Infodienst 4/2012

Newsletter der Homepage-Redaktion „www.pastoraltheologie.de“

Ausgabe 4/2012

Inhalt
1. Kongress Zeichen der Zeit im Licht des Evangeliums (GS 4) identifizieren, interpretieren, intervenieren, inspirieren (Salzburg, 16.-19. September 2013) 
2. Symposium Christliche Identität in Europa auf dem Prüfstand (Prag, 19.-22. März 2013)
3. Informationen des Vorsitzenden der Konferenz
4. Stellenausschreibung Professur in Fribourg
5. Stellenausschreibung Dozent theologische Fortbildung Bistum Hildesheim
6. Nachrichten aus dem Österreichischen Pastoralinstitut (ÖPI)
7. Nachrichten aus dem Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut (SPI)
8. Nachrichten aus der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP)
9. Mitteilung aus der Arbeitstelle für Jugendseelsorge (afj)
10. Forschungsprojekt „Pastoraler Fortschritt“ – teilnehmende Pfarreien gesucht 
11. Tagungsankündigungen
12. Publikationen


Sehr geehrte Damen und Herren, 
liebe Nutzerinnen und Nutzer unserer Homepage,

kurz vor Weihnachten möchte dieser Newsletter Sie wieder auf Neuigkeiten aus der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. aufmerksam machen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.pastoraltheologie.de 
Nachrichten aus Ihrem Haus, Veranstaltungsankündigungen, Hinweise auf Neuerscheinungen, Stellenangebote etc. können Sie über unseren E-Mail-Verteiler an alle eingetragenen Kolleginnen und Kollegen sowie weitere an Pastoraltheologie Interessierte schicken. Dafür senden Sie bitte eine entsprechende Mitteilung an: info@pastoraltheologie.de 
Wir würden uns freuen, wenn Sie Kolleginnen und Kollegen sowie weitere pastoraltheologisch Interessierte auf dieses Informationsangebot aufmerksam machten. Die Anmeldung für den Newsletter-Verteiler ist auf der Konferenz-Homepage möglich.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für 2013!
Ihr
Dr. Tobias Kläden 
Beauftragter der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. für die Homepage www.pastoraltheologie.de

1. Kongress Zeichen der Zeit im Licht des Evangeliums (GS 4) identifizieren, interpretieren, intervenieren, inspirieren (Salzburg, 16.-19. September 2013)

Der nächste Kongress der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen widmet sich dem zentralen Vermächtnis des Zweiten Vatikanums, „die Zeichen der Zeit zu erforschen und im Licht des Evangeliums auszulegen“ (GS 4). Der Kongress wird vom 16. bis 19.09. 2013 im Haus St. Virgil in Salzburg stattfinden. Aktuelle Informationen finden Sie im Flyer (PDF).

2. Symposium Christliche Identität in Europa auf dem Prüfstand (Prag, 19.-22. März 2013)

Das Netzwerk der mittel- und osteuropäischen Pastoraltheologinnen und Pastoraltheologen und die Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. veranstalten gemeinsam das Symposium Christliche Identität in Europa auf dem Prüfstand. Pastoraltheologische Begegnungen: Horizonte und Optionen, das von 19. bis 22.3.2013 in Prag stattfinden wird. Am Programm stehen u.a. ein Vortrag von Prof. DDr. Tomáš Halík Ist Europa seelenlos? und eine Begegnung mit dem Erzbischof von Prag, Kardinal Dominik Duka. Weitere Informationen finden Sie hier.

