Symposion 2014

Wer ist willkommen? Gefährliche Erinnerung und die Gerechtigkeit von morgen.
Ein Symposion von Pastoraltheologie und Caritas zum Thema „Migration“
24. bis 26. März 2014 Freiburg – Fortbildungsakademie des Deutschen Caritasverbands

Wer ist willkommen? Wer stellt diese Frage? Allenthalben werden Fachkräfte in Wirtschaft und im Sozialen vermisst; der Ruf nach den „passenden Migranten“ und der dafür zu erleichternden Rechtslage für Zuzüge ist unüberhörbar. Andererseits ist das Elend der Menschen, die Krieg und Ausweglosigkeit der Heimat entfliehen und hierzulande Arbeit oder auch Bleibe suchen, unübersehbar. Die „gefährliche Erinnerung“ (J. B. Metz) eines befreienden Glaubens an den liebenden und gerechten Gott verweist zuerst auf den Menschen. Wer ist willkommen? „Der fremde Mensch“, der nicht zu denen im Haus gehört, der Menschen sucht? Der fragt nicht! Der bittet, der besteht auf der gefährlichen Erinnerung „ihr seid Menschen … ich bin ein Mensch“.
Der Mensch in Not ist die Richtschnur. Er / sie sucht andere Menschen und auch die Institution. Die Begegnung der einzelnen kann für beide Seiten belebend sein (Gleichnis vom Samariter). Die Institution kann diese Begegnung verhindern; sie kann aber auch der Begegnung dienen, wenn sie Ängste abbaut und Gewalt verhindert. Dieser Spannung kann nicht ausweichen, wer Migration auf dem Hintergrund der Bibel liest. Gefährliche Erinnerung „Migration“ ist der eine Pol, der andere die gegenwärtige und zukünftige Gerechtigkeit. In Begegnungen und Reflexionen stellen wir uns diesen Herausforderungen als (Pastoral)theologinnen und -theologen und als Mitwirkende der Caritas.

Hier finden Sie das Programm und den Tagungsreader des Symposions.

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