Newsletter www.pastoraltheologie.de 1/2017

Inhalt

1. Erste Ergebnisse zur Lage des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Katholischen Theologie
2. Tagungsankündigung: Symposium …und ihr habt mich (nicht) aufgenommen. Die Flüchtenden und die Kirchen (Budweis, 4.-6. September 2017)
3. Safe the date – Symposium zu Populismus
4. Offener Brief „Solidarität mit Pax Christi“
5. Bericht aus dem Schweizerisches Pastoralsoziologisches Institut, SPI
6. News aus der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP)
7. Informationen aus dem Institut für pastorale Praxisforschung und bibelorientierte Praxisbegleitung (IbiP)
8. Neuigkeiten aus der AfJ
9. Nachrichten aus dem Österreichischen Pastoralinstitut (ÖPI)
10. Informationen von Pastoralinnovation
11. Neuer Lehrgang „Kirche erfinden an neuen Orten“
12. Call for papers – Nachwuchsausgabe der PThI
13. Ausschreibungen
14. Aktuelle Publikationen
15. Terminkalender

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Nutzerinnen und Nutzer unserer Website,

 

dieser Newsletter möchte Sie über Neuigkeiten aus der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. informieren. Weitere Hinweise und aktuelle Informationen finden Sie auch auf unserer Website www.pastoraltheologie.de.

Gerne können Sie für unseren Leser_innenkreis interessante Nachrichten, Veranstaltungsankündigungen, Hinweise auf Neuerscheinungen, Stellenangebote etc. über unseren E-Mail-Verteiler an alle eingetragenen Kolleginnen und Kollegen sowie weitere an Pastoraltheologie Interessierte schicken. Dafür senden Sie bitte eine entsprechende Mitteilung an  . Der nächste Newsletter wird voraussichtlich Mitte Juni 2017 erscheinen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie Kolleginnen und Kollegen sowie weitere Interessierte auf dieses Informationsangebot aufmerksam machen. Die Anmeldung für den Newsletter sowie das Ändern der eigenen Daten ist auf unserer Website möglich.

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Teresa Schweighofer

Beauftragte der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. für Newsletter und Website

 

1. Erste Ergebnisse zur Lage des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Katholischen Theologie

Das Oswald von Nell-Breuning-Institut für Wirtschafts- und Gesellschaftsethik der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen hat unter der Leitung von Prof. Dr. Bernhard Emunds im vergangenen Jahr eine Erhebung Zur Lage des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Katholischen Theologie durchgeführt. Hier finden Sie neue empirische Ergebnisse unter besonderer Berücksichtigung der Daten zu Theologinnen, wie sie beim Studientag „Frauen in der Theologie“ des Katholisch-Theologischen Fakultätentag am 26. Januar 2017 in Vallendar präsentiert wurden.

 

2. Tagungsankündigung: Symposium …und ihr habt mich (nicht) aufgenommen. Die Flüchtenden und die Kirchen (Ceské Budcjovice/Budweis, 4.-6. September 2017)

Das Netzwerk der mittel- und osteuropäischen Pastoraltheologinnen und Pastoraltheologen veranstaltet das Symposium …und ihr habt mich (nicht) aufgenommen. Die Flüchtenden und die Kirchen, das von 4. bis 6.9.2017 an der Theologischen Fakultät der Südböhmischen Universität in Ceské Budcjovice/Budweis stattfinden wird.
Heuer widmen wir uns einem hochaktuellen Thema, das ganz Europa beschäftigt, nämlich Flucht und Flüchtende. Im Zentrum dieser Zusammenkunft stehen das Sehen der unterschiedlichen Situationen in Mittel- und Osteuropa, der Austausch der vielfältigen Erfahrungen und die Vorstellung von wichtigen Positionen. Wir versuchen, die gegenwärtige Entwicklung mit Gottes Augen zu sehen. Ein Lernsymposium. Zur Vorbereitung auf das Symposium werden Kolleginnen und Kollegen um Papers gebeten (bis Ende April 2017).
Einladung und aktuelle Informationen sind unter www.postnetzwerk.net zu finden.

[Für das Vorbereitungsteam Dr. Petr Slouk, Klosterneuburg]

 

3. Safe the date – Symposium zu Populismus

Die Sektion Praktische Theologie der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie und die Konfrerenz der Deutschsprachigen Pastoraltheologen plant für den 10. - 12. September 2018 ein Symposion zum Themenfeld "Populismus". Sobald es Neuigkeiten zu Ort und Programm gibt, finden Sie diese auf der Homepage der Konferenz.