3. Informationen des Vorsitzenden der Konferenz

  • Vom 24.-26. März 2014 findet das Symposion der Pastoraltheologenkonferenz mit dem Deutschen Caritasverband statt. Arbeitstitel: Migration als Herausforderung der Kirche: „Freie und Hoffnung, Trauer und Angst besonders der Armen und Bedrängten…“
  • Durch Thematisierung bei den Mainzer Gesprächen am 07.12.12 und ein Schreiben an Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst sowie die Belegenheitsbischöfe in Hamburg, Osnabrück und Hildesheim hat der Vorsitzende sein Befremden zum Ausdruck gebracht, dass das laufende Berufungsverfahren Nachfolge Prof. Sievernich abgebrochen wurde. Bischof Tebartz-van Elst hat dem Rektor der Hochschule St. Georgen mitgeteilt, dass er in Abstimmung mit den anderen Bischöfen nur der Berufung eines Priesters auf den Lehrstuhl zustimmen werde. Prof. Hartmann erinnerte an die Stellungnahme der Konferenz vom März 2010 und die Antwort des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz.
  • Aufgrund einer Initiative aus den Mainzer Gesprächen beginnen die Vorbereitungen eines großen fachübergreifenden Symposions in der ersten Dezemberhälfte 2015 anlässlich von 50 Jahren Abschluss des II. Vatikanischen Konzils.
  • An die regelmäßige Aktualisierung der Infos im gemeinsamen Portal katholische-theologie.info wird erinnert und gebeten, die je eigenen Informationen zu pflegen.

[R. Hartmann, Fulda]

4. Stellenausschreibung Professur in Fribourg

Die Universität Freiburg (Schweiz) hat die durch den plötzlichen Tod von Michael Felder vakant gewordene assoziierte Professur für Pastoraltheologie, Religionspädagogik und Homiletik neu ausgeschrieben. Die Stellenausschreibung finden Sie hier.

5. Stellenausschreibung Dozent theologische Fortbildung Bistum Hildesheim

Das Bischöfliche Generalvikariat Hildesheim sucht für das Bischöfliche Priesterseminar zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Dozenten (m/w) für theologische Fortbildung (biblische Theologie) befristet für fünf Jahre. Bewerbungen sind noch bis Ende Dezember möglich. Die Stellenausschreibung finden Sie hier.

6. Nachrichten aus dem Österreichischen Pastoralinstitut (ÖPI)

Unter dem Titel „Migration und Integration: Pastorale Herausforderungen und Chancen“ findet vom 10.-12. Januar 2013 die Österreichische Pastoraltagung in Salzburg – St. Virgil statt. Referenten sind u.a. Erzbischof Agostino Marchetto (ehem. Sekretär des Päpstlichen Rates für die Migranten), Monika Scheidler (Dresden), Regina Polak (Wien), Martin Jäggle (Wien), Ladislaus Vencser (Nationaldirektor für die fremdsprachige Seelsorge) sowie der evangelische Bischof Michael Bünker, der serbisch-orthodoxe Erzpriester Drago Vujic und der katholische Weihbischof Franz Scharl. An der Podiumsdiskussion nehmen u.a teil der Staatssekretär für Integration, Sebastian Kurz, sowie der Wiener Caritasdirektor Michael Landau. 
Nähere Informationen und Anmeldung: www.pastoral.at – ÖPI – ÖPT bzw. auf Anfrage an oepi@pastoral.at.
[W. Krieger, Wien]

7. Nachrichten aus dem Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut (SPI)

Newsletter Pastoralsoziologie 
Das Schweizerische Pastoralsoziologische Institut wird in Kürze einen Newsletter mit aktuellen Forschungsergebnissen, religionssoziologischem Datenmaterial und mit Hinweisen auf aktuelle Publikationen verbreiten.
Interessenten können sich auf der Homepage des SPI in die Empfängerliste eintragen.

Konzilsblog
Der „Konzilsblog“, der seit Juli täglich eine kurze Information, eine Erinnerung oder einen Impuls mit Bezug zum Zweiten Vatikanum öffentlich macht, findet großes Interesse und wachsenden Zuspruch.
Mini-Flyer zum Blog, mit dem – z.B. im Rahmen der pastoralen Arbeit, in Schulen oder in Verbänden – die Auseinandersetzung mit dem Konzil und seiner Rezeption angestoßen wird, können im SPI bestellt werden.
[A. Bünker, St. Gallen]

