Infodienst 4 /2011

Newsletter der Homepage-Redaktion „www.pastoraltheologie.de“

Ausgabe 4/2011

Inhalt: 
1. Informationen des Konferenz-Vorsitzenden 
2. „Wert und Würde reichen über den Tod hinaus“ - Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht Orientierungshilfe zum Wandel in der Bestattungskultur 
3. Nachrichten der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP) 
4. Ausschreibung des Lorenz-Werthmann-Preises und Gertrud-Luckner-Preises 
5. Personalia 
6. Tagungsbericht: Die Kirche braucht Innovation - Zweiter Kongress zur Strategieentwicklung in Kirche und Gesellschaft 
7. Tagung zum 50-jährigen Jubiläum der Einberufung des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) 
8. Internationales Ökumenisches Forum 
9. Tagungsankündigung: „Bekenntnisorientiert und wissenschaftlich“ 
10. Pastorale Räume diakonisch ausgestalten - Sonderheft von caritas spezial 
11. Zeitschrift Lebendige Seelsorge: „Caritas“ (6/2011), gewidmet den Caritaswissenschaftlern Heinrich Pompey zum 75. und Isidor Baumgartner zum 65. Geburtstag 
12. Publikationen aus dem Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut (SPI), St. Gallen 
13. Publikationen 
14. Obligatorisches / Impressum


Sehr geehrte Damen und Herren, 
liebe Nutzerinnen und Nutzer unserer Homepage,

dieser Newsletter möchte Sie wieder auf Neuigkeiten aus der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. aufmerksam machen.

Der vorliegende Newsletter wird nicht nur der letzte Newsletter dieses Jahres sein, sondern auch der letzte Newsletter, den ich als Redakteur zu betreuen habe. Etwa ein Jahrzehnt lang durfte ich mithelfen, dass die Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. mit www.pastoraltheologie.de und dem dazugehörigen Newsletter „online“ ist. Die Zahl der Newsletter-Abonnenten ist in dieser Zeit kontinuierlich gewachsen, sie beträgt aktuell 530 Adressen. Die Aufgaben des Redakteurs brachten es mit sich, dass ich mit Ihnen und ganz vielen an Pastoraltheologie Interessierten verbunden sein konnte. Für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen bedanke ich mich sehr herzlich. 
Ich freue mich, dass zum Jahreswechsel Herr Dr. Tobias Kläden (klaeden@kamp-erfurt.de) die Aufgaben des Beauftragten der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. für die Redaktion von www.pastoraltheologie.de und des Konferenz-Newsletters übernimmt.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage
Nachrichten aus Ihrem Haus, Veranstaltungsankündigungen, Hinweise auf Neuerscheinungen, Stellenangebote etc. können Sie über unseren E-Mail-Verteiler an alle eingetragenen Kolleginnen und Kollegen sowie weitere an Pastoraltheologie Interessierte schicken. Dafür senden Sie bitte die entsprechende Mitteilung an: info@pastoraltheologie.de. 
Wir würden uns freuen, wenn Sie Kolleginnen und Kollegen sowie weitere pastoraltheologisch Interessierte auf dieses Informationsangebot aufmerksam machten. Die Anmeldung für den Newsletter-Verteiler ist auf der Startseite der Konferenz-Homepage möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld 
Beauftragter der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. für die Homepage www.pastoraltheologie.de

1. Informationen des Konferenz-Vorsitzenden

a) Caritas-Tagung im März: In Übereinkunft mit den anderen Veranstaltern beteiligt sich der Beirat nicht an der Bamberger-Tagung, die eher auf die Teilnehmer der bisherigen Kurse ausgerichtet ist. Unsere Anliegen zu Diakonie und Caritas sollen im Gespräch mit dem DCV eigenständig weiterverfolgt werden. Ich berichte zur gegebenen Zeit. 
b) Im Internet finden Sie die Ausschreibung für die Fachtagung mit der WGTH „Religiöse Kommunikation in empirischer Perspektive : Liturgie– Predigt - Seelsorge – Bildung“ 19.-21.9. 2012 in Fulda, ebenso das fertiggestellte Programm und den Call for Papers. Ich bitte v. a. die Lehrstuhlinhaber um baldige Anmeldung wegen der begrenzten Platzkapazität. 
c) Der Kongress 2013 wird sich im weitesten Sinn mit dem Begriff und der Bedeutung der „Zeichen der Zeit“ befassen. Vorstand und Beirat beginnen die inhaltlichen Planungen. Ideen werden gerne entgegengenommen. 
d) Bei den Mainzer Gesprächen habe ich die Thematik der schwierigeren Übergänge zwischen den Studiengängen betrachtet. Zum einen wurde auf die Freiheit der Diözesen hingewiesen, Menschen ganz unterschiedlicher Studiengänge auch der nichtkanonischen Studien und „theologiehaltigen“ einzustellen (s. a. neues Rahmenstatut der Laien im Pastoralen Dienst). Zum zweiten wurde auf die vielfachen Anerkennungshinweise der Leistungen (Fakultätentag) und die Beschreibung der Übergänge von Lehramtsstudium zu kanonischer Promotion (Schreiben des Vorsitzenden der DBK) hingewiesen. Die Probleme des Übergangs der FH zu den Unistudiengänge wurde als Einzelproblematik aufgegriffen. Unsere Wahrnehmung in der Mitgliederversammlung fand somit noch kaum Unterstützung. [R. Hartmann, Fulda]

