Newsletter www.pastoraltheologie.de 3/2014

Inhalt
1. Informationen des Vorsitzenden der Konferenz
2. Tagungsbericht PosT-Netzwerk: Papst Franziskus – Ermutigung und Herausforderung für Theologie und Pastoral in Mittel- und Osteuropa
3. Nachrichten aus dem Österreichischen Pastoralinstitut (ÖPI)
4. Nachrichten aus dem Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut (SPI)
5. Nachrichten aus der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP)
6. Informationen aus der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj)
7. Tagungsankündigungen
8. Stellenausschreibungen
9. Publikationen


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Nutzerinnen und Nutzer unserer Homepage,

dieser Newsletter möchte Sie wieder auf Neuigkeiten aus der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. aufmerksam machen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.pastoraltheologie.de.
Nachrichten aus Ihrem Haus, Veranstaltungsankündigungen, Hinweise auf Neuerscheinungen, Stellenangebote etc. können Sie über unseren E-Mail-Verteiler an alle eingetragenen Kolleginnen und Kollegen sowie weitere an Pastoraltheologie Interessierte schicken. Dafür senden Sie bitte eine entsprechende Mitteilung an info(at)pastoraltheologie(dot)de.
Wir würden uns freuen, wenn Sie Kolleginnen und Kollegen sowie weitere pastoraltheologisch Interessierte auf dieses Informationsangebot aufmerksam machten. Die Anmeldung für den Newsletter-Verteiler ist auf der Konferenz-Homepage möglich.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Dr. Tobias Kläden
Beauftragter der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. für die Homepage www.pastoraltheologie.de


1. Informationen des Vorsitzenden der Konferenz

a) Kirche anders: Sozialformen – Personen – Katholizität
Kongress der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e. V.
7. bis 10. September 2015 im Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod
Die Vorbereitungen für den Kongress sind in vollem Gang. Als Referenten haben schon zugesagt Prof. Dr. Thomas Söding, Prof. Dr. Ottmar Fuchs und KR Dr. Thomas Schlegel. Nähere Informationen folgen auf der Homepage und im Newsletter.

b) 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg – 12. Symposion der Theologischen Fakultät Fulda in Zusammenarbeit mit der Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars
29. November 2014, 9.30 bis 17.00 Uhr
Die deutsche Theologie und die offiziellen Vertreter der Kirche haben den Großen Krieg zu einem modernen Kreuzzug erklärt und Christen als Verteidiger des Vaterlandes, des Christentums und des modernen Weltgeistes mobilisiert. War der Erste Weltkrieg ein heiliger Krieg der Moderne? Wann ist die Kirche zu einer Friedenskirche geworden? Diese und andere Fragen stehen im Zentrum des wissenschaftlichen Symposions der Theologischen Fakultät Fulda zum Gedenkjahr 2014.
Herr Dr. Tillmann Benedikowski (Sommer 1914) berichtet über den Ersten Weltkrieg in biographischen Einblicken, und Professor Dr. Martin Greschat (Der Erste Weltkrieg und die Christenheit) behandelt das Thema Christentum und Kirche in ökumenischer Perspektive. Der immer noch aktuellen Frage „Europa zwischen Frieden und Nationalinteressen“ ist die Podiumsdiskussion gewidmet mit S.E. Bischof Heinz-Josef Algermissen (Bischof von Fulda und Präsident von Pax Christi), Prof. Dr. Andrea Gawrich (Universität Gießen, Professur für Internationale Integration mit besonderem Bezug auf das Östliche Europa) sowie Prof. Dr. Richard Hartmann (Theologische Fakultät Fulda, Lehrstuhlinhaber für Pastoraltheologie). Zu diesem Anlass präsentiert die Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars die Ausstellung „Stimmen des Papierkriegs“. Schriftzeugnisse zum Ersten Weltkrieg aus den Sammlungen des Bistums Fulda.
Nähere Informationen unter www.thf-fulda.de/symposion.

c) Dokumentation Kongress Prag 2013
Christliche Identität in Europa auf dem Prüfstand. Pastoraltheologische Begegnungen: Horizonte und Optionen, Pastoraltheologische Hefte 7 (2014), Gniezno – Wien: Gaudentium 2014, 209 S., ISBN 978-83-64635-13-7,Schutzgebühr 10 € + Versandkosten.
Der vorliegende Sammelband dokumentiert das gleichnamige Symposium, das gemeinsam von der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. und vom PosT – Netzwerk der mittel- und osteuropäischen Pastoraltheologinnen und Pastoraltheologen in Prag (19.-22.3.2013) organisiert wurde. Mit Beiträgen u.a. von Josip Baloban, Karl Bopp, Karl Gabriel, Tomáš Halík, Johann Pock, Regina Polak, Johannes Panhofer, Karel Skalický, Maria Widl und Jozef Wissink.
Die Publikation kann über kuebler(at)pastoraltheologie(dot)de bestellt werden.