 

4. Offener Brief „Solidarität mit Pax Christi“

Norbert Mette und Heinz-Günther Strobbe haben in Reaktion auf eine Entscheidung des Verbandes der Diözesen Deutschlands (VDD), im Zuge einer Haushaltskonsolidierung der deutschen Sektion der internationalen Friedensbewegung Pax Christi ab 2018 den kompletten Zuschuss - bislang 60.000 Euro im Jahr – zu streichen, einen offenen Brief verfasst.

 

5. Bericht aus dem Schweizerisches Pastoralsoziologisches Institut, SPI

a) Kirchliche MitarbeiterInnen
Die Kirchen in der Schweiz erleben einen Strukturwandel. Dies geht an den Verantwortlichen, Seelsorgenden, Mitarbeitenden und Freiwilligen, nicht spurlos vorbei.
Katholischerseits erproben die Bistümer neue Strukturmodelle der Seelsorge. Für das Bistum St. Gallen begleitet das SPI den „Prozess Neuland“, mit dem pastorale Optionen des Bistums umgesetzt werden.
Für die Deutschschweiz konnte ein Studientag zur Frage der Profilentwicklung von Seelsorgeberufen durchgeführt werden.
Für die evangelisch-reformierte Kirche im Kanton St. Gallen führte das SPI eine Umfrage bei Mitarbeitenden und Kirchenverantwortlichen durch.

b) Migration
635 christliche Migrationsgemeinden wurden vom SPI befragt. Die Antworten beleuchten Strukturen und Strategien von katholischen Missionen und evangelischen sowie orthodoxen Migrationskirchen in der Schweiz. Für die Kirchen liegen nun wichtige Informationen vor, um die Seelsorge für MigrantInnen weiterzuentwickeln.
Ein Buch mit Ergebnissen der Forschung und mit ersten Kommentierungen aus Wissenschaft, Theologie und Kirche wurde im November publiziert: Judith Albisser, Arnd Bünker (Hg.): Kirchen in Bewegung. Christliche Migrationsgemeinden in der Schweiz, St. Gallen, Edition SPI, 2016.

[Arnd Bünker, St. Gallen]

 

6. News aus der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP)

a) KAMP kompakt
Die Reihe KAMP kompakt bündelt Arbeitsschwerpunkte der Arbeitsstelle für missionarische Pastoral und macht sie kirchlichen Verantwortlichen auf verschiedenen Ebenen und Interessierten zugänglich. Mit dem Titel „Lass mich dich lernen …“ spielt der nun erschienene vierte Band auf ein bekanntes Diktum des verstorbenen Aachener Bischofs Klaus Hemmerle an und entfaltet unter diesem Paradigma Mission als Grundwort kirchlicher Erneuerung:
„Lass mich dich lernen, dein Denken und Sprechen, dein Fragen und Dasein, damit ich daran die Botschaft neu lerne, die ich dir zu überliefern habe.“
Die Publikation stellt den Versuch einer Selbstvergewisserung der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP) dar, die die Aufgabe hat, die Weiterentwicklung der Pastoral der Kirche in Deutschland unter der Leitidee einer „missionarischen Kirche“ zu begleiten und zu unterstützen. Es geht ihr um ein Verständnis des „Missionarischen“ als Entwicklung einer lernenden Kirche, die am Fremden und Anderen das Evangelium vom nahegekommenen Gott neu buchstabiert.

Der Band steht Ihnen als PDF zum Download zur Verfügung. Die gedruckte Fassung ist kostenlos über die Arbeitsstelle erhältlich. Wenden Sie sich hierzu gerne an unserer Sekretariat (Tel.: 0361/541491- 0, E-Mail). Bei größeren Sendungen bitten wir um die Erstattung der Portokosten.
Auch die zuvor erschienen Bände sind weiterhin als PDF (Downloadübersicht) verfügbar. Der folgende Band „Postmoderne Rituale als Herausforderung für die kirchliche Kasualpraxis“ befindet sich bereits in Vorbereitung.

b) Jahresbericht
Über die Tätigkeit der KAMP im vergangenen Jahr informiert der Jahresbericht 2016. Er ist abrufbar unter http://www.kamp-erfurt.de/level9_cms/download_user/Allgemein/KAMP-Jahresbericht-2016.pdf.