2. „Wert und Würde reichen über den Tod hinaus“ - Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht Orientierungshilfe zum Wandel in der Bestattungskultur

Die Bestattungskultur in Deutschland hat in den letzten Jahren einen dynamischen Wandel erfahren. Neue Formen entstehen, die der Mobilität der Menschen, der zunehmenden Vereinsamung im Alter, dem Rückgang der Religiosität oder auch dem Wunsch, den Nachkommen nicht zur Last zu fallen, geschuldet sind. Mit der neuen Broschüre „’Der Herr vollende an Dir, was er in der Taufe begonnen hat.’ Katholische Bestattungskultur angesichts neuer Herausforderungen“ greifen die deutschen Bischöfe aktuelle Entwicklungen auf und geben Orientierungshilfe. Dabei geht es zum Beispiel um neue Orte der Beisetzung, etwa in der Natur oder in Kolumbarien, aber auch um eine zunehmende Anzahl an Sozial- und anonymen Bestattungen. 
„ Wert und Würde kommen einem Menschen jedoch nicht nur im Leben zu, sondern reichen über den Tod hinaus“, betonen die Bischöfe in ihrer Broschüre. „Die Bestattungskultur einer Gesellschaft ist daher auch ein Ausdruck von Humanität und des Umgangs mit den Lebenden. Gerade die katholische Bestattungskultur birgt einen Schatz an würdevollem Umgang mit den Verstorbenen und ihren Angehörigen, Pietät und rituellen Vorzügen, die sich seit langer Zeit bewährt haben.“ [H.-G. Angel, Bonn]

3. Nachrichten der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP)

Seelsorgeamtsleitungen beschäftigen sich mit Internetseelsorge

Auf ihrer Konferenz Anfang Dezember 2011 haben sich die Leitungen der Seelsorgeämter der deutschsprachigen Bistümer in Regenstauf bei Regensburg mit dem Thema Internetseelsorge auseinander gesetzt. Jürgen Pelzer, Theologe und Medienpädagoge an der Universität Frankfurt, stellte die Bedeutung der Weiterentwicklung des Internets für das pastorale Engagement der Kirche heraus. Während das Web 1.0 hauptsächlich Informationen miteinander verlinke, verknüpfe das Web 2.0 vor allem Personen. So seien die Anwendungen der social media wie facebook, twitter, VZ-Netzwerke und blogs eigentlich kompatibel mit ur-christlichen Themen, der Findung der eigenen Identität und der Gestaltung von Gemeinschaft. Pelzer nahm die Botschaften des Papstes zum Welttag der sozialen Kommunikationsmittel auf, indem er ausführte, dass es einen christlichen Stil der Präsenz in der digitalen Welt gebe. Andrea Imbsweiler, Referentin für Glaubensinformation und Online-Beratung in der Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP) in Erfurt, stellte innovative Internetseelsorgeangebote vor, um den Raum dessen zu erschließen, was im Netz möglich ist. Das Spektrum reicht von qualifizierter Mail-Beratung und Gesprächskontakten über Gottesdienste und Gebet im Netz bis hin zu Internetexerzitien, Trauerchats, Glaubensinformationen und katechetischen Filmen. Imbsweiler differenzierte die Angebote nach den Gruppen Beratung/Seelsorge, Glaubensinformation/-kommunikation, Liturgie/Gebet sowie Spiritualität/geistliche Impulse. 
Nicht jedes Bistum muss das gleiche Angebot machen, da das Netz über die Grenzen von Bistümern, ja Nationen hinausgreift. Hier kommen Koordinierung und Bündelung ins Spiel, die von der Arbeitsstelle in Erfurt geleistet wird. Die Arbeitsstelle KAMP erarbeitet derzeit eine Plattform im Internet, auf der die Angebote der katholischen Kirche in Deutschland gebündelt und kommentiert dargeboten werden können. Gleichzeitig bleibt Raum für neue Ideen, die gemeinsam entwickelt werden können. Dazu ist es jedoch notwendig, so Hubertus Schönemann, der Leiter der Arbeitsstelle, dass die Angebote im Bereich eines Bistums auf Bistumsebene durch eine/n Beauftragten zusammengefasst werden. [H. Schönemann, Erfurt]


