Symposion 2008

Jugend@pastoral. Standortbestimmung und Perspektiven

Auf Einladung der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen beschäftigten sich fast 130 Personen aus Wissenschaft und Praxis in Benediktbeuern mit der Frage, wie eine zeitgemäße Jugendpastoral aussehen könnte. Das Symposium war hochkarätig besetzt mit namhaften Jugendforschern. So stellte Dr. Marc Calmbach die neue Sinusstudie U27 „Wie ticken Jugendliche“ vor und verwies auf Möglichkeiten, wie kirchliche Jugendarbeit aus einer Milieuverengung herauskommen könnte. In eine ähnliche Richtung verwies Dr. Matthias Sellmann mit seiner These, dass gerade in der Jugendpastoral der „iconic turn“ mit vollzogen werden muss – nämlich die Tatsache, dass Jugendliche (und nicht nur sie) heute die Welt vor allem über Bilder und weniger über Worte wahrnehmen.

Dr. Regina Polak betonte – ausgehend von der österreichischen Jugendwertestudie – die „prophetische Kraft der Jugend“ (Ottmar Fuchs) und sah in der Frage nach der Gerechtigkeit einen wichtigen Ansatz. Schließlich waren es Dr. Martin Lechner und Dr. Hans Hobelsberger, die jugendpastorale Ansätze analysierten und zukunftsorientierte Optionen formulierten.

Geprägt wurde das Symposium durch die vielen PraktikerInnen: MitarbeiterInnen jugendpastoraler Stellen vieler Diözesen und Länder. Gerade der Austausch in den Workshops und in den Zwischengesprächen zeigte den großen Bedarf der Praxis an einer fundierten theologischen Begleitung. Diese zu leisten, war der Wunsch an die wissenschaftliche Pastoraltheologie, die es im Gefolge des Symposiums einzuholen gilt. [J. Pock, Bonn]

Das Tagesprogramm des Jugendpastoral-Symposions 2008 können Sie Hier herunterladen...

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