c) Save the Date: Fortbildung „Praxis-Transfer“ in Kooperation von KAMP, Sinus-Akademie und Zentrum für angewandte Pastoralforschung (ZAP)
Philosophisch-Theologische Hochschule St. Georgen, Frankfurt/M.,
26.09.2017, 10 bis 17 Uhr
Themen u.a.:
- Neues aus der Milieuforschung
- Innovation und Kreativitätstechniken (u.a. Ecclesiopreneurship canvas/Florian Sobetzko)
- best-practice-Beispiele

d) Studientag: „Macht alle Völker zu meinen Jüngern!“ (Mt 28,19) Christliche Missionsverständnisse im Gespräch
Haus am Dom, Frankfurt/M.,
09.12.2017, 10:00–17:00 Uhr
Missionierungsbestrebungen christlicher Gruppen gegenüber Flüchtlingen verleihen der Diskussion neue Brisanz, was der biblische Missionsauftrag meint und wie er heute zu verstehen ist. Der Studientag geht deshalb dieser Frage nach, indem er katholische, evangelische und evangelikale Missionstheologien vorstellt und miteinander ins Gespräch bringt. Ergänzend wird anhand einer empirischen Studie gezeigt, welch unterschiedliche Vorstellungen allein Katholikinnen und Katholiken mit Mission verbinden. Schließlich gilt es zu klären, was diese Differenzen praktisch für das konfessionsübergreifende christliche Zeugnis und Wirken in der Welt bedeuten.
Kooperation:
Institut für Weltkirche und Mission, Hochschule St. Georgen
Katholische Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP), Erfurt
Katholische Akademie Rabanus Maurus (= Bistumsakademie Limburg)

e) euangel (www.euangel.de)
Heft 1/2017: Sprache (erscheint im April)
Heft 2/2017: Werkzeuge auf dem pastoralen Markt (erscheint im Juli)
Heft 3/2017: Identität (erscheint im Dezember)

[Tobias Kläden, Erfurt]

 

7. Informationen aus dem Institut für pastorale Praxisforschung und bibelorientierte Praxisbegleitung (IbiP)

Studientag zur neuen Einheitsübersetzung
Das Katholische Bibelwerk im Erzbistum Paderborn hat in Kooperation mit dem Fachbereich Theologie der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, der Erwachsenenbildung des Erzbistums Paderborn und dem Institut für Praxisforschung und bibelorientierte Praxisbegleitung am 24. November 2016 in der Kaiserpfalz und im Bildungs- und Gästehaus Liborianum einen Studientag zur neuen Einheitsübersetzung der Bibel mit fast 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchgeführt. Begründet liegt diese positive Resonanz auf den Studientag sicherlich darin, dass das Erscheinen der revidierten katholischen Einheitsübersetzung im Frühjahr 2017 von großer Tragweite sein wird für die pastorale Praxis. Denn die neue Einheitsübersetzung soll im gesamten deutschsprachigen Raum als verbindliche Fassung für Liturgie, Schule und Pastoral gelten.
Frau Prof´in Dr. Christiane Koch brachte in ihrer Begrüßung die Freude über das große Interesse am Studientag zum Ausdruck, der unter dem Motto stand: „Die alten Wörter sind die besten…“ (Winston Churchill). Prof´in Koch vermutete, dass „in Zeiten der äußeren Unsicherheit und der innerkirchlichen Neuorientierung gerade der Bibel eine konstitutive Bedeutung zukommt“. „Denn“, so interpretierte sie das Motto des Studientages, „auch wenn die alten Wörter zweifelsohne die besten sind, so lassen doch die neuen Wörter den alt bekannten Text neu hören. Und insofern kann die Revision der Einheitsübersetzung zu einem spürbaren Aufwind werden in den pastoralen Räumen, Gemeinden, Gremien und Gottesdiensten“.
Dass es jedoch zusätzlich zur Neuübersetzung der Bibel auch Erklärungen zum Schrifttext braucht, verdeutlichte der Hauptreferent Prof. Dr. Egbert Ballhorn, Leiter des Institutes für Katholische Theologie der Technischen Universität Dortmund und Professor für Altes Testament. Da er mit beteiligt war an der Revisionsarbeit der Einheitsübersetzung, insbesondere des Buches der Psalmen, konnte er einen authentischen Eindruck der Revisionsarbeit vermitteln.
Weitere Informationen bei Prof’in Dr. Christiane Koch: c.koch(at)katho-nrw(dot)de