d) Symposion „Wissenschaftstheorie in der Praktischen Theologie“
29. bis 31. Januar 2015 in Münster
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
nach dem eigenen Selbstverständnis zu fragen, gehört durchgehend zur Praxis der Praktischen Theologie! Noch immer wirkt die historische Marginalisierung der Pastoraltheologie nach; vielleicht tragen wir unbewusst durch eine Selbstmarginalisierung unseres Fachs dazu bei. Vor allem aber fordert die Verortung unseres Fachs auf der Schnittfläche von Human- und Sozialwissenschaften und Theologie in einer sich permanent wandelnden religiösen und kulturellen Landschaft die Selbstreflexion einer kontextsensiblen Pastoraltheologie heraus. Diese Selbstreflexion produktiv und zukunftsweisend anzugehen, ist Thema des Symposions „Wissenschaftstheorie der Praktischen Theologie“ vom 29. Januar (14 Uhr) bis 31. Januar 2015 (Mittagessen) im Franz-Hitze-Haus, Kardinal-von-Galen-Ring 50, 48149 Münster, +49 (0)25/98180, https://www.franz-hitze-haus.de/start/
(Teilnahmegebühr: 80 Euro, 2 Übernachtungen im Einzelzimmer: 60 Euro, 2 Übernachtungen im Doppelzimmer: 40 Euro; die Kosten werden im Franz Hitze-Haus erhoben).
Auf dem Symposion soll eine Bestandsaufnahme und kritische Sichtung aktueller Ansätze der Praktischen Theologie vorgenommen werden. Daran möchten wir alle Vertreterinnen und Vertreter unseres Fachs beteiligen und miteinander in die Diskussion treten. Um einen differenzierten und spannungsvollen Diskurs zu sichern, bitten wir bis spätestens zum 10. Januar 2015 alle Teilnehmenden um ein zweiseitiges, gerne thesenartiges, Paper zur theologischen Fundierung, dem methodischen Vorgehen, zum Theorie-Praxis-Verständnis des eigenen Ansatzes und gegebenenfalls zur Abgrenzung von anderen Ansätzen. Dieses Papier bitte an Kuebler(at)pastoraltheologie(dot)de / kuebler(at)thf-fulda(dot)de mailen. Die Paper dienen der Vorbereitung der Diskussionen auf unserer Tagung und sollen im Vorfeld unter den teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen zirkulieren. Sie bilden eine Art „Geländer“ für das Symposion.
Für die weitere Planung bitten wir zudem um baldige Anmeldung, spätestens zum 15. Dezember 2014 an unsere Geschäftsführerin Frau Kübler, Kuebler(at)pastoraltheologie(dot)de oder kuebler(at)thf-fulda(dot)de, per Fax +49(0)661/87224 oder schriftlich: Eduard-Schick-Platz 2, D-36037 Fulda.
Ausdrücklich sind auch VertreterInnen des Mittelbaus und PromovendInnen eingeladen.

e) Studientag: Diakonische Inhalte pastoraler Berufe
17. März 2015 in Fulda
Die Frage, wie in der Ausbildung pastoraler Berufe diakonische Inhalte einfließen, welchen Zeitumfang dies ausmacht und welche Schwerpunkte gesetzt werden, war immer wieder Gegenstand in Beiratssitzungen. Bei der DCV-Jahreskonferenz Gemeindecaritas kam der Wunsch auf, 2015 eine bundesweite Fachtagung „Diakonische Inhalte in Aus- und Weiterbildung pastoraler Berufe“ zu konzipieren und dazu mit Verantwortlichen in der Priesterausbildung, in der Aus- und Weiterbildung von Pastoralreferenten, Gemeindereferenten, dem ständigen Diakonat und mit Pastoraltheologen ins Gespräch zu kommen.
 Das Austauschtreffen ist nun für 17.März 2015 in Fulda festgelegt; Prof. Feiter (Münster) und Regens Bentz (Mainz) haben zugesagt; weitere Mitwirkende sind angefragt. Das Programm sieht vor, dass zunächst der Blick auf die universitäre Ausbildung gelegt wird, dann auf den Pastoralkurs und schließlich der Beitrag der Caritas in der 2. Ausbildungsphase. Es folgen Gesprächskreise mit den Impulsgebern und Arbeitsgruppen zu weiteren Bereichen der pastoralen Ausbildung, auch Gemeindereferenten und Pastoralreferenten. Anmeldungen an Vorstand(at)pastoraltheologie(dot)de.

f) Personalia
Prof. Dr. Philipp Müller wurde mit dem Lehrpreis der Mainzer Johannes Gutenberg-Universität für qualitativ hochwertige Lehre ausgezeichnet.
[Richard Hartmann, Fulda]

2. Tagungsbericht PosT-Netzwerk: Papst Franziskus – Ermutigung und Herausforderung für Theologie und Pastoral in Mittel- und Osteuropa (Linz, 18.-21. September 2014)

33 Kolleginnen und Kollegen aus 9 Ländern folgten der Einladung des Netzwerks der mittel- und osteuropäischen Pastoraltheologinnen und Pastoraltheologen. Das Phänomen Franziskus wurde aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet: Für Paul M. Zulehner ist die Vision des Papstes im sog. Katakombenpakt von 1965 zu finden, Wieslaw Przygoda beobachtet Demut und Einfachheit und die Option für die Armen im pastoralen Stil von Franziskus, der sich auch im geistlichen Leben der Seelsorger widerspiegelt. Michal Opatrný bringt den tschechischen Ansatz von Oto Mádr (1917-2011) von der „Theologie der sterbenden Kirche“ mit der Vision „Arme Kirche – Kirche der Armen“ in Zusammenhang. „Der Papst ist ein Träumer und Visionär“, der durch seinen unkonventionellen Schreib- und Redestil Katholiken wie Nichtkatholiken verwirren, überraschen, sogar begeistern kann, so Josip Baloban.