Milieusensible Pastoral – Koordinationsfunktion von KAMP

Die Arbeitsstelle KAMP ist zukünftig mit der Aufgabe der Koordination hinsichtlich milieusensibler Pastoral, aber auch hinsichtlich des Themas „Sozialwissenschaft und Pastoral“ betraut. Dies wurde in einem Gespräch im Oktober mit dem Bereich Pastoral im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz vereinbart, bei dem Verantwortliche und Ansprechpartnern aus mehreren Diözesen zusammenkamen. Diese Koordinierungsfunktion umfasst Information, Vernetzung und Erfahrungsaustausch sowie Mitarbeit bei der Umsetzung sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis und bei der theologischen Interpretation. 
Konkret heißt dies u.a. zunächst, dass die mit der Weiterentwicklung der milieusensiblen Pastoral Beauftragten und Interessierten in den Bistümern und in anderen kirchlichen Institutionen etwa einmal im Jahr zu einer Tagung eingeladen wird, bei der neue Entwicklungen im Bereich der milieusensiblen Pastoral thematisiert werden; dabei sollen auch die Interessen derer berücksichtigt werden, die bereits lange mit den Sinus-Modellen arbeiten. Die Arbeitsstelle KAMP wird in diesbezüglich mit Prof. Dr. Matthias Sellmann kooperieren, der an der Ruhr-Universität Bochum im Rahmen eines Instituts einen instrumentenorientierten Wissenstransfer anbieten wird. Dieser hat zum Ziel, Akteure milieusensibler Pastoral zu unterstützen, ins Handeln zu kommen. Eine erste Tagung wird vom 26. bis 28. November 2012 in Bochum stattfinden.


Hintergrundgespräch „Wie tickt man in Mitteldeutschland?“

Eine hörende Kirche hat zu achten auf die geistige Lage und die Befindlichkeiten der Region, in der sie situiert ist. Diese Überzeugung war Anlass für die Arbeitsstelle KAMP, gemeinsam mit den Katholischen Akademien der Bistümer Magdeburg, Erfurt und Dresden-Meißen am 25. November in der Leipziger Volkshochschule insgesamt 50 Teilnehmende aus dem kirchlichen Bereich der drei Bistümer und aus dem Kulturbereich einzuladen, gemeinsam die gesellschaftlichen und kulturellen Prägungen der Menschen im mitteldeutschen Raum in den Blick zu nehmen. Ist es über zwanzig Jahre nach dem friedlichen Umbruch noch adäquat, nach einer spezifisch ost- oder gar mitteldeutschen Identität zu fragen, oder ist es nicht langsam an der Zeit, die Ost-West-Kategorie ad acta zu legen und darauf zu vertrauen, dass sich die Unterschiede zwischen den „alten“ und den „neuen“ Bundesländern mit zunehmender Zeit einfach verschleifen? 
In verschiedenen Statements und Diskussionsbeiträgen wurde deutlich, dass der Raum Mitteldeutschlands geprägt ist von einem reichen Schatz vieler europäisch bedeutsamer kultureller Traditionen oder der Besonderheit des eher kleinteilig strukturierten Raumes, dem eine urban-metropolitane Struktur fehlt. Soziologisch sind durchaus Charakteristika der Menschen in Mitteldeutschland festzustellen, etwa eine hohe Heimatverbundenheit; die regionale Identität ist hier durchweg stärker ausgeprägt als in Westdeutschland. 
Insgesamt gilt für die ostdeutsche Bevölkerung, dass sich ihre Identität oftmals durch Abgrenzung definiert: Man fühlt sich häufig als Bürger zweiter Klasse, ohne dass man die Zustände der DDR wieder zurückwünschte. Weithin bekannt ist auch, dass Ost- und Westdeutschland in religiöser Hinsicht als ganz verschiedene Bereiche angesehen werden müssen (und dies wohl auch in Zukunft so bleiben wird) – so etwa stehen drei Viertel Konfessionslose hier einem Sechstel Konfessionslosen dort gegenüber. 
Keine Einigkeit bestand allerdings in der Frage, ob es eine spezifische ostdeutsche Identität gibt bzw. ob der Diskurs darüber zu fördern wäre. Letzteres wurde vehement von der aus Leipzig stammenden Schriftstellerin Jana Hensel gefordert. Sie stellte fest, dass es gerade in ihrer Generation, die die Umbruchszeit als Kinder bzw. Jugendliche erlebt hat, oft eine Sprach- und Ortlosigkeit gibt, wenn es um die Beschreibung der eigenen Identität geht. Angesichts eines immer noch zu beobachtenden Ungleichgewichts im gesamtdeutschen Diskurs plädierte sie für eine Verstärkung des innerostdeutschen Dialogs. Dessen Notwendigkeit wird noch einmal bedrückend deutlich durch eine aktuelle Erfahrung, die Hensel schilderte: Sie beschrieb ihre Reaktion auf das Bekanntwerden der Neonazimorde durch Täter aus dem Jenaer Raum als zwar sehr schockiert, jedoch nicht überrascht; es wäre eher zu fragen, warum es nicht noch öfter zu solch brutalen und radikalen Taten gekommen ist. Das Erschreckende ist, dass Hensel nur einen schmalen Grad zwischen sich selbst und den Tätern ausmacht, insofern sie die heutigen Täter als in den 90er Jahren nicht weit von sich selbst entfernt sieht. 
Keine wirkliche Antwort fand die Frage, welche Rolle die Kirche(n) angesichts dieser Analysen spielen sollte und welche Leistungen von ihr erwartet werden. Es ist noch nicht einmal klar, ob die Kirchen tatsächlich adäquate Akteure in diesem Konglomerat sein können oder ob es nicht eine Anmaßung darstellt, sich hier als Gesprächspartner anzubieten. Schaut man auf die derzeitigen Skandale des Missbrauchs im kirchlichen Feld, so erscheint die Kirche weniger als Lösungslieferant, sondern eher als Teil des Problems. Auf jeden Fall gilt es in dieser Situation, aufmerksam zuzuhören, ohne sofort mit schnellen Antworten aufzuwarten.