1. Paderborner Symposium zu pastoralen Lehr-Lern-Prozessen
Unter dem Motto “‘Ganz schön praktisch!‘ – Praktika als Motor persönlicher und beruflicher Entwicklung?“ haben der Fachbereich Theologie der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen und das Institut für pastorale Praxisforschung und bibelorientierte Praxisbegleitung (IbiP) am 25. und 26. Januar 2017 das erste Paderborner Symposium zu pastoralen Lehr-Lern-Prozessen veranstaltet. Doch die Erfahrung zeigt: Die reflektierte Verknüpfung der Praktikumserfahrungen mit den Studieninhalten fällt den Studierenden alles andere als leicht, Mentorinnen und Mentoren fragen oftmals nach ihrer spezifischen Rolle und ihrem konkreten Auftrag in der Begleitung, Ausbildungsleitungen suchen nicht zuletzt bei der Ausgestaltung und Auswertung von Praktika nach einer engeren Abstimmung zwischen Hochschule und potenziellem Arbeitgeber.
Das große Interesse an diesem Symposium spiegeln die rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wider: Zu ihnen zählten neben Studierenden des Bachelorstudiengangs Religionspädagogik vor allem auch zahlreiche Mentorinnen und Mentoren sowie viele Ausbildungsleitungen der dreizehn mit dem Fachbereich Theologie kooperierenden (Erz)Bistümer.
Informationen zur (Neu-)Gestaltung und Begleitung der Praktika im Studiengang Religionspädagogik sowie drei Impulsreferate sorgten für einen regen Austausch. Prof. Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld als Organisator des Symposiums erinnerte dabei an das Œuvre des 2016 verstorbenen Pastoraltheologen und Pastoralpsychologen P. Dr. Hermann Stenger CSsR und zeigte dessen Relevanz auch für die heutige Begleitung pastoraler Akteure auf. Prof. Dr. Dr. Oliver Reis, Universität Paderborn, befragte in seinem Vortrag „Schlüsselfunktion von Praktika in der theologischen und pastoralen Kompetenzentwicklung“ das sich stets gegenseitig herausfordernde Verhältnis von Studium und Praktikum. Prof. Dr. Reinhard Feiter, Universität Münster, beantwortete die Frage seines Vortrags „Wann ist Praxis pastoral und was lässt sich aus ihr für die Pastoral lernen?“, indem er in seinen Ausführungen zur vielschichtigen Pastoral-Metapher daran erinnerte, dass die Botschaft des Evangeliums eine befreiende Botschaft für wirklich alle Menschen sei; genau daran habe sich die im üblichen Sprachgebrauch mit dem Substantiv „Pastoral“ bezeichnete Gesamtheit kirchlichen Handels messen zu lassen, um zu Recht das Prädikat „pastoral“ tragen zu können.
Weitere Informationen bei Prof. Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld: u.feeser-lichterfeld(at)katho-nrw(dot)de

Save the date!
Bald ist es wieder soweit: Am 13. Juni 2017 veranstaltet das Institut für pastorale Praxisforschung und bibelorientierte Praxisbegleitung sein 3. Fachkolloquium in der KatHO NRW in Paderborn. Genauere Informationen zum Titel, zum Ablauf und zur Anmeldung in Kürze unter: www.ibip-institut.de

[Ulrich Feeser-Lichterfeld, Paderborn]

 

8. Neuigkeiten aus der AfJ

Von wegen christliches Abendland! - Fachtag Politische Bildung 9. März, Düsseldorf
Rechtspopulismus ist derzeit ein weltweit zu beobachtendes Phänomen, das mit den jüngsten Wahlergebnissen der „Alternative für Deutschland“ auch in Deutschland die politischen Diskussionen prägt.
Dabei stellt die AfD mit ihren Inhalten gerade für die christlichen Kirchen eine große Herausforderung dar. Eine Politik der Abgrenzung und Abwertung ist aus christlicher Perspektive inakzeptabel.
Ziel des Fachtages ist es, Grundlagenwissen über das Phänomen des Populismus und dessen Konsequenzen für die Demokratie zu vermitteln. Drüber hinaus suchen wir eine Antwort auf die Frage, warum sich gerade Christinnen und Christen den Herausforderungen stellen müssen. In Workshops haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, einzelne Themen zu vertiefen.
Den Flyer finden Sie hier. Anmeldung unter www.afj.de