So wie sich Papst Franziskus gerne selbst informiert, zu den Betroffenen hingeht und hinschaut, waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Linz ständig in Bewegung mit öffentlichen Verkehrsmitteln, um die Ortskirche kennen zu lernen: die Theologische Privatuniversität Linz, Treffpunkt mensch & arbeit Standort voestalpine, die Pfarre Marcel Callo (Linz-Auwiesen). „Heuer konnten wir uns wirklich ein Bild von einer Ortskirche machen“, fasst der Obmann des Vereines, Prof. Pero Aracic zusammen. „Es war sehr interessant und informativ.“
In einem Jahr findet das nächste Symposium zum Thema „Positionierung der Kirche in der Gesellschaft“ in Gniezno/Polen statt (17. bis 20. September 2015).
[Petr Slouk, Klosterneuburg]

3. Nachrichten aus dem Österreichischen Pastoralinstitut (ÖPI)

Die kommende Österreichische Pastoraltagung zum Thema „Christ sein in der Welt von heute“ findet von 8. bis 10. Januar 2015 in Salzburg – Bildungszentrum St. Virgil statt. Neben Referaten von Maria Widl, Gerhard Lohfink, Gotthard Fuchs, Aurelia Spendel, Andreas Batlogg und Bischof Manfred Scheuer gibt es diesmal eine besonders große Bandbreite an Workshops, die Christ-sein vielfältig in den Blick nehmen. Nähere Informationen und Anmeldung im Österreichischen Pastoralinstitut (Stephansplatz 6/1/2/6, A-1010 Wien; oepi(at)pastoral(dot)at) und im Internet: www.pastoral.at – ÖPT.

Erschienen ist das Buch „Gottes.Kinder.Welten“, hg. von Walter Krieger und Balthasar Sieberer (Wagner-Verlag) zum Thema Kinderpastoral.
[W. Krieger, Wien]

4. Nachrichten aus dem Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut (SPI)

Aktuelle Publikationen
Thomas Englberger, Jörg Stolz, Judith Könemann, Mallory Schneuwly Purdie, Michael Krüggeler: Religion und Spiritualität in der Ich-Gesellschaft. Vier Gestalten des (Un-)Glaubens (Beiträge zur Pastoralsoziologie (SPI-Reihe), Band 16), Zürich (edition NZN bei TVZ) 2014.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Pastoralkommission der Schweizer Bischofskonferenz: Seelsorgeberufe in Veränderung, St. Gallen (edition SPI) 2014.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Eva Baumann-Neuhaus, Christina aus der Au (Hg.): Religion im Umbau. Inventar, Innovation, Investition. Stimmen aus den Religionsgemeinschaften, St. Gallen (edition SPI) 2014.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Forschungsbereich christliche Migration in die Schweiz
Eine Adress- und Kurzinformationsliste zu fast 350 christlichen Migrationsgemeinden in der Schweiz wurde im Sommer als frei verfügbare PDF publiziert. Die Migrationsgemeinden aus nahezu allen konfessionellen und denominationellen Richtungen erhalten damit eine Plattform und Sichtbarkeit, um den ökumenischen Dialog anzuregen und die kirchlichen und pastoralen Kooperationsmöglichkeiten auszuschöpfen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Personal
Dr. Maria Blittersdorf hat eine auf drei Jahre angelegte Projektstelle im SPI angetreten. Sie begleitet einen pastoralen Neustrukturierungsprozess im Bistum St. Gallen („Projekt Neuland“) und stellt dazu u.a. unterschiedliche wissenschaftliche Reflexionshilfen zur Verfügung. Das wissenschaftliche Begleitprojekt wird von den Bistümern Basel und Chur (Generalvikariat Zürich) mitgetragen. Weitere Informationen finden Sie hier.
[Arnd Bünker, St. Gallen]

5. Nachrichten aus der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP)

KAMP-Projekt: Fachtag zu Neuem Atheismus
Die KAMP plant für 2015 einen kompakten Fachtag (an mehreren Orten angeboten) zum Neuen Atheismus für pastoral Tätige/Multiplikatoren und sonstige Interessierte. Auf dem Programm stehen u. a. ein Überblick über atheistische/laizistische Organisationen/Netzwerke/Kampagnen und die Auseinandersetzung mit deren Argumenten und Anfragen an Religion und Kirche; dabei werden auch die eigenen Erfahrungen der Teilnehmenden aufgegriffen. Weiterführend stellt sich die Frage, wie sich angesichts der gesellschaftlichen Strömungen und Prägungen, denen der Neue Atheismus entspringt und deren Symptom er ist, im Sinne einer missionarischen Pastoral von Gott und vom christlichen Glauben gesprochen werden kann.

