel der evangelikal-charismatischen Initiative »Alphalive«“ promoviert. [A. Bünker, St. Gallen]

11. Zeitschrift Lebendige Seelsorge: „Kolumbarien“ (5/2010), gewidmet Konrad Baumgartner zum 70. Geburtstag

Allerorten hört man von Plänen, nicht mehr genutzte Kirchenräume zu Kolumbarien umzuwandeln – bevor ein Supermarkt oder eine Diskothek dort einzieht. Wenn letzteres verhindert werden kann, so scheint es, sind alle Bedenken beseitigt, da die Kirchenräume ja weiterhin unter religiösen Vorzeichen genutzt werden. Doch fangen gerade hier die Diskussionen erst an: befürwortet die Kirche mit der Einrichtung von Kolumbarien nicht die Kremation, obwohl sie eigentlich die Beerdigung bevorzugt? Sind Kolumbarien andererseits nicht eine Chance für eine neue Form der Trauerpastoral? Könnten die hohen Geldsummen, die die Reparaturen von Bauschäden vieler nicht mehr genutzter Kirchen erfordern, nicht an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden?

Diesen und weiteren Fragen geht die Ausgabe 5/2010 der „Lebendigen Seelsorge“ aus verschiedenen Perspektiven nach. Während sich die Kontroverse mit Chancen und Grenzen von Kolumbarien beschäftigt, berichten die Beispiele bereits eingerichteter Kolumbarien von erlebter Selbst- und Fremdwahrnehmung.

Schon lange bevor das Thema Trauer- und Bestattungskultur den Weg zurück in den Diskurs gefunden hat, hat einer vorausschauend sogar ein Institut zur „Trauerforschung/Trauerbegleitung“ eingerichtet: Prof. em. Dr. Konrad Baumgartner. Ihm ist dieses Heft zu seinem 70. Geburtstag gewidmet, mit einer ausführlichen Würdigung durch seine Schüler Prof. Dr. Erich Garhammer und Prof. Dr. Hubert Windisch.

Eine Heftübersicht sowie weitere Informationen finden Sie in Kürze im Internet unter www.lebendige-seelsorge.de

PS: Bei Interesse an regelmäßiger Information zur „Lebendigen Seelsorge“ wird gerne per E-Mail das Versandblatt zu jedem Heft verschickt, das das Editorial und eine Inhaltsübersicht enthält. Bitte kurze E-Mail an: astridschilling@gmx.de [A. Schilling, Würzburg]

12. Publikationen

Die Pastoralplanungskommission (PPK) der Schweizer Bischofskonferenz hat zwei Dokumente veröffentlicht, die unter folgender Adresse bestellt werden können:

Pastoralplanungskommission der Schweizer Bischofskonferenz 
Postfach 1926 
CH 9001 St. Gallen 
Tel 0041 / 71 228 50 90 
Fax 0041 / 71 228 50 99 
eMail: ppk@pastoralplanungskommission.ch

Restrukturierung der (Pfarrei-)Seelsorge in den Schweizer Diözesen. Bestandesaufnahme und pastorale Perspektiven, herausgegeben von der Pastoralplanungskommission der Schweizer Bischofskonferenz (PPK), St. Gallen 2010

Berufsbild Pfarreisekretärin/Pfarreisekretär. Rolle und Anforderungen, Hinweise und Empfehlungen zur beruflichen Praxis, herausgegeben von der Bistumsleitung der Diözese Basel, dem Verein der Pfarreisekretärinnen des Bistums Basel und der Pastoralplanungskommission der Schweizer Bischofskonferenz (PPK), St. Gallen 2010 [A. Bünker, St. Gallen]

 

Laumer, August, Karl Rahner und die Praktische Theologie (= Studien zur Theologie und Praxis der Seelsorge ; 79), Würzburg 2010. 
ISBN 978-3-429-03266-1

Das Werk Karl Rahners (1904–1984) hat in der Systematischen Theologie breites Echo gefunden. Im Vergleich dazu ist jedoch der Beitrag des Jesuiten zur wissenschaftstheoretischen Grundlegung der Praktischen Theologie, vor allem in dem von ihm federführend herausgegebenen „Handbuch der Pastoraltheologie“ (5 Bde., 1964–1972), schon seit geraumer Zeit zu Unrecht stark in den Hintergrund gerückt. Vorliegende Studie verortet zunächst die Beschäftigung mit pastoraltheologischen Problemen in der Biographie und im Werk des Theologen. Der Autor zeichnet dann die Entstehungsgeschichte des Handbuchs nach, wobei sich zeigen wird, dass die darin zugrundeliegende Konzeption maßgeblich auf Rahner zurückgeht. Im Anschluss wird dieser praktisch-theologische Ansatz selbst und dessen Diskussion und Rezeption untersucht. Trotz manch berechtigter Kritik wird deutlich, dass der Entwurf Rahners Meilensteine gesetzt hat und bleibende Bedeutung für das Verständnis der Disziplin Praktische Theologie besitzt. – Der Verfasser wurde aufgrund vorliegender Studie im Wintersemester 2010 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Regensburg habilitiert und zum Privatdozenten für das Fachgebiet Praktische Theologie (Pastoraltheologie) ernannt. [A. Laumer, Regensburg]

 

Feiter, Reinhard / Müller, Hadwig (Hg.), Was wird jetzt aus uns, Herr Bischof? Ermutigende Erfahrungen der Gemeindebildung in Poitiers, Ostfildern 2010 (3. Auflage). 
ISBN: 978-3-7966-1475-0

»Gott und den Menschen nahe« – diese Vision macht angesichts von abnehmenden Geldern und fehlenden Priestern Verantwortliche in Gemeinden und Diözesanleitungen ratlos. Anders sieht es mancherorts in Frankreich aus. Hier wurde das Bistum Poitiers für den gelingenden Umbau der Kirche bekannt. Basisarbeit wandelte viele Kirchengemeinden in Beziehungsräume, in denen der Glaube lebt. Die Verantwortlichen setzten dazu auf das Potenzial, die Ideen und die Möglichkeiten von Laien, die miteinander Kirche bauen wollen und können, und auf Priester, die ihnen als geistliche Begleiter zur Seite stehen. Ein Blick in die Nachbarkirche Frankreich, der Mut macht, sich den notwendigen Gemeindeveränderungen zu stellen. [R. Feiter, Münster]

 

Möchten auch Sie auf Forschungsprojekte, Neuerscheinungen, Tagungen, Stellenausschreibungen o.ä. hinweisen? Informationen bitte an: info (at) pastoraltheologie (punkt) de.

13. Obligatorisches / Impressum

Für die Inhalte der einzelnen Mitteilungen sind deren Verfasser verantwortlich.

Kontakt:

Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld, Beauftragter für Homepage und Newsletter des Beirats der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V.

eMail: info (at) pastoraltheologie (punkt) de

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