29. Überdiözesane Fachtagung Neues Geistliches Lied 3. – 5. März 2017, Münster
„Freude und Hoffnung als Dienst an Trauer und Angst. Neues Geistliches Lied und die Lebensthemen der Menschen in der Welt von heute“ ist der Titel der diesjährigen überdiözesanen Fachtagung NGL.
Die Tagung wird uns ins verbale und musikalische „Gespräch“ und Miteinander bringen: über Musik und Lebensthemen, über Kreativität und Alltag, Biographie und Schicksal, über Trauer und Angst, Freude und Hoffnung.
Die Einladung finden Sie hier. Anmeldung unter www.afj.de

Freiwilligendienste und Pastoral – Fachtag 26. April, Frankfurt am Main
Im November 2015 haben die Mitglieder der Kath. BAG FWD ein Papier zum „Profil von Freiwilligendiensten christlicher Prägung“ verabschiedet.
Auf dieser Basis wird sie sich in den kommenden Jahren in besonderer Weise mit dem Thema „Freiwilligendienste und Pastoral“ befassen.
Der Fachtag soll nun dazu dienen, im gemeinsamen Austausch voneinander zu hören und zu lernen und darüber hinaus konkrete praxisnahe Anregungen für die Seminararbeit und die Begleitung der Freiwilligen zu erhalten.
Den Flyer finden Sie hier. Anmeldung über die BDKJ-Bundesstelle.

Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsunterscheidung – Bischofssynode 2018, Rom
Der Vatikan hat die Vorbereitungsdokumente zur Bischofssynode 2018 vorgelegt. Hier finden Sie das Vorbereitungsdokument sowie den Brief an die Jugendlichen.
Die Umfrage für junge Menschen wird vom Vatikan im März diesen Jahres online gestellt.
Die Deutsche Bischofskonferenz wird in den nächsten Monaten die Rückmeldungen der Bistümer und der Akteure in der Jugendpastoral sammeln und daraus eine deutsche Antwort formulieren. 

Weltjugendtag 2019, Panama
Der nächste Weltjugendtag findet vom 22. – 27. Januar 2019 in Panama statt.
Weitere Infos gibt es im Frühsommer diesen Jahres.

[Eileen Krause, Düsseldorf]

 

9. Nachrichten aus dem Österreichischen Pastoralinstitut (ÖPI)

Österreichische Pastoraltagung 2017 LIKE JESUS
Mit ca. 330 Teilnehmer/innen aus allen Bereichen der Pastoral aus Österreich, Deutschland, Italien, der Schweiz, Tschechien, Polen  und Ungarn hat die Österreichische Pastoraltagung 2017 in Salzburg stattgefunden.
Einige „Blitzlichter“ dieser Tagung sind auf www.pastoral.at – zu finden, insbesondere der Ökumenische Gottesdienst mit Vertretern der altkatholischen, der katholischen, der lutherisch-evangelischen und der serbisch-orthodoxen Kirche, der zugleich einen prägnanten gemeinsamen, auf Jesus Christus fokussierten Akzent zu Beginn des Luther-Gedenkjahres setzen wollte.
Das Buch zur Tagung ist in Vorbereitung mit Artikeln von Johanna Rahner, Richard Hartmann, Thomas Schlag, Bernhard Bürgler SJ, Georg Sporschill sowie mit Statements aus unterschiedlichen „Erfahrungsbereichen mit Jesus“.
Die Österreichische Pastoraltagung 2018 (11.-13.1.2018 in Salzburg) widmet sich HOFFNUNGSRÄUMEN (Arbeitstitel), wobei vier Schwerpunkte thematisiert werden: missionarische Kirche, Nachhaltigkeit, die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft und „Entängstigung“.

Katechumenat
Immer öfter fragen einzelne Seelsorger/innen nach „Materialien“ für die Vorbereitung Erwachsener auf die Taufe. Dazu wurde nun im Österreichischen Pastoralinstitut ein Arbeitsbehelf des Service National für den Katechumenat aus Frankreich aufgenommen, bearbeitet und ins Internet gestellt: http://www.katechese.at/katechumenat/themen.