internetseelsorge.de
Das Angebot eines direkten Seelsorge-Mail-Kontakts auf internetseelsorge.de wird weiter ausgebaut. Schon seit Herbst letzten Jahres verstärken Seelsorgerinnen und Seelsorger aus dem Bistum Mainz das Team der Internetseelsorge Freiburg, die bereits seit Start der Website im Sommer 2012 hier für Ratsuchende ansprechbar sind. Dennoch waren auch im letzten Jahr häufig alle Kapazitäten belegt, so dass Besucher der Website nicht immer die Möglichkeit hatten, einen Seelsorger anzuschreiben. Ab Oktober wird das Team nun noch einmal erweitert; aus dem Bistum Aachen kommen mehrere Seelsorgerinnen und Seelsorger hinzu.
Eine Möglichkeit persönlicher geistlicher Begleitung per Mail über internetseelsorge.de ist in Planung: Vom bisherigen Seelsorgeangebot getrennt sollen demnächst unter der Rubrik „Impulse“, die spirituelle Internet-Angebote umfasst, ausgebildete geistliche Begleiterinnen und Begleiter aus dem Bistum Rottenburg-Stuttgart erreichbar sein.

Aktuelle Publikationen:
Martin Hochholzer (Red.), Gefragt und angefragt. Religiös-weltanschauliche Pluralität und die neuen Bedingungen des Glaubens (KAMP kompakt 2), Erfurt 2014:
Der zweite Band der Reihe KAMP kompakt blickt in vier Beiträgen auf aktuelle Strömungen, Tendenzen, Konfliktlinien, Neuformierungen im religiös-weltanschaulichen Spektrum und zeigt damit Herausforderungen nicht nur für den christlichen Glauben auf. Im Einzelnen befassen sich die Texte mit der Rolle von Religion in der heutigen Gesellschaft, mit Grenzgängen zwischen Esoterik und Christentum, mit atheistischen Anfragen an Kirche und Religion sowie mit religions-/konfessionsübergreifenden Bewegungen und Fundamentalismen, die sich bei der Suche von Menschen nach religiöser Beheimatung und Verbindlichkeit ergeben.
Die Broschüre kann kostenlos über sekretariat(at)kamp-erfurt(dot)de bestellt werden, ebenso wie der der erste Band der Reihe „Milieus fordern heraus“ zum MDG-Milieuhandbuch 2013 (solange der Vorrat noch reicht). Außerdem steht sie auch auf der Homepage der KAMP als pdf-download zur Verfügung.

Tobias Kläden (Hg.), Worauf es letztlich ankommt. Interdisziplinäre Zugänge zur Eschatologie (Quaestiones Disputatae 265), Freiburg/Br. 2014.
Die Fragen nach Sterben, Tod, Auferstehung und einem Leben nach dem Tod beschäftigen viele – schließlich gehen diese Themen alle etwas an, denn jeder Mensch ist endlich. Dennoch werden eschatologische Diskussionen außertheologisch kaum wahrgenommen; selbst unter theologischen Praktikerinnen und Praktikern herrschen oftmals Sprachlosigkeit oder Verdrängung, wenn es um die letzten Dinge geht. Eine sich als missionarisch verstehende Kirche, deren Aufgabe es ist, das Evangelium in der jeweiligen Kultur immer wieder neu zu buchstabieren, muss deshalb einen umfassenden Dialog über die Frage nach dem Ganzen, nach dem, was letztlich zählt, führen – auch über die gewohnten Grenzen der Disziplinen und Diskurse hinaus. Dieser Band soll hierzu einen Beitrag leisten, indem er Perspektiven der Neurobiologie, der Physik, der Philosophie und der systematischen wie praktischen Theologie zusammenführt.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Tobias Kläden (Red.), Milieusensible Pastoral (Themenhefte Gemeinde 5/2014), Aachen: Bergmoser und Höller 2014.
Die Arbeit mit Milieus ist in den deutschsprachigen Kirchen längst keine Neuigkeit mehr. Die Wahrnehmung von Milieumodellen hat nun schon seit fast zehn Jahren sehr intensiv auf vielen verschiedenen kirchlichen Ebenen stattgefunden, so dass bereits einige stöhnen: „Nicht schon wieder Sinus...!“ Doch geht es im Kern gar nicht um das spezielle Modell des Sinus-Instituts (es gibt viele weitere), und es geht auch nicht um Milieumodelle an sich. Sie sind vielmehr ein Mittel zum Zweck, um eine Pastoral zu fördern, die das Evangelium treffsicherer und genauer in den verschiedenen Lebenswelten unserer Gesellschaft durchzubuchstabieren hilft, kurz: die missionarischer wird.
Die Milieubrille kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten, da sie zu einem Blickwechsel in der Pastoral auffordert: Statt nur zu fragen, wie die verschiedenen Milieus besser zu erreichen wären, wie unsere Angebote besser und zielgruppengenauer auf sie abgestimmt werden könnten, bietet der Blick auf die Milieus ausgezeichnete Lernchancen: Welche Botschaften, welche Lebensleistungen, welche Facetten des Evangeliums zeigen die Milieus uns auf? Angezielt ist also ein Paradigmenwechsel von einer Pastoral des Erreichens zu einer Pastoral des Lernens (Matthias Sellmann).
Das vorliegende Themenheft informiert über den Stand der Milieuforschung und die aktuelle Sinus-Kirchenstudie, liefert Impulse zur theologischen Interpretation und gibt Anstöße und Ideen für die eigene pastorale Arbeit. Weitere Informationen finden Sie hier.