euangel Heft 4/2011 zu „Christentum und Stadt“

Das aktuelle Heft des Magazins für missionarische Pastoral erscheint voraussichtlich kurz vor Weihnachten und beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Christentum und Stadt. Die Stadt stellt nicht nur den Lebensraum der ersten Christen dar, sondern ist auch heute im Brennpunkt vieler diakonaler und pastoraler Aktivitäten – was nicht heißt, dass die Herausforderungen der Landpastoral nicht auch für die Stadtpastoral einen Lerneffekt bedeuteten. Die Beiträge dieses Heftes beleuchten das Thema aus der Perspektive der Soziologie, des Neuen Testaments, der „Pastoralgeographie“, der Diakonie und der Pastoraltheologie. 
Das Heft ist erhältlich unter www.kamp-erfurt.de/de/magazin-angel.html. [T. Kläden, Erfurt]

4. Ausschreibung des Lorenz-Werthmann-Preises und Gertrud-Luckner-Preises

Der Lorenz-Werthmann-Preis ist ein Wissenschaftspreis, den der Deutsche Caritasverband zu seinem 100-jährigen Jubiläum 1997 gestiftet hat. Der Name geht auf den Gründer des Deutschen Caritasverbandes, Prälat Lorenz Werthmann (1858-1921), zurück. Er wird alle zwei Jahre ausgeschrieben und ist mit 5.000 Euro dotiert. Mit dem Preis werden Dissertationen und Habilitationsschriften sowie Arbeiten mit einem entsprechenden gleichen wissenschaftlichen Niveau ausgezeichnet, die sich mit der Arbeit und Aufgabenstellung der freien Wohlfahrtspflege, der Zusammenarbeit zwischen freier und öffentlicher Wohlfahrtspflege, neuen Ansätzen in der sozialen Arbeit sowie mit caritastheologischen und sozialethischen Themen befassen. 
Gertrud Luckner (1900-1995) hat wesentliche Akzente für die Caritas und die soziale Arbeit in Deutschland gesetzt und sich maßgeblich für die Versöhnung zwischen Juden und Christen engagiert. Zu ihrem Gedenken hat der Deutsche Caritasverband den Gertrud-Luckner-Preis gestiftet. Der Deutsche Caritasverband will mit dem Preis die soziale Arbeit und die wissenschaftliche Befassung mit Aufgaben und Tätigkeiten der freien Wohlfahrtspflege fördern. Der Preis wird ebenfalls alle zwei Jahre ausgeschrieben und ist mit 1.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden mit dem Gertrud-Luckner-Preis Abschlussarbeiten in Diplom-, Magister-, Bachelor- und Masterstudiengängen an Universitäten und Fachhochschulen beziehungsweise vergleichbare Arbeiten, die sich mit der Arbeit und Aufgabenstellung der freien Wohlfahrtspflege, der Zusammenarbeit zwischen freier und öffentlicher Wohlfahrtspflege, neuen Ansätzen in der sozialen Arbeit sowie caritastheologischen und sozialethischen Themen befassen. 
Die Auswahl des Preisträgers/der Preisträgerin erfolgt durch eine unabhängige Jury, der Personen aus den Bereichen „Sozialwissenschaft“, „Sozialethik/Caritaswissenschaft“, „Publizistik“ sowie der freien und der öffentlichen Wohlfahrtspflege angehören. Die Eingabefristen für beide Preise enden am 01. März 2012. Weitere Information zu den zwei Wissenschaftspreisen finden Sie auf: www.caritas.de/glossare/wissenschaftspreise [A. Fritz, Freiburg/Br.]

5. Personalia

Zum 1. Oktober 2011 wurde Philipp Müller (51) zum ordentlichen Professor für Pastoraltheologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz berufen. Müller hat Kath. Theologie und Geschichte studiert und ist Priester des Erzbistums Freiburg. Von 1992-1997 war er Assistent am Lehrstuhl für Pastoraltheologie der Universität Freiburg i. Br. bei Prof. Dr. Josef Müller. In dieser Zeit hat er seine Dissertation über "Das Seelsorgeverständnis von Linus Bopp (1887-1971) im Kontext heutiger Seelsorgekonzeptionen" verfasst, die mit "summa cum laude" bewertet und von der Theol. Fakultät Freiburg i. Br. mit dem Bernhard-Welte-Preis ausgezeichnet worden ist. Von 1999-2006 war Müller Regens des Priesterseminars der Erzdiözese Freiburg in St. Peter (Schwarzwald). Zeitgleich hat er eine Habilitationsschrift zum Thema "Predigt ist Zeugnis. Grundlegung der Homiletik" angefertigt. Von 2008-2011 war er Professor für Pastoraltheologie an der Kath. Fachhochschule Mainz. Müllers Forschungsschwerpunkte sind u.a. die Seelsorgelehre, Martyria als pastoraler Grundvollzug, Geschichte der Pastoral und der Pastoraltheologie, Berufungspastoral, Selbstverständnis und Profil der pastoralen Berufe sowie Christliche Spiritualität. [Ph. Müller, Mainz]