Im Rahmen der Pastoralkommission Österreichs widmet sich ein Studientag dem Thema „Kirchenbindung/Kirchenmitgliedschaft“, und zwar gemeinsam mit Vertreter/innen der diözesanen Finanzkammern und der kirchlichen Öffentlichkeitsarbeit. Ausgangspunkt ist eine Studie, die an der Theologischen Fakultät Graz über die Motive von Wieder-Eintretenden gemacht wurde. Daraus sollen – wohl im Sinn der Schweizer Studie über Kirchenreputation – Anknüpfungspunkte für eine Pastoral gewonnen werden, die einerseits darauf hinweist, welchen konkreten „Wert“ („Nutzen“) es für Menschen hat, mit der Kirche verbunden zu sein und zu bleiben – und die andererseits durch ihre Praxis entsprechend förderlich ist, dass Menschen „dazugehören“ wollen.

[Walter Krieger, Wien]

 

10. Informationen von Pastoralinnovation

PASTORALINNOVATION unterstützt alle, die im kirchlichen Bereich innovativ sein wollen und so neue Wege zu einer lebendigen und lebensnahen Kirche wagen. Zentral ist der Austausch mit erfolgreichen InnovatorInnen aus unterschiedlichen Bereichen. PASTORALINNOVATION ist eine Gründung von Dr. Georg Plank, der 25 Jahre in der Diözese Graz-Seckau leitend tätig war. Die Initiative entwickelt ein internationales Netzwerk und kooperiert mit Partnerorganisationen in Kirche, Lehre und Wirtschaft. Als Unternehmen ist das Konzept „social business“ handlungsleitend.

Innovationsforum Pfinxten 2017
Das Innovationsforum PfinXten bietet einen inspirierenden Rahmen für alle, die Innovation erfolgreich umsetzen wollen. Ob persönlich gläubig und kirchenaffin oder nicht: Viele sind überrascht über die Aktualität und Prägnanz christlicher Prinzipien, wenn es um effizientes Change-Management und belebende Innovationen geht. Innovationen brauchen erfahrungsgemäß klare Entscheidungen, motivierende Rahmenbedingungen und eine effiziente Systematik. Entscheidend sind darüber hinaus auch innere Haltungen und gelebte Werte, um die angestrebten Wirkungen zu erzielen. Das Forum lässt die TeilnehmerInnen Vielfalt als Bereicherung erleben. Sie entdecken ihre konkreten Potentiale und bearbeiten ihre individuellen Fragen. Professionelles Coaching unterstützt die Planung konkreter Schritte und erleichtert den Transfer in den Alltag. Ob kirchliche Führungskräfte, Unternehmer oder Manager, die sich für christlich fundiertes Leiten und Innovieren interessieren: Die Pluralität wird gezielt als Lernquelle genutzt. Dieses neue Format gewährleistet ein integratives Erlebnis von Spiritualität („dem Heiligen Geist einen Landeplatz bereiten“), intellektuellen Vertiefungen und praktischen Umsetzungen.
PfinXten fand bereits 2015 und 2016 im Stift St. Georgen a. L. statt. Die Rückmeldungen sind Anlass, 2017 das Innovationsforum zwei Mal anzubieten: vom 8.-9. Juni in Salzburg und vom 4.-5. September in Frankfurt/M.
In der Umsetzung sind interessierte Partner herzlich willkommen.
Für Salzburg zugesagt hat u.a. Father Michael White von der Church of the Nativity in Baltimore, Co-Autor von REBUILT – Bestseller einer innovativen Pfarre. Ablauf, organisatorische Details und Anmeldemöglichkeit unter www.pastoralinnovation.org