Markus-Liborius Hermann, Hubertus Schönemann (Hg.), Evangelium. Stadt. Kirche. Stadt- und Gemeindemission im säkularen Umfeld, Regensburg: Pustet 2014.
In diesem Band werden unter pastoral-praktischer Perspektive traditionelle und neu entstandene Projekte städtischer Pastoral vorgestellt. Neben der Schilderung klassischer Gemeindemissionen stehen Erfahrungsberichte der großen Stadt- und Gemeindemissionen in Wien, Düsseldorf und Sindelfingen.
Der unterschiedliche Charakter der Projekte in Anlage, institutioneller Anbindung, Durchführung und Evaluation eröffnet Perspektiven für die weitere Entwicklung missionarischer Fragestellungen. Die pastoraltheologische und biblische Reflexion veranschaulicht die Relevanz der Begegnung von Evangelium, Stadt und Kirche und weist Wege in die Zukunft eines urbanen Glaubens.
Weitere Informationen finden Sie hier.

euangel (www.euangel.de)
Heft 2/2014: Auf der Suche nach der „Freude des Evangeliums“: Veränderung in der Organisation Kirche (erschienen im Juli)
Heft 3/2014: Bibel und Mission (erscheint im Dezember).
Der KAMP-Newsletter informiert über den genauen Erscheinungstermin.
[T. Kläden, Erfurt]

6. Informationen aus der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz

Romwallfahrt der Ministrantinnen und Ministranten
Die bundesweite Romwallfahrt der Ministrantinnen und Ministranten fand im August dieses Jahres mit großem Erfolg statt. Mehr als 50.000 Jugendliche ab 13 Jahren versammelten sich in der Kernzeit der Diözesen in Rom vom 04. bis 08. August unter dem Motto „Frei! Darum ist es erlaubt, Gutes zu tun“ zu einer speziellen Papstaudienz nur für die Minis, zu verschiedenen Begegnungs- und Austauschprogrammen sowie in entsprechenden Teilgruppen zu diözesanen und pfarrgemeindlichen Gottesdiensten, Aktionen und Inhalten. Handlungsfähig machen, Teil der Gemeinschaft werden lassen, den Menschen am Rand in die Mitte holen, darum geht es Gott dem Handeln Jesu Mt 12,12 zufolge: Rund um diese inhaltlichen Impulsangebote wurde die nachhaltige inhaltliche Verankerung der Wallfahrtswoche durch diözesane Arbeitshilfen und gemeindliche Gruppenstunden, Aktionen etc. in den Monaten  vor der Wallfahrt begonnen; sie wird entsprechend auch in der Nachbereitung weitergeführt und mit Reflexions- und Nachtreffen angereichert, um in Korrelation mit dem Dienst der Ministrantinnen und Ministranten inmitten ihres alltäglichen Lebens weitere Vertiefung zu ermöglichen.

Jahreskonferenz Jugendseelsorge 2014
Unter dem Titel „Die Chancen waren noch nie so gut wie heute… Herausforderungen einer zeitgemäßen Glaubensbildung mit jungen Menschen“ findet die diesjährige Jahreskonferenz Jugendseelsorge vom 04. bis 07. November 2014 im Heinrich Pesch Haus in Ludwigshafen statt. Die Ausschreibung finden Sie hier.
[E. Krauße, Düsseldorf]

7.
Tagungsankündigungen

a) Symposium: Monotheistische Religionen im Museum
17./18. Oktober 2014 im ehem. Zisterzienserkloster Lehnin (Brandenburg)
Museen aller Herren Länder zeigen Kostbarkeiten und Alltagsgegenstände der Weltreligionen. Sie werden in Kontexten ausgestellt, die vom jeweiligen religiösen, historischen und kulturellen Umfeld geprägt sind. Die Tagung konzentriert sich auf die museale Präsentation der drei monotheistischen Religionen Christentum, Judentum und Islam und deren sehr differenzierte Perspektiven auf die ausgestellten religionsbezogenen Objekte. Diese reichen von der reflexiven Distanz zum ‚Eigenen‘ über die Kommunikation des ‚Fremden‘ bis zum eher distanzierten Blick der Ethnologie und Kunstgeschichte.
Das Programm des Symposions finden Sie hier.

b) Einander begegnen: Chancen und Grenzen im Dialog der Religionen heute
20. bis 22. Oktober 2014, Universität Würzburg,
Aus katholischer Sicht nimmt der Dialog der Religionen seit dem II. Vatikanum eine Schlüsselposition ein. Die Dialogform wurde als Prinzip der Begegnung etabliert. Daraus entwickelten sich zahlreiche wissenschaftliche und praktische Reflexionen, Ansätze und Initiativen, diesem Anliegen zu entsprechen. Das 21. Jahrhundert ist im Zuge der Globalisierung v.a. von Migrationsbewegungen gekennzeichnet. Mit den sich mobilisierenden Bevölkerungsgruppen zeigt sich neben dem Phänomen der Multikulturalität auch ein dichtes Nebeneinander verschiedenster Religionen und religiöser Strömungen. In diesem Kontext erhält der Dialog der Religionen eine neue Relevanz und bislang entwickelte Konzepte und Überlegungen müssen neu überdacht, modifiziert und auf die aktuelle Situation hin weiter entwickelt werden. Im Rahmen dieser internationalen und interdisziplinären Tagung soll der Dialog der Religionen im Hinblick auf seine Chancen und Grenzen bedacht, erstere genützt und letztere so weit als möglich erweitert werden.
Hier geht es zum Programm der Tagung.