6. Tagungsbericht: Die Kirche braucht Innovation - Zweiter Kongress zur Strategieentwicklung in Kirche und Gesellschaft

Innovation war das Leitthema des zweiten Kongresses zur Strategieentwicklung in Kirche und Gesellschaft im Dezember 2011 in Bensberg. Gemeinsam mit der Thomas-Morus-Akademie und dem Strategiebereich „Ziele und Entwicklung“ des Bistums Trier hatte das Netzwerk Kairos. Coaching, Consulting, Training mit Sitz in Mainz zu einem Strategiekongress eingeladen. Der Kongress richtete sich an Führungskräfte, Organisations- und Personalentwickler sowie an Praktiker aus Caritas und Pastoral und kann mit gut 100 Teilnehmenden als voller Erfolg gewertet werden. 
Der Kongress wollte zum einen die Reflexion des Begriffes befördern. Vier Hauptvorträge bildeten die Grundpfeiler des Kongresses. Prof. Dr. Rolf Arnold, Kaiserslautern, diskutierte mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Thema auf der Basis des pädagogischen Konstruktivismus‘. Er wies daraufhin, dass das Lernen von der jeweils eigenen Sicht auf andere, auf Systeme und auf Situationen ausgerichtet ist. Nicht die objektive Wahrheit stellt sich uns, den emotional gesteuerten Individuen, also dar, sondern eine Wahrheit, die wir durch die eigenen Brillen wahrnehmen und interpretieren. Wir müssen also nicht lernen, so Arnold, die Welt zu verändern, sondern wir müssen lernen, uns die Welt anders vorzustellen, um damit vielleicht ein wenig Veränderung erreichen zu können. 
Der Soziologe Prof. Dr. Dirk Baecker betonte, die Aufgabe der Organisation sei es, Innen- und Umweltprozesse aneinander abzugleichen, das heißt Differenzen zu beobachten, um daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Die Wahrnehmung von Umweltphänomenen stellt dabei einen zentralen Faktor da, um nicht allein selbstreferentiell zu handeln, und um aus der Erkenntnis der Umweltrelation und deren Einfluss auf die Organisation die richtigen Schlüsse ziehen zu können. Innovationen sind dann ein aktives Moment, in dem das System Organisation handelt. 
Zusammenfassend plädierte Baecker für eine Neubesinnung auf die Grundfunktionen der Kirche. Die Herausforderung kirchlicher Strategieentwicklung liege darin, zum Ursprung zurück zu kehren. Nicht zuletzt gelte es, die Mittel, die Kirche habe, weitaus stärker zu profilieren als jedwede Ziele, die in der Tat schwierig in der Pastoral zu definieren seien. 
Sr. Edith Maria Magar, Franziskanerin von Waldbreitbach und Aufsichtsratsvorsitzende der Marienhaus GmbH, in der die sozial-caritativen Einrichtungen des Ordens zusammengefasst sind, referierte über Lernfelder für die Entwicklung caritativer Organisationen angesichts des marktwirtschaftlichen Wettbewerbs. 
Exemplarisch für alle caritativen Einrichtungen müsse der Grundsatz gelten, die Schnellen schlucken die Langsamen und Passivität sei von Nachteil. Diese Denkweise ist sicher neu und ungewohnt, aber durch die Zeitumstände geboten. 
Dr. Stephan Ackermann, Bischof von Trier, sieht die Frage nach Innovation grundsätzlich positiv; allerdings betont er besonders den individuellen Aspekt, nicht so sehr den organisatorischen. Innovation ist Wachstum, so Ackermann und gehört wesenshaft zum Wesen der Kirche dazu. Das sei trivial. Die Frage sei hingegen, woher innovative Ideen kommen und auf welches Ziel sie gerichtet sind. Die Bedeutung des Charismatischen sei im Zusammenhang mit Innovationen nicht zu unterschätzen sondern müsste ganz im Gegenteil verstärkt in den Blick genommen werden. Außerdem gelte es hier, Kontexte wahrzunehmen: nicht nur die Probleme und Fragen der Kirche stünden bei Systemveränderungen im Mittelpunkt, sondern ebenso die der Umwelt. 
Eine zweite Säule des Kongresses stellten praktische Anwendungen dar. In einem so genannten „Schwarzmarkt des Wissens“ hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich jeweils in kleinen Gruppen mit bereits bestehenden innovativen Ansätzen aus Kirche und Pastoral zu beschäftigen und diese intensiv zu diskutieren. Dass es innovatorisches Potenzial gibt, wurde angesichts der abschließenden Laboratorien deutlich. Reichten die Ideen doch von der Planung eines Hauses zum pastoralen Experimentieren, über eine enge Zusammenarbeit mit erfolgreichen Wirtschaftsunternehmen bis hin zum caritativen Flashmob, der den Bedürftigen vor Ort pragmatisch schnelle Hilfe zukommen lässt. 
Alle Referenten sprachen sich für dezentrale Schritte und Projekte aus. Man solle sich auf den eigenen Schatz zu besinnen, eigene Werte bewusster wahrzunehmen und theologisch konsequenter um zusetzen, dazu Prozesse zu initiieren, die den Diskurs von Ideen und Vorbehalten ermöglichen. Eine Möglichkeit dazu besteht in dem Online-Projekt Futur2, welches über das Internet zur Vernetzung und Weiterentwicklung beitragen will. [M. Lätzel, Schulensee]