REBUILT Erlebnistag am 10.6.2017 in Salzburg
Dieser Tag wendet sich an alle, denen die Pfarrgemeinde als Gemeinschaft von Christen unterschiedlicher Traditionen am Herzen liegt. Wie kann unter heutigen Bedingungen vor Ort erlebbar gemacht werden, was es mit diesem Jesus von Nazareth und seiner Frohen Botschaft auf sich hat. Der erste REBUILT Erlebnistag soll alle, egal, ob Priester oder Laienchrist, haupt- oder ehrenamtlich, Frau oder Mann, motivieren und inspirieren. Sie werden das Zeugnis zweier Menschen hören, denen es ging wie vielen in der Pastoral und die heute mit begründeter Hoffnung sagen können: Ja, es ist möglich, heute eine lebendige, gesunde Pfarrgemeinde aufzubauen!
Im Buch REBUILT beschreiben die beiden Hauptreferenten Father Michael White und Tom Corcoran den Weg der Pfarre Church of the Nativity in Baltimore von kontinuierlichem  Rückgang zu neuem Wachstum. Dabei haben sie von anderen gelernt, dass dieser Weg immer mit der Verbesserung relevanter Qualitäten beginnt. Das Erstaunliche ist, dass es an keinen außergewöhnlichen Faktoren liegt, sondern jede normale Pfarre wieder zu blühen beginnen kann, wenn sie eine begeisternde Vision mit einer effektiven Strategie verbindet. Innovation als Wirken des lebendigen Geistes Gottes geschieht oft auch durch Experimentieren, Schwächen und Scheitern. Voraussetzung ist das freie Ja freier Menschen zu diesem Wirken Gottes.
Ablauf des REBUILT-Tages, organisatorische Details und Anmeldemöglichkeit unter www.pastoralinnovation.org

[Georg Plank, Graz]

 

11. Neuer Lehrgang „Kirche erfinden an neuen Orten“

Die Arbeitsstelle Gemeindeentwicklung der Pastoral- und Seelsorgeämter Österreichs (Dr. Sebastian Schneider), der Arbeitsbereich Pastoraltheologie der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg (JProf. Dr. Bernhard Spielberg), der Fachbereich Pastoraltheologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck (Univ. Prof. Dr. Christian Bauer & Ass. Prof.in Dr.in Anna Findl-Ludescher) sowie das Bildungszentrum St. Virgil Salzburg (Mag.a Maria Traunmüller, MA) bieten ab Juni 2017 einen Lehrgang für pastorale Initiative der Kirchenentwicklung an. Bewerbungsfrist ist der 30.4.2017. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

12. Call for papers – Nachwuchsausgabe der PThI

Die Redaktion der Pastoraltheologischen Informationen bemüht sich besonders, Pastoraltheolog_innen der jungen Generation ein Forum zu bieten. Diesem Anliegen soll nun mit einem eigenen Themenheft zu seinem Recht verholfen werden, das ausschließlich Beiträge des Nachwuchses versammeln will. Das Heft 1/2018 der PThI wird sich dem Thema „Was bewegt den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Pastoraltheologie und Religionspädagogik?“ widmen. Dazu dient dieser Call for papers. Die Redaktion hofft auf reges Interesse!
Abgabefrist für den ersten Abstract (3000 Zeichen) ist der 1.6.2017.

 

13. Ausschreibungen

Für den Fachbereich Seelsorge in Medizin & Pflege im Geistlichen Zentrum der Malteser in Engelskirchen - Ehreshoven bei Köln wird zum nächstmöglichen Termin ein_e Referent_in gesucht.

Das Bistum Limburg sucht für das Bischöfliche Ordinariat zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Dezernentin/ einen Dezernenten für das Dezernat Pastorale Dienste (100 % Beschäftigungsumfang). Bewerbungsschluss ist der 15.3.2017.

Das ZAP schreibt gegenwärtig eine Stelle für eine(n) Wissenschaft.Mitarbeiter(in) für 2 Jahre - 50% aus. Inhaltlich beschäftigt sich das Projekt mit Kitas als eigenständige pastorale Einrichtungen für Kinder und ihre Familien mit einem sozial-diakonischen Schwerpunkt im Netzwerk einer sozialraumorientierten lokalen pastoralen Infrastruktur.

 

14. Aktuelle Publikationen

Wienhardt, Thomas: Qualität in Pfarreien. Kriterien für eine wirkungsvolle Pastoral (= Angewandte Pastoralforschung 3), Echter 2017.

Kirche hat einen Auftrag. Sie soll das Licht Christi in der Welt wahrnehmbar machen (LG 1). Woran machen wir aber fest, dass die Pfarreien diesen Auftrag erfüllen? Wie muss die Pastoral in den Pfarreien gestaltet werden, um der gewünschten Wirkung möglichst nahezukommen? Pfarreien unterscheiden sich in Vorgehensweise und Wirkung. Der Autor erarbeitet Qualitätskriterien für Pfarreien, um pastorales Handeln zukunftsfähig zu gestalten. Er bietet ein Qualitätsmodell für die Pastoral an und zeigt auf, welches Gewicht die einzelnen Handlungsansätze entfalten. Die Mitarbeitenden vor Ort können sich daran gerade bei Veränderungsprozessen und in Zeiten gesellschaftlichen Wandels orientieren. In Literatur und in Interviews angebotene Kriterien wurden in einer Erhebung unter 397 Pfarreien aus dem deutschsprachigen Raum mit 1711 befragten Personen überprüft.