c) Katholischer Medienkongress 2014: Mission Medien - Zukunftsszenarien kirchlicher Kommunikation
27./28. Oktober 2014 in Bonn
Am 27./28. Oktober findet im Funkhaus der Deutschen Welle (Bonn) der Katholische Medienkongress 2014 statt. Die Veranstaltung steht unter dem Motto "Mission Medien - Zukunftsszenarien kirchlicher Kommunikation". Unter anderem sprechen Dr. Paul-Bernhard Kallen (Vorstandsvorsitzender der Hubert Burda Medien AG), Prälat Paul Tighe (Sekretär des Päpstlichen Rates für die sozialen Kommunikationsmittel) und Peter Limbourg (Intendant der Deutschen Welle). Der Katholische Medienkongress ist eine Initiative der Medienkonferenz der Bistümer in Kooperation mit GKP, KM, MDG, ifp, KFA, Bereich Kirche und Gesellschaft im Sekretariat der DBK und dem Katholischen Medienhaus Deutschland.
Das ausführliche Programm finden Sie unter diesem Link.

d) Married Catholic Priests? Perspectives on Priestly and Marital Spirituality
31. Oktober 2014, Katholische Universität Leuven
The question of a married priesthood in the Roman Catholic Church has persisted throughout most of the church’s history. At certain points in history the issue has been especially acute, e.g., at the time of the Gregorian Reform in the 11th century or during the Protestant Reformation of the 16th century. The presence of married priests in the eastern rites of the Catholic Church, and, more recently, the establishment of the personal ordinariate for former Anglicans have raised again the question of whether the Roman Catholic Church might alter its traditional discipline of celibacy for the clergy.
One question that has rarely been treated in depth is how the spirituality of Christian marriage and the spirituality of ordained priestly ministry might be lived out together in their fullness. Is there a fundamental difference between the spirituality and way of life of the married and those of the clergy? What are some of the historical reasons that led to the separation of marriage from priestly ministry in the Roman Catholic tradition? What are the some of the practical challenges to living the life of a priest or minister while actively engaged in marriage and family life? The aim of this conference is to bring together scholars and practitioners to discuss these issues. The speakers will address these questions from various standpoints: historical, theological, and pastoral.
Das Tagungsprogramm finden Sie hier.

e) Verwundbarkeit: natürlich, göttlich, gefährlich. Christliche und muslimische Perspektiven zum Vulnerabilitätsdiskurs
Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Theologische Forschung von Frauen (ESWTR), deutsche Sektion
7. bis
9. November 2014, Akademie Franz Hitze Haus, Münster
Schützt uns vor Verwundungen; koste es, was es wolle! Verwundbarkeit ist gefährlich, denn sie macht gefährlich, übt unerhörte Macht aus. Was kommt zum Einsatz, um drohende Verwundungen zu vermeiden? Wie hoch ist der Preis dieser Strategie – oder: wen verwunde ich, damit es mich nicht trifft? Menschen wollen nicht verwundet werden – und verwunden, weil sie verwundbar sind! Verwundbarkeit soll nicht ausgehalten, nicht riskiert, am besten ganz vermieden werden und bleibt dennoch als unerhörtes Risiko menschlicher Existenz bestehen, ist womöglich gar natürlich. Indem Menschen diese eigene Verwundbarkeit bewusst wagen, durchbrechen sie die an der Unverwundbarkeitsutopie orientierten Selbstschutzmaßnahmen gegen die Andere. Bewegungen für die Andere, aber gegen mich selbst? Anders gefragt: Wann gilt es Verwundbarkeit zu vermeiden, wann gilt es, hier ein Wagnis einzugehen? Wie und wann wagt Gott Verwundbarkeit – oder verwundet Gott?
Solche Fragen werden – für die ESWTR erstmals – mit dem Projekt eines christlich-islamischen Gesprächs von Theologinnen verbunden. In der Theologie steht die Vulnerabilitätsforschung noch in den Kinderschuhen, obgleich Verwundbarkeit – zumindest in der christlichen Theologie – eindeutig zu ihren Kernthemen gehört. Ein sich selbst verwundbar machender Gott, der das Risiko der Geburt und des kindlich-hilflosen Verwiesenseins auf die Andere wählt, lädt dazu ein, Vulnerabilität christologisch zu perspektivieren. Gibt es noch andere christlich-theologische Zugänge, die interreligiös anschlussfähiger sind, oder schließt das der Weg über die Christologie gar nicht aus? Welche Rolle spielt der Vulnerabilitätsdiskurs in der islamischen Theologie, und inwiefern ist das Thema Verwundbarkeit für den christlich-muslimischen Dialog von Bedeutung? Kommt Vulnerabilität in der islamischen Theologie ein ähnlich hohes Gewicht zu wie in der christlichen? Welche Fragen tun sich für Musliminnen auf? Die Themenstellung gibt bewusst einen offenen Rahmen vor, so dass das facettenreiche Thema auf unterschiedlichen Ebenen ins Spiel kommen wird.
Das Tagungsprogramm finden Sie hier.