7. Tagung zum 50-jährigen Jubiläum der Einberufung des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965)

Vor 50 Jahren, am 25. Dezember 1961, berief Papst Johannes XXIII. das Zweite Vatikanische Konzil ein. Diese von 1962 bis 1965 tagende Kirchenversammlung war von epochaler Bedeutung für die Neupositionierung der Katholischen Kirche in der modernen Gesellschaft, und zwar nach innen und nach außen. 
Ein zentraler Begriff war in diesem Zusammenhang der „Dialog“, der 1963 von Papst Paul VI. in seiner Antrittsenzyklika Ecclesiam Suam in den Vordergrund gerückt wurde. Was ein solcher Dialog innerhalb der Kirche oder im Gegenüber zur Welt sein kann oder wie er geführt werden soll, ist in den gegenwärtigen Krisen- und Reformdebatten erneut zum heftig umstrittenen Thema geworden. 
Die Katholisch-Theologische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum nimmt dieses Jubiläum und zugleich die aktuellen Selbstverständigungsprozesse der katholischen Kirche in Deutschland zum Anlass, am 12. und 13. Januar 2012 in einer Tagung der Frage nachzugehen, wie Dialogprozesse in Kirche und Gesellschaft begründet wurden und werden, welche Varianten dabei zu beobachten sind und welche Zukunfts-gestalten sich abzeichnen könnten. So will die Tagung einen aufklärenden Beitrag zu der Frage leisten, auf welcher Grundlage eine Verständigung auch kontroverser Positionen über den Weg der katholischen Kirche in die Zukunft möglich ist. 
Die Tagung ist zugleich ein Beitrag zur gegenwärtigen Dialoginitiative des Bistums Essen. 
Die Organisation der Tagung liegt beim Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit, Dr. Rosel Oehmen-Vieregge, Email: rosel.oehmen-vieregge@rub.de, Tel.: +49 / (0)234-32-29811 [M. Sellmann, Bochum]

8. Internationales Ökumenisches Forum

Vom 30.01. bis 3.02.2012 findet in Trier das Internationale Ökumenische Forum statt, zu dem die Veranstalter die Mitglieder der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen herzlich einladen. 
Die kulturelle und religiöse Vielfalt in Deutschland und in Europa wächst und stellt uns vor neue Herausforderungen, insbesondere im Bereich Bildung und Integration. Das Internationale Ökumenische Forum im Vorfeld der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 in Trier setzt sich damit auseinander und will so einen Beitrag für ein friedliches, gerechtes und umweltbewusstes Zusammenleben der Menschen leisten. 
Die christlichen Kirchen blicken selbst auf eine lange Geschichte des Gegen- und des Miteinanders. Ein Beispiel ist die "Heilig-Rock-Wallfahrt". Vor 500 Jahren wurde das Gewand Christi, das im Trierer Dom aufbewahrt wird, zum ersten Mal öffentlich ausgestellt. Im Zuge der Reformation stießen solche Frömmigkeitsformen auf scharfe Kritik. Heute widmen sich die Kirchen mit großem Engagement der Aufgabe, die Trennung zu überwinden, um sich gemeinsam den Fragen der Zeit zu stellen. Die Vielfalt der verschiedenen Traditionen bietet einen reichen Schatz, Antworten auf diese Fragen zu finden. 
Unter dem Titel "und führe zusammen, was getrennt ist" orientiert sich das Internationale Ökumenische Forum an der Symbolik des Gewandes, um die Herausforderungen zu thematisieren, vor denen unsere Gesellschaft heute steht, Herausforderungen, die von den christlichen Kirchen gemeinsam im Konzert aller Religionen zu beantworten sind. 
Weitere Informationen: www.heilig-rock-wallfahrt.de/oekumenisches-forum/start.html [N. Hennecke, Trier]

9. Tagungsankündigung: „Bekenntnisorientiert und wissenschaftlich“

Am 30. März 2012 findet unter dem Titel „Bekenntnisorientiert und wissenschaftlich“ ein Symposium zur Zukunft der Theologie im Spannungsfeld von Kirche, Universität und Gesellschaft“ im „Haus am Dom“ in Frankfurt/M. statt. Das Symposium wird veranstaltet vom Katholisch-Theologischen Fakultätentag, von der Arbeitsgemeinschaft der theologischen Disziplinen im deutschen Sprachraum, von der Deutschen Sektion der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie, vom „Haus am Dom“ und vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz. [K. Bopp, Benediktbeuern]