 

Bauer, Christian: Konstellative Pastoraltheologie. Erkundungen zwischen Diskursarchiven und Praxisfeldern (= Praktische Theologie Heute 146), Kohlhammer 2016.

Pastoraltheologie bringt heterogene Elemente in eine möglichst kreative Konstellation zueinander: Diskurse, Bilder, Erzählungen, Statistiken und vieles mehr. Es entstehen optionengeleitete Theorieprodukte, die ihren Rezipientinnen und Rezipienten einen diskursiven Freiraum für Eigenes eröffnen. Dieser Prozess wird im vorliegenden Band in unterschiedlichen Einzelstudien exemplarisch erprobt und anhand des Konstellationsbegriffs von Theodor W. Adorno erkenntnistheoretisch rekonstruiert - mit Umberto Eco als offenes Kunstwerk, mit Michel Foucault als strategisches Dispositiv und mit Bruno Latour als empirisches Netzwerk. Eine konstellativ arbeitende Pastoraltheologie liefert keine neuen Systementwürfe, sondern vielmehr methodologisch reflektierte Erkundungen im Konstellationsraum theologischer Orte. Leitend ist die selbstreflexive Grundfrage: Was tut Pastoraltheologie eigentlich, wenn sie pastoraltheologisch arbeitet?

 

Höring, Patrik C. (Hg.): Jugendarbeit zwischen Diakonie und Mission, Herder 2017.

Seit dem Würzburger Synodenbeschluss 1975 ist eine diakonische Orientierung in allen Bereichen der kirchlichen Jugendarbeit bis hin zur Katechese mit jungen Menschen handlungsleitend. Zugleich ist seit der Jahrtausendwende eine kritische Rückfrage an diese Praxis wahrzunehmen und zugleich eine größere Aufgeschlossenheit für missionarische Aspekte des kirchlichen Handelns zu erkennen. Die in diesem Band vorliegenden Beiträge beleuchten aus evangelischer wie katholischer Perspektive die theologischen Leitmarken kirchlicher Jugendarbeit. Sie unterziehen den Missionsbegriff einer kritischen Analyse im Blick auf die Praxis und auf dem Hintergrund sich wandelnder Praxisformen.

 

15. Terminkalender und Tagungen

3.-5.3.2017, Münster: 29. Überdiözesane Fachtagung Neues Geistliches Lied

26.4.2017, Frankfurt am Main: Fachtag – Freiwilligendienste und Pastoral

10.6.2017, Salzburg: REBUILT Erlebnistag

13.6.2017, Paderborn: 3. Fachkolloquium in der KatHO NRW

30.8.-2.9.2017, Straßburg: International Congress of the European Society for Catholic Theology 2017. “Philadelphia: Die Herausforderung der Geschwisterlichkeit“

4.-6.9.2017, Budweis: Symposium …und ihr habt mich (nicht) aufgenommen. Die Flüchtenden und die Kirchen

11.-14.9.2017, Leitershofen: Kongress der Konferenz der deutschsprachigen PastoraltheologInnen e.V.

09.12.2017, Frankfurt/M.: Studientag „Macht alle Völker zu meinen Jüngern!“ (Mt 28,19) Christliche Missionsverständnisse im Gespräch

26.9.2017, PTh St. Georgen: Fortbildung „Praxis-Transfer“ in Kooperation von KAMP, Sinus-Akademie und Zentrum für angewandte Pastoralforschung (ZAP)

11.-13.1.2018, Salzburg: Österreichische Pastoraltagung

10.-12.9.2018: Symposium zu Fragen des Populismus

22.-27. 1.2019, Panama: Weltjugendtag

 

Möchten auch Sie auf Forschungsprojekte, Neuerscheinungen, Tagungen, Stellenausschreibungen o.ä. hinweisen? Informationen bitte an: info(at)pastoraltheologie(dot)de

 

 

Impressum

Für die Inhalte der einzelnen Mitteilungen sind deren Verfasser verantwortlich.

Kontakt:
Teresa Schweighofer, Beauftragte für Newsletter und Website der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V.