f) 10. Mainzer Symposion „Systemtheorie und Praktische Theologie im Gespräch“
Netzwerk Kirche - eine Ideologie?!
11./12. Dezember 2014, Erbacher Hof, Mainz
Kirche als Netzwerk denken, Pastoral in Netzwerken organisieren – wieder ein neuer Ansatz, der derzeit durch die krisengeschüttelte Kirchen- und Pastorallandschaft getrieben wird? Eine neue Zauberformel zur Restabilisierung der Volkskirche?
Was verspricht dieser Ansatz? Welche Erfahrungen können wir miteinander teilen? Wie wollen wir ihn begrifflich und praktisch fassen? Welche Grenzen, welche Leistungsfähigkeit eröffnet er? Wie passt er in die Landschaft der gegenwärtigen Aufbrüche unter den Stichworten „lokale Kirchenentwicklung“ oder „Kleine christliche Gemeinschaften“ Als kundige Referentin für unser Symposion hat Prof. Dr. Veronika Tacke von der Universität Bielefeld zugesagt. Sie bringt soziologisch-systemtheoretisches Wissen sowie vielfältige Erfahrungen aus der Netzwerkforschung mit. Sie wird einerseits Impulse geben und andererseits unseren Denk- und Auseinandersetzungsprozess kritisch-konstruktiv begleiten.
Weitere Informationen finden Sie hier.

8. Stellenausschreibungen

Universitätsprofessor/in für Pastoraltheologie (W2, 50%) an der Universität Augsburg
An der Universität Augsburg ist ab dem 01.02.2016 eine halbe Stelle für eine/einen Universitätsprofessorin/Universitätsprofessor (W2) für Pastoraltheologie zu besetzen. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30.10.2014. Den Text der Ausschreibung finden Sie hier.

Projektassistent/in (100%) KAMP Erfurt
Bei der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP) in Erfurt ist die Stelle eines/r Projektassistent/in (100%) ab 1. März 2015 zunächst befristet für zwei Jahre zu besetzen. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Ausschreibungstext. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. Oktober 2014.

Praktikant/-innen (w/m) für den missio-Truck
Das Internationale Katholische Missionswerk missio Aachen, eines der größten kirchlichen Hilfswerke in Deutschland für Afrika, Asien und Ozeanien, engagiert sich im Rahmen der Aktion Schutzengel „Für Familien in Not. Weltweit.“ Um insbesondere jungen Menschen in Deutschland dieses Thema zu vermitteln, ist seit 2012 der missio-Truck „Menschen auf der Flucht“, eine multimediale und erlebnisorientierte Ausstellung, an Schulen in Deutschland unterwegs.
Zur Begleitung der Ausstellung werden ab März 2014 fortlaufend Praktikant/-innen für den missio-Truck gesucht. Als Praktikant/-in begleiten Sie zeitweise den missio-Truck „Menschen auf der Flucht“ an Schulen und anderen Orten und gestalten Unterrichtseinheiten in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Referent/-innen oder Honorarkräften. Darüber hinaus haben Sie Gelegenheit, die vielfältige Arbeit eines internationalen katholischen Hilfswerks in Aachen kennenzulernen und helfen dort in den verschiedenen Bereichen der Bildungsabteilung mit.
Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link.

9. Publikationen

Walter Wink, Verwandlung der Mächte. Eine Theologie der Gewaltfreiheit, Regensburg 2014, 176 Seiten, ISBN 978-3-7917-2591-8, € 19,95.
Die „Machtfrage“ ist der Schlüssel zum Neuen Testament, ja zur ganzen Bibel. In der Auseinandersetzung mit der oft als mythologisch abgetanen biblischen Rede von „Mächten und Gewalten“ zeigt Walter Wink einen neuen Zugang zum Kern der christlichen Botschaft. Jesu Lehre von der Gewaltlosigkeit ist für Wink dabei der entscheidende Weg, die herrschenden Unheilsmächte – jenseits von Pazifismus und Gerechtem Krieg – zu entlarven, zu transformieren und die Gewaltspirale zu durchbrechen. Damit eröffnet er einen neuen Zugang zur biblisch-christlichen Botschaft, zu einer neuen christlichen Praxis und zugleich zu einer neuen christlichen Spiritualität.