8. Nachrichten aus der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP)

Kooperationstagung zu Konfessionslosigkeit
Die Lebens- und Denkwelten Konfessionsloser und die damit verbundenen Herausforderungen für die Pastoral, insbesondere für einen Glaubensdialog: Das war die Thematik einer Kooperationstagung vom 05. bis 07. Dezember 2012. Dazu luden die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) und die Katholische Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP) in das Evangelische Johannesstift in Berlin-Spandau ein. Die ökumenische Tagung richtete sich einerseits an Fachleute für Weltanschauungsfragen, andererseits an alle in der Seelsorge Tätigen und sonstige Interessierte, die sich mit der fortschreitenden Säkularisierung und Entkirchlichung auseinandersetzen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Kongress „Was will und was kann ‚milieusensible Pastoral’?“
Vom 26. bis 28. November 2012 fand ein Kongress an der Ruhr-Universität Bochum zum Thema ‚Milieusensible Pastoral’ statt, zu der der Lehrstuhl von Matthias Sellmann und die KAMP eingeladen hatten und die von 200 Teilnehmenden besucht wurde. Themen waren theologische Deutungen der Milieu-Perspektive, Vernetzung und Erfahrungsaustausch von Vertreterinnen und Vertretern aus den (Erz-)Bistümern und aus Verbänden sowie aus der evangelischen Kirche, Vorstellung aktueller soziologischer Studien sowie Umsetzung in konkrete Praxisfelder (milieusensibles Bauen, Öffentlichkeitsarbeit und Personalentwicklung). 
Deutlich wurde dabei, dass milieusensible Pastoral eine wichtige Grundlegung aus der Kulturhermeneutik des Zweiten Vatikanums erfährt, wie sie sich in Gaudium et Spes (z.B. Nr. 44) ausdrückt. Carsten Wippermann (Delta-Institut, Benediktbeuern) mahnte an, die sozial schwachen Milieus nicht aus dem Blick zu verlieren. Er diagnostizierte die Versuchung, sich in der Pastoral eher den vermeintlich attraktiveren, moderneren und sozial höher positionierten Milieus zuzuwenden. Der diakonische Auftrag verbietet es aber, Menschen unterschichtiger Milieus zu vernachlässigen oder sie bloße als Empfänger caritativer Maßnahmen anzusehen.
Auf dem Kongress wurde vorgeschlagen, das Instrument der soziologischen Milieuforschung mit anderen aktuellen kirchenentwicklerischen Ansätzen, auch im evangelischen Bereich, zu vernetzen. 
Ein ausführlicher Bericht zum Kongress von Alexander Foitzik findet sich in der aktuellen Ausgabe der Herder Korrespondenz (Januar 2013).

MDG-Milieuhandbuch 2013 und Schulungsangebot
Auf Initiative der Medien Dienstleistung GmbH (MDG) hat das Sinus-Institut (Heidelberg) eine neue Kirchenstudie durchgeführt, die auf dem Hintergrund des neuen Milieu-Modells des Instituts von 2010 erfolgt. Dieses MDG-Milieuhandbuch wird am 24./25. Januar 2013 in München vorgestellt und ab dann in elektronischer Form distribuiert. 
Die KAMP plant für März 2013 eine Broschüre, in der diese Studie von ausgewählten Autoren aus pastoraltheologischer, religionssoziologischer und pastoralpraktischer Perspektive vorgestellt und kommentiert wird. 
Außerdem bietet die KAMP in Kooperation mit Prof. Dr. Matthias Sellmann und Peter Martin Thomas (Sinus-Akademie) an zwei Terminen im Jahr 2013 Schulungen an, in denen die Ergebnisse der neuen Studie vermittelt, aber auch theologisch gedeutet sowie milieusensible als missionarische Pastoral vertieft werden soll. Nähere Informationen zum Schulungsangebot finden Sie hier.

euangel
Das aktuelle Heft des Magazins euangel zum Thema „Stadtmission“ ist erschienen und kann hier abgerufen werden. 
[T. Kläden, Erfurt]