10. Pastorale Räume diakonisch ausgestalten - Sonderheft von caritas spezial

Das Referat Gemeindecaritas und Engagementförderung im Deutschen Caritasverband hat in einem Sonderheft von caritas spezial (neue caritas, spezial 3, Oktober 2011) Ideen und Bausteine zur diakonischen Ausgestaltung zusammengestellt. Das Heft enthält Grundsatzbeiträge, perspektivische Zugänge, Forschungsergebnisse zu Caritas im Sozial- und Lebensraum und eine Zusammenstellung verschiedener Materialien. Die Bausteine wollen Anregungen geben, um vor Ort, im Miteinander von verbandlicher Caritas und Gemeinden eines pastoralen Raumes nach je eigenen, situativ passenden Wegen diakonischen Handelns zu suchen. Engagierte vor Ort, Verantwortliche in der Caritas, in Diensten und Einrichtungen sowie in Gemeinden und pastoralen Stellen finden hier Begründungen, inspirierende Praxis und Planungsideen für den Auf- und Ausbau der diakonischen Dimension in pastoralen Räumen. (Das Heft ist zum Preis von 4€zzgl. Porto bei carikauf@caritas.de zu beziehen; inhaltliche Anmerkungen können an Gemeindecaritas@caritas.de gerichtet werden.) [E. Baldas, Freiburg/Br.]

11. Zeitschrift Lebendige Seelsorge: „Caritas“ (6/2011), gewidmet den Caritaswissenschaftlern Heinrich Pompey zum 75. und Isidor Baumgartner zum 65. Geburtstag

Diakonie gehört zu den kirchlichen Grundvollzügen. Papst Benedikt XVI. hat in seiner Enzyklika Deus caritas est festgehalten: „Der Liebesdienst ist für die Kirche nicht eine Art Wohlfahrtsaktivität, die man auch anderen überlassen könnte, sondern er gehört zu ihrem Wesen, ist unverzichtbarer Wesensausdruck ihrer selbst.“ Die aktuelle Ausgabe der „Lebendigen Seelsorge“ fragt danach, ob dieser Wesenszug von Kirche in den neuen pastoralen Räumen mehr zur Geltung kommt oder eher verdunkelt wird. Herbert Haslinger kommt zu dem Schluss, dass die neuen pastoralen Strukturen diakonischem Handeln in vielerlei Hinsicht abträglich sind. Das liegt an ihrem Geburtsfehler: sie sind nicht um der Menschen willen gemacht. Karl Bopp kann diesen Pessimismus nicht teilen. Die neuen pastoralen Räume ermöglichen geradezu die Vernetzung von seelsorgerlichen und caritativen Orten und tragen so zu einem Raum bei, in dem die Kirche gottverwurzelt und menschennah agieren kann. Dem schließt sich auch der Freiburger Caritaswissenschaftler Klaus Baumann an, der die Behebung von Schieflagen im Verhältnis von Pastoral und verbandlich organisierter Caritas erhofft. Potential zur Förderung einer diakonischen Kirche in den Pfarreien sieht er in der Tätigkeit der Diakone, die sich noch stärker diakonisch profilieren müssten. Günther Leyh stellt in seinem Projektbeitrag am Beispiel der „Offenen Tür“ Erlangen konkrete diakonische Pastoral vor, Isidor Baumgartner denkt über die Rolle und Vernetzung der katholischen Kitas in den neuen pastoralen Räumen nach, Christine Schrappe beschreibt die Würzburger Pastoraltagungen 2011 „Glaube mit Hand und Fuß. Ermutigung zu einer diakonischen Pastoral“. Franz Meurer setzt den Ausspruch von Kardinal Meisner „Liturgie ohne Diakonie ist Götzendienst“ in seiner Gemeinde in die Tat um. Vier Prinzipien sind für eine diakonische Pastoral im Sozialraum maßgebend: das Prinzip „Erfinderische Gastfreundschaft“, das Prinzip des „Umsonst“, Öffentlichkeit und Stolz. Der ägyptische Jesuit Henri Boulad buchstabiert im Gespräch mit Astrid Schilling die Inspiration des Evangeliums für die Caritas. 
Eine Heftübersicht, den Beitrag von Christine Schrappe sowie weitere Informationen finden Sie in Kürze im Internet unter www.lebendige-seelsorge.de 
PS: Bei Interesse an regelmäßiger Information zur „Lebendigen Seelsorge“ wird gerne per E-Mail das Versandblatt zu jedem Heft verschickt, das das Editorial und eine Inhaltsübersicht enthält. Bitte kurze E-Mail an: astridschilling@gmx.de [A. Schilling, Würzburg]