Guido Fuchs, Ma(h)l anders, Essen und Trinken in Gottesdienst und Kirchenraum (Liturgie & Alltag), Regensburg 2014, 210 Seiten, ISBN 978-3-7917-2574-1, 24,95 €.
Ein Abendmahl im Rahmen eines Abendessens, der Erntedankgottesdienst mit anschließendem Eintopfessen in der Kirche oder vielleicht eine „Andacht mit Biss“ und frischen Brötchen? Die Erinnerung an die Mahlpraxis Jesu ist nicht überall nur mit einer Oblate und bestenfalls einem Schluck Wein verbunden. In den verschiedenen christlichen Kirchen und Gemeinschaften wird das Zeichen seiner Mahlgemeinschaft mit den Menschen höchst vielfältig zum Ausdruck gebracht: „Schmeckt und seht!“
Guido Fuchs beschreibt anschaulich die zahlreichen verschiedenen Formen von Verbindungen von Gottesdienst und Mahl, schildert deren geschichtliche Entwicklung und hinterfragt kritisch ihre liturgietheologische Bedeutung. Auch katholische Gemeinden können das Zeichen Jesu für das Reich Gottes sehr viel sinnenfälliger zum Ausdruck bringen, als dies vielfach aus schlechter Gewohnheit heraus geschieht.

Erich Garhammer (Hg.), Literatur im Fluss. Brücken zwischen Poesie und Religion, Regensburg 2014, 184 Seiten, ISBN 978-3-7917-2575-8, 12,00 €.
Der Buchtitel formuliert das zentrale Anliegen von Literatur: Sie ist immer im Fluss, bewegt und hält in Bewegung. Bekannte Schriftsteller schreiben für diesen Band eigene Texte, in denen sie das Katholikentagsmotto 2014 – „Mit Christus Brücken bauen“ – aufgreifen. Im lebendigen Gespräch mit Theologen und Germanisten wird deutlich, dass Poesie ihre eigenen Transzendenzen hat und Religion dann lebendig ist, wenn sie das Erzählen nicht verlernt.
Mit Beiträgen von Ulrike Draesner, Harald Grill, Thomas Hürlimann, Reiner Kunze, Sibylle Lewitscharoff, Hugo Loetscher, Andreas Maier, Petra Morsbach, Hanns-Josef Ortheil, Patrick Roth, SAID, Arnold Stadler.

A.M.J.M. Herman van De Spijker, Omotropia nell’orizzonte della eterotropia. La realtà della sessualità umana. A cura di Francesca D'Alberto, Padua 2014, 308 Seiten, ISBN 9788861296572, 19,00 €.
La realtà della sessualità umana non può essere soltanto mistero a se stessa. Dal punto di vista antropologico essa risulta, invece, predisposta e concausata da elementi interni costitutivi e da altri esterni di situazione. Quindi è anche un’inclinazione indirizzata all’incontro con persone del sesso altrui o proprio, diventando, in questo caso, un compito. Questo volume raccoglie le più significative pubblicazioni relative al tema della sessualità, e in particolare di quella che, comunemente, viene chiamata ‘omosessualità’, del pedagogista olandese Herman van de Spijker. Le tesi principali dell’autore si sviluppano intorno al concetto di ‘omotropia’, cioè l’inclinazione verso persone dello stesso sesso, nel quale prendono forma e significato tutti i temi riguardanti le relazioni sessuali. Tale approccio valorizza, innanzitutto, l’individuo come persona in relazione e scinde la polarizzazione creatasi attorno alla mera sfera sessuale, quando è rubricata soltanto con la designazione di ‘omosessuale’.

Michael Gmelch, Richard Hartmann (Hg.), Soldatenfamilien im Stress: Kriegseinsätze als Herausforderung für die Militärseelsorge mit den Familien. Würzburg: Echter 2014 (= Fuldaer Hochschulschriften 56), 238 Seiten, ISBN 978-3-429-03734-5 (pdf 978-3-429-04768-9; ePub 978-3-429-06183-8) 16,80 €.
„Vom Einsatz her denken“ – dieses Motto fordert die Militärseelsorge neu heraus. Denn die Bundeswehr hat sich in den vergangenen Jahrzehnten drastisch verändert und ist inzwischen zu einer Einsatzarmee geworden. Dass Soldaten in gefährliche Auslandseinsätze geschickt werden, wirft nicht nur eine Reihe von neuen politischen und ethischen Fragen auf. Durch das Risiko von Verletzung oder Tod verändern sich auch die Beziehungen zu Hause.
Auf der Grundlage einer Befragung von Soldaten und deren Angehörigen gibt der Band Einblicke in die damit verbundenen Belastungen. Psychologische und soziologische Vertiefungen erhellen die Problemlage. Erfahrungsberichte bebildern die Bedrängnisse. Neben der Analyse benennt der Band Aufgaben und Möglichkeiten der Seelsorge, um im Verbund mit anderen Institutionen einen originären Beitrag zu leisten.

Johannes Schelhas, Das Zweite Vatikanische Konzil heute. Geschichte – Themen – Ertrag, Regensburg 2014, 232 Seiten, ISBN 978-3-7917-2622-9, 24,95 €.
Jubiläen können ein Ereignis verjüngen oder verabschieden. Der Autor nimmt daher das Jubiläum 50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil zum Anlass, dessen Bedeutung für die heutige Theologie und kirchliche Praxis zu reflektieren. Anhand ausgewählter Themen bringt er die Texte des Konzils neu ins Bewusstsein und stellt ihr Potential für heute heraus. Denn aus der soliden Kenntnis der Texte können Christen von heute die Kirche und Welt von morgen dem Evangelium gemäß gestalten. Das Konzil hat dazu Türen geöffnet.


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