9. Mitteilung aus der Arbeitstelle für Jugendseelsorge (afj)

Jugendbischof fordert größeres Engagement für Ministranten
In einem Interview mit der Zeitschrift „Minibörse“ hat der Vorsitzende der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Karl-Heinz Wiesemann, ein stärkeres Engagement für den Ministrantendienst gefordert. 
Als Jugendbischof mahnt der Bischof von Speyer die Verantwortlichen in der Kirche die Kinder und Jugendlichen spirituell zu unterstützen. „Die vielen jungen Menschen, die den Dienst am Altar in unseren Kirchen und Gemeinden tun, sind ein ganz großer Schatz der Kirche in Deutschland. Daher ist es wichtig, dass wir uns um sie kümmern.“
Es genüge nicht, ihnen beizubringen, was sie als Ministranten tun sollen, sondern sie müssten in die Geheimnisse des Glaubens und in die Kraft der Symbole und der Symbolhandlungen eingeführt werden. „Ich habe immer wieder erlebt, wie ernst und tief angerührt die Kinder und Jugendlichen dabei sind, wenn man ihnen den Sinn ihres Tuns erklärt. Sie strahlen dann wirklich die Würde des priesterlichen Gottesvolkes aus“, so Wiesemann wörtlich.
Der Bischof fordert dazu eine stärkere Berücksichtigung in der Aus- und Fortbildung 
der pastoralen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen: „Es wäre schön, wenn wir uns vor Ort 
in den pastoralen Gremien und auch in den Dekanatskonferenzen zusammen mit allen pastoralen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen überlegen könnten, wie wir eine gute Ministrantenpastoral voranbringen. Und auch in der Ausbildung der Priester und der pastoralen Mitarbeiter sollte die Ministrantenpastoral ein wichtiges Thema sein.“
Der komplette Text auf: www.facebook.com/miniboerse.

Weltjugendtag 2013: Internationale Vorbereitungskonferenz in Rio. Die offenen Arme des Christo stehen Pate für die ganze Stadt
220 Delegierte aus fast ebenso vielen Ländern haben sich in Rio de Janeiro zur Vorbereitung des 28. Weltjugendtages (WJT) getroffen. Vom 25.-29. November ging es um Visa, Unterkünfte, Verpflegung und Katechesen. Deutschland wurde von WJT-Langzeitvolontär Konrad Krämer und Markus Hartmann, Referent der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) vertreten. Beim Weltjugendtag werden vom 
23. bis 28. Juli 2013 in Rio de Janeiro zwei bis drei Millionen Teilnehmende aus aller Welt erwartet.
Die offenen Arme des Christo über der Stadt seien Symbol für den ganzen WJT im nächsten Jahr, so der Erzbischof von Rio de Janeiro, Dom Orani Tempesta, in seiner Begrüßungsrede. Dass die Organisatoren des WJT in Brasilien das sehr ernst meinen, zeigt die gute Vorbereitung des Events. Dazu gehört die Regelung mit dem Außenministerium zur kostenfreien Visavergabe ebenso wie die Unterbringung der Pilgerinnen und Pilger in der Nähe ihrer Katechese-Orte. Der Geografie der Stadt ist eine außerordentliche Planung geschuldet. Damit Katecheseorte, Verpflegungsboxen und auch Rucksackausgabe problemlos für alle erreichbar sind, empfehlen die Veranstalter sich nicht selbst um Unterkünfte zu kümmern, sondern sich dem WJT-Büro anzuvertrauen. Nur so ist es möglich, alle Ausgabestellen und die Katecheseorte nahe der jeweiligen Unterkünfte zu erreichen.
Das deutsche Organisationsteam arbeitet bereits auf Hochtouren. Damit alles reibungslos vonstattengeht, informieren sich Konrad Krämer und Markus Hartmann am Ort des Geschehens. Es gilt, das WJT-Büro für die deutsche Delegation der deutschen Jugendpastoral arbeitsfähig zu machen.
Ein Fest des Glaubens soll es werden. Da sind sich alle Verantwortlichen einig. Einen großen Wermutstropfen sieht afj-Referent Markus Hartmann: "Als Christ kann ich meine Augen nicht vor der immensen Armut verschließen, die wir hier hautnah erleben. Sie steht in einem krassen Kontrast zu dem zur Schau gestellten Reichtum und knallhartem Business. Das stellt für uns alle bei unserem Aufenthalt während des Weltjugendtages eine große Herausforderung dar. Elend und Not können wir als Christen nicht einfach hinnehmen oder gar darüber hinwegsehen."
Der 28. Weltjugendtag findet vom 23. bis 28.07.2013 in Rio de Janeiro in Brasilien statt. Es werden rund 2.500 deutsche Jugendliche teilnehmen.