12. Publikationen aus dem Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut (SPI), St. Gallen

Eva Baumann-Neuhaus: Religiöse Bewegungen in der katholischen Kirche, in: ThPQ 159 (2011) 227 – 237 
Arnd Bünker, Roger Husistein (Hg.): Diözesanpriester in der Schweiz. Prognosen – Deutungen – Perspektiven, NZN bei TVZ, Beiträge zur Pastoralsoziologie (SPI-Reihe), Zürich 2011 
Arnd Bünker: Priester minus Pfarrer?!, in: Arnd Bünker /Roger Husistein (Hg.): Diözesanpriester in der Schweiz. Prognosen, Deutungen, Perspektiven (Beiträge zur Pastoralsoziologie (SPI-Reihe) 15), Zürich 2011, 228 – 242 
Arnd Bünker/Christoph Gellner (Hg): Kirche als Mission. Anstiftung zu christlich entschiedener Zeitgenossenschaft, NZN bei TVZ, Beiträge zur Pastoralsoziologie (SPI-Reihe), Band 14, Zürich 2011 
Arnd Bünker: Migration – Grenzen öffnen!, in: Diakonia 42 (2011), 146 – 149 
Arnd Bünker: Welche Mission(en)? Welche Missionswissenschaft(en)?, in: Martin Stowasser / Franz Helm (Hg.): Mission im Kontext Europas. Interdisziplinäre Beiträge zu einem zeitgemässen Missionsverständnis (Wiener Forum für Theologie & Religion 3), Göttingen 2011, 33 – 55 
Urs Winter-Pfändler & Morgenthaler, Ch. (2011). Patients’ Satisfaction with Health Care Chaplaincy and Affecting Factors: An Exploratory Study in the German Part of Switzerland, in: Journal of Health Care Chaplaincy, 17 (3 – 4), 146 – 161 
Urs Winter-Pfändler & Morgenthaler, Ch. (2011). Who Needs Chaplain’s Visitation in General Hospitals? Evaluation of influencing factors to assess patients with psychosocial and religious needs, in: Journal of Pastoral Care & Counseling, 2, 2.1 – 10 
Urs Winter-Pfändler (2011). Krisenintervention aus christlicher Perspektive, in: ChrisCare, 2, 6 – 7 
Urs Winter-Pfändler (2011). Zum Wohl des Patienten und aller Beteiligten. Spiritual Care: spirituelle Sorge in einer ganzheitlichen palliativen Versorgung, in: Praxis Palliative Care, 10, 24 – 25 
Urs Winter-Pfändler (2011). Vernetzung als Schlüssel zu einer guten Zusammenarbeit. Seelsorge aus der Sicht von Stationsleitungen, in: Krankenpflege, 3, 18 – 21 
Urs Winter-Pfändler (2011). Gesellschaftliche Veränderungen und Palliative Care. Herausforderungen für die Kirchen und die Seelsorge, in: Schweizerische Kirchenzeitung, 5, 75 –78 
Urs Winter-Pfändler & Flannelly, K. J. (2011). Patients' Expectations of Healthcare Chaplaincy: a Cross-Sectional Study in the German Part of Switzerland, in: Journal of Religion and Health (Published online 20. January 2011) 
Winter-Pfändler, U., Flannelly, K. J., & Morgenthaler, Ch. (2011). Referrals to Healthcare Chaplaincy by Head Nurses: Situations and Influencing Factors, in: Holistic Nursing Practice, 25 (1), 26 – 32 
Pastoralplanungskommission der Schweizer Bischofskonferenz (Hg.): Partnerschafts-, Ehe- und Familienpastoral. Bericht der Pastoralplanungskommission der Schweizer Bischofskonferenz, editionSPI, St. Gallen 2011 [A. Bünker, St. Gallen]

13. Publikationen

Bitter, Gottfried / Blasberg-Kuhnke, Martina (Hrsg.), Religion und Bildung in Kirche und Gesellschaft. Für Norbert Mette (Studien zur Theologie und Praxis der Seelsorge ; 86), Würzburg 2011. 
ISBN 978-3-492-03424-5

Religion und Bildung – ein spannungsvolles Verhältnis von Anfang an! Beide sind ohne Frage eigenständig; zugleich ist ihr Zueinander strittig und herausfordernd, gerade in vielen praktisch-theologischen Vollzügen: in Familie und Schule, in Gemeinde und an sozialen Orten, im Horizont von Ökumene und interreligiösem Dialog, lokal, regional und global. Religion und Bildung – auf diesen Feldern hat Norbert Mette seine wohl wichtigsten und wirksamsten Arbeiten seit den 1970-er Jahren vorgelegt. 
Vier Schwerpunkte gliedern den vorliegenden Band: Religion, Bildung, Religion und Bildung sowie unterschiedliche Bereiche religiöser Bildung. Einige grundlegende praktisch-theologische Artikel und viele kurze Beiträge, die eigene Akzente zulassen, religiöse, christliche, kirchliche und politische Praxis spiegeln, laden ein, den spannungsvollen Diskurs mit der handlungswissenschaftlichen Praktischen Theologie von Norbert Mette zur Zukunft von Religion und Bildung zu führen. [M. Blasberg-Kuhnke, Osnabrück]

Wippermann, Carsten, Milieus in Bewegung. Werte, Sinn, Religion und Ästhetik in Deutschland, Würzburg 2011 
ISBN 978-3-429-03408-5

Der Autor schreibt auf der Grundlage neuerer empirischer Befunde die bekannten Sinus-Milieus fort und entwickelt ein eigenständiges Milieu-Modell. Dieses DELTA-Milieu-Modell versteht sich als Gesellschaftsmodell, das gerade auch für die Handlungsfelder der Pastoral wichtige Einsichten liefert. [K. Bopp, Benediktbeuern]

 

 

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