Die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) ist die Fachstelle für Jugendfragen. Sie ist in die Arbeit der Jugendkommission und des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz eingebunden.

10. Forschungsprojekt „Pastoraler Fortschritt“ – teilnehmende Pfarreien gesucht

Für das von Dr. Thomas Wienhardt, Augsburg, durchgeführte Forschungsprojekt „Pastoraler Fortschritt“ werden noch Pfarreien gesucht, die an der Studie teilnehmen und bereit sind, dafür einen Fragebogen auszufüllen. Hier finden Sie nähere Informationen und eine Kurzbeschreibung des Projekts . Zum Fragebogen gelangt man auf der Seite www.pastoraler-fortschritt.org.

11. Tagungsankündigungen

Studientag des Instituts für Weltkirche und Mission (IWM) zum Thema „Migration als Ort der Theologie“ (14. Mai 2013, Frankfurt)
Das Zweite Vatikanische Konzil hat den Ausdruck „Zeichen der Zeit“ zu einem theologischen Grundbegriff erhoben, der – bezogen auf die Lehre von Melchior Cano über die loci theologici – die Geschichte als Ort theologischer Erkenntnis neu gewichtet. Der Anspruch, der sich mit der Rede von den Zeitsignaturen verbindet, erschöpft sich nicht in der Beschreibung der pastoralen Herausforderungen der Gegenwart. Es geht vielmehr darum, die Würde der profanen Ereignisse und Phänomene angesichts der sich in ihnen offenbarenden Gnade Gottes anzuerkennen. Vor diesem Hintergrund ist es das Anliegen des Studientags, das Phänomen der Migration unter dem Gesichtspunkt seiner theologischen Relevanz bzw. seines Offenbarungscharakters zu betrachten. Die theologische Würdigung von Migration als einem Ort, an dem Gottes Heilsplan sichtbar und erfahrbar wird, eröffnet eine neue Perspektive, die zugleich einen neuen Umgang mit der Thematik auf der Ebene pastoralen Handelns ermöglicht.

MDG OnlineCamp 2013: Kirchliche Onliner-Konferenz mit BarCamp-Charakter (3. und 4. Juni 2013 im Exerzitienhaus Himmelspforten in Würzburg)
Nähere Informationen: mdg-onlinecamp.mixxt.de/

„Seelsorge mit Grenzen”: Kongress des European Council for Pastoral Care and Counselling (ECPCC) (15.-20. August 2013, Göttingen) 
Nähere Informationen finden Sie hier.

Was bringt mir das? Vom Nutzen religiöser Bildung für Individuum, Kirche und Gesellschaft (14.-15. Januar 2013, Stephansstift, Hannover)
Veranstalter: Fachgruppe für Religiöse und Theologische Bildung der DEAE e.V. und des Comenius-Instituts e.V. in Kooperation mit der Ev. Erwachsenenbildung Niedersachsen und dem Institut für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung der Universität Hannover. 
Das Programm finden Sie hier.

Führen und Leiten
Weiterbildung für Frauen in verantwortlichen Positionen der Katholischen Kirche 2013/2014 (13. Mai 2013 - 26. Juni 2014, KSI Bad Honnef)
Veränderungsprozesse stellen kirchliche Führungskräfte vor Herausforderungen, die spezielle Kompetenzen erfordern – sowohl in der zielorientierten Personalführung als auch in der profilierten Neuausrichtung des jeweiligen Arbeitsbereichs. Neue Aufgaben kommen auf Frauen in der Kirche zu, drängende Fragen stehen an. Nähere Informationen finden Sie hier.

12. Publikationen

Johannes Först, Heinz-Günther Schöttler (Hrsg.), Einführung in die Theologie der Pastoral. Ein Lehrbuch für Studierende, Lehrer und kirchliche Mitarbeiter (Lehr- u. Studienbücher zur Theologie 7), Berlin/Münster 2012.
Mit Beiträgen von: 
Isidor Baumgartner, Klaus-Gerd Eich, Reinhard Feiter, Johannes Först, Rolf Fuchs, Winfried Gebhardt, Herbert Haslinger, Angela Kaupp, Stefan Knobloch, Georg Köhl, Johanna Rahner, Helmut Scharler, Heinz-Günther Schöttler, Roman Siebenrock, Bernhard Spielberg und Maria Widl.
Inhalt:
Die Kirche steht in zahlreichen sozialen und kulturellen Wechselbeziehungen. Mit ihrer Mitwelt interagiert sie nicht erst, wenn sie sich aktiv mit ihr auseinandersetzt, sondern auch, wenn sie dies unterlässt. Sie kann nicht nicht handeln. Die Pastoraltheologie, welche sich seit ihrer Neugründung im 18. Jahrhundert mit der Handlungsseite der Kirche wissenschaftlich beschäftigt, steht deshalb vor einem breiten, sich ständig wandelnden Themenspektrum.
Diese Einführung in die Theologie der Pastoral zeigt zentrale Fragestellungen und Themen des Faches auf und verdeutlicht, dass mit der Handlungsseite das 'Ganze' von Theologie und Kirche zur Debatte steht. Dieser Band will Theologiestudierenden, kirchlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowie Religionslehrern und Religionslehrerinnen eine grundlegende Orientierung im Fach geben.
Herausgeber:
Johannes Först, PD Dr. theol., akad. Oberrat an der Professur für Pastoraltheologie der Universität Regensburg, Privatdozent für Pastoraltheologie und Kerygmatik an der Universität Bamberg; Heinz-Günther Schöttler, Prof. Dr. theol., Professor für Pastoraltheologie an der Fakultät für Katholische Theologie der Universität Regensburg.

Manfred Belok, Urs Länzlinger, Hanspeter Schmitt (Hrsg.): Seelsorge in Palliative Care, Zürich 2012.
Zum Inhalt:
Seit geraumer Zeit steht Palliative Care als Leitbegriff für umfassende Pflege und Begleitung: Sie soll dem Bedürfnis nach existentieller, spiritueller und religiöser Auseinandersetzung mit der Frage nach Lebenssinn, Lebensdeutung und Lebensvergewisserung entgegenkommen sowie in der Krisenbewältigung helfen. Doch was heißt dies für die konkrete Begleitung von Menschen, die krank sind und im Sterben liegen? Wie kann das Idealbild von Palliative Care unter den strukturellen Bedingungen in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen möglichst umfassend verwirklicht werden? Die Autorinnen und Autoren nähern sich der Bedeutung und den Möglichkeiten von Seelsorge innerhalb des Konzepts Palliative Care und stellen notwendige moralische und sozialethische Reflexionen an.
Herausgeber:
Manfred Belok ist Professor für Pastoraltheologie an der Theologischen Hochschule Chur, Urs Länzlinger ist Leiter der Spital- und Klinikseelsorge der Katholischen Kirche im Kanton Zürich und Hanspeter Schmitt ist Professor für Theologische Ethik an der Theologischen Hochschule Chur.

Extreme poverty is violence – Breaking the silence – Searching for peace
Ein Bericht mit den Ergebnissen des Forschungsprojekts „Extreme Armut, Gewalt und Frieden“ der Internationalen Bewegung ATD Vierte Welt ist auf Englisch, Französisch und Spanisch erschienen. Hier finden Sie nähere Informationen.

 

 

 

Möchten auch Sie auf Forschungsprojekte, Neuerscheinungen, Tagungen, Stellenausschreibungen o.ä. hinweisen? Informationen bitte an: info (at) pastoraltheologie (punkt) de.

Obligatorisches / Impressum

Für die Inhalte der einzelnen Mitteilungen sind deren Verfasser verantwortlich.

Kontakt:

Dr. Tobias Kläden, Beauftragter für Homepage und Newsletter der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V.

eMail: info (at) pastoraltheologie (punkt) de

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